Frage von lerge36,

Wer kann mir Auskunft geben, was die verschiedenen Zahlen hinter dem Type bei Mehl bedeuten?

Ich habe ein Brotrezpt gefunden, für das ich Mehl mit der Type 812 und ein zweites mit Type 550 verwenden sollte. Was ist das für Mehl und kann ich notfalls auch ganz geöhnliches Backmehl nehmen?

Antwort von Lissa,
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Die Ermittlung der Type bzw. Helligkeit erfolgt durch die Bestimmung des Mineralstoffgehaltes. Niedrige Mehl-Typen wie 405 sind – mit geringem Mineralstoffgehalt – sehr hell, hohe Typen wie 1800 sehr dunkel und reich an Mineralstoffen. Die Typenzahl bezeichnet hierbei den Mineralstoffgehalt in Gramm pro 100 Kilogramm wasserfreiem Mehl. Unter Laborbedingungen wird hierzu eine geringe Menge des Mehls bei 900 °C im Muffelofen verbrannt. Die verbleibenden (nichtbrennbaren Bestandteile) entsprechen im Wesentlichen der Mineralstoffmenge des Mehles. Fälschlicherweise werden diese Bestandteile deshalb auch umgangssprachlich als „Aschegehalt des Mehls“ bezeichnet.

Zur Typisierung von Mahlerzeugnissen gilt in Deutschland seit 1992 die DIN-Norm 10355. Die Mehltype gibt den Mineralstoffgehalt in mg je 100 g Trockenmasse an.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mehl#Typisierung_in_Deutschland_nach_DIN

Kommentar von lerge36,

Danke für die Erklärung.Es hilft mir weiter, da wir in der Schweiz keine Typisierung haben, weiss ich nun ,ich brauche dunkles Mehl um ein gutes Brot zubekommen

Antwort von Bruno,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Merkmahl der Mehlsorte. So wie rot oder gruen. Erklaerung auf dem Paket. Oft im Rezept, welches fuer was geeignnet.

Antwort von Cassiopeia78,

normales Backmehl hat meistens Typ 405, es geht viel stärker auf als ein Typ 1050 oder so. Also unter Umständen könnte ein Brot mit niedrigerer Typenzahl löchrig werden wie ein schweizer Käse.... (ist mir schon mal passiert...)

Antwort von Maienblume,

Zu den Mehltypen brauch ich nix mehr sagen, siehe oben. Wenn du aber ein anderes Mehl nimmst als angegeben, kommt auch ein anderes Brot raus, das wollte ich mal zu Bedenken geben. Also kein dunkles Würziges, im schlimmsten Fall, sondern ein weiches, weißes, Pappiges... Die haben sich schon was dabei gedacht, die Rezeptemacher.

Antwort von anjanni,

Die Type gibt den Ausmahlungsgrad an.

Tabellen findest Du per google garantiert zuhauf.

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