Frage von Katzenkinderoma, 53

Mein Enkel kommt Zuhause nicht mit dem neuem Freund meiner Tochter zurecht. Wer kann helfen?

Mein Enkel ist 4 Jahre.als er 2,5 war trennte sich der Vater.Seit einem halben Jahr hat meine Tochter einen neuen partner.Er hat auch 2 Kinder. Der Kontakt ausserhalb der Wohnung ,oder bei uns.klappt gut..In der Wohnung kann meine Tochter nicht den Raum verlassen,dann jammert mein Enkel.Der Partner versucht alles mögliche um ihn für sich zu gewinnen.habe auch schon Bilder gesehen wo sie alle drei richtig viel Spass hatten.also Angst kann es nicht sein.!Meine Tochter ist sehr traurig,spricht viel mit ihrem Sohn,und fragt nach dem warum.Er kann es nicht sagen,oder sagt .weiß ich nicht.Der Kontakt mit seinen Söhnen ist gut.Wer kann uns helfen ?Oder wer hat Erfahrungen ?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Kitharea, 25

Geduldig sein mit ihm aber das Thema nicht künstlich "aufblasen". Dass diese Umstellung ihm nicht einfach fällt ist klar - aber man muss es nicht über die Maßen strapazieren. Einfach laufen lassen. Wenn es ihm nicht gut geht kann man mit ihm reden - aber man darf ihn diesbezüglich auch nicht zu viel mit Samthandschuhen anfassen. Kinder wollen die "Echten" Eltern immer für sich allein. Er wird die Situation aber aushalten müssen. Wenn man ständig mit ihm drüber redet und ihn quasi zum "Armen" abstempelt - bekommt er vielleicht das Gefühl er kann darüber bestimmen wie das läuft.

Unterstützen ja - ihm die Kontrolle lassen nein. Er muss damit klarkommen irgendwann.

Antwort
von auchmama, 16

Vielleicht kann ein Familientherapeut helfen!? Deine Tochter könnte sich ja erst einmal allein einen Termin dort holen und vielleicht später das Kind und auch den neuen Partner mit einbeziehen.

Ich würde an Stelle Deiner Tochter auch nicht ständig bei dem Kind nachfragen. Wenn der Partner soweit in Ordnung ist und die Rahmenbedingungen stimmen, sollte man es einfach als "normal" sehen und kein großes Aufhebens um alles gemacht werden!

Kinder reagieren auf Trennungen sehr individuell. Verlustangst gehört leider fast immer dazu. Es gibt also kein Allheilmittel und vieles erledigt sich mit der Zeit von selbst.

Alles Gute für alle ;-)

Kommentar von Katzenkinderoma ,

Hallo auchmama/was du schreibst ist richtig,leider ist es noch nicht besser.Es war eine Weile gut,jetzt ...nur mal eine Situation.:der Partner übernachtet.das weiss auch der Kleine.Am Morgen macht der Partner sich für den Tag fertig,der Kleine wird wach sieht ihn,und weint nach Mama, die noch liegt,er bräuchte nur hingehen.oder:Alle drei sitzen Abend beim Sandmann,o.ä.Der Kleine beharrt darauf neben Mama zu sitzen,und nicht zwischen den Beiden.Sie versuchen alles ,und draussen funktioniert es ja auch.wenn man den Kleinen fragt:warum machst du das?oder so dann will er am liebsten das Thema wechseln,oder sagt :weiß ich nicht.Ich merke das meine Tochter sehr leidet unter der Situation.

Kommentar von auchmama ,

Hallo katzenkinderoma - bitte sei mir nicht böse, aber als ich eben nachgesehen habe, dass Du Deine Frage hier am 03.10. gestellt hast und seit dem mal grade 5 Wochen vergangen sind - was erwarten denn die Erwachsenen von einem 4-jährigen Kind? Kinder haben keinen Schalter, den man nach Vorstellungen der Erwachsenen einfach umlegen kann und schon herrscht Friede, Freude, Eierkuchen :-(



Sie versuchen alles


Diese 3 Worte lesen sich für mein Empfinden fast schon wie eine "höchstdramatische" Drohung für ein Kind!

Wie wäre es denn, wenn man das ganze Thema einfach mal in den Hintergrund stellt und gar nicht mehr darüber spricht?! Der Kleine muss ja inzwischen schon unter Verfolgungswahn leiden, wenn es sich ständig und immer wieder nur um dieses Thema dreht!

Wenn er neben Mama seinen Sandmann gucken will, dann soll er das neben Mama tun!

Was soll das denn, dass man versucht das Kind in die Mitte "drängen" zu wollen? Stell Dir das doch nur mal für Deine Person vor - man erwartet von Dir, dass Du nach wenigen Monaten einen Dir bis dahin völlig fremden Menschen an Dich heran lässt. Duldest Du es nicht, wirst Du ständig und immer wieder gefragt "warum denn nicht"?

Sorry, ich habe kein Psychologie-Studium, aber das sagt mir der gesunde Menschenverstand! Und je intensiver "alles versucht wird" um so problematischer wird die ganze Situation!

Es könnte auch sein, dass Dein Enkel diesen Mann sein ganzes Leben lang ablehnt. Wir mögen doch auch nicht jeden Menschen, der uns in unserem Leben jeh begegnet ist! Und das hat absolut nichts damit zu tun, dass die Mama diesen Mann lieb hat!

Deine Tochter sollte sich wirklich mal an eine Erziehungsberatungsstelle wenden und sich dort mal erklären lassen, wie Kinder oder Menschen allgemein ticken!

Meine Worte sind bitte nur so zu werten, wie sie da stehen, was ich mir anhand Deiner Frage und den Kommentaren raus lesen kann und mir mein Bauchgefühl dazu sagt!

Ich kenne die Umstände der Trennung der Eltern nicht und ob der Kleine da auch einiges von mitbekommen hat. Im Alter von 2,5 Jahren kriegen Kinder mehr mit als wir uns vorstellen können! Ich weiß nichts über die Zeit zwischen Trennung und diesen neuen Mann. Vielleicht waren da auch schon andere Bekanntschaften, die morgens einfach in der Wohnung angetroffen wurden!??? Ich weiß auch nichts von einem derzeitigen Kontakt vom Kind zum leiblichen Vater! Es gibt so viele Dinge die da mit rein spielen können, die kann man hier alle gar nicht hinterfragen und bis ins Detail besprechen!

Das alles kann Deine Tochter sich selber besser zusammen reimen und dann mit einem geschulten Menschen bei einer Erziehungsberatungsstelle besprechen!

Aber bitte, bitte, bitte, hört sofort auf dem Kind Löcher in den Bauch zu fragen bzw. innerhalb weniger Wochen irgendwelche zwischenmenschliche Wunder zu erwarten!

Sollte dieses Theater, in der von Dir geschilderten Form, schon seit einem halben Jahr so gehen, dann hat der Kleine ganz sicher schon seine Ängste verfestigen dürfen. Aber daran ist letztendlich nur die Fragerei und das "alles versuchen" der Erwachsenen Schuld!

Lasst dem Kind Zeit - wenn es den neuen Partner der Mutter irgendwann, bestenfalls liebevoll akzeptiert ist es gut, wenn nicht, könnt Ihr das auch nicht erzwingen! Allenfalls von dem heranwachsendem Kind erwarten, dass der Mann respektiert und als Teil der neuen Familie akzeptiert wird!

Kannst Du meinen Gedanken folgen?

Kommentar von Katzenkinderoma ,

Hallo auchmama-habe gerade deie Antwort gelesen,und bin ergriffen-Deine Worte treffen tief,und vielleicht konnte ich nicht richtig rübergringen was ich sagen wollte mit dem Sie versuchen alles sind keine drangsalierenden Massnahmen gemeint,sondern das sie versuchen viel gemeinsam zu unternehmen,,eine schöne ruhige Stimmung zu schaffen.u.s.w.Aber ich glaube auch das es ganz,ganz viel Zeit brauchen wird.Eins noch wenn er Ängste hätte würde der Kleine sich doch nicht hochnehmen lassen,nicht mit ihm Hotweels  Autos spielen,nicht gemeinsam über ein Video lachen,u.s.w.Kann es nicht sein das er seine Mama einfach nicht teilen will.Du hast recht das ich nicht alle Umstände berichten kann,und so ist es auch schwer zu raten Und es sind auch keine Bekanntschaften  plötzlich früh da gewesen.Und den neuen Partner hat er auch über lange Zeit langsam kennen lernen können.Und:es funktioniert ja draussen ganz toll.Mir fällt noch ein das mein Enkel  lange Zeit brauchte um sein neues zuhause als sein Zuhause an zunehmen.Der Kleine sieht seinen Vater alle zwei Wochen,Er hatte da den _Vorteil- das er die Kinder der jetzigen Partnerin kannte,gern dort spielt,u.s.w.Aber auch meine Tochter sollte das Glück einer neuen Beziehung haben dürfen nachdem was auch sie durchleben musste.Übrigens hat der _Vater_ sich schnell einen neuen Sohn gemacht.!-ach oma du sollst doch nicht so böse reden-

Kommentar von auchmama ,



ach oma du sollst doch nicht so böse reden-


Stimmt! Und bitte schon gar nicht, dass der Kleine das mitbekommt!

Sicher hat auch Deine Tochter ein Recht auf ein neues Glück! Trotzdem erfordert das eine ganze Menge Fingerspitzengefühl von ALLEN Beteiligten!

Der Kleine hat eine ganze Weile mit der Mama allein gelebt. Und ganz sicher spielt sich jetzt in seinem kleinen Kopf einiges ab, was wir als Erwachsene nicht unbedingt nachvollziehen können!

Sein Papa ist gegangen und nun taucht ein neuer Mann auf, mit dem er seine Mama, die ja eine Weile für ihn ganz allein da war, nun teilen muss!

Die Sicherheit, dass Mama ihm trotzdem erhalten bleibt, die muss erst langsam wachsen! Alles was wir in unserem Leben erfahren müssen hinterlässt Spuren und es braucht ganz viele neue positive Erfahrungen, um eine negative langsam zu überdecken!

Aber wem erzähle ich das!? Sicher hast Du diese Erfahrungen auch schon durchleben dürfen........

Nochmals alles Gute für Euch und immer ruhig Blut ;-)

PS.: vielleicht magst Du ja mal berichten, wie sich die Situation in 1-2 Jahren darstellt.......

Schau auch mal hier rein:

http://www.sueddeutsche.de/leben/expertentipps-zur-erziehung-patchwork-familien-...

Antwort
von Prinzessle, 19

Dein Enkel ist nun nicht mehr der alleinige Mittelpunkt und mit 4 Jahren in der Trotzphase.

Ich würde dem Ganzen nicht so viel Aufmerksamkeit schenken, also von Seiten des Partners Deiner Tochter....einfach etwas Zeit geben und ihn selber zu sich kommen lassen.

Denn er muss sich an die neue Situation gewöhnen und wenn der Freund Deiner Tochter ja liebevoll zu ihm ist, wird sich dies von alleine lösen.

Antwort
von Tamtamy, 27

Ehrlich gesagt, kann da nur die Zeit helfen.

Und das auch nur, wenn die Beteiligten GEDULDIG sind.
Wichtig ist, keinen Druck auf das Kind auszuüben. Also nicht zu oft (am ehesten: so selten wie möglich) nachfragen: 'Warum magst du denn nicht mit A. allein zusammen sein? " etc.etc.).

Wenn der neue Partner Kindererfahrung hat, ist das schon mal gut!

Antwort
von DerTroll, 17

Der Junge war zuerst in der Familie. Wie wäre es, wenn deine Tochter das akzeptiert, wenn er nicht mit ihrem neuen Freund klar kommt? Nur eigentlich ist man mit 4 Jahren durchaus alt genug, um sich entsprechend artikulieren zu können. Dann soll er doch einfach mal sagen, warum er Probleme mit ihm hat. Entweder kann er logische Gründe nennen oder nicht. Wenn nicht, sollte man ihm das vorhalten.

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