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Daran werde auch die Gesundheitsreform nichts ändern: Zwar werde der Wechsel ab 2008 erleichtert, doch könnten die Beiträge um mehr als ein Drittel in die Höhe schnellen.
Demnach sei ein Privatversicherung für Beamte und ihre Familien dauerhaft günstiger als die gesetzliche. Alle anderen müssten auf lange Sicht mehr bezahlen. Ausnahme: gut verdienende, junge Männer, die keine Familie versorgen müssten. Sie hätten eine realistische Chance, auf Dauer geringere Beiträge zu bezahlen, ergab die Untersuchung der Stiftung Warentest.
Auch die geplante Gesundheitsreform werde an dieser Situation nicht viel ändern. Deshalb warnt die Zeitschrift vor einem schnellen Eintritt in eine private Versicherung. Zwar solle der Wechsel in Zukunft einfacher werden, doch könnten im Zuge der Reform nach Angaben der Branche die Beiträge bei einzelnen Versicherten um mehr als ein Drittel steigen. Im Alter müssten Versicherte - auch ohne die Gesundheitsreform - deutlich höherer Beiträge zahlen als beim Eintritt. Deshalb müssten Privatversicherte Rücklagen haben, um dann nicht auf Leistungen verzichten zu müssen.













