Eine Bekannte fragte mich um rat was sie tun kann. Ihr Problem liegt darin das sie vor 10 jahren drei häuser von ihren Eltern überschrieben bekommen hat wo noch Kredite für laufen. Jetzt ist sie selber Arbeitslos geworden (Da die Firma zu gemacht wurde ). Sie war auf 450 € eingestellt und hat somit keinen anspruch auf Arbeitslosengeld. 2 Kinder sind auch noch da aber sie weiss nicht wie und was sie machen kann um eine unterstüzung zu bekommen. Sie hat Mieteinnahmen aber die hen für die kredite weg. Kann ihr da jemand weiter helfen ?

ein haus verkaufen und mit dem erlös die kredite ablösen!
sie kann alg 2 beantragen.
dort wird alles geprüft und ggf. muss sie ihre häuser für den erhalt ihres lebensunterhalts verkaufen.
Nun - ich habe den Eindruck, die Häuser verkaufen will sie ja vielleicht gerade nicht.
Sie hat aber doch nicht nur von den 450 Eurodollar gelebt?
Ich meine, okay, wenn die fehlen, ist das auch viel. Aber welchen Quellen gibt es denn sonst noch?
Doch Plus dem K.Geld und das ist das was sie jetzt noch hat, mehr nicht. Da helfen Freunde aus. (schön das es solche auch gibt.)
Wie gesagt es helfen Freunde Aber das möchte und kann ja nicht immer so weiter gehen
Nee - das stimmt.
Vielleicht gibt es ja auch - um alles zu erhalten - die Möglichkeit, mit der Bank über eine Umschuldung der Hypotheken zu reden, so daß die Belastung sinkt? Das könnte klappen, wenn die alten Hypotheken einen relativ hohen Zinssatz hätten. Im Moment (noch!) sind die Hypothekenzinsen einigermaßen niedrig.
Oder man könnte mal gucken, ob die Mieten noch den Vergleichsmieten entsprechen, ob also eventuell eine (geringfügige) Erhöhung angemessen sein könnte.
Nur so als Beispiele. Um genauer was zu sagen, müßte man die Details kennen.

Man kann sowohl wohngeld als auch ALG2 in selnstgenutzer, eigener Immobilie bekommen. Nur das "überschüssige Vermögen" muss man jedoch versilbern, also verkaufen, vermieten und davon die Kredite bedienen und vielleicht reicht es auch für den eigenen Unterhalt. Was macht die Frau mit 3 ungenutzten Häusern? Bewohnt sie sie atwa im Wechsel?
Nein die Häuser sind vermietet. Davon Tilgt sie ja die Kredite die mal aufgenommen wurden. Aber für sie bleibt nichts mehr über das ist ja das Problem. Sie möchte aber auch nicht alles verkaufen.
HerrLich am 16. Januar 2008 14:54 Das ist weniger eine Frage, was sie möchtet, sondern eine Frage der Notwendigkeit.
Gut das habe ich auch gesagt. Es sollte für ihre Kinder sein . Na da denke ich dann hmmm
DrLove am 16. Januar 2008 14:55 eins reicht ja wohl zum verkaufen um die restschuld aus den krediten ablösen zu können, oder?
Naj ich sage mal nachdem was sie mir veraten hat nicht.
Meine Eltern waren auch mal finanziell sehr unter Druck. Ein ganzer Stall voller Kinder und das Einkommen deutlich unter Sozialhilfeniveau. Das Haus nicht abbezahlt (natürlich nicht, nach 10 Jahren...), die Mieten (Mehrfamilienhaus) mietpreisgebunden wegen der öffentlichen Förderungen. Wenn sie Sozialhilfe (heute ALG II oder Hartz IV) beantragt hätten, wäre das Haus futsch gewesen.
Mein Vater als Alleinverdiener war krank und daher ohne Einkommen. Da half nur: Zähne zusammenbeißen, Hilfe der Verwandtschaft in Anspruch nehmen, und sehen, daß es wieder aufwärts geht. Klamotten bekamen wir Kinder aus dem Bekanntenkreis, wenn dort die Kinder rausgewachsen waren. Gemüse wuchs im Garten.
Ging. War keine leichte Zeit. Aber ging.
Ich würde mal gucken, ob es nicht einen anderen 400-Euro-Job gibt. Zeitungen austragen oder was auch immmer. Findet sich schon. Nur nicht aufgeben!
Und überhaupt: Was macht denn eigentlich der Vater der Kinder? Gibt's den noch?
Indy72 am 16. Januar 2008 15:05 Dann kann man die Miete erhöhen! Ist zwar nicht schön, aber wohl nicht anders machbar.
@anjanni: Gute Frage!
Miete erhöhen habe ich auch schon vorgeschlagen.
Und dem Vater würde ich doch mal auf den Pelz rücken. (Aber was sage ich: aus eigener leidvoller Erfahrung weiß ich, daß sich einer, der nicht zahlen will, in unserem tollen Staat ganz toll drücken kann - manchmal sogar mit Hilfe von Richtern, die wahrscheinlich gerade selber einen Unterhaltsfrust haben.)
ja Vater lebt noch von den Kindern aber der hat sich vom acker gemacht. Ja und unterhallt ? hmm
Indy72 am 16. Januar 2008 15:16 Dafür ist das soziale Netz nicht gedacht, um sich darin auszuruhen und nur sein Vermögen zu mehren. Wie kann sich der Kidesvater vom Acker gemacht haben und gleichzeitig von den kindern Leben? Kindergeld (u.ä.) steht stets dem zu, bei dem das Kind lebt. Da muss man wohl die Papiere auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen und ggf. korrigieren. Dann kann man das Jugendamt um Vollstreckung des Kinderunterhalts und um einen Vorschuss bitten.
Jenachdem wo das ist, funktioniert das gerade nicht. In den letzten 10 Jahren sind die Immobilienpreise ganz schon gefallen.