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Wer ist religiös? Was bedeutet gläubig?

gefragt von hannnnchen am 13.01.2009 um 8:49 Uhr

Hier wird ja oft genug gefragt, wer welche Religion hat oder wer sich wie gläubig oder religiös fühlt. Ich wüsste aber gern: Was ist das denn überhaupt?

Heißt religiös einfach einer Religion anzugehören oder muss man dazu auch gläubig sein? Oder ist beides dasselbe?

Äußern sich vielleicht auch die Religionen (also die Heiligen Schriften oder Theologen der jeweiligen Religion) dazu?

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Religion x 3.611 glauben x 353 begriffsklärung x 11

meinName
beantwortet von meinName am 13. Januar 2009 08:52
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Ich bin konfessionslos, nicht getauft usw., Agnostiker. Mein Mann ist Katholik, aber auch nicht gläubig. Glauben heisst für mich nicht zu hinterfragen. Kommt mir nicht in die Tüte.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 13. Januar 2009 09:41

Glauben heisst für mich nicht zu hinterfragen.

So ist es.

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 13. Januar 2009 10:24

Man kann überhaupt nicht glauben, ohne hinterfragt zu haben.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 13. Januar 2009 11:32

Sehr gut, das finde ich auch. Man sollte immer hinterfragen. Übrigens, hier ein Link zu einem recht interessanten Buch über den Glauben:

http://www.life-is-more.at/features/buecher/fragendieimmerwiedergestellt_werden.pdf

Darin geht es um immer wieder gestellte Fragen zum christlichen Glauben. Glaubst Du das auch, was da drin steht?

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 13. Januar 2009 12:40

Ich habe jetzt nicht alle 191 Seiten gelesen. Aber was ich von Gitt schon kenne, fand ich eigentlich recht plausibel.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 13. Januar 2009 13:37

Na ja, weisst Du, ich frage deshalb, weil ich über das Vorwort nicht hinausgekommen bin. Alldieweil ich als Geisteswissenschaftlerin darauf geeicht bin, mir zuallererst, bevor ich mich irgendwelchen Inhalten zuwende, ein Bild über den Autor zu machen und seine Grundannahmen. Und was er da auf Seite 12 schreibt, das ist mir überhaupt nicht plausibel. Das Buch baut komplett auf einem logischen Zirkelschluss und einer Tautologie auf. Und dann kann das, was er schreibt, doch nicht absolut wahr sein. Oder?

Kommentar von 6ea41f662929e80ec3595fa51c26940dsmallmeinName am 13. Januar 2009 14:01

Argh, ich kann keine Pdf-Dateien öffnen. Update!

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 13. Januar 2009 15:08

Dann lies hier. Ich habe die betreffende Passage als Zitat ins Forum gestellt. Letzter Beitrag auf der Seite:

http://www.gutefrage.net/sfSimpleForum/topic/id/121378/stripped_title/atheist-vs-christ/page/14

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 13. Januar 2009 16:12

Ein Mensch kann nie die absolute Wahrheit erkennen. Wir erkennen bestenfalls ein winzigkleines Fitzelchen davon - manche allerdings nicht mal das.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 13. Januar 2009 16:53

Genau, siehst Du, das denke ich auch. Ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, weil ich da schon wieder so spitzfindig bin. Der Punkt ist ja nur: die Bibel wurde ebenfalls von Menschen aufgeschrieben. Von Anfang bis Ende von Menschen geschrieben. Also kann sie bestenfalls in winzigkleinen Fitzelchen wahre und absolute Aussagen enthalten, wenn überhaupt. Und genau deshalb verstehe ich immer nicht, wieso dann ein Mensch oder auch so viele Christen sagen können, die Bibel sei das einzige von Gott autorisierte Wort und deshalb das Maß aller Dinge in Glaubensfragen. Und dann deren Inhalte in rabiatester Weise gegen Anders- bzw. Nichtgläubige richten (vgl. True Christians). Das bekomme ich einfach nicht hinein in meinen Denkerschädel. ganzverzweifeltguckt


daddysdearest
beantwortet von daddysdearest am 13. Januar 2009 10:23
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Ich antworte Dir als Christ.

Religiös - der Versuch, Gott zu beeindrucken, durch Leistung oder Wohlverhalten. Ist sinnlos und vergeblich. Menschen, die so geprägt worden sind, habe oft Ängste oder fühlen sich von Gott bedroht, weil sie sein Herz nicht kennen.

Glaube - tiefes Vertrauen zu Gott in einer persönlichen Beziehung zu ihm. Ruhen in seiner Liebe und Güte, viel Freude und Frieden.

Kommentar von wiele am 20. Januar 2009 09:59

Sehr treffend!

Kommentar von 73f9a07c5c076cff3ef98e296a9e7d1bsmallHannipuepp am 30. März 2009 10:38

DH!


Quandt
beantwortet von Quandt am 13. Januar 2009 08:54
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Gläubig bedeutet etwas ohne Beweis als gegeben an-/hinzunehmen. Gläubig muss nicht einer bestimmten Religion zugeordnet sein, aber der Mensch lebt leichter in Schubladen.

Prediger haben schon von Alters her den Unwissenden beibügeln wollen, was sie glauben sollen. Macht der Papst noch heute! ;-)


fritz401
beantwortet von fritz401 am 13. Januar 2009 08:53
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ich bin gläubig aber aus der Kirche ausgetreten. ich bin der Meinung das ich im Herzen röm/kath bbin aber nicht dafür bezahle muss.

Kommentar von 2ab4e0d2e7990e3aadff5b3c7b2111b5smallQuandt am 13. Januar 2009 08:59

Das verrate mal lieber nicht den lieben Benedikt, das gibt bestimmt 100 Jahre Fegefeuer ... ;-)

Kommentar von 568d824e2ecc02d2b53f6806a525542bsmallfritz401 am 13. Januar 2009 09:04

oje oje :))...ist er so gläubig?

Kommentar von newcomer am 13. Januar 2009 09:11

ob du nun in eine Kirche gehst oder einer Konfession angehörst, hat mit deinem Glauben an Gott nichts zu tun. Du kommst bei aufrichtiger Lebensführung genau so in den Himmel. Einzigst eine kirchliche Bestattung fällt flach.

Kommentar von 568d824e2ecc02d2b53f6806a525542bsmallfritz401 am 13. Januar 2009 09:18

ich weis, das ist mir auch bewusst. nur habe ich damals die Entscheidung deshalb getroffen aus der kirche auszutreten weil ich nicht bereit war 350€ zu zahlen


andreas48
beantwortet von andreas48 am 13. Januar 2009 08:52
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es sind zumindest Worte, die sich gegenseitig nicht ausschließen, mehr ergänzen...ich würde unter gläubig halt den Glauben als solches verstehen und unter religiös, entsprechende Handlungen etc., die mit dem Glauben zusammenhängen, verstehen ( zb. Taufe, Beschneidung usw.)


Hannipuepp
beantwortet von Hannipuepp am 30. März 2009 10:40
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Religiös weiß ich nicht genau, aber "gläubig" kann ich erklären:

Es bedeutet, daß man vertraut. Darum ist es eigentlich schlecht, wenn man sagt: ich bin gläubig, denn jeder glaubt und vertraut. Man sollte sagen: Ich bin gläubig an den Herrn Jesus Christus, oder so.


Teddylein
beantwortet von Teddylein am 24. Januar 2009 00:09
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Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht. (Hebräer 11:1)


Solipsist
beantwortet von Solipsist am 13. Januar 2009 09:25
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Fragloses Hinnehmen von Übernatürlichem ohne irgendwelche Evidenzen dafür vorweisen zu können, bei gleichzeitiger Abstumpfung von Kritikfähigkeit.

Das geht dann meist soweit das der Gläubige sich im Kreis dreht, man durch kein Gegenargument mehr zu überzeugen ist, da ja nicht wahr sein kann, was nicht wahr sein darf.

Von einem Gläubigen wirst Du niemals kurze knappe pointierte Antworten zu Fragen erhalten, welche kritisch seinen Glauben hinterfragen und/oder Unstimmigkeiten im Konzept desselben aufzeigen.

Meist wird ausweichend in endlosem Geschwurbel versucht zu antworten, ohne auf kausale Zusammenhänge dabei Rücksicht zu nehmen.

Sehr beliebt sind dann auch Höllendrohungen, welche eher aufzeigen das der Gläubige selbst mit einer so schwachen Persönlichkeit ausgestattet ist, das er ja offensichtlich Angst davor hat. Eine Art der Nötigung ist dies. Glaubenserpressung.

Ich könnt ewig weiterschreiben.

(Was ich auch werde nach Ansicht einiger Gläubiger hier! Bei schwachem Licht und großer Hitze;)

Soli

Kommentar von 646d62290fe67228a0b7c7ddafa57dabsmallSternenfee am 14. Januar 2009 13:58

Vielleicht sollstest Du mal mehr Gläubige kennenlernen, denn diese sind unter sich genauso unterschiedlich wie alle anderen Menschen. Was ist das denn, wenn Du allen Gläubigen unterstellst, das sie eine schwache Persönlichkeit haben oder abgestumpft werden?!

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 14. Januar 2009 15:54

Ich habe nicht Gläubigen eine schwache Persönlichkeit unterstellt. Ich habe Gläubigen die mit Höllendrohungen operieren, ein schwache Persönlichkeit unterstellt.

Pass besser auf bitte.

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 20. Januar 2009 10:11

Du solltest selbst besser aufpassen. Oder verwechselst Du Warnungen und Drohungen absichtlich?

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 20. Januar 2009 10:41

Die einen warnen die anderen drohen. Das Prinzip bleibt gleich. Offen zur Schau gestellte Mahnung besser jenen Glauben anzunehmen, sonst!

Übliche Methode zur Indoktrination.


firstguardian
beantwortet von firstguardian am 13. Januar 2009 08:57
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Wer einer Religion angehört und sich deren Regeln verpflichtet fühlt, ist und handelt religiös. Glauben heißt schlicht und ergreifend "nicht wissen", da der Beweis fehlt, aber es trotzdem für gegeben halten!

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 13. Januar 2009 10:24

Glauben heißt Vertrauen und hat nichts mit dem Wissensstand zu tun.

Kommentar von A478ae03b04e492f32191c91bdb29bf4smallfirstguardian am 13. Januar 2009 12:31

Diese Auffassung teile ich bekanntlich nicht! Sie sei Ihnen aber vergönnt! Jedem Tierchen sein Pläsierchen!


schildi
beantwortet von schildi am 13. Januar 2009 08:55
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wenn ich einer Religion angehöre heißt es nicht das ich gläubig bin

Kommentar von Eb2703b37bc8708abed13e9a84599ec7smallKristall08 am 13. Januar 2009 09:08

Und umgekehrt. ;-)

Kommentar von 4360f49511b260ead77411a815a303d5smallschildi am 13. Januar 2009 09:10

richtig :-)


anonym
beantwortet von newcomer am 13. Januar 2009 08:52
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religiös; lebt nach seinem Glauben
gläubig; glaubt an Gott
Katholisch Evangelisch; gehört einfach einer Konfession an sagt aber nichts über seinen Glauben


mugie77
beantwortet von mugie77 am 13. Januar 2009 09:54
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ich bin atheist war mal evangelisch bin aber ausgetreten. habe viele "rote socken" erlebt die aufeinmal nach der wende ein die kirche sind. nein das muss ich nicht haben lebe auch so gut.


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