Frage von ngdplogistik, 81

Wer ist Gott im Denken, Tun oder der Bewegung? Welchen Weg geht Gott und was für einen Zweck, ausser zu glauben, haben die Menschen zu erfüllen?

Siehe oben.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von suesstweet, 20

Gott will, dass Menschen nur für ihn dienen.. Gott will, dass bisschen Mühe für sich geben, damit sie den Paradies verdienen. 

Außerdem will Gott nicht, dass wir ihn 7/24 anbeten. Er hat hat uns Bedürfnisse und Triebe erschaffen, sodass wir auch für uns Zeit haben. Nur man muss die Mitte des Weges finden und einen Maß zu allem finden. 

Kommentar von ngdplogistik ,

Danke für diese einfache Art die Dinge zu beschreiben und...wie D U dies siehst.

Liebe Grüße

Kommentar von suesstweet ,

Danke dir! Grüß dich auch 👍😳

Antwort
von Bodesurry, 25

Für mich, als Christ, so weit wie "menschlich möglich" dem Leitspruch von Jesus folgen: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" 

Das heißt, durch den 10. Teil des Einkommens Hilfswerke, Bedürftige oder diakonische Werke unterstützen. Niemanden betrügen (auch das Finanzamt) nicht. Nicht stehlen. Den Lebenspartner treu zu sein usw.

Antwort
von Dxmklvw, 10

Diese Frage ist nur beantwortbar, wenn klar ist, was jeweils unter dem Begriff "Gott" verstanden wird. Ich selbst vereinfache die Definition, indem ich sie auf die wenigen Grundsatzaussagen beschränke:

Gott ist der Ursprung von allem. Die Antwort auf die Frage, warum es überhaupt etwas gibt, lautet "weil es einen zwingenden logischen Grund dafür gibt und es deshalb nicht anders sein kann". Diese Antwort ist mangels weiterer Erkenntnis schwammig, aber sie reicht aus, um zu begründen, daß dieser (nach wie vor unbekannte) Grund und Gott dasselbe ist. Wenn aus diesem alles hervorgegangen ist, dann war, ist und bleibt es dennoch Teil davon, weil es daneben nichts anderes geben kann. Gott ist somit auch das Alles und Einzigste.

Zusätzlich stellt sich die Frage, wie ein solcher Gott beschaffen ist (oder zwangsläufig beschaffen sein muß): Kann er logisch denken? Hält er sich an die Vernunft? Bleibt er sachlich oder flippt er hin und wieder aus?

Die Antwort auf solche Zusatzfragen ergibt sich aus der Frage selbst und aus den Gegenfragen, wie gut wohl ein Werk gelingt, wenn jemand dabei jede Vernunft ignoriert und später komplett ausrastet, wenn zwangsläufig alles schief geht.

Damit sollte die Frage (entsprechend meiner Sichtweise) beantwortet sein. Gott kann sich nur vernünftig verhalten, immer und ohne Ausnahme. Was Gott geschaffen hat, kann er nicht verdammen, weil alle Schöpfung letztlich Teil von ihm selbst ist und Gott sich nicht selbst verdammen wird.

Als Menschen haben wir die Aufgabe, uns vernünftig zu verhalten, wobei Vernunft relativ ist. Denn alles, was wir für Vernunft halten, sehen wir nur deshalb so, weil wir glauben, daß es so sei. Das Kriterium muß deshalb mehr das sein, ob unser Tun irgendwo Schaden anrichtet. Wenn ja, dann haben wir etwas falsch gemacht, und wenn wir etwas falsch machen, dann nennen wir es Fehler, oder religiös ausgedrückt Sünde.

Ich meine, sich diesbezüglich an religiösen Lehren auszurichten ist generell ein Fehler, weil nichts schlimmer sein kann, einem Irrtum zu unterliegen, diesen dann noch für den richtigen Weg zu halten und über mehr oder minder kräftige Zwänge zu verursachen, daß auch andere solche Irrtumswege gehen. Die Ausnutzung der Urangst vor dem Tode oder die Androhung einer Hölle halte ich dabei für einen ebenso wirksamen Zwang wie rohe Gewalt.

Für Menschen in christlichen Kulturkreisen hat Jesus bereits die passende Antwort auf alle solche Fragen gegeben: Man soll sich so verhalten, wie man möchte, daß es die anderen umgekehrt tun. Zusätzlich wäre vielleicht noch zu bedenken, daß eine gut gebratene Gans zwar eine ausgezeichnete Mahlzeit abgibt, daß es die Gans aber völlig anders sieht.

Antwort
von Giustolisi, 14

Gott ist das, was die Menschen aus ihm machen. Deswegen hat er auch so menschliche Wesenszüge und hat den Menschen noch nie was erzählt, was sie selbst nicht hätten wissen können. 
Deswegen hat dieser Gott auch so viele Gesichter, nicht nur weltweit, sondern auch innerhalb der gleichen Religion. 

Gott hat keinen Zweck, den braucht er auch nicht. Die Gottesvorstellung wird von einer an die nächste Generation durch Indoktrinierung weiter gegeben. So überlebt Gott. Wenn die menschen nicht mehr an ihn glauben, wird er verschwinden wie die Götter von Völkern, die es nicht mehr gibt. 

Wie die meisten Leser wohl gemerkt haben dürften, ist Gott kein Wesen, sondern nur die Vorstellung davon in den Köpfen der Menschen. Deswegen ist Gott so verschieden wie die Menschen selbst. Er ist eine Projektionsfläche für friedliche Menschen, für Schwulenhasser, für Dschihadisten, für frauenfeindliche Menschen, für Machbesessene oder für infantile Gutgläubige.
Komischerweise scheint dieser Gott immer die Meinung der Leute zu teilen, die an ihn glauben, selbst wenn ihre Interessen gegensätzlicher nicht sein könnten.

Um also die Ausgangsfrage zu beantworten:
Gott ist im Denken, tun und Bewegung nur der Mensch, der an ihn glaubt. Gott geht den Weg, den der Mensch will. Gott hat den Zweck, die Menschen in ihren Ansichten zu bestätigen, das gibt ihnen Sicherheit, denn immerhin haben sie einen Gott auf ihrer Seite.
Gott ist die Weiterentwicklung des Fantasiefreundes, den sich viele Kinder zusammen fantasieren und der für sie absolut real ist.

Kommentar von ngdplogistik ,

Ich kann viele Deiner Argumente teilen, jedoch habe ich keine entsprechende Frage, ob es ihn gibt oder er Fantasie ist, gestellt, Dann hätte ich die Frage anders formuliert...W e n n es einen Gott gibt...Hier wird die Voraussetzung, zumindest gedanklich, geschaffen, dass es einen gibt...

Liebe Grüße

Kommentar von Giustolisi ,

Es gibt ihn ja, sonst würden wir hier nicht über ihn diskutieren. Es gibt ihn nur nicht als tatsächlich existierendes Wesen, sondern eben als Vorstellung in den Köpfen der Menschen.
Wenn es ihn als Wesen gäbe, müsste er seinen Willen erst einmal mitteilen. Alles was die Gläubigen heute für seinen Willen halten, stammt sehr wahrscheinlich von Menschen.

Antwort
von Andrastor, 47

Da es keinen Gott gibt, ist niemand Gott, egal in welcher Ausführung.

Die Menschen haben keinen "Zweck" zu erfüllen, weder das Leben des Individuums, noch das Leben im Allgemeinen müssen sich ihrer Existenz rechtfertigen und die Existenz selbst, bedarf keiner Daseinsberechtigung.

Antwort
von Viktor1, 37
und was für einen Zweck, ausser zu glauben, haben die
Menschen zu erfüllen?

Nun - bei den monotheistischen Religionen ist doch ganz klar gesagt, daß sie den "Willen Gottes" erfüllen sollen.
Hast du das nicht gewußt ? Und du bist hier schon so lange  dabei.
Im Christentum ist dies vorrangig vor allem ,nach der Botschaft Jesu, (welche von den meisten Religionsgemeinschaften aus der Reformation hintenan gestellt wird) die Beachtung des "einen Gebotes".
Die Heilszusage (in allen Religionen ist eine solche vorhanden) ist sogar denen zugedacht, welche nicht "glauben" (aus welchen Gründen auch immer) aber entsprechend ihrem Gewissen (dem Gesetz des Herzens) doch die "Gerechtigkeit" tun.
Hierzu hat sich z.Bsp. Paulus  geäußert Röm.2,13-16
http://www.bibleserver.com/text/LUT/R%C3%B6mer2

Im Judentum  und Islam wird der Wille Gottes vorwiegend durch Gebote, Verbote und Vorschriften definiert.

Was du mit "Weg den Gott geht" meinst, kann ich nicht nachvollziehen.
Der geht überhaupt keinen "Weg".

Kommentar von ngdplogistik ,

"Nun, bei den monotoistischen Religionen ist doch ganz klar gesagt, dass sie den "Willen Gottes" erfüllen sollen Hast Du das nicht gewusst?" Und Du bist schon so lange dabei."

W e r ist Gott im D e n k e n , T u n 

o d er der B e w e g u n g. 

W e L c h e n Weg geht Gott und w a s für einen Zweck a u s s e r glauben, haben die Menschen zu erfüllen. 

Seinen Willen zu erfüllen, ist  meines Erachtens ein Dogma und kein Zweck.

Ich habe eine Frage gestellt. Ob ich...obwohl ich schon so lange dabei, dies wusste oder unwissend bin, wäre der Tenor einer anderen Frage.

Liebe Grüße

Kommentar von Viktor1 ,
Seinen Willen zu erfüllen, ist  meines Erachtens
ein Dogma und kein Zweck.

Nun - was ein Dogma ist, weißt du auch nicht.
Du hast nach dem gefragt, was Menschen zu "erfüllen" (befolgen) haben. Ich habe darauf geantwortet. Die Zuordnung zu Zweck ist wie "glauben" (von dir) daneben.
Die andern Zuordnungen von dir zu "wer ist Gott" sind konstruiert und so nicht beantwortbar. Vielleicht könntest du verständlicher (statt irgendwie "gespreizt") formulieren, was du meinst.

Kommentar von ngdplogistik ,

Dem Wahrheitsanspruch, dass Du dem Willen Gottes gehorchen oder nach dessen Willen etwas tun sollst (Kirche, Religionen, Menschen die Bücher schreiben, demzufolge auch die Bibel) kann ich kaum folgen, da wenn meiner Gedanken widersinnig, ich dies in jedem Fall anzweifeln , wenn gegenteilig akzeptieren würde. Wo ist hier der Zweck,?

Weshalb glaubst Du eine Beantwortung , auch wenn konstruiert, wäre unmöglich? 

Erfüllen, a u s s e r glauben...

Gott beschreitet Wege, die zu einem Ziel führen, der, zumindest laut Bibel, definiert (bestimmt, festgelegt) wurde, was jedoch wohl kaum Deine eigene Meinung wäre.

Wenn Du schon die Bibel zitierst,(wiedergibst, Beispiele daraus ), könntest Du ebenso die Wege, ob nun in Gedanken, Tun oder in der Bewegung, zumindest gedanklich Dir zuzuordnen, aufzeigen, was Du allerdings auch unterlassen kannst.

Liebe Grüße

Antwort
von AaronMose3, 35

Gott ist niemand, macht keine Bewegung, denkt nicht und geht auch keinen Weg. 

Unser Leben bzw. die Existenz des Menschen bedarf keines Zwecks und wir müssen ebenfalls nichts erfüllen, da sich die Frage danach welchen Zweck unsere Existenz hat, nicht stellen würde, würden wir nicht existieren.

Kommentar von ngdplogistik ,

Meine Frage war anders gestellt, nämlich mit der Vorraussetzung, zumindest gedanklich, dass es einen gibt, ansonsten hätte ich gefragt: 

Wenn es einen Gott gibt...

Antwort
von Raubkatze45, 17

Gott IST, d.h., er ist das ewige Sein schlechthin, aus dem alles geschöpfliche Sein existiert. Als Geistwesen ist er auch Person und als solche nicht anonym, sondern ein DU. Er ist weder an Zeit und Raum gebunden, deshalb ist er nur Gegenwart und in seiner Unendlichkeit für begrenzte Menschen nicht zu erfassen.

Gott geht keinen Weg, Er ist sich selbst genug und braucht keine Geschöpfe. Weil sein Wesen Liebe ist, schafft er alles, was wir als Schöpfung erkennen und auch die unsichtbare Welt. Aus Güte hat er Menschen erschaffen und dazu bestimmt, einst mit ihm zu leben, um an Seinem Glück teilzuhaben. Die Liebe Gottes findet ihren Höhepunkt in der Menschwerdung in Jesus Christus und seiner Botschaft vom Reich Gottes.

Gottes Wille ist, uns zum ewigen Heil zu führen. Dazu lenkt er unser Leben - wenn wir uns lenken lassen und ihm vertrauen.Weil er uns zuerst geliebt hat, sollen auch wir ihn lieben, dies allerdings in Freiheit und nicht mit Zwang. Der  Der Sinn des Menschen ist, Gott zu erkennen, ihm zu dienen und ihn zu lieben und einst ewig mit ihm zu leben.

Antwort
von Steffile, 42

Es ist nicht so, dass Gott den Menschen erschaffen haette - der Mensch hat Gott erschaffen.

Welchen Zweck der Mensch hat? Wie jede Spezies: Tasache ist, dass wir als Spezies existieren. Wenn wir nicht existieren wuerden, dann wuerde sich die Frage nicht stellen.

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich glaube, dass es Gott gibt, ich bin Christ. Wenn Du einige Gründe haben möchtest, um an Gott zu glauben, dann kannst Du mich z. B.  fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Gründe.

Kommentar von ngdplogistik ,

Ich hatte keine entsprechende Frage gestellt, sondern eine, die eine Voraussetzung schafft, zumindest gedanklich, ansonsten hßtte ich gefragt: Hat der Mensch Gott erschaffen...oder:

 Wenn es einen Gott gibt...

Liebe Grüße

Antwort
von fricktorel, 3

Unser ewige Gott möchte Seine Herrlichkeit weitergeben (Hebr.2,10) und hat sich dafür "Kinder" geschaffen (1.Mose 2,7).

Da dieser seinem Schöpfer nicht glaubte (1.Mose 2,17; 3,1-6), muss er 6000 Jahre leiden, bis Jesu zurückkommmt und die Menschheit vom Joch des "Gottes dieser Welt" (Offb.12,9) befreit (Offb.20,2).

Wir brauxhen Gott nur zu "glauben" (Röm.6,23; 8,2).

Antwort
von ngdplogistik, 4

Warum habe ich diese Antwort als "Hilfreichste Antwort " ausgezeichnet?

Weil hier mit ganz einfachen Worten die Frage beantwortet worden ist, kein Bibeltext zitiert, kein Zweifel um die Existenz und das eigene Denken wiedergegeben wurde, auch wenn zuvor andere Menschen zum Glauben führten.

Liebe Grüße und Danke allen, die Interesse zeigten und geantwortet haben.

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