Wer ist Gott eigentlich genau?

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26 Antworten

Der anthropologische Faktor "Gott" stellt sich als eine menschliche Projektionsfläche von Vorstellungen, Wünschen, Hoffnungen, Erwartungen, Interpretationsmöglichkeiten und Emotionen dar die sich im Laufe der Menschheitsentwicklung als "brauchbar" erwiesen hat um z.B. die Kontingenzschwierigkeiten des Lebens bewältigen zu können.

Was Gott hat, hat der Mensch auch, wenngleich im wesentlich geringerem Umfang.“ (Volker Gerhardt „Der Sinn des Sinns. Versuch über das Göttliche", S.50)

Gäbe es tatsächlich eine etische Seinsrealität (etisch heißt: eine hypothetische Aktualität [und Realität], die nicht durch die emische Realität des menschlichen Nervensystems oder ein linguistisches Sieb gefiltert wurde." Robert Anton Wilson) so wären deren Entitätsmerkmale für unsere neuronalen Verarbeitungsmechanismen nicht mehr wahrnehmbar,  bestimmbar und interpretierbar - ähnlich der Quantenzustände von z.B. Quarks oder Strings.

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Wer ist Gott eigentlich genau?

Diese Frage stellt man sich schon seit Jahrtausenden. Besonders aber seit der abendländischen Philosophie. Die christliche Philosophie, die durch den Hellenismus stark beeinflusst wurde, verband dann griechische Philosophie und Christentum. Augustinus sah Gott als das Höchst Wahre und das Höchste Gut. 

Allerdings entwickelte sich die so genannte negative Theologie. In ihr wird klar, dass Gott immer nur als das unbegreifliche Geheimnis erkannt werden kann. Gott ist ein transzendentes Wesen und kann vom immanenten Menschen nicht begriffen werden. Die großen Theologen wussten auch nicht, was Gott ist. Thomas nennt Gott "totaliter aliter" (der ganz andere) und in schreibt:

Quid est Deus nescimus (De Potentia Dei) (Wird wissen nicht, was Gott ist)

Auch ganz in diesem Sinne schreibt der Heilige Augustinus, dass man Gott nicht begreifen kann:

Si comprehendis, non est Deus. (Wenn du es begreifst, dann ist es nicht Gott)

Ratzinger schreibt:

Was ist das eigentlich, "Gott"? In anderen Zeiten mochte diese Frage problemlos klar scheinen, für uns ist sie wirklich neu zur Frage geworden. Was kann dieses Wort "Gott" überhaupt sagen? Welche Wirklichkeit drückt es aus, und wie kommt den Menschen die Wirklichkeit zu, von der hier gesprochen wird? Wenn man der Frage mit der Gründlichkeit, deren wir heute eigentlich bedürfen, nachgehen wollte, müsste man zunächst eine religionsphilosophische Analyse versuchen, die die Quellen der religiösen Erfahrung aufzusuchen hätte und die dann auch das Problem bedenken müsste, wie es kommt, dass das Thema Gott die gesamte Menschheitsgeschichte prägt und bis zur Stunde ihre ganze Leidenschaft zu wecken vermag - ja, wirklich bis zu unserer Stunde, in der der Schrei vom Tode Gottes allenthalben ertönt und in der dennoch, gerade so, die Frage nach Gott übermächtig in unserer Mitte steht. (Einführung in das Christentum)

Anselm von Canterbury definierte Gott in einem Definitionsversuch als "aliquid, quo maius cogitari non potest", als etwas, worüber hinaus größeres nicht gedacht werden kann.

Doch wenn du eine Definition von Gott willst, dann nehmen wir doch die Anfangsworte der von Papst Benedikt veröffentlichten Enzyklika:

Deus caritas est

Gott ist die Liebe (1. Joh 4,8b)

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Ich habe das hier schon mal recht ausführlich dargestellt. Ich lege das mal unter der vorhergeschickten Prämisse dar, dass ich jede Religion für einen Teil der Wirklichkeit, nicht der "Wahrheit" halte, die ohnehin kaum zu erfassen ist (zumindest nicht ohne Jahrzehnte lange Arbeit).

Kulturgeschichtlich sind Yhwh und der Schöpfergott ("El") zwei unterschiedliche Entitäten, die der kanaanitischen Religion entstammen. Yhwh (hwy) war Sturm- und Kriegsgott, "El" war zwar eine allgemeine Bezeichnung für das, was wir als "Gott" verstehen würden, aber auch die Bezeichnung für die Schöpferentität (vgl. auch die etymologischen Parallelen: Gabri-el, Rapha-el, Micha-el, Uri-el, etc.)

Irgendwann, aus Zeiten der Not geboren, wurde der Kriegsgott zum Anführer einer Migrationsbewegung. In ursprünglich polytheistischen Gesellschaften ist die vorübergehende Monolatrie in Krisenzeiten keine Seltenheit. Viele Jahrhunderte später gab es ein ganz ähnliches Beispiel - als ein Nahua Volk aus Aztlán gen Süden wanderte, um einen fruchtbaren Ort zu finden, verehrten sie für eine Zeit exklusiv den Kriegsgott Huitzilopochtli. Als sie das fruchtbare Land mit dem See - heute: Mexico City - gefunden hatten, fanden sie, die in den darauffolgenden Jahren als aztekische Hochkultur bekannt werden sollten, wieder zu dem ursprünglichen Polytheismus zurück.

Die Auffälligkeit hier: Auch die Azteken haben in Zeiten der Not den KRIEGSGOTT gewählt, um sie wieder darauszuholen.

Innerhalb des Judentums entstand eine Symbiose zwischen YHWH-Kult und Schöpfergottmythologie und damit letztlich der vollkommene Monotheismus, der in allen Kulturen seinerzeit eher selten war.

Das Problem der menschlichen Gottesvorstellung ist, dass sie nahezu immer personifiziert stattfindet. Die (aus meiner Sicht) einleuchtendste Definition, die sich in religiösen Texten findet (und die muss ich auf Englisch schreiben, weil sie so m.E. am konzisesten ist) ist die des "all consuming fires" bzw. "the fire that consumes itself". In Anbetracht der Funktion des Alls, des Universums, das sich, diversen Thesen zufolge unendlich ausdehnt, erscheint mir dieser Gedanke zumindest als logisch schlüssig.

Der Gottesdefinition innerhalb dieses Konzepts nach, ist Gott in allem. Auch in allem Bösen und Guten, in allen Grautönen, allen Gedanken, allen Träumen. Wie das? Nun ja, alles was ist, IST Gott. (Ich betone: Dieser Definition nach). Weil alles aus diesem Filter existiert. Das ist schwer vorstellbar, wenn Du Gott als Typen mit rauschendem weißen Bart siehst, aber dann nicht mehr so schwer, wenn Du Dir vorstellst, dass das, was die Juden und Christen "Gott" nennen, letztlich ein unpersönliches "Es" ist, das das Universum am Laufen hält, das gewissermaßen Leben erschafft und erhält. Diese unpersönliche Definition allerdings ist nicht mehr im Kontext des realen Gottesbilds zu halten, das wir aus den polytheistischen Hochkulturen kennen, die zumindest in ihrer zivilisatorischen Reife den christlichen Herrschaftsformen weit überlegen waren.

Was Du allerdings in sehr vielen hochentwickelten polytheistischen Kulturen findest, ist, dass der Schöpfer der Welt einen solaren Aspekt hat. ("The fire that consumes itself" ist ja ein solarer Aspekt, quasi Teil der Vorstellungen, die man über einen Sonnengott hat). Der ägyptische Sonnengott Ra, geboren aus 4 Götterpärchen, die mehr oder weniger den zeit- und raumlosen Urzustand darstellen, ist ebenfalls der Schöpfer der Welt.

Worauf will ich also hinaus? Für mich sind Religionen immer Konzepte und als Konzepte Teil der Wirklichkeit. Für mich sind - in dieser Definition - auch alle Religionen "richtig" und wer sich näher mit der Funktion von Magie beschäftigt, wird finden, dass sehr Vieles "wirkt", dass im Prinzip alle Religionen in ihrer Funktion Teil der Wirklichkeit sind. Allerdings verwechsle ich das alles nicht mit der letztendlichen "Wahrheit" über die Weltenentstehung. Ich bin beileibe kein Atheist, weil ich so ziemlich alle Gottheiten aus allen Pantheons für existent halte - aber ich bin nicht "gläubig", d.h. ich glaube nicht an die ultimative Richtigkeit eines dieser Konzepte, die man eventuell als Glaubensrichtung bezeichnen könnte. Und ich bin auch skeptisch bzgl. des Nachlebens und des (zumindest im europäischen Christentum) sehr simplifizierten und unstimmigen Bildes des Wortes "Seele". Ich halte nach wie vor, wie die meisten Atheisten, "Glaube" nicht für zielführend.

Ich bitte auch zu Bedenken, dass das Bild des Kriegsgotts YHWH in der Bibel kein außerordentlich Positives ist. Bevor ich jedweden Glauben annehme, halte ich es für wichtig, mich mit dem auseinanderzusetzen, was dieser Glaube an realen Dingen in der Welt vollbracht hat. Und wenn Du dann das christliche Mittelalter mit der Antike vergleichst, insb. der Ägyptischen Antike (in der die Sklaverei kaum eine Rolle spielte, im Gegensatz zur Römischen und Griechischen Antike), dann wirst Du eine gewisse Skepsis ob des realen Wirkens dieser Religion bekommen.

Bei allen grundpositiven Erfahrungen, die ich mit außerweltlichen Vertretern des jüdischen Pantheons gemacht habe (und ich sehe auch einen fulminanten Unterschied zwischen Judentum und Christentum - das Judentum kennt keinen Missionsauftrag, was das real gelebte Judentum dieser Tage zu einer der friedlichsten monotheistischen Religionen macht - der Missionsauftrag ist das eigentliche Übel), habe ich die Aspekte nie ignorieren können, die zur massenhaften Vernichtung teils hoch entwickelter (nicht nur) europäischer Kulturen, zur Versklavung und Analphabetisierung eines Großteils der Menschen und die Massenvernichtung Millionen Unschuldiger als "Hexe" oder "Hexer" geführt haben - und das ist nicht mal mehr die Spitze des Eisbergs. (Wer glaubt, Antisemitismus sei ein Kind Adolf Hitlers, der wäre gut beraten, sich mit dem christlichen Antisemitismus auseinanderzusetzen, und er wird finden, dass die Idee des "Ghettos" schon im Laufe der Jahrhunderte öfters umgesetzt wurde).

Meine persönliche Entscheidung ist es, überall zu Besuch zu sein, aber nirgends zuhause. Mit Ausnahme einiger weniger einzelner Entitäten und einer gewissen Affinität zur altägyptischen Kultur und Religion, die ich jedoch auch nicht kritiklos wahrnehme, habe ich nie einen so guten spirituellen Platz gefunden, dass ich sagen würde: "Ja, hier will ich bleiben, hier lasse ich mich nieder". Wie gesagt - in einzelnen Entitäten schon, nicht in ganzen komplexen Religionsauffassungen. Dazu sind diese am Ende aber auch zu unvollständig. (Um auch gegenüber des jüdischen Pantheons fair zu sein: Das Buch, das man als "Bibel" bezeichnet, ist so oft umgeschrieben worden, dass die Referenz schon längst verloren gegangen ist. Meine persönliche Erfahrung mit dem jüdischen Pantheon war immer wärmer und freundlicher als das, was ich in dessen Schriften gefunden habe.)

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Wer Gott genau ist, kann kein Mensch sagen. Dazu gibt es wirklich unzählige Ansichten und Meinungen, und keine davon hat mehr Anspruch, als wahr zu gelten, als die andere. Gernauso gut könnten auch die Recht haben, die behaupten, dass es überhaupt gar keinen Gott gibt und alles im Universum nur rein zufällig geschieht.

Für streng Gläubige ist Gott ein personifiziertes Überwesen. Er ist allmächtig, allwissend und hat die Erde und den Menschen nach seinem Bilde erschaffen. Gott ist in ihren Augen gerecht und gut und daran interessiert, dass auch wir Menschen ein gutes und gerechtes Leben führen. Dazu hat er uns viele Gesetzte übermittelt, einerseits höchstpersönlich (wie die Zehn Gebote), andererseits durch seine Propheten. Wenn wir seine Regeln nicht befolgen, bestraft er uns - ob in dieser Welt mit Unglück und Leid, oder nach unserem Tod in der nächsten. Dann wird Gott über uns richten und beurteilen, ob wir es wert waren, in den Himmel zu kommen, oder uns bei einem schlecht geführten Leben in die Hölle verdammen. Diese Grundannahme ist der Kerngedanke jedes Glaubens an einen Erlösergott und kommt sowohl im Christentum als auch im Islam vor. Im Christentum ist es schließlich Jesus, der für uns Menschen gestorben ist und uns erlöst und über uns richtet, im Islam ist es ein wenig anders und nur Allah hat die Macht dazu. Jesus kommt im Islam zwar auch vor, ist aber dort nur ein Prophet und kein Gott oder Gottessohn.

Dieses Gottesbild wird von den meisten Menschen heute jedoch nicht mehr so streng geteilt wie noch vor einigen hundert Jahren. Wissenschaft und Philosophie, aber auch die Theologie hat neue Aspekte gefunden, die das Wesen eines Gottes ausmachen. Früher war es einfacher an einen Gott zu glauben, da wir noch gar nichts über die Entstehung der Welt wussten, heute ist es jedoch anders. Die Physik, die Geoforschung und auch die Biologie hat uns viele neue Gesichtspunkte enthüllt, die belegen, dass die Erde und das Leben eben nicht so wie es in der Bibel steht entstanden sind. Vorwiegend aus diesem Grund wird die Bibel von vielen Menschen heutzutage auf ihren Wahrheitsgehalt angezweifelt und hinterfragt. Und somit auch das Gottesbild. Wer das nicht tut, der ist ein Fundamentalist: Die Bibel ist sein einziges Fundament in seinem Weltbild, und der Fundamentalist ignoriert rigoros die Erkenntnisse aus der Wissenschafft oder bezeichnet sie sogar als Lüge.

Die meisten Gläubigen Menschen haben sich heute von der personifizierten Gestalt eines richtenden Gottes verabschiedet, der Zorn und Liebe verspüren kann (also recht menschliche Eigenschaften besitzt). Für viele ist Gott vielmehr ein unpersönliche Kraft geworden, ein Antrieb hinter dem Schicksal, und der schöpferischen Kraft der Natur. Dieses Bild ist "moderner", aber es gibt dabei natürlich viele Streitpunkte, weil die Definition natürlich alles andere als klar ist.

Eigentlich hat so ziemlich jeder Mensch eine eigene Vorstellung davon, wer oder was Gott eigentlich ist. Und diese Vorstellung entwickelt sich auch ständig weiter. Deine Frage ist also super gestellt, denn du befindest dich offenbar in dem Prozess, ein eigenes Gottesbild entwickeln zu wollen. Ich hoffe, diese Antwort kann dir dabei ein wenig helfen.

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Hallo Ichhelfedir3527,

bei dieser Frage ist man nicht auf Vermutungen oder Spekulationen angewiesen. In der Bibel wird ein deutliches Bild von Gott gezeichnet, das nicht unbedingt dem entspricht, was viele über ihn behaupten. Nachfolgend möchte ich anhand er Bibel einige der wesentlichen Aussagen über ihn darlegen.

Ein unvergleichlicher Schöpfer

Die Bibel zeigt, dass Gott alle Dinge ins Dasein gebracht hat.
Zum Beispiel steht in Psalm, Kapitel 90, Vers 2: "Ehe selbst die Berge geboren wurden Oder du darangingst, wie mit Geburtswehen die Erde und das ertragfähige Land hervorzubringen, Ja von unabsehbarer Zeit bis auf unabsehbare Zeit bist du Gott."
Somit ist die gesamte Natur sein Werk, nicht das Produkt blinden Zufalls. Aus diesem Grund steht auch nur ihm allein religiöse Verehrung und Anbetung zu. (Siehe Offenbarung, Kapitel 4, Vers 11)

Wie kann man sich Gott vorstellen?

Manche sagen, sie glaubten nur das, was sie sehen. Weil sie Gott nicht sehen können, glauben sie, dass er nicht existiert. Da Gott jedoch eine höhere Lebensform als irdische Geschöpfe ist (die Bibel verwendet dafür den Begriff "Geist"), ist er für unsere Augen nicht sichtbar. Das geht auch aus folgender Aussage Jesu hervor: "Gott ist ein GEIST, und die ihn anbeten, müssen [ihn] mit Geist und Wahrheit anbeten.“ (Johannes, Kapitel 4, Vers 24)
Auch wenn Gott nicht buchstäblich sichtbar ist, kann man an der Art und Weise, wie er alles geschaffen hat, vieles über seine Persönlichkeit kennenlernen. Man spricht hier vom Buch der Natur, durch das man viele seiner Eigenschaften erkennen kann. Ist nicht beispielsweise das sichtbare Universum ein Beweis seiner grenzenlosen Macht?
Wenn man jedoch allein durch das Buch der Natur erfahren wollte, wer Gott wirklich ist, bliebe vieles im Dunkeln. Die Bibel ist eine göttliche Offenbarung, durch die er das gesamte Spektrum seiner Persönlichkeit offenbart. Dazu gehört auch folgende grundlegende Wahrheit über ihn.

Gott hat einen Namen

Wenn auch viele auf die Frage nach dem Namen Gottes "Gott" oder "Herr" sagen würden, sind diese jedoch nur Titel. Das Gott kein namenloses Wesen ist, lässt uns Jesus Christus durch die bekannte Aussage des Vaterunsers erkennen: "Ihr sollt daher auf folgende Weise beten: ,Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt." (Matthäus, Kapitel 6, Vers 9)
Auch wenn es ja viele Bezeichnungen für Gott gibt, hat er jedoch nur einen Namen. Im Deutschen ist er unter "Jehova" oder "Jahwe" bekannt. Biblischer Beleg: Psalm, Kapitel 83, Vers 18:" Damit man erkenne, daß du, dessen Name Jehova ist, Du allein, der Höchste bist über die ganze Erde."
In den meisten Bibeln ist der Name Gottes durch Bezeichnungen wie "Herr" oder "Gott" ersetzt worden. Ursprünglich stand der göttliche Name jedoch 7.000 mal in der Bibel.

Jesus selbst gebrauchte den Namen Gottes, wenn er über ihn zu den Menschen sprach. Ist es außerdem nicht so, dass Gott für uns, wenn er einen Namen hat, viel realer ist und es uns leichter fällt, ein persönliches Verhältnis zu ihm zu entwickeln? Dies ist vielleicht dadurch leichter nachvollziehbar, wenn wir uns vorstellen, jemand würde unseren Namen weglassen, denn mit dem Namen verbindet man doch gerade das Charakteristische einer Person.
Nimmt man jemandem den Namen, dann nimmt man ihm auch seine Identität.

Gott ist an uns interessiert

So manch einer denkt, das viele Leid auf der Erde sei ein Beweis dafür, dass Gott nicht an uns interessiert sei. Sie denken womöglich, er bringt das Leid über uns, um uns zu prüfen. Das stimmt aber nicht. Im Bibelbuch Jakobus, Kapitel 1, Vers 13 steht: " Keiner sage, wenn er versucht wird: „Ich werde von Gott versucht.“ Denn Gott kann nicht von üblen Dingen versucht werden, noch versucht er selbst irgend jemand."

Das es so viel Leid gibt, hat mit der Willensfreiheit des Menschen zu tun. Gott hat uns diese Willensfreiheit gegeben, aber es war niemals seine Absicht, das Menschen sie so gebrauchen, dass anderen Schaden zugefügt wird. Deswegen schmerzt es Gott zu sehen, dass viele Menschen anderen bewusst Böses zufügen. Gottes Gefühle kommen in 1. Mose, Kapitel 6, Verse 5 u. 6 zum Ausdruck:" Da sah Jehova, daß die Schlechtigkeit des Menschen ausnehmend groß war auf der Erde und daß jede Neigung der Gedanken seines Herzens allezeit nur schlecht war. 6  Und Jehova bedauerte, daß er Menschen auf der Erde gemacht hatte, und es schmerzte ihn in seinem Herzen." Doch Gott wird auf Dauer dem Leid nicht tatenlos zusehen. Er wird bald alles Leid für immer beenden und dafür sorgen, dass niemand mehr da ist, der Böses tut.

Darüber steht in Offenbarung, Kapitel 21, Verse 3 u. 4 folgendes:" Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

Wir können Gott nahe sein

Da Gott keine unpersönliche Kraft ist, sondern eine Persönlichkeit besitzt, die der unsrigen ähnlich ist, sollte es für uns etwas ganz Natürliches sein, seine Nähe zu suchen. Dass dies überhaupt möglich ist, geht aus folgender Aussage hervor: "Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen. Reinigt eure Hände, ihr Sünder, und läutert euer Herz, ihr Unentschlossenen. (Jakobus, Kapitel 4, Vers 8)

Gott näher zu kommen, setzt allerdings bewusste Anstrengungen unsererseits voraus, d. h. wir müssen uns darum bemühen, ihn besser kennen zu lernen. Damit dies gelingt, ist es nötig, sich genauer mit seinem geschriebenen Wort, der Bibel, auseinander zu setzen. Aus ihr erfahren wir alles über ihn: Seine Eigenschaften, seine Maßstäbe und Grundsätze, seinen Vorsatz mit der Erde und vor allem seine Liebe. Hieraus kann sich der Wunsch entwickeln, zu ihm ein enges Freundschaftsverhältnis aufzubauen. Das ist es auch, was das erste und wichtigste Gebot letztlich sagt: "Er sprach zu ihm: „ ,Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ (Matthäus, Kapitel 22:37).

Wer Gott ist, sollte also nicht nur von theoretischem Interesse sein. Da er sich uns sowohl in der Bibel als auch in den Werken der Schöpfung offenbart, lohnt es sich, ihn näher kennenzulernen und eine enge Beziehung zu ihm aufzubauen.

LG Philipp

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Gott ist nicht kennbar. Gott ist das was den Kenner, das Kennen und das Erkannte hervorbringt. Gott ist das was jeder sucht. Jegliche Handlung ist Ausdruck der Suche nach Gott (ob ich nun religiös bin oder nicht). Gott ist aber nicht findbar in dem Suchbaren (den Dingen der Welt). Gott ist das was sucht. Das eine Leben.

Gott ist das was sowohl Sein als auch Nicht-Sein hervorbringt.

Die Schöpfung geschah nicht vor tausenden von Jahren. Die Schöpfung passiert jetzt in jedem Moment.

Gott ist das, ohne das Alles und Nichts nicht sein kann und nicht nichtsein kann.

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Gott:

höchstes übernatürliches Wesen im Christentum, Islam und Judentum als Schöpfer der Welt und Lenker des Schicksals.


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Er ist kein toter Gott, keine Religiöse Idee eines Gottes,
auch kein weit entfernter Gott. Er ist der Gott der war, der ist und der kommen
wird. Er ist ein Gott der Liebe, ein Gott der Gnade, ein Gott der rettet, der
Gott der mich erschaffen hat. Der Gott der mir einen Grund zum Leben gibt, eine Bestimmung, der Gott der mir eine Zukunft gibt. Der Gott der für meine
Fehltaten ans Kreuz ging und dafür bezahlte. Mein Gott ist der Weg, die
Wahrheit und das Leben. Mein Gott ist meine Eintrittskarte in den Himmel, mein Freund, mein Retter, mein König. Mein Richter und mein Anwalt. Meine Hoffnung und meine Kraft. Mein Gott ist mein Weg und mein Ziel. Mein Gott ist meine Freiheit. Mein Schild und mein Schwert. Mein Friedensfürst und mein Beschützer. Mein Gott ist treu. Mein Gott ist mein Segen. Mein Gott ist mein Heiler. Mein Gott ist zur Welt gekommen. Mein Gott wurde gekreuzigt. Er wurde begraben. Mein Gott ist auferstanden. Mein Gott lebt! Mein Gott ist perfekt. Er ist heilig. Mein Hirte. Mein Gott ist großartig, unbegreiflich. Mein Gott ist bei mir. Mein Gott liebt mich auch wenn ich die schlimmsten Dinge getan habe. Mein Gott kommt wieder. Mein Gott ist Real. Mein Gott ist Freude. Mein Gott ist das einzige was zählt. Mein Gott ist groß. Mein Gott ist Leben. Mein Gott ist genug. Mein Gott ist alles. Mein Gott ist hier.

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Nun, ich fürchte, dann musst Du wohl zur Erkenntnis kommen, dass es schlicht keinen Gott gibt.

Ich wette um meinen Allerwertesten, dass sich kein Gott bei Dir vorstellen wird. Alles, was Du also über einen Gott (welchen auch immer) erfahren wirst, wird aus zweiter Hand sein.

Andere werden Dir erzählen, was sie glauben, wie sie die Dinge sehen.

Es ist nun an Dir, deren Sicht der Dinge zu übernehmen oder Dir eine eigene Ansicht zu bilden. Anhand der Fakten, die Du Dir zugänglich machen kannst.

Glauben kann man an alles Mögliche. Machen Menschen auch ständig. Aber welchen Sinn hat das, wenn das keine Wurzel in der Realität hat? Ich halte es für eine ganz fürchertiche Perspektive, mein Leben an etwas zu binden, dass mit größter Wahrscheinlichkeit gar nicht existiert.

Für die Existenz eines Gottes wirst Du aber niemals mehr bekommen als vage Vermutungen und mit Inbrunst vorgetragenen Behauptungen, die jeder Nachprüfbarkeit entbehren.

Es ist also Deine Entscheidung. Möchtest Du anhand von Fakten ein Weltbild entwickeln, das möglichst dicht an der Realtiät angebunden ist oder einer nicht überprüfbaren Idee folgen?

Wenn Du nun also zum Konfirmandenuntericht gehen solltest, betrachte alles mit wachen Augen und kritischem Verstand. Frage Dich immer, in wie weit das, was man Dir dort erzählt, mit Deiner Lebenswirklichkeit in Einklang zu bringen ist.

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Das kann keiner erklären...

Gott kann eine Art Verminderung der Angst vor dem Tod und Besserung der Menschen sein, oder aber auch ein Wesen das wir früher oder später begegnen werden :)

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Glauben != kennen.

Wenn man an Gott glaubt, heißt das nicht, dass man ihn kennt.
Menschen brauchen eben etwas, woran sie sich festklammern können, meine Meinung warum man sich sowas ausdenkt.

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In der Bibel werden einige Namen Gottes genannt, die verschiedene Aspekte
seines Charakters beschreiben und uns mit unserem begrenzten Verstand, was die Größe, Weisheit und Allmacht Gottes betrifft, dabei helfen können, wer Gott eigentlich ist, z. B.:

- EL, ELOAH: Gott "mächtig, stark, herausragend" (1.Moses 7,1;
Jesaja 9,6) – sprachgeschichtlich scheint El “Macht” zu bedeuten, wie
in „Ich hätte wohl so viel Macht, dass ich euch Böses antun könnte“
(1.Mose 31,29). EL wird mit Qualitäten assoziiert, wie Integrität
(4.Mose 9,31), Eifersucht (5.Mose 5,9) und Mitgefühl (Nehemia 9,31),
aber die Hauptbedeutung bleibt Macht.

- ELOHIM: Gott
“Schöpfer, mächtig und stark” (1.Mose 17,7; Jeremia 31,33) – der Plural
von Eloah, welches auf die Dreifaltigkeit hinweist. Ab dem ersten Satz
aus der Bibel wird die superlative Natur von Gottes Macht deutlich, als
Gott (Elohim) die Welt zu ihrer Existenz spricht (1.Mose 1,1).

- EL SHADDAI: “Gott Allmächtiger”, “der Mächtige Jakobs” (1.Mose 49,24; Psalm 132, 2 & 5) – sagt Gottes ultimative Macht über alles aus.

- ADONAI: “HERR”
(1.Moses 15,2; Richter 6,15) – wird auch statt YHWH (Jahve) verwendet,
weil YHWH von den Juden als zu heilig erachtet wurde, um dieses Wort
durch sündige Menschen auszusprechen. Im Alten Testament wird YHWH mehr
verwendet, wenn Gott mit Seinem Volk verkehrte, während Adonai eher
verwendet wurde, wenn es Gott um Heiden ging.

- YHWH / Jahve / JEHOVAH: “HERR”
(5.Mose 6,4; Daniel 9,14) – streng genommen, der einzig angebrachte
Name von Gott. Dieser Name wurde als erstes Moses preisgegeben „Ich
werde sein, der ich sein werde“ (2.Mose 3,14). Dieser Name verkörpert
eine Dringlichkeit, eine Direktheit. Jahve ist präsent; zugänglich;
denen, die Ihn in Not anrufen, nahe (Psalm 107,13) und Führung (Psalm
31,3).

- Jahve-JIREH: "Der HERR sieht” (1.Mose 22,14) –
der Name, den Abraham zu Gedenken gab, weil er seinen Sohn Isaak
verschonen durfte und anstelle einen Widder opferte.

- Jahve-RAPHA: "Der
HERR, dein Arzt" (2.Mose 15,26) – “ich bin der HERR, dein Arzt“ für
Körper und Seele. Körperlich für die Erhaltung und Heilung von
Krankheiten, und seelisch für die Verzeihung von Unzulänglichkeiten und
Schutz vor Ungerechtigkeiten.

- Jahve-NISSI: "Der HERR
mein Feldzeichen" (2.Mose 17,15) – Feldzeichen wird als Versammlungsort
verstanden. Dieser Name gedenkt dem Sieg in der Wüste über die
Amalekiter in 2.Mose 17.

- Jahve-M'KADDESH: "Der HERR, der
euch heiligt” (3.Mose 20,8; Hesekiel 37,28) – Gott stellt klar, dass Er
allein, nicht das Gesetz oder die Gebote, Sein Volk rein machen kann
und sie heilig macht.

- Jahve-SHALOM: "Der HERR ist
Friede” (Richter 6,24) – der Name wurde von Gideon dem Altar gegeben,
den er baute, nachdem der Engel des Herrn ihm versicherte, dass er nicht
sterben würde, was Gideon annahm, nachdem er ihn gesehen hatte.

- Jahve-ELOHIM: "Gott
der HERR" (1.Mose 2,4; Psalm 59,5) – eine Kombination des einzigartigen
Namens YHWH und des üblichen Namens HERR, um zu signalisieren, dass Er
der Herr der Herren ist.

- Jahve-TSIDKENU: "Der HERR
unserer Gerechtigkeit” (Jeremia 33,16) – Wie bei Jahve-M’Kaddesh, ist es
Gott allein, der Gerechtigkeit für die Menschen bietet, und in der
Person von Seinem Sohn, Jesus Christus, der für uns zur Sünde wurde,
„damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.“
(2.Korinther 5,21)

- Jahve-ROHI: "Der HERR ist mein Hirte"
(Psalm 23,1) – Nachdem David über seine Beziehung als Hirte zu seinen
Schafen sinnierte, bemerkte er, dass das die exakte Beziehung zwischen
Gott und ihm war. Das verkündete er: „Der HERR ist mein Hirte, mir wird
nicht mangeln.“ (Psalm 23,1)

- Jahve-SHAMMAH: "Hier ist
der HERR” (Hesekiel 48,35) – der Name, der Jerusalem und dem Tempel dort
zugeschrieben wurde, verweisend auf die einst verlassene Herrlichkeit
des Herrn (Hesekiel 8-11), die zurückgekehrt war (Hesekiel 44,1-4).

- YAHWEH-SABAOTH: "der
Herr Zeboath" (Jesaja 1,24; Psalm 46,8) – Zeboath bedeutet “eine Schar”
von Engeln und Menschen. Er ist der Herr der Scharen im Himmel und der
Einwohner auf der Erde, von Juden und Heiden, von Reich und Arm, von
Herr und Sklave. Der Name drückt Majestäthaftigkeit, Macht und Autorität
von Gott aus und zeigt, dass Er in der Lage ist umzusetzen, was Er sich
vorgenommen hat.

- EL ELYON: “der Höchste" (5.Mose
26,19) – abgeleitet aus den hebräischen Wurzeln für „hinauf gehen“ oder
„aufsteigen“, so ist hier der Höchste von allem zu verstehen. El Elyon
heißt Erhöhung, Erhebung und spricht von dem absoluten Recht auf
Herrschaft.

- EL ROI: "ein Gott, der mich sieht" (1.Mose
16,13) – der Name wurde von Hagar gegeben, die allein und verzweifelt in
der Wüste war, nachdem Sarai sie verjagt hatte (1.Mose 16,1-14). Als
Hagar den Engel des Herrn traf, realisierte sie, dass sie Gott selbst in
einer Erscheinung gesehen hatte. Sie bemerkte auch, dass El Roi sie in
ihrer Verzweiflung sah und attestierte, dass Er ein Gott ist, der alles
sieht.

- EL-OLAM: "Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit" (Psalm
90,1-3) – Gott ist ohne Anfang und ohne Ende, frei von den Begrenzungen
der Zeit, und Er verursacht selbst die Zeit.

- EL-GIBHOR: “seine
Herrschaft/Allmacht” (Jesaja 9,6, Offenbarung 19,15) – der Name
beschreibt Messias, Jesus Christus, in dieser prophetischen Passage von
Jesaja. Als großer Herrscher des Friedens, der Messias, wird die
Zerstörung von Gottes Feinden erreichen und mit eisernem Stabe regieren
(Offenbarung 19,15).

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geistwesen/halbgötter/götter und göttinnen sind nur dass, was der gläubige für sich selbst aus diesen imaginären wesen macht.......... es gibt sie nicht, sie sind aber eine gute lösung für die dinge, die man sich nicht erklären kann............schau dir die geschichte der religionen mal an..........*g*

in dem moment, wo ein gläubiger sich vorstellt, wie sein gott sein müsste, hat er sich gerade einen eigenen gott erschaffen............denn fakt ist nun mal auch:

einen echten erbauer des universums könnte kein mensch begreifen, erfassen, verstehen und schon gar nicht mit menschlichen eigenschaften ausstatten....tut er es doch, hat er sich seinen eigenen gott erschaffen und dieser hätte dann mit einem echten erbauer des universums nichts mehr gemeinsam............

jedoch, in dem moment, wo wir die entstehung des universums vollständig erklärt und bewiesen haben, fällt selbst diese schöpfunsgeschichte eines überwesen in sich zusammen.......... denn DAS ist das letzte bollwerk der hardcore-gläubige, dass jedoch mit projekten wie z.b. CERN mit sicherheit in den nächsten 50 jahren zusammenbrechen wird...........

vielleicht schaffen wir dann endlich den sprung vom dummgläubigen menschen zum freidenkenden menschen ohne zwang an überwesen.........:)

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Wenn du an etwas glaubst, glaubst du doch, dass er so ist wie du ihn dir vorstellst beziehungsweise, wie er uns Protestanten vorgestellt und gelehrt wird. Wir glauben daran, dass er gütig und gut ist. Dass er verzeiht und das Jesus für unsere Sünden gestorben ist.
Außerdem liebt Gott alle Menschen. Wenn du daran glaubst, meinst du ihn doch zu kennen. Ob er sich uns je zeigen wird, können wir ebenso wenig wissen, wie ihn zu kennen.

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Kommentar von DerBuddha
02.07.2016, 17:28

Außerdem liebt Gott alle Menschen.

die zweitgrösste lüge in der religion............. die grösste lüge ist die religion selbst.........:)

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Kommentar von EmoCandy
02.07.2016, 21:48

Wenn er sie erschaffen hat, warum
Sollte er nicht? Ungestüm greifst du mit deinem Namen meine Religion an? Das habe ich mit keinem Wort bei einer getan.
Das ist nun mal mein Glaube. Daran glaube ich und das ist auch gut so.

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Das kommt auf die Religion bzw. den eigenen Glauben an. Manchmal ist er ein omnipotentes transzendentes Wesen, manchmal eine erschaffende Verkörperung, manchmal ist es auch alles uns umgebende. Das musst du für dich selbst herausfinden.

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Wer oder was ist Gott? Gott ist erst eînmal eine andere Wesensart. Es gibt mehr als nur die sichtbare Welt bestehend aus Pflanzen und Tiere. In der Geisteswelt gibt es noch andere Wesen, neben Gott seinen Sohn und die Engel auch noch den Feind Gottes mit seinen Dämonen. Und wir als Menschen sind irgendwie dazwischen. Wir wüssten nichts über Gott hätte er sich nicht Menschen bereits in irgend einer Form gezeigt. Keiner hat Gott je gesehen, dennoch hat er sich Menschen gezeigt, und er kam zu uns Menschen in Gestalt seines Sohnes. Darin zeigte sich nicht nur das Gott Geist ist sondern vor allem das Gott Liebe ist.  http://www.heart4truth.de/pdf/wahrheitgott.pdf

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Kommentar von DerBuddha
02.07.2016, 17:33

ein gott kann keine liebe sein, denn 1. ist liebe nur eine emotionale sache, die durch bestimmte vorgänge in einem körper entsteht und zudem schon viel leid, krieg, hass, trauer, wut und andere dinge hervorgebracht hat, sogar dumm in der birne macht......und 2., wenn du dir deinen gott so vorstellst, dann hast du dir gerade einen eigenen gott erschaffen........denn ein echter "gott" würde in KEINE menschlichen eigenschaften passen und schon gar nicht von einem menschen jemals verstanden, erfasst oder begreifbar sein.....er wäre ausserhalb aller menschlichen vorstellungen..............*g*

wenn es ihn geben würde.............:)

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Die Frage wird dir sicherlich der Pastor im Konfirmandenunterricht gerne beantworten.

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Dhi'lib al Yamani fragte Imam Ali den Cousin und Schwiegersohn des Propheten Muhammad:
,,Hast du deinen Herrn schonmal gesehen, oh du Fürst der Gläubigen"?
Imam Ali sagte:
,,Soll ich etwas anbeten, was ich nicht sehe?
Dhi'lib fragte daraufhin:
,,Wie siehst du Ihn"?

Imam Ali antwortete:
Oh Dhi'lib! Die Augen sehen Ihn nicht mit direkter Begegnung. Aber Herzen nehmen Ihn durch die Wirklichkeiten des authentischen Glaubens wahr.

 

Er ist bekannt, durch die Zeichen die auf Ihn hinweisen. Er wird durch Anhaltspunkte beschrieben. Er kann nicht mit Menschen verglichen werden. Und Er kann durch die Sinne nicht wahrgenommen werden.

 

Oh Dhi'lib! Mein Herr ist nahe zu allen Sachen, ohne sie körperlich zu berühren. Er ist von ihnen entfernt, ohne unabhängig von ihnen zu sein. Er spricht, doch ohne die Notwendigkeit der Überlegung. Er ist offenkundig aber nicht körperlich.

 

Er hat Sich offensichtlich gemacht aber ohne das direkte Sehen zu erlauben. Er ist getrennt aber nicht durch die Entfernung. Er ist nah aber opfert nicht seine Erhabenheit. Er will aber ohne Ergeiz.

 

Er formt aber ohne die Hilfe von Gliedern. Er erreicht aber ohne Irreführung. Er ist groß aber nicht hochmütig. Er ist prachtvoll in seiner Herrlichkeit. Er kann nicht, als einen mit beträchtlichen Umfang beschrieben werden.

 

Er ist majästetisch in seiner Pracht. Er kann nicht als wuchtig beschrieben werden. Er hört, aber ohne mit einem Organ zum Hören beschrieben zu werden. Er sieht, aber ohne mit Sehvermögen beschrieben zu werden. Er ist barmherzig, aber man kann Ihm keine Schwäche des Herzens zuschreiben. Er ist (existierte) vor allen Dingen. So kann nicht gesagt werden, dass etwas vor Ihm existierte. Und Er ist (existiert) nach allen Dingen. So wird "danach" zu nichts nach Ihm gesagt.

 

Er ist innerhalb aller Dinge, ohne fusioniert mit ihnen zu sein. Aber auch ohne getrennt von ihnen zu sein. Er existiert, aber ohne die Notwendigkeit in Existenz zu treten. Er handelt ohne Drang. Er entscheidet, ohne die Notwendigkeit eines Satzes (Bewegung). Plätze umfassen Ihn nicht. Er ist Unabhängig von der Zeit. Eigenschaften beschreiben Ihn nicht in passender Hinsicht. Die Notwendigkeit des Schlummers beeinflusst Ihn nie. Seine Existenz geht der Zeit selbst vorran. Sein Dasein geht dem Nichtvorhandensein vorran. Seine Ewigkeit geht allen Anfängen vorran. Er war Herr, bevor irgendetwas Herr über etwas war. Und er war Gott, bevor irgendetwas Gott über etwas war. Er wusste, bevor es irgendetwas zu wissen gab. Er hörte, bevor es irgendetwas zu hören gab. Gesichter unterwerfen sich bei seiner Erhabenheit. Herzen zittern außerordentlich vor Angst vor Ihm. Seelen mühen sich dringend, Seine volle Zufriedenheit zu erreichen."

(Nahj ul-Balagha, Ansprache 178)

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Also Gott ist der allmächtige. Keiner hat ihn gesehen, keiner hat mit ihm gesprochen, aber trotzdem glaubt fast jeder an ihm. Das ist ja auch die sache. Das ist religion.

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Kommentar von DerBuddha
02.07.2016, 17:34

ich nenne das einfach nur, nichts zu wissen..........glauben = NICHT wissen.....................*g*

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Gott ist nichts weiter als eine Erfindung. Ein verzweifelter Versuch Antworten zu erfinden und sich im Angesicht des Todes zu beruhigen.

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