Frage von pfrofessor, 127

wer ist eigendlich für die Energiewende und wenn warum?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von schmidtmechau, 15

Hallo pfrofessor,

Deine Frage klingt ja zunächst ganz offen, aber aus Deinen Kommentaren entnehme ich, dass Du eher ein Gegner der Energiewende bist und tatsächlich glaubst, Energie aus Kohle oder Atom sei billiger.

Gerade hat die Staatengemeinschaft in Paris den Ausstieg aus der Kohleenergie beschlossen. Glaubst Du ein so langsames und zähes Gremium würde nicht alle Argumente sorgfältig abwägen, bevor es sich zu so einem weitreichenden Schritt entschließt?

Der Klimawandel ist längst Tatsache und, wenn wir bloß hinschauen, können wir erkennen, dass die bisherige Klimapolitik das Wachstum der Wüsten auf der Erde vorantreibt und damit die Ernährungsgrundlagen zerstört. Die Flüchtlingswelle, die auf uns zukommt, ist die Folge unserer rücksichtslosen Energiepolitik. Das gilt übrigens auch gerade für Syrien, wo man ja vielleicht sagen könnte, dass die Menschen des Krieges wegen fliehen.

Aber weswegen gibt es dort Krieg? Zwischen 2001 und 2007 haben sich die Grundwasserreserven in Syrien halbiert!!! Das Land gehört eigentlich zu dem "fruchtbaren Halbmond" und hat mit seinem Winterregen seit der Antike seine Ernährungsgrundlagen selbst produzieren können. Nun gab es über Jahre extreme Dürren, die dazu geführt haben, dass etwas 1,5 Mio. Menschen vom Land in die Städte gezogen sind, weil ihr Land zur Wüste wurde. Dazu kamen die irakischen Flüchtlinge ab 2003 wegen des tollen amerikanischen Krieges. Das waren die Ursachen für den Syrien-Konflikt. Die ersten Proteste und Demonstrationen richteten sich gegen die Verarmung der Bevölkerung.

Und noch ein Wort zu den Kosten: Es gibt keine Energieform, die so massiv subventioniert wurde, wie die Atomenergie. Im Augenblick erleben wir, wie sich die Energiekonzerne versuchen, den nicht absehbaren Folgekosten dieses Wahnsinns zu entziehen. Die Menschheit wird sich die nächsten paar Millionen Jahre mit den Folgen dieser "billigen" Energie herumschlagen dürfen. Also billig ist das nur, wenn man alles an Entwicklung und alles an Folgen herausrechnet! Eine Milchmädchenrechnung!

So long!

Friedemann

Kommentar von pfrofessor ,

Nun, das hast du in der tat gut erkannt, aber mein tatsächlich vorhandener Glaube beruht auf Fakten und Tatsachen deren Quellen anzuzweifeln mir fern läge!

Zu der Staatengemeinschaft in Paris kann ich nur sagen, dass ich glaube, dass sie in der Lage ist die Vorteile und negativen Aspekte abzuwägen und da ihr Ziel ja das verringern des Ausstoßes von Kohlenstoffen ist liegt es auch nahe sich von der Kohle abzusagen, auch wenn sie die vermutlich billigste aller Optionen darstellt.

Für wahr der Klimawandel findet statt! Das anzuzweifeln hätte ich auch nicht gewagt. Doch, stellt sich nun die Frage ist das ein Problem? Und selbst wenn dem so ist, würde mich die Verbindung dessen zu der Atomkraft interessieren. Aber nun zu Syrien, in wie fern lässt sich der dort stattfindende Krieg mit der deutschen Energie wende begründen?

Aber nun scheinen wir erfreulicher Weise wieder zur Atomkraft zu wechseln! wieso aber werden sich die Menschen der Zukunft mit deren Folgen herumschlagen müssen? was zu sagen beabsichtigst du ? der ,,Atommüll" ?Die Strahlung? Und wenn ja, ist das wirklich ein Problem, oder scheint es nur so zu sein?

Kommentar von schmidtmechau ,

Hallo pfrofessor,

Fakten und Tatsachen als Grundlage der Erkenntnis sind gut, man muss die unterschiedlichen Fakten aber auch aufeinander beziehen. Erst dann ergibt sich ein vollständiges Bild.

Der Grund für das Ziel der Verringerung des Kohlenstoff-Ausstoßes liegt ja darin, dass man erkannt hat, dass der Klimawandel mit dem Kohlenstoff-Ausstoß zusammenhängt. Wagt man eine vorsichtige Kalkulation der Kosten des Klimawandels und rechnet man diese Kosten den Verursachern zu, so stellt sich bald heraus, dass Kohle und Öl eine überaus teure Energie sind. Ganz abgesehen davon sind die Kohle- und Öl-Vorräte ausgesprochen begrenzt. Selbst mit Fracking wird man diese Energieerzeugung nur noch über absehbare Zeit nutzen können.

Der Syrienkrieg hat natürlich nicht mit der Energiewende zu tun, sondern - wie ich ausgeführt habe - ist er eine Folge des Klimawandels, den vor allem die Industrieländer mit ihrer bisherigen Energieverwendung erzeugt haben. Wenn sich daran nichts ändert, werden sich ähnliche Probleme, wie sie jetzt in Syrien entstanden sind, vervielfachen und immer schwerer zu lösen sein.

Wenn Du bezweifelst, dass der Klimawandel überhaupt ein Problem sei, dann versuche doch einmal, die Wüstenbildung überall auf der Welt der letzten 50 Jahre ins Verhältnis zu setzen zu den Lebensumständen der betroffenen Menschen. Wenn Du Dich allerdings darauf zurückziehen willst, dass von Wüstenbildung in Deutschland nichts zu merken sei, dann hielte ich das für Ignoranz!

Atomkraft hat direkt mit dem Klimawandel nicht viel zu tun. Die Technologie ist aber in jeder Hinsicht problematisch und nur durch Kostenabwälzung billig. Rechnet man alle Folgen zusammen, ist die Atomtechnologie die allerteuerste, nicht zu kalkulieren, weil die Menschheit auf unabsehbare Zeit auf die strahlenden Reste aufpassen muss. Aber die Probleme fangen ja schon viel früher an. An den Orten, wo das Uran gefördert wird, gibt es riesige Deponien mit verstrahltem Gestein, aus dem das Uran extrahiert worden ist, die ganze Landstriche unbewohnbar machen. Das gilt auch für die Gebiete, in denen Atomruinen nach Unfällen, atomares Material aus der Produktion, sowie Atommüll lagern. Eine Zeitbombe sind dabei die Meere, in die man riesige Mengen strahlenden Materials entsorgt hat.

Und für alle diese Probleme, die nicht nur Probleme zu sein scheinen, gibt es bislang keine Lösungen. Und es wird keine geben! Die Diskussion über "Endlager" konnte bisher nicht einmal ein tieferes Verständnis davon erreichen, welche Problematik sich ein Einschluss des strahlenden Materials außerhalb der Biosphäre beinhaltet - ganz abgesehen davon, dass sich niemand wirklich vorstellen kann, wo man einen solchen Ort auf der Erde überhaupt finden könnte.

Gruß Friedemann

Kommentar von schmidtmechau ,

Hey, danke für den Stern! Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet.

Kommentar von pfrofessor ,

Gern du beschäftigst dich offensichtlich damit! das ist gut und genau was ich wollte! Ich gebe den Stern nicht für die Meinung sondern die Argumente !

der Artikel ist nicht schlecht, finde ich zumindest!

http://diekolumnisten.de/2015/12/08/globale-energiewende-ist-doch-ganz-einfach/

Antwort
von unlocker, 55

wenn wir die Umwelt weiter so verseuchen wollen wie bisher können wir gern bei Kohle, Öl, Gas und Kernkraft (Uran) bleiben bis die verbraucht sind. Hinter uns die Sintflut, was interessieren mich nachfolgende Generationen...

Kommentar von pfrofessor ,

das ist aber ni9cht ganz richtig ....ich gebe zu,das kole schlecht für die umwelt ist ... ob das ein problem darstellt ist eine andere frage.... aber uran also atomkraft ist in keinster weise umweltschädigend oder ?

Kommentar von BurkeUndCo ,

Doch, hohe Radioaktivität beim Abbau des Urans, relativ schlechter Wirkungsgrad, und ungelöste Endlagerung ===> das ist definitiv die Energiequelle von gestern.

Kommentar von doesanybodyknow ,

Nicht umweltschädigend? Hast du nicht mitbekommen was mit der Umwelt passiert ist wenn in der Vergangenheit mal so'n umweltfreundlicher Reaktor hopps gegangen ist?

Kommentar von pfrofessor ,

´nicht viel! die Welt hat überreagiert!

Antwort
von Hamburger02, 55

Ich bin dafür, weil alle anderen Alternativen zu teuer sind oder direkt in die Klimakatastrophe führen.

Kommentar von pfrofessor ,

uran ist nach kohle die billigste ( es besteht auch nur ein kleiner unterschied ) energieform ....

Kommentar von BurkeUndCo ,

Wenn man bei Kernkraftwerken die Endlagerung  berücksichtigt, dann wird diese Energie sehr sehr teuer.

Kommentar von Hamburger02 ,

Das ist schlichtweg falsch. Wenn man alle Kosten zusammenzählt, also Investition ins Kraftwerk, Brennstoffversorgung, Betriebskosten, Kosten für Haftpflichtversicherung und Kosten für Entsorgung, dann kostet die kWh Atomstrom über Euro 2,- . Das ist bisher bloß nicht groß aufgefallen, weil die Allgemeinheit den größten Teil der Kosten trägt und die daher von den Stromkonzernen kalkulatorisch gar nicht berücksichtigt werden.

Alle obigen Kosten zusammen bei Windkraft führen zu Produktionskosten die nur einen Bruchteil davon betragen.

Dass das keine Milchmädchenrechnung ist, zeigt sich an der Strombörse. Windstrom drückt die Preise, da er so billig ist.

Die deutschen Atomkonzerne kämpfen mit Milliardenverlusten und gegen die Pleite, weil sie jetzt von den Entsorgungskosten überrollt werden. Und da ist noch nichteinmal berücksichtigt, dass AKWs noch teurer werden, wenn mal was schiefgeht.

Kommentar von Nomex64 ,

Leider einige Fehler. In den Stromkosten aus Kernkraft sind auch Rückstellungen für die Entsorgung enthalten. Das gilt genau so für die Nutzung der Braunkohle in Deutschland.

Für alte Windanlagen gibt es noch nicht mal ein tragfähiges Entsorgungskonzept. Derzeit werden viele Altanlagen weiter östlich wieder aufgebaut, aber das geht uns ja nichts mehr an.

Windstrom drückt die Preise nicht weil er so billig ist sondern weil er dann anfällt wenn er nicht gebraucht wird. Die konventionellen Kraftwerke müssen aber bereit stehen dann Strom zuverlässig zu erzeugen wenn kein Wind weht. Damit laufen sie natürlich nicht optimal und die Kosten gehen in die Höhe. Windstrom verteuert am Ende den Strompreis. Das ist aber für ein Milchmädchen etwas zu kompliziert zu berechnen.

Energieversorger kämpfen mit dem Ausstieg aus der Kernenergie weil die KKW stillgelegt wurden bevor sie sich amortisiert haben. Bin gespannt was jemand sagen würde der sich erst gerade ein Auto auf Kredit gekauft hat und man sagt ihm nach 2 Jahren du musst dir ein Neues kaufen bekommst aber fürs Alte nichts. Natürlich sind die Rücklagen für Entsorgung und Endlagerung auch noch nicht erwirtschaftet.

Bis zu Einstellung/Absenkung der Förderung für PV-Anlagen hat man 4-mal so viel Förderung ausgezahlt wie Erlöse aus der Stromproduktion gekommen sind. Mit welchem Ergebniss? Die Solarindustrie in Deutschland ist seit 2012 auf dem absteigenden Ast. 50.000 Arbeitsplätze sind in den 3 Jahren verloren gegangen. Selbst Greenpeace hat eingesehen das PV keinen weiteren Aufstieg bringt.

Das Thema ist viel zu komplex um hier auch nur annähernd bewerte zu werden.

Deutschland verliert ohne Not einen weiteren großen Industriezweig. Was bringt es hier moderne Kraftwerke stillzulegen, wenn 20 km weiter in Größenordnungen Kohle im Hausbrand verfeuert wird. Von den 2500 Kohlekraftwerken die in den nächsten Jahren auf der Welt geplant sind noch nicht mal zu reden. Die mit moderner Technik aus Deutschland auszurüsten würde weit mehr für die Welt bringen als hier die Kraftwerke stillzulegen. Aber wer kauft schon bei jemandem der selber die Kraftwerke stilllegt, niemand. Das sieht man ja wie der Umsatz deutscher Unternehmen die Ausrüster von KKW waren sich entwickelt hat.

Mit einem gescheiten Energiemix sollten wird den Übergang schaffen und nicht, weil es politisch gewollt ist, alles über den Haufen werfen.

Kommentar von Hamburger02 ,

Milchmädchenrechnung hin oder her. Tatsache ist, dass sich die gewinnorientierten Konzerne in den letzten Jahren aus allen Projekten zum Neubau von AKWs zurückgezogern haben, weil Atomstrom dermaßen teuer ist, dass damit kein Geld zu verdienen  sondern nur noch Geld zu verbrennen ist. 

Insofern ist die theoretische Diskussion sowieso hinfällig, weil die Fakten eine eindeutige Sprache sprechen insofern, dass die Atomindustrie selber festgestellt hat, dass das alles viel zu teuer ist und die wissen das mit Sicherheit besser als du. 

Insofern erledigt sich das Problem mit Kernkraft sowieso ganz von alleine, wenn niemand mehr neue Kraftwerke bauen will.

Kommentar von BurkeUndCo ,

Die Firmen haben res kapiert, weil sie ihre Billianzen lesen können.

Aber es gibt anscheinend immer noch Mitmenschen die die Ktraftwerkswerbung von 1975 lesen und auch glauben.

Kommentar von Hamburger02 ,

Eben, die haben es sogar so gut kapiert, dass sie inzwischen selber auf die Lüge vom billigen Atomstrom verzichten.

1975 war ich allerdings auch noch heftiger Befürworter der Kernenergie, habe aber inzwischen dazugelernt und erkannt, auf welch wackeligen Propgandalügen die ganze Kerntechnik beruht.

Kommentar von BurkeUndCo ,

Gut formuliert, aber leider inhaltlich falsch.


Simples Beispiel: Windräder muss der Betreiber versichern, bei Kernkraftwerken gibt es keine Versicherung, da diese unbezahlbar wäre und das Risiko muss der Staat abdecken.

Ebenso sind die im Stromprieis enthaltenen Kosten für Endlagerung und Kraftwerksrückbau einfach lächerlich, da sie um Größenordnungen zu gering sind.


Das Gleich gilt für die ebenfalls viel, viel viel zu kleine CO2-Abgabe bei Kohlekraftwerken.

Antwort
von BurkeUndCo, 50

Weil die alternativen Energiequellen (Wind und Sonne) deutlich billiger sind als die veralteten Energiequellen, die wir bisher noch verwenden.

Wenn man die Folgekosten mitrechnet - und irgendwer muss am Ende halt immer zahlen, dann sind alternative Energiequellen viel billiger als Kohlekraftwerke mit ungelöstem Klimaproblem oder Kernkraftwerke mit ungelöster Endlagerung.

Kommentar von Simko ,

Korrekt, allerdings sollte man dabei nicht die Problematik der Grund-bzw. Spitzenlastversorgung völlig außeracht lassen.
Das zentrale Problem dürfte die Energiespeicherung sein, um zeitweise Überschüsse in nachfolgenden Zeiten der Unterdeckung mit vertretbarem Aufwand auch nutzen zu können.

Kommentar von BurkeUndCo ,

Guter Kommentar, aber auch dieses Problem ist prinzipiell schon lange gelöst: "Power to Gas".

Und obwohl die großtechnische Realisierung hier noch aussteht ist es sicher leichter, für solche Anlagen eine Baugenehmigung und die Unterstützung der Anwohner zu erhalten als für ein Endlager für radioaktive Materialiien.

Kommentar von doesanybodyknow ,

Auch wenn nicht überall realisierbar sind Pumpspeicher ebenfalls zumindest schonmal ein ambitionierter Ansatz das Problem der Zwischenspeicherung anzugehen.

Antwort
von baindl, 46

Ich bin dafür.

Danach kostet zum Beispiel eine Kilowattstunde Windstrom aus neuen Anlagen 5,1 bis 8,7 Cent pro Kilowattstunde. Bei der Atomenergie liegen die Vollkosten mit 18,5 bis 49,8 Cent pro Kilowattstunde um ein Vielfaches höher. Auch Braunkohle (12,6 bis 14,1 Cent pro Kilowattstunde) und Steinkohle (14,7 bis 16,7 Cent pro Kilowattstunde) schneiden hier deutlich teurer ab.

http://www.windkraft-journal.de/2015/01/15/politik-verheimlicht-tatsaechliche-ko...

Aber nicht nur wegen der Kosten.

Ich denke auch an folgende menschliche Generationen.


Antwort
von doesanybodyknow, 24

Auch wenn die Tatsache, dass sich auf dieser Plattform viele halb- bis unwissende Kinder tummeln, das Gewicht relativiert. Es bestätigt sich wieder einmal: Der Mensch ist ein dummer Egoist! 

Fühlt euch ruhig angegriffen, ich schließe mich da mit ein.

Kommentar von pfrofessor ,

Andere als Dumm oder Egoistisch zu bezeichnen ist nicht gerade das beste Mittel zur Überzeugung, aber das soll mich nicht weiter stören! Vielmehr frage ich mich in welcher Weise meine Meinung als Egoistisch gesehen werden kann! Ich argumentiere nicht für Atomkraft, weil ich die Werke hübsch finde sondern weil der strom, der dort produziert wird, der billigste (nach kohle) ist und die Atomkraftwerke auch den ärmeren Menschen unserer Gesellschaft das gebrauchen elektrischen Stroms ermöglichen! Und das ohne eine Bedrohung für die Umwelt darzustellen,was ja das größte Problem der Kohlekraftwerke ist!

Kommentar von doesanybodyknow ,

Keine Bedrohung für die Umwelt ? Denk nochmal drüber nach ! Wir können die Diskussion hier gerne weiter fortführen, bin dabei !

Kommentar von doesanybodyknow ,

... Übrigens finde ich es super das du dich das fragst. Zeigt ja, dass du dich mit dem Thema beschäftigst, dafür 'Daumen hoch'.

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