Frage von PeterSteinkopf, 95

Wer ist der Prophet Rosarius?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von josef050153, 20

Ein Prophet namens Rosarius ist auch im Allgemeinen historischen Lexicon aus dem Jahr 1709 überliefert, welches für 1566 einen Gefängnisaufenthalt eines gewissen Hugo Suräus (aka: Rosarius) beschreibt.

https://books.google.at/books?id=s9lPAAAAcAAJ&pg=RA1-PA305&lpg=RA1-PA305...

Antwort
von SoerenRB, 27

Lieber PeterSteinkopf,

dieser Wikipedia-Artikel ist frei erfunden. Das mache ich an einigen Aussagen in diesem Artikel und über die dort genannten fiktiven Persönlichkeiten fest, die fundamentale Anachronismen im Rom des 10. Jahrhunderts bedeutet hätten.

1. Niemand hat im 10. Jahrhundert einen Nachnamen, ausgenommen natürlich die großen Adelsgeschlechter, die durch Mittelalter und Renaissance hindurch die Geschichte Roms bestimmen sollte, wie die Colonna oder die Orsini. Alle anderen tragen Berufsbezeichnungen oder andere Namen, die sich die Mitbürger für sie ausdachten. Abstammung wurde hingegen über den Geburtsort und den Namen des Vaters angegeben.

2. Rosarius kann schon allein deshalb nicht der Geburtsname sein, weil das Lateinische schon längst vom aus dem Vulgärlateinischen entstandenen Mittelitalienisch abgelöst war. Entweder muss er also Rosario heißen, was ein ungewöhnlicher, aber kein unmöglicher Name gewesen wäre, oder den Namen Rosarius als Ehrennamen tragen, den er sich wahlweise selbst gegeben hat oder der ihm von außen zugeschrieben wurde.

3. Niemand aus sehr einfachen Verhältnissen flieht so einfach von Rom nach Nürnberg. Jedes Fürstentum außerhalb von Rom wäre gut genug gewesen, warum also zu Fuß über die Alpen wandern, um in ein zurückgebliebenes Land auszuwandern, dessen Sprache man nicht beherrschte?

4. Nürnberg ist frühestens um 1000 gegründet worden, wird aber 1065 erstmalig urkundlich erwähnt.

5. Die Labels Konservativ und Liberal sind für das frühe Mittelalter prinzipiell unzutreffend. Es gab keine Liberalen. Wie sollte das denn auch ausgesehen haben? Entweder man hielt sich an die Gepflogenheiten und Gesetze oder man spielte mit seinem Leben.

6. Nicht einmal der Hochadel war zu dieser Zeit des Schreibens mächtig, wie sollte es dann ein italienischer Flüchtling in Germanien sein?

7. Menschen, die sich aufgrund visionärer Eingebung von Gott berufen sahen, gab es viele, allerdings waren bei keinem davon die Motive so uneinleuchtend wie bei deinem Rosarius. Gewaltausbrüche, Ehebruch, Affären und Mehrehe hätten gerade in einem kleinen Dorf, das immer einem Grafen, Abt oder noch höheren Herren unterstand, sein sofortiges Ende bedeutet. Die Moral wurde von den hohen Herren und insbesondere natürlich von der Kirche hochgehalten und somit wäre es unmöglich gewesen, einfach so herumzuhuren und damit durchzukommen.

8. Die zwölf Jünger sind vermutlich geklaut, auch wenn ich grad nicht parat habe, woher mir das wohl bekannt vorkommt...

9. Ein "kleines Dorf" in den Maßstäben des frühen Mittelalters sind drei Höfe mit 20 Menschen. Ein Dorf, bei dem allein Rosarius 70 Tote hätte verkraften und dennoch gewinnen können, gab es nicht. Alles in dieser Größenordnung wäre mindestens eine Marktgemeinde, eher aber noch eine Stadt gewesen.

10. Du erklärst weder, warum er so großen Erfolg hätte haben sollen noch warum sich seine Jünger trotz eines Sieges plötzlich hätten gegen ihn stellen sollen.

Alles in allem eine nette Geschichte, aber für einen historischn Roman zu schlecht recherchiert, für einen Fake-Propheten zu offensichtlich fehlerbeladen. Ich würde dir dringend raten, deinen Beitrag noch einmal grundlegend zu überarbeiten, bevor du ihn ein viertes Mal bei Wiki hochlädst.

Antwort
von PeterSteinkopf, 33

Rosarius

Rosarius war ein Prophet, der als revolutionäres Sprachrohr Gottes gefeiert wurde. Er war für sein radikales Handeln bekannt, mit welchem er oft polarisierte. Seine bekannteste Anhängerin war Magdalena Schmiedt, die sich an seinem Verhalten orientiere. Bis heute gibt es immer noch Anhänger inform einer Sekte.

Lebenslauf (948 n. Chr. - 999 n. Chr]
Am 16. November 948 nach Christus wurde Rosarius (Nachname nicht bekannt) als viertes von sechs Kindern geboren. Er wuchs in sehr armen Verhältnissen in Rom auf. Der sehr radikale Vater Markus war ein Dorn im Auge für einen sehr wichtigen Handelsmann, deshalb musste Rosarius samt seiner Familie im Kindesalter in das heutige Nürnberg flüchten. Er war im Gegensatz zu seinem Vater und seinen Brüdern sehr konservativ, deshalb wurde Rosarius schon früh von seiner Familie verspottet. Im Alter von 5 Jahren wurde er verstoßen, da er in der Nacht versuchte hatte, seinen ältesten Bruder Johannes versucht hatte, zu bestehlen. Im Laufe der nächsten Jahre, lebte er auf der Straße und kämpfte um sein Überleben. Am 7. Mai 955 nach Christus, hatte er eine Vision die sein Handeln, vor allem als Prophet von da an immer beeinflusste. In den nächsten 10 Jahren, hielt er immer wieder kleinere Provezeihungen ab und stieß so auf seine 11 Glaubensbrüder, mit denen er sehr radikal handelte. Am 17. März 968 hatte er seine erste große Rede mit riesigem Erfolg. Hunderte Menschen feierten ihn als Propheten Gottes und nahmen sich ihn als Vorbild für ihr Handeln. Schon bald heiratete er seine erste Frau Didle und bekam mit ihr 7 Kinder. Währenddessen beging er jedoch mehrmals Ehebruch. Dindle war das erste Opfer seiner Gewaltausbrüche und wurde als sein Mordopfer am 9. November 978 verbrannt. In den folgenden Jahren hatte Rosarius weitere Ehefrauen und Affären, von denen auch sehr viele Frauen von ihm ermordet wurde. Immer wieder litt er unter Gewaltausbrüchen. Im Jahr 998 schrieb er eine sehr radikale und provokante Rede, die sehr viele Anhänger zu Massenmorden und Bränden anregte. Schon bald litt das ganze Dorf unter seiner Gewalt und deshalb wollten viele verschiedene Menschengruppen seinen Tot. Am 3. April 999 kam es zu einer großer Schlacht zwischen ihm und seinen Glaubensbrüdern gegen die Einwohner Nürnbergs. Rosarius gewann die Schlacht mit etwa 70 Toten und wollte in der folgenden Nacht flüchten. Doch wurde er überraschend festgenommen: Das Volk wollte den Kopf von ihm rollen sehen. Seine verbliebenden Glaubensbrüder schleppten ihn auf den Marktplatz, wo er von der Masse geköpft wurde. Sein Kopf rollte den Berg runter und blieb an einem Baumstamm, die sogenannte Baumstammlegende.
Die Ordo-Vision
Am 7. Mai 955 hatte Rosarius seine große Vision: Er ist das einzige Sprachrohr Gottes und der Auserwählte. Er müsse das Volk durch Gewalt vor dem Untergang beschützen. Wer nicht sein Anhänger ist, wird am Ende der Welt sterben, während seine Anhänger überleben würde. Man solle die Menschen, die nicht nach seinem Willen handeln, ermorden oder strafen. Er solle raus gehen und die wirklich Glaubenden finden. Vor allem die Missachtung der 10 Gebote wurde ihm befohlen. Denn jeder solle frei sein und seine Bestrebungen rauslassen.
Sein Handeln als Prophet
Nach seiner großen Vision am 7. Mai 955 nach Christus hatte er seine große Ordo-Vision. Von da an, schrieb er reden und entwickelte Konzepte des Stadtbildes wie es in seiner Vision beschrieben war. Nach seinen ersten kleineren Reden fand er schnell seine lebenslangen, engsten 12 Glaubensbrüder. Schnell vergrößerte sich die Gruppe jedoch. Sie handelten sehr radikal z.B. brachen sie in Häuser ein und schlugen Andere. Sie fanden auch sehr schnell sehr viel Ältere, die sie daraufhin auch sehr unterstützen. Diese brannten ganze Häuser ab und verursachten großen Schaden in der Stadt.
Die Baumstammlegende
Bei der Schlacht am dritten April wurde Rosarius letzendlich geköpft.Sein Kopf rollte den Berg runter und blieb an einem Baumstamm. Eine Sage sagt, dass er dort immer noch zu finden ist und jeder der sich auf den Baumstamm setzt von Rosarius erfüllt wird. Vor allem predigte Magdalena Schmiedt diese Legende.

Antwort
von reziprok26, 32

Es ist naheliegend, dass sich Propheten selbst erfunden haben um als Alphas die Herde zu führen.

Antwort
von anniii20, 6

Ich bin das, gott behüte euch
Pray for the world beeeetches

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