Wer ist Beamtenanwärter?

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6 Antworten

Hallo,

Ein Anwärter ist im Beamtenrecht eine Person mit dem statusrechtlichen Verhältnis Beamter auf Widerruf, der sich innerhalb einer Beamtenlaufbahn in Deutschland in einer Laufbahnausbildung befindet. Es gelten spezielle Ausbildungs- und Prüfungs(ver-)ordnungen, die der Bund bzw. die Länder für jede einzelne Laufbahn erlassen haben. Das Berufsbildungsgesetz oder Tarifverträge für Auszubildende/Studenten im öffentlichen Dienst finden auf Beamtenanwärter keine Anwendung. Soweit der Anwärter noch nicht volljährig ist, ist allerdings das Jugendarbeitsschutzgesetz anzuwenden.

Der Anwärter führt in der Regel die Bezeichnung als Dienstbezeichnung des angestrebten Amtes mit einem die Laufbahn kennzeichnenden entsprechenden Zusatz, z. B. Steuersekretär, Stadtsekretär, Brandmeister, Polizeimeister (mD) / Polizeikommissar (gD), Regierungsinspektor oder die Bezeichnung der angestrebten Laufbahn mit dem Zusatz Anwärter, z. B. Finanzanwärter, Bauoberinspektoranwärter oder Dienst- und Amtsbezeichnungen der deutschen Zollverwaltung (Zollsekretäranwärter).

Die Ausbildung zum mittleren Dienst dauert in der Regel zwei Jahre (abweichend bei technischen Laufbahnen, die eine Vorausbildung erfordern: 18 Monate), zum gehobenen Dienst drei Jahre. Die theoretische Ausbildung für den gehobenen Dienst wird z. Z. noch in der Überzahl der Dienstherren an einer speziellen Fachhochschule für den öffentlichen Dienst (z. B. Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Fachhochschule für Rechtspflege usw.) absolviert. Der erfolgreiche Ausbildungsabschluss beinhaltet also in der Regel auch ein Fachhochschuldiplom (Diplom-Verwaltungswirt (FH), Diplom-Verwaltungsbetriebswirt (FH), Diplom-Finanzwirt (FH), Diplom-Rechtspfleger (FH), Diplom-Verwaltungsinformatiker usw.) Das Land Baden-Württemberg bildet für den technischen gehobenen Dienst (Bauoberinspektoren) auch weiterhin Anwärter aus.

Ein Anwärter auf ein Amt in der Laufbahngruppe des höheren Dienstes – bis auf die Volljuristen – wird gewöhnlich als Referendar bezeichnet mit einem die Laufbahn kennzeichnenden Zusatz, z. B. Regierungsreferendar (Dienstbezeichnung). Ausnahme davon bildet die Polizei. Hier heißen sie entsprechend ihrer Laufbahnzugehörigkeit entweder Kriminalrats- oder Polizeiratsanwärter.

Quelle Wikipedia

Beste Grüße

Dickie59

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Hallo Whilone,

was genau meinst du mit : Wer ....??

Beamtenanwärter sind Personen in der Berufsausbildung mit Anspruch auf Beihilfe.

Die Beihilfe ist eine staatliche Absicherung und erstattet Krankheitskosten in einem bestimmten prozentualen Umfang. 

Eine Privatversicherung kann mit speziellen Tarifen sehr individuell und bedarfsgerecht einen Beihilfeanspruch prozentual ergänzen. Beiträge werden nur für diese "Restkostenabsicherung"  gezahlt. 

Auch kann die Privatversicherung die Kosten berücksichtigen, die die Beihilfe nicht oder gar nicht übernimmt. Die gesetzlichen Krankenkassen können das in dieser Form nicht unterscheiden. Man zahlst dann dort einen Beitrag für eine 100% Kostenabsicherung, obwohl nur eine prozentuale Absicherung erforderlich ist.

Beantwortet das deine Frage?

Viele Grüße

Bettina vom Barmenia-Team

 

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Der Beamte der gerade in der Ausbildung ist.

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Wenn du Beamter auf Widerruf bist.

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