Frage von EinMops, 170

Wer hilft mir eine angemessene Ansage an Tierhassnde Mitbewohner zu erstellen?

Hallo Leute, wir (mein Freund und ich) wohnen seid August in einem 9 Familien-Haus. Schon beim Einzug hat uns der vorherige Mieter vor zwei Nachbarn gewarnt!

Zu Weihnachten hat mein Freund mir (uns) einen Yorkshire Mischling gekauft. Das halten von Tieren ist natürlich im Mietvertrag auch erlaubt.

Unser Welpen ist, zu Hause zwar total verspielt, draußen aber eher noch der totale Angsthase :-D, er bellt kaum, und wenn dann hört er sich meist an wie ein Kätzchen, mein Freund macht immer ein Spaß und sagt dann du Mädchen zu ihm :-D.

Jetzt zum eigentlichen Problem:

Seid wir den Hund haben, sind diese zwei Nachbarn total unfreundlich zu uns. Wenn wir draußen mit dem Hund sind und er sein Geschäft macht, (das wir natürlich mit unseren Beutelchen gleich entsorgen, eine Arbeit von 2-3 sek.) und diese eine Nachbarin auch gerade draußen ist, fängt sie einfach mal an uns anzuschnauzen, wie ekelhaft der Hund ist, wie widerlich es ist das er auf den Rasen schei ßt und jeden Tag schimpft sie das wie die Häufchen unbedingt aufräumen sollen obwohl wir das auch ohne ihre tägliche Erinnerung daran tun.

Dann kam es dazu, das sie an einem Tag zu uns hoch kam und uns unterstellte das unser Hund auf ihre Terrasse gemacht hat. Ich sagt ihr gleich das das doch garnicht stimmen kann, ihre Terrasse ist mit Büschen umzaunt und wir haben unseren Hund IMMMER vor Augen wenn wir mit ihm raus gehen, er selbst würde sich niemals trauen irgendwo reinzukriechen, vor allem nicht in solche dichten Büsche.. Sie bestand darauf das ich die Ka cke sofort weg räumen soll. Ich ging also runter, und da es noch Schnee draußen lag, nahm ich unseren Hund gleich mit. Draußen dann an ihrer Terrasse angekommen, drückte ich die Pfoten meines Hundes neben die auf ihrer Terrasse und unsere Pfötchen waren 2x größer! Ich klopfte an der Tür und sagte schauen sie sich das bitte an, die Pfotenabdrücke sind total verschieden und die Ka cke war erbrochenes Katzenfutter!

Aus Freundlichkeit habe ich es ihr trotzdem weggeräumt! Bekam dafür aber kein Danke oder Sorry für die Anschuldigung ..

Jetzt geht es so weit das diese Nachbarin ( die Haumeisterin ist) jedes Mal beim putzen des Flures bei allen die Teppiche hoch macht und durchputzt außer bei uns. Unser Teppich bleibt jedes mal liegen und es wird nicht bei uns geputzt.

Da wir unten eine Pinnwand am Eingang haben, würde ich gerne eine Ansage schreiben.

Da ich aber voller Wut geladen bin und es höchst wahrscheinlich übertreiben würde wollte ich euch um Hilfe bitten!

Meiner Meinung nach gehören Menschen die Tiere/Hunde hassen zum Psychiater und deren unzufiredenes Leben müssen sie auch nicht an anderen auslassen!

Bitte hilft mir Eine Aussage zu erstellen, die Sachlich, nicht beleidigend aber deutlich ausspricht das wir uns nicht von solchen Leuten mobben lassen!

Vielen Dank für jedes Beispiel im Voraus schon !!

Antwort
von beglo1705, 87

Auf jeden Fall dürft ihr euch nicht verstecken vor der Nachbarin. Wenn ihr euch duckt, wird sie in ihrer Annahme euch damit zu vergraulen noch bestätigt.

Schreib doch ganz sachlich ohne große emotionale Ausbrüche, dass bei euch der Teppich nicht angehoben wird und mit welcher Begründung denn dies geschieht und dass ihr das gerne geändert hättet. Wenn sie schon die Hausmeisterin ist, hat sie sich gefälligst darum zu kümmern, ansonsten kann man das durchaus auch mal dem Eigentümer vortragen, der das bei nächster Gelegenheit in der Eigentümerversammlung oder bei der Hausverwaltung anspricht.

Versteckt euch bitte nicht, es gibt einfach Menschen, die keine Hunde mögen und die lassen euch das auch spüren. Da wird wahrscheinlich nur der Vermieter helfen können.

Alles Gute

Antwort
von imager761, 27

Dein Hund kann nichts für die Reaktionen deiner Nachbarn. Du schon.

Besuche mal eine Hundeschule und wie man einem Welpen stubenrein bekommt - der muss nämlich nicht vor das Haus gleich auf den Rasen machen. Denn da bleibt selbst bei deiner vorbildlichen Entsorgung immer etwas zurück, was auch Hundeliebhaber eklig finden :-)

Kommt sie ihrer Reinigungspflicht nicht nach, schreibe an den Vermieter mit aussagekräftigen Fotos  ein Mängelbeseitigungsverlangen mit Ankündigung einer Kürzung deines Anteils der Reinigungsumlage, wenn der nicht dauerhaft beitigt würde.

Dieses Schreiben schickst du nur an die Hausmeisterin mit der Bitte und Kenntnisnahme und Erledigung.

Erst nach diesem fruchtlosem Abhilfeverlangen tatsächlich an den Vermieter.

G imager761

Antwort
von Saemmie, 74

Schreibe ihr einen Brief oder besser wäre noch sie persönlich anzusprechen. Frage sie was sie gegen Euch und den kleinen Hund hat. Er bellt kaum, ihr macht seine Geschäfte gleich weg. Du möchtest das jetzt von ihr wissen, damit du Sachen abstellen kannst und eine gute Nachbarschaft gewährleistet ist.

Ich habe das  mal gemacht und du glaubst nicht wie kleinlaut diese Frau plötzlich war. Versuch' es einfach mal.

Antwort
von Maimaier, 62

Die Regeln gelten für alle.

Es war ein Fehler, die Katzenkotze wegzumachen. Damit belohnt ihr diejenigen, die auf euch herumhacken.

Die Hausmeisterin muss auch bei euch putzen. Sie direkt darauf ansprechen.

Wenn sie das nächste mal sagt, ihr sollt den Hundekot wegmachen, direkt sagen, das sie das schon zigmal gesagt hat, ihr wisst das schon längst, es nervt inzwischen, sie soll damit aufhören.

Ihr solltet das ganze nicht an die Pinnwand hängen, sondern die direkte Konfrontation suchen. Die anderen haben damit nichts zu tun, das ist euer Kampf, nicht ihrer.

Nicht der Hausmeisterin aus dem Weg gehen, auch das ist ein Zeichen der Schwäche. Ihr habt ja nichts falsches gemacht.

Immer das Ziel vor Augen: es geht darum, das jeder sich an die Regeln hält. Also nicht die Hausmeisterin ist der Feind. Sondern die Regelverletzungen.

Kommentar von fragnet2010 ,

Konfrontation ist wohl nicht die vernünftigste Art und Weise, damit umzugehen. Ich würde dir ebenfalls empfehlen, deinen Hund so zu erziehen, dass er keine Belästigung für die Nachbarn darstellt, denn offenbar empfinden das einige das so – auch wenn ihr es nicht versteht. Und ich würde die Hausmeisterin auch direkt ansprechen – freundlich – und mich bei ihr erkundigen, warum sie denn genau so sauer auf euch ist. Wahrscheinlich werdet ihr überrascht sein, welche Gründe sie für ihr Verhalten haben wird. Und noch eine Empfehlung: Macht aus einer Lappalie – die Hausmeisterin hebt eure Fußmatte nicht an – keine Grundsatzfrage. Das vergiftet nur das Leben. :-) Macht euch locker. :-))

Antwort
von adventuredog, 38

Warum verwendest du das Foto der Yorkshire Terrier Zucht Woodyenkel? wissen die Eigentümer  das du das hier zweckentfremdest ??  

http://www.findix.de/kleinanzeige/yorkshire-terrier-welpen-woodyenkel

Kommentar von EinMops ,

kann dir das nicht völlig egal sein? such dir hobbys

Antwort
von DesbaTop, 88

Du musst dir einen Spaß daraus machen. Sich so aufzuregen ist nicht gesund.

Stell dich so oft es geht einfach dumm. Wenn sie meckert frag sie alles mögliche (Auch selbsterklärendes) dabei aber zuckerfreundlich. Irgendwann platzt sie und lässt euch in ruhe. Funktioniert in 100% der Fälle.

Kommentar von Maimaier ,

Und was, wenn man mal die Hausmeisterin braucht?

Kommentar von DesbaTop ,

Wenn sie den Aufgaben nicht nachgeht oder absichtlich fahrlässig nachgeht ist das gegen ihren Arbeitsvertrag. Daraufhin beim Hauseigentümer beschweren und mit der Hausmeisterin nichts weiter besprechen.

Antwort
von MiraAnui, 30

Wende dich an den Vermieter... Der Hausmeister hat seine Aufgaben zuerledigen, egal ob er/sie Hunde nicht mag 

Antwort
von wotan0000, 26

*wenn sich jemand über unseren Hund beschweren möchte, möge er bitte bei uns klingeln, damit wir darüber reden können.

Getuschel über uns und unseren Hund werden wir nicht zur Kenntnis nehmen. Berechtigten Unmut sind wir jeder Zeit gewillt abzustellen.*

Wir sind bemüht, unseren Hund so zu erziehen, dass er unseren Nachbarn nicht zur Last fällt und hoffen auf gute  Nachbarschaft.

Antwort
von KaeteK, 22

Ihr macht einen Fehler..und zwar geht man mit einem Hund nicht vor dem Haus Gassi. Bringt ihm bei, dass er gar nicht erst ums Haus rum pinkelt.  Auch sollte er sein Häufchen nicht im Rasen machen. Auch wenn ihr das Häufchen aufsammelt, so bleiben Reste auf dem Rasen und das mögen Mieter nicht, denn wenn Kinder da reintreten, bringen die es mit ins Haus.

Ich bin ein Hundefreund, aber ich mag es auch nicht, wenn Hunde überall hinmachen. Vor einem Wohnblock ist Leine Pflicht!.

Was den Hausmeister betrifft - macht euren Dreck selber weg, ohne Murren.

Achtet darauf, dass das Treppenhaus immer sauber gehalten wird.

Deine Wut bringt dir nichts - denn wenn sich das hochschaukelt, habt ihr keine Ruhe mehr. lg


Antwort
von adventuredog, 55

Was soll das sein? eine Ansage??

Das gibt doch nur noch mehr Streit und bringt eh nichts.

Ich würde, um des lieben Friedens willen, erst mal eine Bereitschaft zum Verständnis der "Probleme" zeigen und ein Entgegenkommen zeigen.

Das die Hundehaltung im Mietvertrag erlaubt ist, heisst nicht, dass man den zum Haus gehörenden Gemeinschaftsgarten/-rasen als Hundeklo benutzen darf. Egal ob man die Hinterlassenschaft gleich aufnimmt, oder nicht. Etwas bleibt halt immer liegen und im Sommer möchten die anderen Mieter dort vielleicht Barfuss laufen, draussen sitzen und grillen oder Kinder spielen und ekeln sich halt jetzt schon.

Geht also mit dem Hund weiter weg, wo es niemanden stört. So einen kleinen Hund kann man, wenn er denn pieseln etc muss, schnell auf dem Arm dorthin tragen. Ideal wäre natürlich ein eigener Garten...

Diesen besagten Teppich kannst du auch selber putzen. Das tut doch nicht weh und kostet kein Geld. 

Man muss solchen Leuten nicht noch Öl ins Feuer gießen. Halte euren Bereich selber sauber und grinse sie freundlich grüßend an. Das wird die viel mehr ärgern als eine offene Kampfansage - denn da wartet die möglicherweise nur drauf.  

Als Hundehalter hat man es eh schon schwer eine Wohnung zu finden, wenn immer wieder Hundehalter auffallen (denn sie sind es, die auffallen, nicht die Querulanten, ist leider so)  dann gibt es bald keinen Wohnraum für Menschen mit Hund mehr. 

ps. nützt das alles nichts, bleibt nur, ein Gespräch mit dem Vermieter zu suchen. Der muss wissen, wie seine Angestellte (Hausmeisterin) sich aufführt.

Kommentar von EinMops ,

Wie soll man ihr denn noch endgegen kommen, wenn ich schon freiwllig ihre Terrasse putze. Und ums durchwischen unter dem Teppich geht es nicht. Es geht darum das sie Hausmeisterin ist und es ÜBERALL machen muss. 

Das mit dem Rasen, kann man beim besten Willen nicht vermeiden da es noch ein Welpe ist.Er kommt raus und macht sofort. ich kann ich da nirgendwohin laufen und nen eigenen Garten kann ich mir auch nicht in einem 9 Familienhaus kaufen.

Sobald er größer ist gehen wir selbstverständlich nicht meh auf den Rasen aber jetzt geht es einfach nicht.

Kommentar von adventuredog ,

Du wirst fremden Menschen nicht vorschreiben können, was sie zu machen haben und was nicht. Mir fällt dazu folgendes Sprichwort ein: "wie man in den Wald hineinruft, schallt es heraus."

Kann es sein, das der Hund auch in den Hausflur pieselt, wenn du/ihr nicht schnell genug seid? Irgendwoher muss ja ihre Abneigung kommen. Ich will diese Person nicht in Schutz nehmen, es gibt schon "merkwürdige" Leute, aber es muss ja einen Grund haben. 

Im November letzten Jahres hast du geschrieben, ihr habt einen 6 Monate alten Hund. 

http://www.gutefrage.net/frage/warum-pinkelt-mein-hund-staendig-in-der-wohnung

Also ist der Hund kein Welpe mehr, sondern ein 9 Monate alter Junghund. Dieser sollte längst stubenrein sein und einige Meter aushalten bis zum nächsten öffentlichen/geeigneten Grün. Aber es ist natürlich praktisch, vor allem bei Regenwetter.... einfach nur vor der Haustür zu stehen, gell  ;-)))

Antwort
von brido, 57

Am besten ruhig bleiben, und lächeln, nicht reagieren. 

Kommentar von EinMops ,

Ja klar, das hatten wir vor. Aber das kann so nicht weiter gehen. 
Die lässt jeden Tag ihre Laune an uns raus, wir haben schon keine Lust rein oder raus zu laufen, damit wir sie ja nicht treffen...

Kommentar von adventuredog ,

Dann sollte erst recht der Vermieter/Hausbesitzer informiert werden. Ein/e Hauswart/in ist auch ein Dienstleister und erhält durch eure Mietzahlungen sein/ihr Gehalt. 

Antwort
von bearlii, 26

Viele haben jetzt Tipps zu den anderen Familien geschrieben also geb ich meinen Senf mal nicht dazu :)

Aber wenn die Hausmeisterin mal wieder vorbeiläuft ohne zu putzen würd ich mal engelsgleich fragen :" Och, wissen sie, mir ist aufgefallen dass sie bei allen Familien putzen nur bei uns liegt irgendwie noch der Dreck. Ist mir ja nur mal so nebenbei aufgefallen " ;)

Kommentar von bearlii ,

Am besten natürlich wenn sie direkt beim putzen an der Tür vorbei läuft einfach mal aufreißen und fragen...

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