...Klassenlehrer, Streitschlichter, Rektor und Schulpyschologischer Dienst das Thema standhaft ignorieren...

Gibt es einen Vertrauenslehrer bei Euch?
Wenn der auch nicht helfen will, dann wende Dich an das Schulamt Deines Landkreises. Die helfen in der Regel immer.

Das Schulamt wäre auf dem Dienstweg der richtige Ansprechpartner. Die Frage ist nur, ob ein Schulwechsel nicht angeraten wäre. Denn selbst wenn jetzt von Außen eingegriffen wird, wird das trotzdem keine schöne Schulzeit mehr. Und wenn alle verantwortlichen Stellen dieser Schule so ignorant sind, wäre es viellecht besser zu einer anderen Schule zu wechseln.
Morla am 13. November 2007 10:02 Erschwerend kommt hinzu ob du überhaupt an einer derartigen Schule bleiben willt (-solltest) wo sich kein Erwachsener um dieses briesante Thema und damit um das wohl der Schüler, schert!
Morris am 13. November 2007 10:05 DH für beide Kommentare !
Na, das ist schwierig, wenn man in unserer Stadt zwischen "Pest" und "Cholera" wählen kann:-(, wir sind ja schon so weit, das bevor das Gespräch mit der "Schule" geführt wurde, der Schulpychologischer Dienst zu "No-blame-approach" geraten hat. Nach dem Gespräch des Schulpychologischen Dienstes mit dem Klasselehrer und dem "Streitschlichter" soll eine "normales" Sozialisationsproblem vorliegen. Es folgt eine Unerrichtsbeobachtung und die Aufstellung eines Soziogramms. Kleine Anmerkung...der "Streitschlicher" wurde vor längerer Zeit vom Mitarbeiter des Schpd ausgebildet. Wir haben ein wenig den Glauben in die objektivität des Schpd verloren. Vor besagten Gespräch mit den Lehrern hatte der Schpd das Ganze als "klare Mobbingsituation" eingestuft...
jens79 am 15. November 2007 10:58 Ich war gestern auf einer Infoveranstaltung von einer Firma namens Smart-Team, die auch bei Mobbing in Schulen hilft. Kannst ja mal dort googeln. Die schienen sehr erfahren und kompetent zu sein.
Hallo,auch ich wurde von meienm ehemaligen Chef gemobbt,ich habe mich mit der Frauenbeauftragte meiner Stadt in Verbindung gesetzt die mir nicht nur in meiner Firma weitergeholfen hat sondern auch durch bestimmte Rollenspiele (Sie war mein Chef und ich die Angestellte)mit dem dem Mobbing besser umzugehen,heute kann ich mich gegen meinen Chef offen endgegengehen und so das Mobbing gar nicht mehr aufkommen lassen,vor allem hat ER gemerkt das Er das ganze mit mir nicht mehr kann und läßt mich in Ruhe.Viel Glück wünsche ich denn ich ich weiß das Mobbing heute noch überall unter den Tisch gewischt wird und nicht für ernst genommen wird obwohl man dadurch nicht nur gesundheitlchen Schaden davon tragen kann.Viele Grüße Anne

Ich kenne das Problem von meinem eigenen 15-jährigen Sohn.Er wurde ab der 7.Klasse extrem gemobbt. Am Anfang war auch die Klassenlehrerin noch ganz engagiert, auch das "Anti-Bulling"-Programm wurde angewandt. Es half allerdings auch nur kurze Zeit. Je mehr mein Sohn gemobbt wurde, desto mehr zog die Lehrerin sich zurück. In der Zeit fiel mein Sohn auch notenmässig so stark ab, dass er schliesslich sitzenblieb u.die 8.Klasse wiederholen musste. Das war das beste was ihm passieren konnte.Andere Mitschüler,andere Lehrer, vor allem eine super Klassenlehrerin.Vielleicht würde ja ein Klassenwechsel(wie in unserem Fall) schon helfen.Einen kompletten Schulwechsel würde ich erst als letzten Ausweg wählen.Wir hatten das zwar damals auch ins Auge gefasst, aber wie du so schön gesagt hast, ebenfalls nur die Wahl zwischen Cholera u. Pest.Die Alternativ Schule hier bei uns hat nämlich einen extrem schlechten Ruf, daher war sie für uns nicht wirklich eine echte Alternative.Bespreche die ganze Angelegenheit nochmal in Ruhe mit dem Schulleiter, ER MUSS hier helfen. Wenn alles nichts hilft, wende dich ans Schulamt.Viel Glück und viel Kraft.Lg.
Wir haben vor den Sommerferien mit dem Schuleiter gesprochen, er war sehr verständnisvoll - ja beinahe schokiert! - Er hat uns versprochen, das er sich unmittelbar nach den Sommerferien mit den Lehrern redet und dann ein gemeinsames Gespräch mit uns stattfindet. Zwei Wochen nach den Sommerferien habe ich angerufen und nach dem Termin für das gemeinsame Gespräch gefragt. Der Schulleiter hatte die Sache laut Aussage seiner Sekretärin vergessen!!! Wir sollten verständnis dafür haben, denn schließlich gäbe es für den Schulleiter so viele wichtige Dinge zu erledigen...Danach haben wir den "Glauben an das Gute" verloren...Der Schpd hat bei uns leider auch kein Vertrauen schaffen können. Wir sind übrigens nicht die einzigen Betroffenen in der Klasse...trotzdem läßt man sich sehr viel Zeit...Viel Glück und viel Kraft??? JA! Das brauchen wir!
kiramarie am 15. November 2007 21:39 Habe deinen Kommentar leider heute erst gelesen.Wenn ihr mehrere Betroffene seid (war bei uns leider nicht der Fall)dann schliesst euch in jedem Fall zusammen und tretet dem Schulleiter auf die Füsse.Und wenn´s sein muß täglich!!Es ist seine verdammte Pflicht,sich darum zu kümmern!Ihr dürft nicht locker lassen.Ansonsten Schulamt informieren.Viel Glück u. alles Gute

Leider hattest Du in keiner Weise beschrieben, wie das Mobbing hier eigentlich aussieht und es ist längst nicht alles wirklich "Mobbing", was ein Betroffener so empfindet.
Vielleicht sind die von Dir erwähnten Klassenlehrer, Streitschlichter, Rektor und Schulpyschologischer Dienst schlicht der Meinung, hier läge gar kein Mobbing vor und werden deshalb nicht aktiv?
Uns ist klar, das man bei dem Thema leicht "einäugig" wird. Wir sind seit einem Jahr an dem Thema dran...Die Anzeichen sind aus dem "Lehrbuch"...Wir sind brav den offiziellen Weg gegangen...Lehrer, Vertrauenslehrer, Rektor...Der Kinderarzt, fand die Anzeichen ebenfalls bedenklich hat uns zum Schpd geschickt. Wir werden auf jeden Fall die Aktivitäten des Schpd abwarten, eigentlich kann dabei nichts falsches herauskommen - aber wir haben in dem Jahr so viele skandalöse Versäumnisse erlebt, das wir inzwischen alles für möglich halten...
Ich habe die verschiedenen Antworten und Kommentare gelesen, die zur Frage geliefert wurden. Da wüsste ich auch nicht weiter und rate daher zu einem Schulwechsel.