Wer hatte nach dem Mauerfall das sagen in Deutschland?

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5 Antworten

Kurz nach dem Mauerfall gab es in der DDR eine Regierung mit dem Ministerpräsidenten Hans Modrow. Der war in Dresden SED-Bezirkschef gewesen, galt als Reformer . Am 18 März gab es in der DDR die ersten freien Volkskammerwahlen. Gewonnen hat da die "Allianz für Deutschland", die bestand aus CDU, Demokratischer Aufbruch und DSU. Es gab dann eine demokratische Regierung unter dem Ministerpräsidenten Lothar de Maiziere, dieser Regierung gehörten neben CDU,DA und DSU auch noch die SPD und die Freien Demokraten in der DDR an. Diese Regierung führte dann die Verhandlungen mit der Bundesregierung wegen der Wiedervereinigung, es wurden z.B.  der Vertrag über die Wirtschafts- Währungs- und Sozialunion und der Einigungsvertrag abgeschlossen. Mit der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 endete dann die Amtszeit dieser Regierung

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Kommentar von 666Phoenix
18.03.2016, 13:23

die ersten freien Volkskammerwahlen.

Nachdem Bundespolitiker auf dem Territorium der ehemaligen DDR seit Monaten mit viel West-Geld Wahlkampf betrieben hatten, die entsprechenden Hoffnungsträger gekauft waren und die D-Mark bereits am ostdeutschen Himmel lockte! Lachhaft!

"Frei"! 

Ich staune, dass manche Leute hier überhaupt dieses Wort fehlerfrei schreiben können!

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Politisch? Das wird die westdeutsche Bundesregierung gewesen sein... Dazu der Bundestag, west-deutsche Gesetze...

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Nun, die CDU unter Kohl

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Leider die CDU.

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Kommentar von ZoneDestruction
17.03.2016, 19:20

Warst du dabei, oder Basiswissen? Wenn du dabei warst, kannst du mir mehr darüber erzählen?

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Nach dem Mauerfall ( 9. November 1989) hatten in den beiden deutschen Staaten dieselben Institutionen das Sagen wie vor dem Mauerfall. Nach der Wahl in der DDR (Volkskammerwahl vom 18. März 1990) änderten sich die "Machthaber" in der DDR.

Nach der Vereinigung, genauer dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik, lag die Macht für das geeinte Deutschland bei der Bundesregierung und dem Bundestag.

Mit der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten am 3. Oktober 1990 wurden auch vier Regierungsmitglieder* sowie die Volkskammerpräsidentin* (zuletzt Staatsoberhaupt) der DDR als Bundesminister für besondere Aufgaben in das Kabinett übernommen. Sie amtierten aber nur bis zum Januar 1991.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesminister_f%C3%BCr_besondere_Aufgaben

* Günther Krause, Lothar de Maizière, Rainer Ortleb, Hansjoachim Walther, Sabine Bergmann-Pohl.

Die Zusammensetzung des Bundestages änderte sich auch:

Mit der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 wurden 144 Mitglieder der letzten Volkskammer der DDR in den Bundestag aufgenommen;

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Bundestag#Elfter_Bundestag_.281987.E2.80.931990.29

Am 2. Dezember 1990 wurde in einer vorgezogenen Bundestagswahl, normaler Termin wäre 1991 gewesen, der gesamtdeutsche Bundestag gewählt. Dieser wählte am 17. Januar den Kanzler.

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