Als ich 2007 in Nettetal unter Vollnarkose operiert wurde, habe ich eine Schulbuchnarkose bekommen und alles war im Tolleranzbereich. Als ich ein Jahr später in DU Fahrner-Straße operiert wurde, wurde mir einfach im OP das Narkosemittel gespritzt ohne dass ich vorher Sauerstoff bekommen habe. Normalerweise bekommt man vor der Narkose Sauerstoff zum einatmen um die Sauerstoffsättigung im Blut zu erhöhen. Ich bin erst spät abends wieder wach geworden. Vom Aufwachraum weiß ich gar nichts. Ich sollte dann unbedingt Wasser lassen aber es ging erst nicht. Als es dann endlich ging, musste ich so viel Wasser lassen, dass die Urinflasche etwas übergelaufen ist. Hätte nie gedacht, dass eine Harnblase über einen Liter Urin sammeln kann denn in eine Urinflasche geht ein Liter rein. Am anderen Tag, als ich wieder bei vollem Bewusstsein war hatte ich Nierenschmerzen. Was ist passiert? Meine Theorie ist, dass meine Blase durch die viel zu starke Narkose (denn normalerweise wird man im Aufwachraum wieder wach) so gelähmt war, dass sie sich so sehr gefüllt bzw. überdehnt hat, dass es einen Rückstau bis in die Nieren gegeben hat und die Nieren geschädigt wurden. Habe heute nach einem Jahr manchmal immer noch Nierenschmerzen. Kann das der Grund sein?

Nein, das lag nicht an der Narkose, sondern irgend jemand war zu faul, Dir einen Katheder zu legen. Oder die OP hat länger gedauert, als ursprünglich geplant. So kam es in der Blase zu einem Rückstau bis in die Niere und hat diese gedehnt.

Es wäre nicht rechtens von uns,da zu spekulieren,da sich die Gegenseite nicht äussern kann.Das ist ein Fall für deinen Arzt und Krankenkasse!Melde es der KK die stellen einen Neutralen Gutachter der dich und den Fall bearbeitet!
ich habe vor meinen beiden vollnakosen keinen sauerstoff bekommen. War vieleicht einfach etwas zu viel schmerzmittel
vollimleben am 2. November 2009 21:25 DH wir bekommen aber alle Sauerstoff-Narkosegemisch wenn wir "Weg"sind!Nur Vorher hab ich es bei 16 OPs auch nicht bekommen!
Die meißten denken ja, wenn sie eine Maske vor dem einschlafen vors Gesicht gehalten bekommen, ist das schon die Narkose ! Nein, das stimmt nicht, dass ist reiner Sauerstoff. So wird eigendlich jede Narkose eingeleitet. Danach bekommt man erst die Injektion bzw. die Narkose.
Also, eine Narkose kann zum einen durch ein Mittel das i.V. gespritz wird ausgelöst werden oder durch ein Sauerstoff- Xenon Gemisch. Beide Methoden haben Vor und Nachteile. Im Großen und Ganzen wirken bei einer Narkose 3 Medis zusammen : Schlafmittel, Analgetika und Relaxanzen. Somit ist ein Katheter bei einer OP unumgänglich, da sonst der Urin einfach rauslaufen würde. Ich vermute, das irgendwas nicht gut gelaufen ist, man mehr Schmerzmittel (Analgetikum) oder mehr Schlafmittel spritzen musste. Das wird über die Nieren abgebaut. Daher der viele Urin und die Schmerzen zum einen durch die Dehnung zum anderen durch die erhöhte Arbeit.
Bild/er:
Entschuldigt, falsche Info, das Narkosegas ist nicht Xenon, sonder N2O, Distickstoffmonoxid. Durch seine schnell einsetzende und gut steuerbare Analgesie.
wurde an deiner stelle zu einem spezialisten gehen, denn so wie du das schilderst, is das ja fahrlässig, was die gemacht haben, und wenn du dann noch schäden davon getragen hast, würde ich mal zum anwalt gehen!
fahrlässig natürlich wenn man vorher sauerstoff geben muss!
vollimleben am 2. November 2009 21:38 Muss man nicht!!!
deswegen hab ich das noch hinzugefügt! wollte natürlich niemanden anschuldigen oder den besserwisser spielen bei ner sache von der ich noch keine ahnung hab ;)

http://www.gutefrage.net/frage/was-passiert-alles-waehrend-einer-narkose-bzw-ein...
Schau doch mal unter Wikipedia :
Narkose
ich lese diese bzw. ähnliche Frage(n) nun zum x-ten Mal. Schreib doch mal nähere Infos. Was war es denn für eine OP? Was für eine Narkose? Intubationsnarkose? Larynxmaske? Wann war die Narkose, also von der Zeit her (weil du schreibst erst spät am Abend wieder "wach" geworden...was ja so sehr unwarscheinlich ist, wach bist du nach Narkoseausleitung)
Es war eine Bandscheiben OP mit Intupationsnarkose im Oktober 2008. Die Operation war von 9:40 Uhr bis 11:10 Uhr. Eigentlich sollte die OP erst um 10 Uhr sein. Aber als ich um 9:15 Uhr vom duschen kam, sollte ich mich ganz schnell fertig machen. Eine Schwester hat mir Vorwürfe gemacht, warum ich noch nicht fertig sei. Im OP angekommen begrüßte mich der Anästhesist legte mir einen Zugang und ging wieder weg an einem Tisch. Ich dachte mir, solange der Anästhesist nicht bei mir ist, kann auch nichts eingeleitet werden bzw. passieren. Plötzlich kam der Anästhesiepfleger sehr hektisch zu mir. Ich hätte nie gedacht, dass er schon die Narkose einleitet ohne mich vorher zu informieren und ich schlief ein. Ich habe nur noch gesehen, dass er auch wieder weg ging. Nun weiß ich nicht, wie lange ich da ohne Beatmung lag bis der Anästhesist Zeit für mich gehabt hat und ich beatmet wurde. Während meiner OP hat auch ein Anästhesistenwechsel statt gefunden. Von 11:10 Uhr bis 12:25 Uhr war ich im Aufwachraum. Nur leider weiß ich nichts davon. Am Abend hat mich mein Bettnachbar wach gemacht. Ich sollte Abendbrot essen bevor es die Schwester wieder abräumt. Von da ab habe ich wieder Erinnerung. Warum hat man meinen Wunsch nicht entsprochen und hat mir vor der Injektion Sauerstoff zum einatmen gegeben. Ich wollte meine Sauerstoffsättigung im Blut noch erhöhen. Weil ich zu spät in den OP gekommen war ? Weil ich nur Kassenpatient war ? Ich weiß es nicht. In Nettetal als ich an der Schulter auch mit einer Intubationsnarkose operiert wurde habe ich vorher Sauerstoff bekommen und der Anästhesist sowie Anästhesiepfleger waren bei mir bei der Narkoseeinleitung um mich nach dem einschlafen gleich zu beatmen. Ich bin nach der OP sogar gleich im OP wieder wach geworden und man hat mich dann in den Aufwachraum geschoben. Von da ab weiß ich alles. Wieso hat man das bei meiner zweiten OP in DU Fahrner-Str. nicht so gemacht obwohl ich darum gebeten hatte ?