Wer hat konkrete Tipps und Anleitungen wie man in eine innere Ordnung kommen kann?
Nun werden sicher sofort die Gedanken der Meditation oder so kommen..Ja ja das ist schon richtig, aber was konkret kann ich selbst tun, wie kann ich in meinem Alltag verschiedene Möglichkeiten finden, um das was ich erlebe oder was mir an Prozessen in mir selber auffällt gedanklich und gefühlsmäßig ordnen? GAnz praktisch auf die Hand... Wie als würde man jemanden jetzt beschreiben, wie man diesen Schrank aufbaut :-) Bin für jeden Tipp dankbar.... Gerade ist eine Phase der Krankheit dran und ich versuche mich einfach auszukurieren, merke aber das es einer gründlichen Durchforstung der inneren Gedankengänge und der Seele bedarf.... Was ganz gut gelingt sind Gedanken der Selbstliebe, also mir etwas gutes tun und für mich sorgen.... Jetzt kommt raus, was sich im Alltag immer so anstaut: Getriebenheit, wenig Abgrenzung, Keine Innere Stille wird erzeugt...so viele Emotionen und sie vielfältigsten Regungen, die ich gerne in eine Ordnung bringen möchte...Wer hat Tipps und praktische Dinge, die er tut , um das auszuleben und zu sich zu kommen, bei sich zu bleiben und die innere Ruhe zu erlangen ???:-) Lieben Dank
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deine Gedankengänge zu erforschen geht nicht, aber deine Gedanken beobachten, das geht. Setzt dich hin und schau einfach mal, was so durch dein Hirn rauscht. Verurteile es nicht, schau es dir einfach in Liebe an. Wenn du deine Gedanken verurteilungsfrei anschauen kannst, dann kannst du auch dich und andere Menschen verurteilungsfrei anschauen. Das bringt grosse Ordnung in dein Leben.
Das hab ich aus einem Buch, das mir sehr geholfen hat. "Sie wollen keinen Erfolg, Sie wollen glücklich sein"
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Bist du auf der Suche nach dir selbst? Bist du davon überzeugt, daß du in der Zukunft an einen Punkt kommen wirst, an dem alle deine Wünsche in Erfüllung gehen werden? Lebst du so, daß du den Augenblick dazu benutzt, um in diese imaginäre Zukunft zu kommen? Ist das, was gerade geschieht, ein Hindernis auf dem ‚Weg in die Zukunft? Hast du Bilder von dieser zukünftigen Zeit in deinem Kopf?
Hat dir diese Stimme im Kopf bereits versprochen, daß du nur geduldig warten mußt, bis diese Zukunft in Erscheinung tritt? Spürst du eine unerklärbare Unzufriedenheit mit all dem, was sich gerade in deiner Lebenssituation ereignet? Quasselt diese Stimme im Kopf von einer besseren Vergangenheit, oder aber von einer wunderbaren Zukunft?
Sollte etwas von dem hier Geschriebenen für dich zutreffen, dann vermeidest du gerade das Leben selbst. Leben findet immer nur im gegenwärtigen Augenblick statt – niemals in Zukunft oder Vergangenheit. Das sind nur gedankliche Räume, die das Ego-Bewußtsein erschaffen hatte, als ihm die Quelle des Seins verloren ging.
Und das wunderbare daran ist, daß kein Mensch etwas tun muß, um zu sein, wer er schon immer ist. Solltest du jetzt sofort allerlei Dinge ins Feld führen, die du noch haben oder tun mußt, dann spricht bereits das Ego aus dir und behauptet – ICH bin DU. Das ist die Identifikation mit dem selbsterdachten Ich, welches seine Quelle vergessen hat.
Symbolisch gesprochen ist dein Kopf mit lauter Gedanken angefüllt, so daß du dich selbst nicht mehr fühlen kannst, da dieses Ego laufend erklärt, wer du seiest. Du hast dich selbst auf ein Gedankenmuster reduziert und glaubst nun alles über dich, was diese Stimme im Kopf über dich erzählt. Du bist unbewußt, solange du nicht weißt, wer oder was da in dir denkt.
Klarheit im Denken entsteht unter anderem durch das Schreiben. Da wird dem Denker Energie entzogen, welche du für das Ordnen der Gedanken brauchst, so daß die Energie in deine Hand fließt. Beobachte den Denker wie er versucht, daß du schneller schreibst. Fühle diese Ungeduld und dieses Drängen in dir. Beobachte, ob du mit den Gedanken abschweifst.
Schaue konzentriert auf die Buchstaben, welche du gerade schreibst, und schreibe bewußt langsam. Was dann geschieht, kannst nur du selbst erfahren. Schreibe noch langsamer, und du wirst vermutlich dein Ego herausfordern, zu reagieren. In so einem Zustand bist du nicht der Denker. Du bist auch nicht die Rolle, welche du sonst spielen würdest.
Du erlebst dich selbst, wenn du Reaktionen im physischen Körper spürst. Da wäre z.B. der Drang, mit Schreiben aufzuhören und etwas anderes zu tun. Oder aber du schweifst ab in eine Phantasiewelt, wo alles genau so sich ereignet, wie es diese Stimme im Kopf dir verspricht. Doch du bist stets in der Gegenwart zuhause – wo, sonst?
Mache dir klar, daß in dieser Gegenwart kein Ego-Bewußtsein überleben kann, da es nur aus dem Gefühl des Getrenntseins existiert. So lange du dich von Allem als getrennt fühlst, bist du mit dem Ego identifiziert und glaubst alles, was dir diese Stimme im Kopf erzählt, da das Ego-Bewußtsein die Wahrnehmung für dich interpretiert.
Als Kind mußtest du alles erfragen. Du hast damals direkt wahrgenommen, also ohne Gedanken, da es noch nichts gab, worüber du hättest nachdenken können. Und so bekam jede Wahrnehmung ein Etikett durch die erhaltene Antwort. Alles konntest du nun benennen und glaubtest, du wüßtest Bescheid. Doch das Wort Banane ist nicht die Banane. Und dein Name ist nur ein Klang, auf den du ansprichst – sonst, nichts.
Wenn du nun Ich sagst, dann beginnt das Ego eine Geschichte zu erzählen, an der du teilgenommen hattest. Alles nur Gedanken über eine Person, mit der du dich identifiziert hast bis heute. Und die anderen Menschen nehmen dich ebenfalls nur als Person wahr, welche zu bestimmten Zeiten bestimmte Rollen spielt. So entstehen Erwartungen an dich, und du hast Erwartungen an Andere und diese Welt.
Kommentar von kyproskypros 14.06.2012In dir treffen Erwartungen Anderer an dich auf Erwartungen deinerseits an Andere. Doch jede Erwartung birgt auch die Enttäuschung in sich. Und diese erschafft sofort neue Erwartungen. Doch da die Erfüllung eines Wunsches stets in die Zukunft geschoben wird, wo er niemals in Erfüllung gehen kann – da die Zukunft nur eine Illusion ist – triffst du hin und wieder auf die Enttäuschung – so wirst du ent-täuscht – durch dich selbst.
Tun – das kannst du nicht. Und du brauchst es auch nicht tun, um Klarheit zu bekommen. Die Klarheit ist in dir selbst, jedoch durch dieses ständige Denken-Müssen ist sie mit all den Erwartungen an diese imaginäre Zukunft überdeckt und nicht mehr erkennbar. Dein Ich-Gefühl ist auf die Gedankenebene abgesunken, so daß du dich selbst gar nicht mehr fühlen kannst vor lauter Gedanken über dich selbst.
Diese Worte sind nicht die Wahrheit. Sie weißen nur auf sie hin. Schaue durch die Worte hindurch, aber nicht durch das Denken, sondern durch das Fühlen. Je intensiver du z.B. einem Geräusch konzentriert folgst, um so klarer wird deine Wahrnehmung, da sich intensives Hören und gleichzeitiges Denken gegenseitig ausschließen.
Probiere es aber selber aus, und glaube es nicht nur einfach. Du kannst dich selbst niemals erklären – nur, fühlen. Dazu brauchst du keinerlei Gedankenmuster. Die Wahrnehmung alleine genügt bereits, um einen Wandel einzuleiten. Dieser Stimme im Kopf nur zuzuhören – DAS genügt bereits. Du erkennst ganz von selbst, daß du nicht der Denker sein kannst, wenn du dem Denker zuschauen kannst.
Und als du begonnen hast zu Lesen – war es Jetzt. Und nun ist es immer noch – Jetzt. Versuche nicht, dieses Paradox zu verstehen. Das können wir Menschen nicht. Es ist die Spaltung der Zeit. Äußere und innere Empfindung von dem, was wir Zeit nennen. Erleben und Wahrnehmen gehören zusammen, doch Erleben und dann erklären, paßt niemals zusammen. Das bereits Klare kann nicht erklärt werden – es ist, klar.
Herzliche Grüße
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Bewusst-sein, Gewahrsein. Die Dinge aufschreiben, die dir ständig im Kopf umherwirren, dass sind meistens diese unbewussten Muster, die jeder von uns in sich hat. Einfach mal aufschreiben und Bewusst-werden & Gedanken zulassen. Nimm alles an & verdränge nichts, was du versuchst zu verdrängen oder was du versuchst mit allen Mitteln nicht zu bekommen oder haben zu wollen, wird in dein Leben treten, wenn du deine Energie in diese "Dinge" steckst. Alleine wenn du einfach deine negativen Gedanken aufschreibst, räumst du in deinem unbewusstsen System auf.
Kommentar von snowlanasnowlana 13.06.2012DAnke dir...genau das stimmt....
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Ey,
ein Bekannter Jahrgang 1954 den ich seit Mitte 90 kenne ist Programmierer von Beruf, aber in meinen Augen ein stinkefauler Sack, jedoch, er scheint die innere und äußere Ruhe gefunden zu haben, obwohl seine Bude einem Chaos gleicht! Sein erklärtes Ziel: wer morgens länger schläft hälts abends länger aus! Was haben wir denn von dem hart erarbeiteten Luxus, wenn wir vorzeitig in die Kiste hüpfen, und uns der Sensenmann auf dem Weg in die Hölle begleitet, denn wer weiß, vielleicht werden wir als Arbeitstier in Indien wieder geboren?
LG
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wie das äußere so das innere
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innere ruhe kann leichter entstehen wenn die äußere ruhe gegeben ist also wenn du eine saubere ordentliche und gut organisierte wohnung hast kannst du auch besser leben und denken im feng shui sagt man die energie muß fließen, die wohnung sollte viel freiraum haben übersichtlich sein kurz gesagt weniger ist mehr leg dich ins bett, am besten nackt und höre meditationsmusik, schließe die augen und genieße die musik mach dir keinen druck mit unereldigten dingen diese wird es immer geben nur wenn du etwas aufschieben kannst wirst du freiraum gewinnen können, also prioritäten setzen und dein leben entschleunigen, wegwerfen was du nicht mehr brauchst und erledigen was du kannst und immer ruheoasen in den tag einbauen in denen kannst du kraft tanken und vieles wieder nachholen und aufholen was du in der pause verpaßt hast, vieles erledigt sich von selber und ist irgendwann nicht mehr wichtig
Kommentar von Ehestut6Ehestut6 24.06.2012nackt ins Bett legen, aha!
Danke dir :-) Ich werde es beherzigen :-)