Frage von ronroy,

Wer hat Gott erschaffen?

auf die Frage, wer die Welt und die Menschen erschaffen hat, antworten viele sich als gläubig bezeichnende Mitmenschen mit "Gott".
Die ist natürlich keine befriedigende Antwort, da man dann fragen muss, wer diesen Gott erschaffen hat.

Ein Hinweis zur Frage Support

Liebe/r ronroy,

Deine Frage wäre in unserem Forum besser aufgehoben. gutefrage.net ist eine Ratgeber-Plattform und kein Chat- oder Diskussionsforum.

Hier der direkte Link zum gutefrage.net-Forum -> http://www.gutefrage.net/forum/fragen-zur-an-die-gutefrage-net-community

Ich möchte Dich deshalb bitten, dies bei Deinen nächsten Fragen und / oder Antworten zu beachten. Vielleicht schaust Du diesbezüglich auch noch mal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy

Vielen Dank für Dein Verständnis.

Und viele Grüße Marc vom gutefrage.net-Support

Antwort von Stefek,
13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

NIEMAND! ER ist von EWIGKEIT zu EWIGKEIT - ohne ANFANG und ENDE.

ER ist der SCHÖPFER aller DINGE.

Der RETTER der GEFALLENEN MENSCHHEIT.

SCHÖPFER einer zukünftigen NEUEN ERDE.

"EHE DIE BERGE WURDEN UND DIE ERDE UND DIE WELT GESCHAFFEN WURDEN, BIST DU, GOTT, VON EWIGKEIT ZU EWIGKEIT." Psalm 90, 2.

Nur der ewige und allmächtige Gott dann uns helfen.

Seine Hilfe ist in CHRISTUS für alle sichtbar geworden.

Durch seine Macht, Liebe und Größe kann Er uns wieder das geben, was wir durch die SÜNDE verloren haben.

"UND DER AUF DEM THRON SASS, SPRACH: SIEHE, ICH MACHE ALLES NEU!" Offenbarung 21, 5

Er möchte uns an seiner EWIGKEIT Anteil nehmen lassen.

Kommentar von ronroy,

s. u.

Kommentar von Saarland60,

"Er möchte uns an seiner EWIGKEIT Anteil nehmen lassen."

Und wenn ich nicht will?

Kommentar von Stefek,

DANN WIRD DICH GOTT VERMISSEN, WEIL ER DICH LIEBT.

WÜRDEST DU AUF EINES DEINER KINDER VERZICHTEN? Bestimmt nicht!

GENAUSO GEHT ES GOTT! Den Platz, den Er für Dich vorgesehen hat, würde leer bleiben!

Hast Du schon einmal an das gedacht?

Kommentar von Saarland60,

Ich verzichte liebend gerne auf jedes meiner Kinder. Ich habe nämlich keine :-)

Und die Leute, von denen ich mich lieben lasse, suche ich mir für gewöhnlich selbst aus.

Kommentar von Stefek,

WÜRDEST DU KINDER HABEN, DANN WÜRDEST DU DAS AUCH VERSTEHEN!

Kommentar von abibremer,

GUT gegeben!!!!

Kommentar von Maik2,

Hallo Saarland, du hast gar nicht die Möglichkeit dir auszusuchen von wem du dich lieben lässt. Du kannst dir nur aussuchen mit wem du zu tun haben willst, aber nicht wer dich mag und wer nicht. Geht dich im Grunde auch gar nichts an.

Kommentar von Solipsist,

Würdest Du eins Deiner Kinder in die Hölle entlassen, wenn es nicht mit Dir sein will, Stefek?

Darauf hätte ich liebend gern endlich eine Antwort.

Kommentar von Stefek,

Lieber Solipsist!

Gott entlässt niemand in die Hölle, sondern Gott kann einen Menschen nicht zur Gemeinschaft mit Ihm zwingen.

Von dieser Entscheidung hängt es ab.

Wenn der Mensch von Gott fern bleibt und nicht das Leben möchte, dass nur Er ihm geben kann, bleibt er vom Leben abgeschnitten.

Vergleichbar wäre das, wenn ein Mensch z. B.das Essen verweigert. Vom Essen hängt sein Leben ab. Als Folge würde er früher oder später sterben.

Diesen Tod hat er selber herbeigeführt, egal aus welchen Gründen immer.

Sich Gott verweigern hat dieselbe Konsequenz.

Um ewig Leben zu können brauchen wir Gott. Ohne ihn gibt es kein Leben.

Deshalb verursacht nicht Gott den Tod des Menschen, sondern er selbst, weil er das Leben nicht annehmen möchte, welches Gott ihm geben will.

Das diese Leben von unserer willentlichen Entscheidung abhängig ist, kannst Du in Offenbarung 22, 17 nachlesen.

Kommentar von Solipsist,

Erzähl mir nix von Offenbarung 22, 17. Glaubst Du ich weiß das nicht?

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"Gott entlässt niemand in die Hölle, sondern Gott kann einen Menschen nicht zur Gemeinschaft mit Ihm zwingen."??

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Du lügst Dir selber in die Tasche, Stefek.

"Gott kann einen Menschen nicht zur Gemeinschaft mit Ihm zwingen." Da gebe ich Dir in exakt dem Sinne Recht, so wie Du es meinst.

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Gut. Akzeptiert.

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Aber, Du lässt das wesentliche außer Acht.

Die EINZIG MÖGLICHE KONSEQUENZ für diesen Menschen, den er zu Gemeinschaft nicht zwingen möchte, ist und bleibt einzig die Hölle.

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Er ist Vater, Du bist Vater, ich bin Vater.

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Er lässt als einzigen Verbleib die Hölle für die Kinder die ihn nicht lieben wollen.

Ich würde meinen, mich nicht lieben wollenden Kindern, NICHT eine Hölle als einzige Möglichkeit zum "freiwilligen" Rückzug überlassen. Mir würde das Herz brechen, aber ich würde die die ich liebe, nicht einen solchen Ort zumuten, würde meinen Kindern andere, angenehmere Orte zum Verbleib überlassen.

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Was würdest Du tun?

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Und ich will verdammt noch mal eine Antwort von Dir auf diese Frage!

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Wenn Deine Kinder Dich, Dich Stefek, Dich der Du jetzt vor Deinem Bildschirm sitzt, nicht mehr lieben und von Dir fort wollen.

Auch Dir würde das Herz brechen.

Das weiß ich, das wissen wir alle. Ob wir nun Christen oder Atheisten sind.

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ABER!

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Welchen ORT?

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Welchen Ort, würdest Du, Du Stefek, der liebende Vater, Deinen Kindern, just und exakt Deinen Kindern, Deinem Fleisch und Blut, als Verbleib einrichten?

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Eine Hölle?

Oder keine Hölle?

Kommentar von Stefek,

Du übersiehst eines, dass Gott von Anfang an bewußt gemacht hat, dass das Leben vom Vertrauen und von der Liebe abhängig sind.

Dass wir seit dem alle sterben müssen ist die Konsequenz gewesen.

Aber die Konsequenz des Todes will Gott wieder aufheben.

Deshalb hat Christus die Konsequenzen der Sünden, den Tod auf sich genommen.

Auf umgekehrten Wege erhalten wir das Leben wieder: VERTRAUEN und LIEBE.

An dem kannst Du sehen, dass es Konsequenzen gibt, aber sie können wieder aufgehoben werden.

Nur kann Gott nicht für uns Vertrauen.

Den Tod hat Er bereits auf sich genommen. Den Schritt des Vertrauens müssen wir gehen.

Ohne diesen Schritt gibt es kein Leben.

Kommentar von Solipsist,

Merkt Ihr was?

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Die Antwort hat REIN GAR NICHTS mit meiner Frage zu tun.

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Das Du Dich windest und ausweichend reagierst, spricht ja wenigstens schon mal vermutlich für Dich und Deinen Charakter.

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Aber.

Noch mal Stefek.

Und ich lass da auch nicht locker.

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Einem welchen Ort würdest explizit Du, Du Deine Kinder –und ich MEINE Deine Kinder– überlassen, wenn sie Dich nicht mehr liebten?

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Einer Hölle?

Oder keiner Hölle?

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Du hast die Frage, die ich klarer nicht formulieren kann, genau verstanden!

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Wie lautet Deine Antwort?

Kommentar von Stefek,

Wie Du aus der Bibel weißt gibt es am Ende das Gericht Gottes.

Hier gibt es die Trennung der Menschen, welches in Bildern dargestellt wird Z. B.: Schafe und Böcke Matthäus 25, 31 - 46 Treuen und untreuen Knecht 25, 14 - 30

Gott ist gezwungen die Menschen zu richten. Die Folge wird als der 2. TOD bezeichnet. Offenbarung 20, 6.

"Selig ist, wer an der ersten Auferstehung Anteil hat. Über die hat der 2. Tod keine Macht."

Für die Gläubigen ist das Gericht bereits am Kreuz ergangen. D.h. Christus wurde wegen der Sünde gerichtet. Deshalb kommen sie nicht mehr in das Gericht.

Gottes Gerechtigkeit konnte nicht aufgehoben werden. Entweder wir haben Christus in Anspruch genommen, der das Gericht für uns auf sich genommen hat oder der Mensch muß selber die Folgen der Sünde trage.

Nur durch Christus können wir vor dem Gericht bewahrt werden.

Darum ergeht heute an die Menschen die Bitte 2. Korinther 5, 17 - 21: "SO sind wir nun Botschafter an Christi statt; so bitten wir nun an Christi Statt: LASST EUCH VERSÖHNEN MIT GOTT."

Diese Bitte richte ich auch an Dich!

Das ist die einzige Möglichkeit vor dem 2. Tod bewahrt zu werden.

Eine andere Antwort gibt es nicht!!!

Kommentar von Stefek,

Du findest am Ende der Forumseite eine zusätzliche Erklärung über die Formulierung:"Sie leiden des ewigen Feuers Pein."

Kommentar von Solipsist,

Dann mache ich unten weiter.

Kommentar von Stefek,

Ergänzung: DAS EWIGE LEBEN HÄNGT VON DER BEZIEHUNG ZU GOTT AB.

OHNE DIESER BEZIEHUNG MUSS DER MENSCH STERBEN.

Kommentar von Gritti,

Soli@, mich hast du zwar nicht gefragt, aber manchmal frage ich mich, wie oft ich das noch sagen muss:

GOTT IST DAS LEBEN. Wohin sollte jemand vom Leben weg gehen? Welchen Platz sollte Gott dafür schaffen? Leben oder nicht leben, was gibt es sonst noch dazwischen?

Der Mensch hat eine Geistseele, er kann nicht sterben, auch wenn er nicht mehr im irdischen Leben ist. Er muss leben und kann doch nicht leben. Das ist schrecklich! Hölle.

O ja, es gibt noch etwas. Das Fegfeuer. Die Protestanten verneinen es, aber in 1Kor 13-15 schreibt Paulus davon.

Jetzt frage ich dich: Welche Idee hast du an Gottes Statt? Welchen "Ort" würdest du als das Leben schaffen für diejenigen deiner Kinder, die mit dir nichts zu tun haben wollen? Aber wohl gemerkt: Du bist als Gott das Leben.

Also, Soli,

was würdest du tun???

Und ich möchte von dir eine Antwort haben. Und nicht eine solche wie: Das hat mit meiner Frage nichts zu tun, oder du weichst aus, ..... Das ist nämlich keine Antwort auf meine Frage.

Was würdest du also tun, Soli?

Kommentar von Solipsist,

Da muss ich keine zwei Sekunden nachdenken.

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Einen Platz an dem sie in vollem Umfang glücklich leben und glücklich sein können.

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Weshalb sollte ich da ausweichen?

Ist mir unverständlich. Welche Antwort hast Du denn erwartet?

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Einen Platz an dem sie in vollem Umfang glücklich leben und glücklich sein können.

Deckt sich das wohl nicht mit dem christlichen Herzen?

Kommentar von Gritti,

Natürlich Soli, deckt sich das mit dem christlichen Herzen, und auch mit Gottes Herzen. aber da Gott eben das Leben selbst ist und jemand dann mit dem Leben nichts zu tun haben will - wie soll das gehen? Gott ist doch kein Zauberer, dass er 'eckige Kugeln' machen kann.

Trotzdem: Gott geht demjenigen nach, und wenn der das Gute will und nach besten Kräften tut, dann ist dieses Gute doch ein Synonym für Gott, und er wird im Guten sein, glücklich sein, und vielleicht wird er gar nicht wissen, das das eigentlich Gott ist, wenn ihn das so stört. Gott ist schließlich taktvoll.

Kommentar von Solipsist,

Gritti, Grüß Dich. Du machst mich latent wahnsinnig.

Du bist doch besser als das.

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Nach Deiner Weltsicht ist doch Gott der ARCHITEKT DES GANZEN!!

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Wenn dies eine Welt hier wäre in welcher es eckige Kugeln hat, würdest Du mir entgegenhalten das er keine runden Kugeln oder eckige Würfel machen könnte.

Nach Deinem Bild hat doch er ALLES erschaffen. Inklusive dessen das Kugeln rund und Würfel eckig sind. Das er es nicht anders hätte anlegen können, willst Du mir doch nicht ernsthaft erzählen. Wenn er die Naturgesetze anlegt, und er sie nur so und nicht anders machen konnte dann ist er eben KEIN Gott.

Gott ist dauernd groß, Gott ist dauernd allmächtig, aber mit der Nase auf die Unstimmigkeiten gestossen, kann er doch auf einmal nicht alles??? Hör bitte auf.

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"aber da Gott eben das Leben selbst ist und jemand dann mit dem Leben nichts zu tun haben will - wie soll das gehen?"

DAS fragst Du mich?

Ernsthaft?

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ICH lehne Gott konzeptionell ab und ICH lebe! ICH und millionen andere! Und dabei erfeue ich mich des Lebens und liebe und lebe was das Zeug hält!

Wenn es hier also geht, weshalb sollte es nicht woanders gehen? Einzig aus dem Grund das man ihn gefälligst anzubeten hat?? Das einer das Wesen der Liebe erkennt reicht ihm nicht?

Kommentar von Solipsist,

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Abgesehen davon das ich ohnehin nicht begreife was ihr gegen den Tod habt.

Was ist so seltsam daran? Weshalb dieses aberwitzige festklammern am Leben?

(Innerhalb des Lebens, freilch. Ich meine das danach.)

Du steckst einen Samen in die Erde, ein Baum kommt hervor, er wächst und gedeiht, er lebt, er ist schön, er wird alt, er stirbt, er ist nicht mehr!

Bäume, Vögel, Bazillien, Leoparden, Meerschweinchen, Menschen!

Wach auf!! Das ist der Lauf der Dinge!

.

Was bitte ist daran beängstigend oder unnatürlich? Un-Nat(u)ür-lich???

.

das erklär mir mal einer.

.

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Gritti. Ich indoktriniere nicht, ich habe nur gute Argumente, klare Gedanken, zwingende Schlüsse -und keine Hemmungen diese meinen Mitmenschen mitzuteilen.

Verwechsel das bitte nicht.

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Ich würd gern mehr schreiben, aber mir fehlt die Zeit.

Mit wirklichem und nach wie vor herzlichem Gruß,

Dein Soli

.

P.S. Dito heißt "genauso", "ebenda" oder "gleicher Grund"

Kommentar von morus,

Hallo Soli, das ist zu menschlich von Gott und der Hölle gedacht. Wenn Gott das Leben und die Liebe ist, dann kann eine Abkehr von ihm nur das Gegenteil bedeuten. Das ist nichts von Gott Gemachtes, sondern zunächst einmal logische Konsequenz.

Wenn ich mich gegen das Licht entscheide, dann wähle ich den Schatten. Dort auch Licht zu suchen, hieße, sich wiederum für das Licht zu entscheiden.

Die Frage bleibt jedoch,wie wir Christen es verstehen, etwas von der Größe Gottes deutlich zu machen. Wir bleiben zu oft in engen, menschlichen Bildern hängen.

Eine Entscheidung für das Gute, für das Leben, für die Liebe ist eine unbewusste Entscheidung für Gott, denn in all dem begegnet er mir. Natürlich kann ich mich dagegen entscheiden. Doch wer will das wirklich?

Kommentar von Solipsist,

"Eine Entscheidung für das Gute, für das Leben, für die Liebe ist eine unbewusste Entscheidung für Gott"

:-) Das ist das fiese an der christlichen Argumentation. Ich liebe. Ich liebe wahrhaftig, gern, viel, aufrichtig und treu.

Und dann wird mir dazu noch Eure Imagination eines transzendenten Wesens in die Schuhe geschoben. Sorry, ich kann das alles offensichtlich auch ohne.

Kommentar von primavera45,

. . . genies "Deine Tage" . . . . . bis zu jenem Tag, wo auch Du erkennen wirst, WO das LICHT (ewige Leben) und wo der SCHATTEN (2 Tod) ist. . . . spätestens dann. wird sich zeigen, ob du auch >ohne< kannst . . .

Kommentar von Solipsist,

Siehst Du Morus. Das ist so die Niedertracht die ich so verachte.

Er hockt sich hinter mich und haucht mir ab und an mit dieser versteckten Überheblichkeit immer wieder ins Ohr, das meine Zeit schon kommen wird. "spätestens dann. wird sich zeigen, ob du auch >ohne< kannst" Er droht mir hier offen mit der Hölle. Mit dem Gericht Eures Gottes.

.

Das ich gerade schrieb, das ich wahrhaftig liebe, gern, viel, aufrichtig und treu, beeindruckt ihn nicht im geringsten. Ist ihm Wurst. Völlig. Was zählt das auch? Nix. Für ihn zumindest. GLAUBEN soll ich gefälligst das richtige. Was kümmert schon die wahre Liebe wenn man den wahren Glauben hat, nicht, Prima?

.

Das sind so die Charaktäre die intriganter nicht sein können. Wie diese Yorkshire-Terrier die besonders dann bissig werden wenn sie auf jemandes Schoß sitzen.

.

Drohungen, lieber Prima, müssen wahr sein um wirksam sein zu können. Andernfalls beeindrucken sie nur schwache Persönlichkeiten.

.

Ich trage aufrichtige Liebe im Herzen Primavera45, und ich bin es langsam Leid von solchen schlangenartigen Hobbyinquisitoren wie Dir in die Hölle der Lieblosigkeit zitiert zu werden.

Kommentar von Abahatchi,

Demnach erpresst mich Gott also. Will ich nichts mehr mit ihm zu tun haben, läßt er mich nicht einfach sterben. So wäre ich gezwungen Ihm zu huldigen, damit ich in den Himmel muß. Da es aber kein freier Glauben war, ist es Sünde und ich komme in die Hölle. Ich werde aus diesen aber tausenden Paradoxen nicht schlau. Wenn es Gott gibt, macht er doch die Menschen nur mehschucke. Die Folge ist, daß sie sich dann in seinem Namen gegenseitig umbringen. Sieht am ja jeden Tag in TV. Papst erkennt die Protestanten und Griechisch Orthodoxen oder die Juden und Muslime nicht an und anders herum auch. Gott ist ein riesiger Murks. Ein elender Erpresser, Aufwiegler. Jemand, der sich im 2 Weltkrieg millionenfacher unterlassener Hilfeleistung schuldig gemacht hat. Ein Schwerverbrecher.

Kommentar von Realito,

@stefek" Du scheinst es ja genau zu wissen. Bravo...

Kommentar von jobo22,

@stefek .. sehr seltsam..

Haben wir denn einen vorgesehenen Platz.

Ich glaube das Spiel auf unserem Planeten und das Universum ist doch etwas komplexer..

Kommentar von Stefek,

Da gebe ich Dir recht. Es ist alles viel komplexer, als wir uns das jemals vorstellen könnten.

Darum sollen wir nicht immer wieder unseren Horizont auf Gott übertragen und unsere Begrenztheit auf Ihn übertragen.

Gottes Größe zeigt sich gerade auch im Kleinen. Dazu gehören auch wir.

Dieser unbegreifliche Gott sieht das Zerbrechliche und Schwache.

Dieser kleine Mensch, der soviel schon auf dieser Welt zerstört hat, den sieht Gott, weil Er ihn liebt. Wir sind Ihm nicht gleichgültig, deshalb hat Er alles getan, um uns aus unserer Begrenztheit zu befreien.

DARIN ZEIGT SICH DIE GRÖSSE GOTTES, DASS ER DAS KLEINE SIEHT.

"ALSO IST'S AUCH BEI EUREM VATER IM HIMMEL NICHT DER WILLE, DASS EINS VON DIESEN KLEINEN VERLOREN WERDE." Matthäus 18 14

In der WELT zählt das GROSSE, das STARKE, der ERFOLGREICHE, der ÜBERLEGENE usw.

Da hat der Kleine keine Bedeutung und er findet auch keine Beachtung. Er ist auch nicht viel Wert.

Wie wertvoll wir in seinen Augen sind, hat ER gezeigt, dass der SOHN GOTTES für uns sein Leben gab. Niemand zahlt einen solchen hohen Preis, wenn wir in seinen Augen wertlos wären.

Es hängt davon ab, ob wir unseren Wert erkennen, den Er uns beimisst. Dann werden wir darin seine wahre Größe erkennen.

Kommentar von Solipsist,

Hältst Du das für eine dumme oder unberechtigte Antwort?


Würdest Du eins Deiner Kinder in die Hölle entlassen, wenn es nicht mit Dir sein will, Stefek?

Darauf hätte ich liebend gern endlich eine Antwort.

Kommentar von Solipsist,

EDIT: "Frage", nicht "Antwort".

Kommentar von heikephs,

Die Frage kann man so nicht beantworten, weiles nicht in unserer Macht liegt , jemanden zu "entlassen". Selbst Gott ruft und sucht jeden Menschen, aber wenn der nicht will, wird er nicht gezwungen - wie sollte das denn gehen. Im Himmel werden nur Freiwillige sein.

Und wenn eins meiner Kinder nicht mitwill dahin - was soll ich machen? Es muß für sich selbst entscheiden. Gott hat keine Enkel.

Die Kehrseite der Medaille "Liebe" ist der "freie Wille".

Kommentar von Stefek,

Ich finde Du hast eine treffende Erklärung gegeben. Ohne persönlicher Entscheidung kann Gott uns nicht helfen.

Kommentar von Solipsist,

Oben wartet weiterhin die Frage auf Dich Stefek.

Und um deren Beantwortung, deren Beantwortung im Sinne der Fragestellung, bitte ich Dich als Vater und als Mensch dieser Welt.

.

Hör auf Dich zu drücken.

Kommentar von Solipsist,

"Hör auf Dich zu drücken."

Damit das nicht als letzter Satz hier stehen bleibt...

Die Frage wurde indirekt von Stefek weiter unten bestens beantwortet.

Kommentar von heikephs,

Und das findest Du nicht menschenverachtend, was? Nur, was andere schreiben, um andere aufzurütteln...

Kommentar von Solipsist,

Was ist hier menschenverachtend? Was, Heikephs? Benenne es.

Antwort von MrRomanticGuy,
12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Gott wurde von Menschen erschaffen, genauso wie Drachen, Hobbits und Elfen. xD

Antwort von jobo22,
8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

@Support .. warum wurde eine Antwort gelöscht?

"Gott wurde durch die menschliche angst und hoffnung erschaffen."

Sehr seltsam...

Kommentar von Saarland60,

Du hattest die bislang intelligenteste Antwort gegeben, das erträgt nicht jeder Support :-)

Kommentar von Rebrouxxer,

weitaus intelligenteste!

Kommentar von jobo22,

Das war nicht meine Antwort..

Ich schrieb nur dazu... "Religion wurde durch die menschliche angst und hoffnung erschaffen. Bzw. wurden diese Gefühle ausgenutzt"

Egal. Den Löschwahn verstehe ich nicht^^

Kommentar von Stefek,

Ich glaube Du hast da etwas verwechselt: Nicht der Mensch hat Gott geschaffen, sondern der Mensch wurde von Gott erschaffen.

Kommentar von Kaffeesatz,

Kommentar von abibremer,

nein: die "reduktion der vielgötterei" auf einen gott macht den umgang mit dem glauben einfacher- als kleine konzession an den "alten glauben" dachten sich die "oberchristen" die dreifaltigkeit aus und das erstaunlicherweise sogar ohne "zuständigkeitsprobleme".

Antwort von Teddylein,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Gott hat keinen Anfang. Er war einfach schon immer da.
Aber das können wir Menschen uns nicht wirklich vorstellen, da wir immer begrenzt und räumlich denken.

Antwort von daddysdearest,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Da Gott ewig ist, wurde er nicht erschaffen. Gott ist eben größer als unser Verstand. Ansonsten wäre er ja auch nicht Gott.

Kommentar von abibremer,

ich verstehe dieter bohlen und kader loth auch nicht, käme aber trotzdem nie auf die idee diese leute als götter zu verehren.

Kommentar von daddysdearest,

ich verstehe dieter bohlen und kader loth auch nicht,

Aber wohl kaum deswegen, weil sie den menschlichen Verstand übersteigen würden...

Antwort von Azizamasrya,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich lese hier heraus, dass ein gewisser Solipsist Gott irgendwie mit Hölle verwechselt. Gehenna (was Hölle auf Hebräisch heißt) war ein Tal, in dem Müll verbrannt wurde. Da brannte zwar immer etwas, bis es verbrannt war, aber nicht alles brannte immer und ewig. Was verbrannt ist, ist Asche. Fertig. Es gibt einen Text in der Offenbarung, da brennt der Tote von einem Äon zum andern Äon. Das kann man auch so verstehen: Sie verbrennen am Ende des einen Äons, das andere Äon (=Zeitalter) beginnt. In meiner Gemeinde glaubt keiner, dass es ein ewiges Höllenfeuer gibt. Das Fegefeuer ist sowieso Schwachsinn, weil die Toten schlafen und nicht irgendwo abgefackelt werden! Das ist eine Idee aus dem Heidentum. Der Islam hat auch so eine zarathrustische Idee mit einer Messersschneide übernommen, über die die Gläubigen gehen müssen, um nicht in ein Höllenfeuer zu fallen. Es gibt zwar Texte, aus denen man herauslesen kann, dass Hölle schlimm sein muss, aber für mich ist es einfach der Platz, an dem Müll verbrennt und dann weg ist. Punkt. Basta. Keine Millionen Jahre Qualen. Wenn ich an solch einen Gott glauben müsste, würde ich es auch nicht tun! Wie könnte jemand im Paradies glücklich sein, wenn er wüßte, dass seine Lieben irgendwo sinnlos die gleiche Ewigkeit lang gequält wird? An solch einen Gott kann ich auch nicht glauben! Liebe kann auch ein Gott nicht mit Angst erzwingen, Gott sei Dank tut er es auch nicht! Im Judas Brief wird Hölle mit Sodom und Gomorrha verglichen, das ewig brennen würde. Brennt die Stadt heute noch? Natürlich nicht! Nein, sie ist bis in alle Ewigkeit zerstört und nicht wieder aufgebaut! Das hat eine andere Bedeutung. Dieses "ewig" bezieht sich auf das Ergebnis: Asche!

Kommentar von Stefek,

Du hast hier eine ganz wichtige Erklärung über die Formulierung :"Sie leiden des ewigen Feuers Pein" gegeben.

Die alte Erde und alle Menschen, die die Gnade Gottes nicht angenommen haben, werden durch das Feuer ausgelöscht werden.

Das ist der Hinweis, den Petrus gibt in 2. Petrus 3, 10 - 13: Alles wird verbrennen.

Danach wird Gott die Erde neu schaffen.

Deshalb wird es auch kein ewiges Feuer geben, das fälschlicher Weise leider von vielen Christen angenommen wird.

Die wenigsten schauen sich diese Aussagen der Bibel wirklich genau an und erklären ihre Aussagen richtig.

WO SOLL ES EWIG BRENNEN, WENN GOTT DIE NEUE ERDE GESCHAFFEN HAT?

Das Alte ist vorbei: Damit ist auch die Sünde und der Tod gemeint.

Was vorbei ist, das ist vorbei. Gott sei Dank!

Kommentar von Solipsist,

Teil eins

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Die Dame, der Herr,

Das ist für mich eine äußerst zufriedenstellende Antwort.

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Wenn Du das so siehst wie von Azizamasrya beschrieben, Stefek, dann habe ich keinen Grund zur Klage und wir können auf der Basis hoffentlich unseren Frieden halten. Ich freue mich sehr, das sich das nun auf diese Art und Weise löst. Und um es noch mal zu betonen, mir ist und war nie der Glaube an sich ein Dorn im Auge, sondern die mit "Liebe" fälschlicherweise etikettierte Ungerechtigkeit die dem klassischen Höllenbild innewohnt.

Azizamasryas Text hier enthält diese Ungerechtigkeit nicht.

Eine Hölle wird hier also dergestalt definiert, das man entweder mit Gott ist, oder eben ohne Gott, fern von Gott ist. Wobei sich das Sein eben in die Nicht-Existenz auflöst. Kein Leid, keine Qual, keine Lieblosigkeit in Ewigkeit.

Sprich keine ewige "Strafe" (Was ich keineswegs mit Gott verwechsle, Azizamasrya, sondern ganz im Gegenteil auf jene Christen gern losgehe, die das eben tun, da dies für mich einen bösartigen Gott zeichnet, der nicht liebenswert ist.)

Wenn es einen Gott gibt, KANN er nicht eine solche klassische Hölle im Programm haben.

Ein Gott der fürs Nicht-Glauben mit Leid straft, ist keiner.

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Kommentar von Solipsist,

Teil zwei

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Seine Kinder in solch eine "Hölle", also ins "Nichts" zu entlassen, ist traurig, aber akzeptabel und in sich stimmig. (Mitlesende mögen bitte den Zusammenhang weiter oben entnehmen)

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"Keine Millionen Jahre Qualen. Wenn ich an solch einen Gott glauben müsste, würde ich es auch nicht tun! Wie könnte jemand im Paradies glücklich sein, wenn er wüßte, dass seine Lieben irgendwo sinnlos die gleiche Ewigkeit lang gequält wird? An solch einen Gott kann ich auch nicht glauben! Liebe kann auch ein Gott nicht mit Angst erzwingen!"

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Wer solche Sätze sagen kann, oder Ihnen zustimmt (Stefek), verdient meinen Respekt. Das ist eine christliche Gottesvorstellung mit der ich Leben kann.

Freilich bleiben noch genug andere Reibungspunkte, hier aber hat sich einer der größten wohlwollend aufgelöst.

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Ich grüße Euch,

Solipsist.

Kommentar von Razon,

Um ehrlich zu sein, für mich nicht. Was spielt das für eine Rolle, ob ich meine Kinder in die endgültige Vernichtung schicke oder in das ewige Feuer? Wenn meine Kinder nicht bei mir sein wollen, so wünsche ich ihnen alles Gute und wenn ich die Macht hätte, würde ich ihnen einen Platz weisen, an dem sie in Frieden leben können... und überhaupt hinkt der ganze Vergleich...

Kommentar von Razon,

Es wäre vielmehr: Meine Kinder hätten Fehler begangen, und ich müsste über sie zu Gericht sitzen - denn wenn Mk 13,24-27 eintritt, und die Erde vernichtet wird, dann würde Gott ja über die Menschen zu Gericht sitzen - ergo bestünde die Frage nach Theismus oder Atheismus nicht mehr - die einen ziehen ein in das neue Jerusalem und die anderen in die Hölle, wo das Feuer sie verbrennt - da wird nix mehr neu geschaffen...zumindest sehe ich nicht, wo die Schrift das stützt...

Mir ist dieser ganze Aspekt des Gerichtes schon suspekt. Ich halte es da mit Goethe`s Faust: Es irrt der Mensch, solang er strebt (317) - Wer aber immer strebend sich bemüht, denn können wir erlösen (11936/37) - und dieses Erlösen geschieht durch eine Gnade, die vor Recht ergeht - und genauso würde ich mit meinen Kindern umgehen, wenn ich entgültig und final über sie zu richten hätte - ich würde Gnade vor Recht ergehen lassen. Einen Vater, der seine Kinder verstößt, weil sie in einer Welt des Irrtums dem Irrtum erlegen sind, auf dessen Hand und Bund kann ich verzichten.

Jeder von euch würde um seine Kinder vor Gott betteln, wenn er sie nicht einließe, weil sie fehl gehandelt hätten - ich würde um jeden Menschen betteln, den ich liebte, und dem er das Paradies verwehrt. Und würde er es weiter verwehren, so wäre ich eher dazu bereit, ihr Schicksal zu teilen, als mit den Propheten zu Füßen des Menschensohnes zu sitzen, durch dessen Wort und Gesetz sie verstoßen wurden.

Kommentar von Solipsist,

Freilich Zustimmung. Das Konzept ist nach wie vor völlig aberwitzig und unplausibel.

Aber zumindest haben die Herrschaften die Niedertracht der klassischen ewigen Feuersqual relativiert.

Ist ja schon mal was.

Kommentar von Stefek,

Lieber Solipsist!

Wenn auch noch weitere Fragen offen bleiben, so ist diese Erklärung über die Hölle ein wichtiger Hinweis, der zur Klärung beitragen kann.

Dazu möchte kurz einiges sagen zu Razons Kommentar.

Gott läßt Gnade vor Recht ergehen. Genau das macht Er.

Gnade bedeutet aber nicht, dass nicht ein anderer für das Unrecht gerade stehen muss.

Um seiner Gerechtigkeit willen ist Gott gezwungen das begangene Unrecht zu bestrafen.

Er bestraft aber nicht den Menschen, sondern seinen Sohn. Er übernahm die Folgen des Unrechts, was sie Menschen begangen haben.

Zugleich kann Gott jedem Menschen die Begnadigung anbieten, weil das Unrecht bereits bestraft wurde.

Diese Akt der Begnadigung geschieht jetzt. Jetzt haben die Menschen die Möglichkeit Gottes Gnade anzunehmen.

Wenn aber Christus das zweite Mal kommt ist diese Zeit der Gnade zu Ende gegangen.

Es ist deshalb falsch zu sagen: Gott lässt nicht Gnade vor Recht ergehen. Dieser Zeitpunkt der Gnade ist jetzt.

Wer die Gnade Gottes annimmt kommt nicht ins Gericht. Johannes 5, 24.

Wird diese Gnade heute nicht angenommen, kann Gott um der Gerechtigkeit willen das Gericht nicht aufheben. Er hat es bereits für alle aufgehoben, die zu Christus gekommen sind.

Kommentar von Solipsist,

Dass Du das alles glaubst ist mir schon klar.

Leider ist das alles, abseits von der Tatsache das es in höchstem Maße weltfremd und unrealistisch ist, keinem zu vermitteln der ein bisschen was im Hirn hat und klar denken kann.

Man glaubt nun mal nichts, wofür es keine Hinweise hat.

Und extreme Behauptungen, verlangen nun mal auch extreme Beweise.

Ihr habt nicht mal einfache.

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Lass gut sein.

Kommentar von na1990,

Hans Küng hat etw. sehr interessantes gesagt:

Die Hölle ist kein bestimmter Ort und keine bestimmte Zeit, sondern gemeint ist der Moment der Begegnung eines sterbenden Menschen mit Gott. In diesem Moment begegnet der unfertige und unvollkommene Mensch dem heiligen, unendlichen, liebevollen Gott. Diese Begegnung ist zutiefst beschämend, schmerzhaft und deswegen reinigend. Das Wort Fegefeuer ist eine falsche Übersetzung des lateinischen Wortes purgatorium (Reinigung).

Kommentar von Nowka,

>stefek<

laß gut sein! du zeigst lediglich dahergebetete glaubensbekenntnisse auf.

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wo hast du denn die idee her, daß gott seinen sohn, anstatt die menschen bestraft hat? gott tut nicht das, was menschen denken.

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hier was zum nachdenken!

(Jes 55,8-9) 8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, 9 sondern soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Kommentar von Harterkampfer,

"Um seiner Gerechtigkeit willen ist Gott gezwungen das begangene Unrecht zu bestrafen." "Er bestraft aber nicht den Menschen, sondern seinen Sohn."

Ist Gott in seinen eigenen Verwaltungsvorschriften gefangen?

Antwort von teca74,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo Ronroy, es ist schon ein Zeit lang her seit du die Frage hier gestellt hast.. aber ich versuche sie trotzdem zu beantworten:

 

Der Psalm 90 vers 2 sagt das "von unabsehbare Zeit bis auf unabsehbare Zeit " ist Gott einfach Gott...

Ist das vernünftig? Unser Sinn kann das nicht völlig erfassen. Das ist aber kein Grund es abzulehnen. Betrachte folgende Beispiele: 1- Zeit: Niemand kann auf einen Anfang der Zeit hinweisen. Und es ist eine Tatsache, daß die Zeit kein Ende hat, obwohl unser Leben irgendwann zu Ende geht. 2- Weltraum: Astronomen finden im Weltraum weder Anfang noch Ende. Je weiter sie ins Universum vortoßen, desto mehr entdecken sie. Sie lehnen die Beweise nicht ab; Viele glauben, der Weltraum sei unendlich. Derselbe Grundsatz trifft auf Existenz Gottes zu. Also, Gott würde nicht erschaffen, Gott hat immer schon existiert...

falls du noch fragen hast, kannst du in deiner nähe die Zeugen Jehovas kontaktieren, die können dir weitererklären und viele Beweise vorlegen dass Gott (Jehovah) das Universum und alles andere erschaffen hat..

liebe Grüsse,

Ester

Antwort von heikephs,
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Natürlich keiner - was für eine dumme Frage. Gott ist der Schaffende. Wenn Du es unbedingt wissen willst, frag ihn nach Deinem Tod. Dann wirst Du dazu Gelegenheit haben.

Ich würde mich an Deiner Stlle lieber mit dem Problem befassen, ob Gott dann als Retter oder als Richter vor Dir stehen wird.

Antwort von jobo22,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Es gibt keinen personifizierten Gott.

Woher eventuelle göttliche Energie hergekommen ist oder ob sie schon immer da war kann man nicht sagen.

Aber ist das überhaupt wichtig???

Kommentar von jobo22,

Ausserdem...

Wie kann man nach der "Mutter" Gottes fragen. Wo doch offensichtlich ist, dass dieser Gott wenn dann auch der Schöpfer der Wörter und Dinge wie Mutter, Geburt, erschaffen oder sonst was ist...

Verstehste...

Kommentar von ronroy,

<Aber ist das überhaupt wichtig???>

Warum ist dann die Frage nach Gott wichtig?

Kommentar von Saarland60,

Ist sie das denn? Oder ist ihr Bedeutungsgrad höher als die Frage nach dem Wetter nächste Woche?

Kommentar von jobo22,

Die Frage ist gar nicht wichtig^^

Gott kann man nicht erdenken - nur leben und spüren.

Übrigens kann man für Gott auch völlig andere Wörter nehmen und meint doch das Gleiche.

Und genau darüber solltest du dir wenn dann Gedanken machen...

Kommentar von Saarland60,

Sicher. Ich kann einen Stuhl auch Bett nennen und einen Tisch Hufeisen, der Gegenstand, den ich meine, bleibt der selbe. Nicht gerade eine neue Erkenntnis und wahrlich keine überraschende Einsicht, zumindest in der Linguistik.

Ich spüre übrigens immer öfter meine Bandscheiben und gegen Mittag ein deutliches Müdigkeitsgefühl. Spricht da Gott mit mir?

Kommentar von jobo22,

Ich sag ja. Das Wort Gott löst bei Vielen eine schreckliche Allergie aus^^

Und die Religionen geben dir dann mit ihren Verzerrungen, Missionierungszwängen und Egoismus den Rest.

Dabei geht es doch nur um die Bezeichnung der gewaltigen Energie des Lebens... :)

Kommentar von heikephs,

Nimm doch "Jesus Christus". Das ist nicht so vielartig besetzbar.

Antwort von heureka47,
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Gott ist das, was ist und was schon immer da war - und was immer sein wird.

Gott ist die "ursachenlose Ursache".

Es ist genau so befremdlich für den rational denkenden Menschen sich vorzustellen, daß "Gott", das Sein, schon immer da war wie, sich vorzustellen, daß am Anfang "nichts" war. Wie kann sich "etwas" aus "nichts" entwickeln? Das macht der rationale Verstand ebenfalls nicht mit. Da zeigt sich mal wieder die Begrenztheit des rationalen Verstandes! "Gott" ist eben von höherer Dimension als der rationale Verstand!

Antwort von Maik2,
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Was hat das erschaffen was beim Urknall explodiert sein soll.Kann dir sicher auch keiner beantworten.Genauso ist es bei deiner Frage.

Kommentar von Progo,

Wer hat denn da geknallt?

Antwort von Jumper001,
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Meiner Meinung nach hat niemand Gott erschaffen.Gott haben die Leute in ihren Gehirnen erschaffen für ausreden die unerklährlich scheinen. Auserdem ist für mich die Charls Darvin Theorie realistischer.

Kommentar von agni4,

Charles Darvin und Gott, das ist doch kein Widerspruch! Für mich zumindest nicht, und für Charles Darvin selbst auch nicht, er war schließlich selber ein Pastor! Nur einige Fundamentalisten in Amerika laufen da Sturm gegen Charles Darvin, aber wen juckt es schon...

Kommentar von Progo,

>...ist für mich die Charls Darvin Theorie realistischer. -

"Es ist absurd und absolut unsinnig zu glauben, dass eine lebendige Zelle von selbst entsteht, aber dennoch glaube ich es, denn ich kann es mir nicht anders vorstellen." - Ernest Kahane (17.11.1964, Biochemiker, Vortrag in Cern bei Genf)

Antwort von LeoJA,
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Das Wort "Gott" steht (unter anderem) für die allererste Wirklichkeit - zumindest im Monotheismus, wo von einem einzigen Gott ausgegangen wird. Insofern ist es in sich widersprüchlich, nach etwas "Ersterem" als dem "Allerersten" zu fragen. Vielmehr wäre zu erforschen, worin das Wesen des Allerersten besteht, dass es das Allererste sein kann. Ich muss hier nicht die bisher versuchten philosophisch-theologischen Antworten auf diese Wesensfrage referieren. Der folgende Hinweis genügt: Entweder ist unser Verstandesvermögen hinreichend, um die Frage befriedigend zu beantworten, oder es ist nicht hinreichend, sondern verstrickt sich in Widersprüche. Beides, sowohl unser Vermögen als auch unser Unvermögen, Gott rational zu erkennen, spricht jedenfalls nicht gegen ihn und seinen Status als Schöpfer.

Übrigens: Wer an Gott glaubt, der tut das, egal ob er Gott rational erkennt oder nicht. Ebenso, wer nicht an Gott glaubt. Glaube wie Unglaube ist allein Herzenssache. Wer glaubt, vertraut darauf, dass ein höheres als das menschliche Wesen die Lösung aller menschlichen Erkenntnis- und auch sonstigen Probleme bedeutet. Wer nicht glaubt, bringt dieses Vertrauen nicht auf, so wenig auch gegen die "göttliche Lösung" sprechen mag. Lieber stellt er spitzfindige Fragen, die immer wieder nur vermeintliche K.-o.-Fragen sind. Als ob daran etwas läge, wo die Liebe erklärt und genährt sein will.

Antwort von hell11,
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Gott ist die geballte Energie aus einem Urknall, der vor dem Urknall unseres Universum war.

Kommentar von canbycan,

ach ja! Das ist ja endlich mal 'ne plausible Erklärung

Kommentar von Progo,

>Gott ist ... Energie - Das Gottesbild der Esoterik!
In der Bibel begegnet uns ein personaler, ein persönlicher Gott, der die Menschen liebt.

Antwort von agni4,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du erwartest doch nicht allen Ernstes, dass wir diese Frage hier Dir endgültig beantworten?!?

Unzählige Generationen von Philosophen, Theologen, Priestern, Schamanen, Mullahs, Marksisten und wie die alle sonstwie noch heißen mögen, haben sich da ihre Köpfe zerbrochen und nicht selten auch gegenseitig eingehauen... Nee, da musst Du schon selber danach googeln! oder auch genauer formulieren, was genau Du von uns hier möchtest!

Kommentar von Realito,

Die Antwort liegt auf der Hand. Siehe unten.

Kommentar von agni4,

Was Du, Realito, unten beschreibst, ist eine durchaus kluge, berechtigte und gut durchdachte Sichtweise.

Allerdings gibt es zu dieser Frage auch viele andere, genauso kluge, berechtigte und gut durchdachte Sichtweisen.

Kommentar von agni4,

Zum Beispiel diese Sichtweise ist mir ganz sympatisch: Es gibt nichts Gutes in der Welt, ausser man tut es. Der Glaube an Gott ermöglicht es uns, Gutes zu tun, gibt uns hierfür Kraft, Liebe und Hoffnung. Wer hat nun das Gute erschaffen? Natürlich mehr Gott als ich selbst, denn ohne ihn hätte ich das gar nicht zustande gebracht. Durch seine Gläubigen schafft und verändert Gott auch weiterhin die Welt. Aber habe ich den Gott erschaffen? natürlich nicht, denn bevor ich Ihn kennenlernte, haben ja viele andere Menschen und viele frühere Generationen mir von Ihm erzählt; ohne deren Wegweiser hätte ich Ihn gar nicht gefunden.

Antwort von bibi8888,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

ich denke, jeder Glaube beinhaltet eine Philosophie ,möglichst gut und glücklich zu leben. Dafür steht der "Gott", also eine "Erfindung" von uns selbst, eine Bezeichnung für die sog. "Macht" im Hintergrund.

Antwort von Jessy1985,
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@Solipsist Ich würde dir sehr gerne eine Antwort auf deine Frage an Stefek geben. Und zwar gibt es keine Hölle in die irgend ein Mensch je hineingeworfen werden wird. Nach dem Tod ist alles vorbei so als ob du eine Kerze ausbläst ist es auch mit dem Leben. Die Flamme brennt doch nicht einfach irgendwo anders weiter. Wenn wir Tod sind ist es als ob wir schlafen würden. Jeder aber der auf Gott hört und seinen Weg gerade macht wird auferweckt werden. Was die betrifft die nicht seinen Weg gehen die werden für immer im 2. Tod schlafen. Nun ist es an jedem selbst zu entscheiden ob er sich von dem einzigen Gott (von dem er erschaffen wurde) leiten lässt oder nicht! Ich hoffe ich habe deine Frage beantworten können so dass du auch etwas damit anfangen kannst. Liebe Grüße Jessy1985

Antwort von risaleinur,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Wenn man Gott als das Wesen definiert, das alles erschaffen hat - so wie Ihn alle Christen, Juden, Muslime und viele Hindus und Buddhisten sehen - dann ist Er per Definition nicht erschaffen worden. Denn wäre Er erschaffen worden, dann wäre Er nicht Gott. Dieser Gedanke lässt sich am besten an einer Metapher veranschaulichen. Bei einem fahrenden Zug wird jeder Waggon scheinbar von dem Waggon vor ihm gezogen. Nur die Lok selbst nicht, und trotzdem ist sie es, die alle Waggons zieht. Die Frage „Wer zieht die Lok?“ ist bedeutungslos, weil die Lokomotive nicht gezogen werden muss. Warum? Weil sich das Konzept des ‚Gezogen-Werdens‘ einfach nicht auf die Lokomotive übertragen lässt. Analog dazu ist Gott die Lokomotive der Schöpfung, was die Frage „Wer hat Gott erschaffen?“ bedeutungslos macht.

Natürlich, was die Meisten, mit dieser Frage wirklich meinen, ist: „Wenn doch jede Seinsform eine Ursache benötigt, wie kann dann Gott ohne Ursache existieren? Wenn aber Gott tatsächlich ohne Ursache existieren sollte, warum kann dann das Universum nicht ohne Ursache existieren?“ Eine auf der Hand liegende Erklärung wäre, dass nicht jede Seinsform notwendigerweise eine Ursache erfordert, sondern dass alles, was einen Anfang hat, eine Ursache erfordert. Das Universum hat einen Anfang, also erfordert es eine Ursache. Der Relativitätstheorie zufolge ist die Zeit eine Dimension des Universums. Daher ist die Zeit auch Teil dieser Natur (natürlich).

Kommentar von Teddylein,

Das ist mit Abstand die beste Antwort hier, Kompliment und vielen Dank dafür. Du solltest diese Antwort auch auf künftige Fragen dieser Art geben!

Kommentar von risaleinur,
Kommentar von Teddylein,

Den Artikel gibt es anscheinend nicht mehr...

Kommentar von risaleinur,
Antwort von ClintLeonPowers,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Niemand. Er war schon immer existent und war sogar die längste Zeit allein. Er war das einsamste Wesen, was es je gab.

Kommentar von Progo,

>...war ... die längste Zeit - Gott unterliegt nicht den Beschränkungen unserer Raum/Zeit, er existiert ausserhalb dessen, was wir naturwissenschaftlich beschreiben können.

Antwort von didi1985,
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niemals darf oder soll man sich fragen wer gott allah erschaffen hat.

Antwort von Razon,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Die Frage danach, wie Gott geschaffen wurde, ist ob seiner Definition als "causa prima" nicht zu beantworten. Für den Atheisten stellt sie sich nicht, da sie aus seiner Sicht rein hypotetischen Charakter hat, und für den Gläubigen stellt sie sich nicht, da dieser eben glaubt, dass Gott der unbeschreibliche Urgrund ist, für den die Gesetze von Ursache und Wirkung nicht gelten. 

Über die Frage, wann der Mensch zu Gott kam, ließe sich hingegen spekulieren. Der Begriff "Gott" (wohlgemerkt das Wort und nicht dessen Gegenstand, bzw. Gebrauchsregel) ist ein rein abstrakter Begriff, da er etwas bezeichnet, was, wenn überhaupt, durch das innere Erleben des Einzelnen erfahren werden kann. Um also eine Vorstellung respektive eine Ansicht von dem zu entwickeln, was einem Menschen bei einer eintretenden mystischen Schau widerfahren ist, muss Sprache und bildliche Darstellungsfähigkeit einen gewissen Grad erreicht haben, sonst kann Gott zwar erlebt aber weder gedacht noch kommuniziert werden. 

Notwendig ist auch die Unterscheidung zwischen Innenwelt und Außenwelt in sprachlicher Hinsicht - lapidar gesagt - der Mensch muss bereits ein "Ich" als Moment der Selbsterfahrung und als sprachlichen Verweis erzeugt haben. Dies sind zwei der (rudimentären weil notwendigen) Vorraussetzungen des Verständnisses und der Kommunizierbarkeit von Offbarungen.

Bevor der Mensch also einen Begriff von Gott haben konnte, musste er fähig sein, das Potential bereit stellen, einen solche zu entwickeln. Ein großer Hemmschuh für das Entwickepn von Sprachen sind kleine Gruppen, in denen jeder jeden kennt - wie bei vielen alten Ehepaaren aufgrund gegenseitiger Kenntnis weniger Notwendigkeit entsteht, sprachlich zu kommunizieren, so entwickelt eine kleine Gruppe weit weniger Notwendigkeit für komplexe Begrifflichkeiten - und damit weniger neue Worte. Darüber hinaus muss eine Lautfolge, um zum Wort zu werden, von mehreren Personen verstanden werden und es muss überliefert werden, indem es im Sprachgebrauch verbleibt.

Wir haben also von den ersten kulturellen Leistungen des Menschen (Faustkeile vor ca. 1,5 Mio Jahren) eine lange Phase anzunehmen, in der er zwar zu ersten Kulturleistungen aber noch nicht zur Religion fähig war. 

Die ältesten gefundenen Gräber haben ein Alter von ca. 100 000 Jahren, jedoch wissen wir nicht, ob die gefundenen Blütenpollen durch Zufall (an Kleidung und Fußsohlen) oder als Grabbeigaben in die Höhle gebracht wurden, in die man die Toten gebracht hatte. Es könnte sich in diesem Fall wahrscheinlicher um einen Ahnenkult handeln, indem die ehrwürdigen Toten, um nicht von Tieren zerrissen zu werden, in eine leerstehende Höhle gebracht wurden. Etwa zur gleichen Zeit lernte der Mensch die Himmelsrichtungen als solche bewusst zu unterscheiden, wie wir aus Funden von Nummuliten wissen. 

Um etwa 32 000 in Europa findet man zahlreiche Frauenstatuen, die im allgemeinen in der heutigen Literatur immer den Beinamen Venus tragen. Aus dieser Zeit stammen auch die ältesten Malereien, die in Frankreichs Höhlen zu finden sind. 

Wenn du also fragst, wann der Mensch Gott entdeckte oder zum Verständnis einer (gleich welcher) Offenbarung fähig war, dann würde ich antworten: Vermutlich irgendwann zwischen 100 000 und 30 000 Jahren vor Christi Geburt.

Religionen im heutigen Sinn setzen eine so große Population vorraus, dass sie sich erst nach der Sesshaftwerdung des Menschen ab 12000 vor Christus haben entwickeln können. Jericho hat von allen Orten der Welt als einziges dieses Alter.  Es ist die älteste Stadt der Erde - vor Jericho gab es vermutlich Sippenkulte - also im Prinzip genau wie Abraham, dem ein Gott erschien, der nur zu seiner Sippe sprach. Durch die Verschmelzung dieser Sippengottheiten enstanden die ersten Religionen als sippenübergreifender Codex und mit ihnen die Völker als soziologische Einheit.   

Kommentar von Harterkampfer,

Gut, Razon!

Antwort von ronroy,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Es ist doch so: Gottesgläubige sagen, es müsse ihn geben, da alles eine Ursache haben muss.

Also müsse die Erde die Ursache Gott haben.

Welche Ursache hat dann Gott?

Kommentar von ErsterSchnee,

Gott hat keine Ursache, er ist die Ursache.

Kommentar von ronroy,

Alternative: Das Universum hat keine Ursache, es ist die Ursache.

Kommentar von heikephs,

Bloß ist das Universum nicht Gott. Gott hat auch das U. Geschaffen.

Kommentar von solascriptura,

Das Universum aber ist aus Materie und Materie ist instabil und an unsere Raum-Zeit-Dimensionen gekettet. Und woher kommt Geist und Bewusstsein? Was war zuerst da, Materie oder Geist?

Kommentar von 8rosinchen,

ei oder huhn???

Kommentar von risaleinur,

NICHT JEDE SEINF-FORM ERFORDERT EINE URSACHE NUR ALLES, WAS EINEN ANFANG HAT... DAS UNIVERSUM HAT EINEN ANFANG, ALSO ERFORDERT ES EINE.

Wenn man GOTT als EWIG definiert, (-so wie IHN die Muslime, Christen, Juden u. viele Buddhisten und Hindus sehen, dann ist er mit sicherheit nicht erschaffen worden DENN DIE EWIGKEIT HAT KEINEN ANFANG ALSO: WÄRE ER ERSCHAFFEN WORDEN, DANN WÄRE ER NICHT GOTT

Antwort von ErsterSchnee,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Wenn "Gott" keine befriedigende Antwort ist - hast Du denn eine bessere?

Kommentar von Saarland60,

Wie wär's mit "Ich"?

Kommentar von jobo22,

Eher "wir". Und das käme tatsächlich hin..

Kommentar von Saarland60,

"Ich"! :-)

Kommentar von jobo22,

Ok ok.. :)

Kommentar von agni4,

Das kommt sehr darauf an, was genau jemand unter "Gott" versteht...

Antwort von iDisp,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Des Katholischen Glaubens nach, war Gott schon immer da und wird auch immer da sein.

Antwort von Iam17Again,

Gott wurde von den Menschen erschaffen und zwar mit dem Glaube an ihn! Einen Gott wie einen Menschen gab es so nicht!

Und deine Frage zur Erde,

Also es ist eigentlich ganz einfach! Gott hat die Welt nicht erschaffen!

Du hast sicherlich schon mal was vom Urknall gehört!? Ein Stern ist vor vielen Milliarden Jahren explodiert.

  • Aus den Partikeln der Explosion entstand ein Stern, die Sonne.
  • Dann folgten weitere Sterne und zwar die Planeten wie Merkur, Venus, Erde und die anderen 5 Planeten!
  • Auf der Erde gab es Wasser, Pflanzen usw. die wichtig zum Leben waren. Asteroiden die verschiedene Elemente mit sich trugen, prallten auf die Erde und lieferten so zusagen das Wasser auf unseren Planeten.
  • Im Wasser entstanden dann die ersten Einzeller und mit der Zeit wurden es immer mehr und entwickelten sich zu Mehrzeller bis hin zu Insekten und der ewigen Evolutionstheorie!
  • Bis hin zum heutigen Menschen!

Also du siehst Gott entstand nur aus dem Glaube in den Religionen und Kulturen inkl. der Bibel. Vieles aus der Bibel stimmt und ist Wahr, aber Gott hat wenig mit der Sache zu tun.

Das müsste dir helfen ;-)

Antwort von cityfool,

Ja Ronroy, Deine Frage ist vollkommen berechtigt. Wer hat Gott erschaffen? Wer ist der wahre Boss? Weshalb lässt Gott denn zu das es böse Menschen gibt? Wie kann er das Böse überhaupt zulassen? Wie kann Gott nur diese vielen Hungersnöte, Katastrophen und Ertrinkende tatenlos mit ansehen? Hört doch auf mit diesem Schwachsinn Leute! Irgendwelche Schreiberlinge haben sich eine Bibel zurechtgestrickt und für die Leichtgläubigen in Umlauf gebracht. Wer diese Story nicht glauben wollte, wurde kurzerhand niedergemacht. Ob Kreuzritter oder Sklavenhändler… sie alle haben im Auftrag der Kirche zum Schwert gegriffen. Jetzt hocken diese dreisten Typen mit ihren Karnevalskostümen hinter dicken Mauern, verwalten Milliarden und füllen sich gegenseitig die Taschen. Dieser parasitäre Großkonzern wird solange weitermachen, solange es genug Dumme gibt.

Antwort von risaleinur,

Wenn man Gott als das Wesen definiert, das alles erschaffen hat - so wie Ihn alle Christen, Juden, Muslime und viele Hindus und Buddhisten sehen - dann ist Er per Definition nicht erschaffen worden. Denn wäre Er erschaffen worden, dann wäre Er nicht Gott. Dieser Gedanke lässt sich am besten an einer Metapher veranschaulichen. Bei einem fahrenden Zug wird jeder Waggon scheinbar von dem Waggon vor ihm gezogen. Nur die Lok selbst nicht, und trotzdem ist sie es, die alle Waggons zieht. Die Frage „Wer zieht die Lok?“ ist bedeutungslos, weil die Lokomotive nicht gezogen werden muss. Warum? Weil sich das Konzept des ‚Gezogen-Werdens‘ einfach nicht auf die Lokomotive übertragen lässt. Analog dazu ist Gott die Lokomotive der Schöpfung, was die Frage „Wer hat Gott erschaffen?“ bedeutungslos macht.

Natürlich, was die Meisten, mit dieser Frage wirklich meinen, ist: „Wenn doch jede Seinsform eine Ursache benötigt, wie kann dann Gott ohne Ursache existieren? Wenn aber Gott tatsächlich ohne Ursache existieren sollte, warum kann dann das Universum nicht ohne Ursache existieren?“ Eine auf der Hand liegende Erklärung wäre, dass nicht jede Seinsform notwendigerweise eine Ursache erfordert, sondern dass alles, was einen Anfang hat, eine Ursache erfordert. Das Universum hat einen Anfang, also erfordert es eine Ursache. Der Relativitätstheorie zufolge ist die Zeit eine Dimension des Universums. Daher ist die Zeit auch Teil dieser Natur (natürlich).

Antwort von adnanetci,

Ich möchte nicht, dass mein Kind in der Hölle auch nur einen Tag verweilen muss. Aber was ist Hölle? Ist es nicht der Ort, wo Gott nicht ist. Hier auf der Welt ist Gott überall zugegen. Aber da wo er nicht ist, ist es sehr finster und mit Recht herrscht da Angst und schrecken.

Antwort von amunensis,

Entschuldigung, aber die Antwort das Gott schon immer da war ist Unsinn. Wenn Gott schon immer war, es also keinen Anfang oder Ende gibt, dann kann das genau so gut auf das Universum zutreffen. Es wäre kein Urknall mehr nötig der ja immer von Gläubigen kritisiert wird. Wir haben also die Wahl, gab es Gott schon immer oder gab es das Universum schon immer? Die Antwort ist relativ einfach, das Universum ist "da", von Gott keine Spur. Der wird auch nicht benötigt wenn das Universum schon immer da war. Die Antwort auf die Eingangsfrage wäre also niemand hat Gott geschaffen, es gibt keinen, da nicht notwendig oder nachweisbar.

Kommentar von risaleinur,

Die Urknall-theorie ist eine Wissenschaftlich belegte Erkenntniss. Es ist den Physikern und Wissenschaftlern zu 100Prozent bewusst das alles mit einer Explosion (Big bang) angefangen hat. Deshalb breitet sich das Universum immer noch aus, wie die Wissenschaft (übrigens auch der Koran vor über 1400 Jahrenhttp ://www.youtube.com/watch?v=TaiZE9Nu_K4) uns mitteilen. Da alles mit einer Explosion anfing, muss es eine Ursache haben, da alles, was einen Anfang hat auf jemanden hinweist, der die Ursache dafür ist. Daher gab es auch viele Atheistische Physiker, die diese Theorie versucht haben zu leugnen aber immer wieder auf dieselbe Tatsache stoßten, dass das Universum einen Anfang hat.

Antwort von Nowka,

gott ist ein wesen, das wir nicht denken können, da unser verstand dazu zu mickrig ist.

es macht also keinen sinn, danach zu fragen, um dann eine logische antwort zu bekommen.

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