Frage von DeinBetriebsrat, 27

Wer hat Erfahrungen mit einem Genossenschaftsverband Meine Frage richtet sich an Kollegen in einer Genossenschaft(s)Bank oder Kollegen in einem Verband?

Es geht um die Auswirkungen von Fusionen auf das Betriebsklima in dem Genossenschaftsverband und auf die Qualität der Beratungsleistungen der Verbände.

O.K. Die Frage ist nur was für Insider, aber es gibt ca. 950.000 Mitarbeiter die für Genossenschaften oder ihre Verbände arbeiten - wir sind also ganz schön viele. Nun zur Fragestellung: Wie hat sich eine Fusion zwischen 2 Genossenschaftsverbänden auf das Betriebsklima in dem (überlebenden) neuen Genossenschaftsverband RWGV ausgewrikt? Welche Auswirkungen hatte die Fusion des Genossenschaftsverband Rheinland mit dem WGV Westfälischer Genossenschaftsverband. a) für die Mitarbeiter b) für die angeschlossenen Genossenschaften

Aus gut informierten Quellen wurde mir zugetragen, dass der rheinische Frohsinn bald durch preussische Tugenden - wie Disziplin und Ordnung - ersetzt wurden.

Antwort
von freistern, 24

Moin Kollege,

es ist schon ein sehr seltsamer Stil, Fragen mit diffamierenden Anschuldigungen online zu stellen. Falls Du tatsächlich Gewerkschafter sein solltest, bitte ich Dich, Deinen innerdeutschen Rassismus als Privatsache zurück zu halten.

Bitte lösche diese pauschale Beleidigung.

Krischan

Kommentar von DeinBetriebsrat ,

Liebe(r) Freistern
ich weiß nicht in welcher Galaxie Du zu Hause bist!
Findest Du es gut, das die Fusion des Genossenschaftsverbands mit dem RWGV , über die bereits am 25.Mai.16 im Genotalk Blog berichtet wurde, die aber zuletzt noch am 25.August 2016 dementierte Meldung

http://www.kapital-markt-intern.de/bank-intern/aktuelle-themen/bi-aktuelle-theme...

den betreffenden Kollegen erst zusammen mit der Pressemitteilung bekannt gegeben wird. Was glaubst Du wie sich das für die Betroffenden anfühlt.


Ganz nebenbei, der Job eines Betriebsrats ist meistens ein Ehrenamt, das nebenbei noch Zeit und Geld kostet. Als Betriebsrat genießt Du einen Kündigungsschutz, bist aber was die Gehaltseinstufung und die Jobzuweisung besonders von Deinem Vorstand abhängig. Gewerkschafte und  Betriebsräte werdenhäufig als störend empfunden und sind in einer Genossenschaft ja sowieso überflüssig.

Einem überzeugten Gewerkschafter innerdeutschen Rassismus vorzuwerfen ist ein bisschen weit hergeholt. Deutschland - oder soll ich good old GerMoney sagen, besteht aus einer ganzen Reihe von Volksgruppen, die teilweise sehr stationär sind. Ob nun „Alemannen“ „Friesen und Fischköppe“ grundsätzlich anders zu behandeln sind als „sture Westfalen“, „rheinische Frohnaturen“, „Franken“ oder „Bayern“ möchte ich nicht pauschal beantworten. 

 Ich spreche mich auch nicht für ein generelles Lederhosen- oder Narenkappenverbot aus. Deine Aufforderung den Beitrag als innerdeutschen Rassismus zu löschen verstehe ich nicht. Es reicht  doch wenn unsere Presse zensiert wird - oder?

Es handelt sich bei meinen Beitrag auch nicht um Gerüchte, sondern um eine Frage an betroffene Kollegen.

Ich kann erst heute antworten, da ich mir eine Woche Badeurlaub auf Cuba gegönnt habe. 

Mit besten genossenschaftlichen Grüßen

 

Kommentar von freistern ,

Wo steht in den zitierten Beiträgen etwas von Preußentum oder regionalem Frohsinn? Wenn das ernsthafte gewerkschaftliche Gedanken sein sollen, wundert mich der desolate Zustand der deutschen Gewerkschaften nicht.

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