Sparen will ja jeder, aber ist das Hausarztmodell wirklich für uns Patienten oder für die Krankenkassen sparsam?

Ich nehme an dem Modell von Beginn an Teil und finde es ausgezeichnet. Praxisgebühr wird nur 1x im Jahr fällig, für etliche Medikamente ist die Zuzahlung geringer oder entfällt ganz.
Sparen tut also der Patient.
Und die Krankenkasse, denn sie versucht damit, das "Ärzte-Hopping" einzudämmen. Denn ein Teil der Versicherten rennt wegen jedem Wehwehchen zu drei Spezialisten, obwohl das reine Beschäftigungstherapie ist. Und unnötig viel Geld kostet.

Es lohnt sich in jedem Fall, wenn du mehrmals im Jahr zum Arzt musst. Man bezahlt dann anstatt für jedes Quartal 10 Euro, nur einmal jährich den Betrag!

Für beide Seiten hat das Vorteile. Der Hausarzt ist über Deine Behandlung bei anderen Ärzten informiert, was für Dich nur von Vorteil sein kann. Die Kasse spart eventuelle Doppeluntersuchungen.
Eigentlich ganz schön, wenn man nur einmal pro Jahr die Praxisgebühr bezahlen muß. Lästig finde ich es nur, wenn man für jede Überweisung zum Hausarzt muß. Leider habe ich oft auch für eine Überweisung kämpfen müssen. Früher wäre ich dann sofort z. B. zum Orthopäden gegangen. Laut meiner Hausarztpraxis ist es für die Arztpraxis selber nur ein großer Aufwand.
Ich nehme auch von Anfang an daran teil und bin hochzufrieden. Ich kann mich nur dem Statement von Macjohn anschließen.