funktioniert dieser modellversuch?
Unsere Tochter ist jetzt fast 1 Jahr mit Begleitung gefahren. Dadurch hatte sie die Möglichkeit, 1 Jahr im Straßenverkehr zu "üben", bevor sie mit 18 endgültig auf die "Menschheit" losgelassen wird. Sie fand es o.k. und wir als Eltern haben jetzt auch ein besseres Gefühl. Ihre Schwester will in Kürze auch mit dem FS mit 17 beginnen. Voraussetzung ist allerdings, ein gutes Verständnis zwischen Jungfahrer und Begleiter. Ich kann es insgesamt empfehlen.
Ich habe meine Führerschein mit 17 bekommen. Ist sehr gut, wenn man zwar die Prüfung bestanden hat, aber sich noch etwas unsicher fühlt um Fahrpraxis zu erlangen. Freiheit würde ich es jedoch nicht nennen, da kaum jemand Freunde über 30 hat, die neben einem sitzen möchten, wenn man irgendwohin möchte, außerdem muss man die Personen die "aufpassen" dürfen eintragen lassen. Ein Problem, das aufgetreten ist ist, dass ich den Führerschein schon beantragt hatte und dieser "vernichtet" wurde (in die Kaffeekasse gelegt :-) ) als ich meinen "Begleitetes-Fahren"-Wisch abgeholt habe. Wäre der "richtige" Führerschein nicht wieder gefunden worden, wäre eine dreiwöchige Wartezeit hinzugekommen.
Insgesamt empfehlenswert, man bezahlt 10€ pro Begleitperson und (ich glaube) 10€ für den Antrag, und es verkürzt die Wartezeit bis zum 18. erheblich und man kann Fahrpraxis sammeln. (Und Nerven verlieren durch übervorsichtige Eltern) Jedoch würde ich NICHT empfehlen sofort am 17. Geburtstag mit dem Führerschein anzufangen und ein halbes Jahr in Begleitung zu fahren. Eher sind 1-2 Monate als Überbrückungszeit sinnvoll. Eine Bekannte hatte nämlich nachdem sie 5 Monate mit Eltern gefahren ist furchtbare Angst alleine im Straßenverkehr. Und das muss ja nicht sein, oder? ;-)
Meine Nichte hat ihn gemacht. Sehe aber keinen Vorteil darin. Es muß ja immer eine zweite Person dabei sein die vorher festgelegt wird.Diese Person ist dann auch zeitlich gebunden und muß zur Verfügung stehen.