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Wer hat Erfahrungen mit Akupunktur gegen Depressionen?

gefragt von jojo77 am 20.11.2008 um 15:01 Uhr

Ein Familienmitglied leidet seid einiger Zeit unter Depressionen. Wir alle wollen ihm natürlich helfen. Habe mal einbisschen im Internet recherchiert und gelesen, dass Akupunktur auch schon viele Erfolge in diesem Bereich erzielt hat. Kenn mich damit überhaupt nicht aus. Hat einer von euch vielleicht ähnlich gute Erfahrungen gemacht?


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Wolpertinger
beantwortet von Wolpertinger am 20. November 2008 15:06
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Ich denke das wenn dein Angehöriger unter Depressionen leidet ist der erste Schritt einen Hausarzt zu konsultieren, der wird dann die Medikamentöse Einstellung übernehmen bis das ein Termin bei einen Psychiater frei ist.

Außerdem ist für die Behandlung eine Depression eine Verhaltenstherapie oder eine Gesprächstherapie sinnvoll.

So das die destruktive Verhaltensmuster die deinen Angehörigen Depressiv machen aufgedeckt werden können und dein Angehöriger die Möglichkeit hat neue Muster anzunehmen.

Zusätzlich zu diesen beiden Therapien kann man noch jede Menge machen, Angefangen bei Sport, Lichttherapie, Ergotherapie, Malen nach Musik....oder wenn man will auch Akkupunktur.

Kommentar von Be23fcf198cf64e613ce7adb346d115bsmallbiokybernetik am 21. November 2008 11:06

Lieber Wolperdinger, woher beziehst Du Dein Wissen? Pharmaka sind das falscheste was man machen kann. Das was Du sagst, ist die Meinung im vorigen Jahrtausend! Psychosomatik im 21. Jahrhundert Wesentliche wissenschaftliche Entdeckungen am Ende des 19. und im 20 Jahrhunderts ermöglichen uns, die psychosomatischen Erkrankungen durch Eingriffe in das Informationssystem des Organismus viel effektiver zu behandeln. Dabei werden sehr viele "Kranke" als psychisch eingestuft, weil die Schulmedizin nur das "Wissen" zum heilen von 15 % aller Kranken hat. Wir können heute in der ersten Behandlung diesem Patienten zeigen, dass Verspannungen, Schmerzen, Angstzustände, Herzprobleme, Bluthochdruck in vielen Fällen ohne Medikamente beseitigt werden können. Allerdings muss der Patient, um dies dauerhaft zu beseitigen die Ursachen ändern, die dazu geführt haben. 1883 entdeckte der Nobelpreisträger Pawlow den Zusammenhang der Organe mit dem Nervensystem. Die psychosomatischen Erkrankungen haben ihre Ursachen durch Einwirkung von außen über Stress, durch Beruf, Familie, Kummer, psychische Überbelastung. Die Folge sind Verspannungen, Schmerzen, Allergie, Hautprobleme, Herzprobleme, Bluthochdruck, Magen-Darm-Störungen, Tinnitus. Atemnot, Bulimie, Magersucht, Angstzustände, eigentlich die ganze Palette der funktionellen Störungen, ohne das in dem Anfangsstadium ein organischer Befund zu erkennen ist. Die psychische Spannung erhöht die physische Verspannung. Damit wirkt das gleiche psychische Ereignis stärker auf den Organismus ein und erhöht die physische Verspannung. Das gleiche Ereignis wirkt nun noch stärker auf den Organismus ein und erhöht die physische Verspannung weiter. Damit baut sich ein Teufelskreis auf, der bis zur Depression führt. Im fortgeschrittenem Stadium wird immer deutlicher, dass sich die körperliche Haltung ändert und immer mehr von der physiologischen Haltung abweicht. Löst man nun mit Hilfe der "Kybernetischen Medizin" (Akupunktur gehört dazu) die Verspannungen und stellt die physiologisch richtige Haltung wieder her, so verschwinden die Depressionen sofort. Der Patient wird dadurch kurzzeitig auf den Anfangszustand zurückgestellt. Löst man diese Verspannung laufend, kann man den Prozess umkehren. Die gleichen psychischen Probleme wirken weniger verspannend. Da aber durch die dauernde Verspannung die Gegenmuskulatur atrophiert ist, muss diese wieder aufgebaut werden. Diese Kräftigung der Muskulatur geht nur durch Übungen. Dazu wird ein Physiotherapeut benötigt. Damit die Heilung schneller geht muss dieser die immer wieder auftretende Verspannung mit der "Biokybernetischen Diagnostik und Therapie" über den Eingriff in das Informationssystem des Organismus lösen, bis der Patient es selbst gelernt hat. Leider können nur noch wenige Ärzte die richtige aupunktur und stechen nur Nadeln. Besser ist, zu einem guten Chiroproktiker/Manualtherapeut (gehört auch zur Kybernetischen Medizin) zu gehen und die Blockierung der Wirbelsäule zu lösen. Dann sofort die Ernährung umstellen und die Bewgung wesentlcih erhöhen. Gymnastik u.s.w.

Kommentar von B7d6abe5fe68484f92d05ef92d30f748smallWolpertinger am 24. November 2008 13:55

Mein Wissen beziehe ich zum einen aus Fachliteratur und zum anderen aus meiner Praxis.

Bei einer Depression kommt es immer zu einen Neurotransmitter Missverhältnis, egal ob man diese nun als Ursächlich oder aber als symptomatisch ansieht muß dieser Missverhältnis behandelt werden.

Dies macht man mit Antidepressiver.

Die Aufgabe eines Psychologischen Therapeuten ist es die destruktive Verhaltensmuster bewusst zu machen und ggf. in zusammenarbeit mit dem Betroffene neue Verhaltensmuster einzuüben.

Nach meiner Meinung kann man alternative Behandlungsformen einsetzen, jedoch sollte dies immer begleitend zur Schulmedizin geschehen und nur nach Rücksprache mit dem Facharzt.

Alles andere würde ich als nicht verantwortungsvoll oder sogar als gefährlich betrachten.

Kommentar von Be23fcf198cf64e613ce7adb346d115bsmallbiokybernetik am 25. Januar 2009 10:58

Das ist kein Wissen, sondern Halbwissen Wenn es den Chiropraktiker oder Manualtherapeuten gelingt, die originale physiologische Haltung wiederherzustellen, sind die Depressionen sofort erst mal weg. Dann muss durch Übungen, mehr Bewegung, Ernährungsumstellung die atrophierte Muskulatur gekräftigt werden. Dann wirken die Stressfaktoren geringer und der Psychotherapeut hat überhaupt eine Chance zum Helfen.


klausjosef1955
beantwortet von klausjosef1955 am 21. November 2008 22:19
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Lieber Himmel, da sind bis jetzt ja nur 2 Einträge auf der Seite und es geht um ein ernstes Problem!

Der Begriff "Depression" wird von vielen Leuten allgemeiner und oft auch verschieden von dem verstanden, was die medizinische Klassifikation dazu meint. Ich weiß nicht, was hier vorliegt. Das müßte ein psychiatrisch geschulter Arzt oder Diplom-Psychologe klären, auch, wie schwer das Krankheitsbild ausgeprägt ist. Ist es schwer, wird man kaum ohne Medikamente auskommen.

Was Akupunktur betrifft, gibt es auch da ganz verschiedene Schulen. (Erfahrung habe ich damit nicht.)

Entscheidend scheint mir, dass ein guter, psychiatrisch (und psychosomatisch) geschulter Arzt oder Dipl.-Psychologe die Regie übernimmt, egal, ob er nun im Rahmen seines Therapieregimes Akupunktur anwendet oder nicht.



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