Frage von zauny, 1.522

Wer hat Erfahrung mit VORWERK als Mitarbeiter - kann man da beruhigt einsteigen?

Antwort
von josch1968, 239

Als selbstständiger Handelsvertreter, nach Abzug Deiner Betriebskosten, Versicherung, PKV, Steuerberater, Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Einkommenssteuer, IHK Beiträge, Promotionkosten etc. bleibt eben nicht viel. Ach so, Rentenversicherung kommt ja auch noch mit vollem Beitragssatz. Also in der Summe verdient der Durchschnitt Mindeslohn. Aber wenn du überdurchschnittliche Verkaufserfolge erzielen kannst hast du Perspektiven und kannst davon auch mit Familie leben.

Antwort
von Ironpriest, 1.281

 ich war bis vor kurzem bei Vorwerk. Ich versuche es seriös und qualifziert ohne schlecht Macherei:  wenn du ein verkäuferisches Talent bist (wenn du das wirklich bist, wirst du und deine Bekanntschaft das wissen) und keine Erfahrung im aktiven Verkauf hast, keine gute oder besondere Ausbildung,  dann und nur dann kann man das für ein oder zwei Jahre maximal machen. Die Verkaufsschulungen  an sich sind gut. Auch die Produkte (gemeint sind wirklich die Sauger!  Fenstersauger, Roboter und so weiter kannst du in die Tonne Klatschen)  Sind zwar teuer aber auch sehr gut. Nur im System steckt das Problem. Über all auf den Seiten und auch in Meetings wird von Empfehlungen gesprochen.  Die haben dafür extra Klaus Fink einen der größten Selbstdarsteller (wer nimmt sich schon selbst Löwe)  für großes Honorar reingeholt. Das absolut bescheuerte ist nur, dass du die entsprechenden Empfehlungen zum überwiegenden Teil gar nicht umsetzen kannst. Denn die Gebiete , Einige wenige Straßen, sind zu klein als dass ein Großteil der Empfehlungen  im Gebiet aufschlagen. Dazu sind für den Preis die Provisionen zu gering. Wer geringfügig beschäftigt war oder aus dem Niedrig Lohnsektor kommt , Hat hier seine Chance. Alle anderen werden auf niederem Niveau abgespeist. Die Strategie ist die, dass am Anfang der Teamleiter  dir hilft und mit Umsatz macht, damit du die Prüfung machen kannst, und er sein Geld bekommt. Das sieht dann die ersten Wochen gut aus, reisst dann aber schlagartig ab.  Ich kannte niemanden, wirklich niemanden der als Vertreter, faires umgehend mit dem Kunden vorausgesetzt,  ordentlich verdient hat. Für Verkaufsprofis  die Provisionseinnahmen (nicht zu verwechseln mit Einkommen) von über 60.000 € gewohnt sind, ist dieses Unternehmen ein ziemlich schlechter Witz. 

Antwort
von Girschdien, 1.256

Meine Cousine hat eine Zeit lang als Vertreter für Vorwerk gearbeitet. Verdient hat sie in der Zeit kaum etwas. Man muss schon zum Verkäufer geboren sein und darf keine Scheu vor Menschen haben und muss mit Ablehnung gut umgehen können. Es gibt Fans von Vorwerk, aber vielen ist es schlicht zu teuer. 

Ich persönlich könnte es nicht, aber wenn es Dich reizt - probiere es aus. 

Antwort
von Scharpy, 1.206

Das ist ein ganz normaler Vertrieb wo du druck bekommst und verkaufen musst, sonst hast du ein schweres Leben ohne Geld. Dann solltest du gut Verkaufen können und ein gutes Auftreten haben.

Dazu kommt noch das es ein Produkt ist was teuer ist und du sehr viele "Neins" bekommen wirst mit welchen du erstmal klar kommen musst. Du musst dann nach auch wieder frisch weitermachen damit du was verkaufst bekommst.

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