Snuffi am 15.08.2007 um 20:08 Uhr
Ich stehe vor der Entscheidung, am linken Bein eine Umstellungsosteotomie durchführen zu lassen. Dadurch soll die Belastung des Kniegelenkes verlagert werden. Kann dadurch wirklich ein künstliches Kniegelenk zeitlich um Jahre hinausgezögert werden?
Hatte vor 2 Jahren eine, da mir die Ärzte noch kein künstliches Kniegelenk einsetzen wollten, da ich zu jung sei :-) OP ist gut verlaufen, allerdings hat es mich ca 2 1/2 Monate aus dem Verkehr gezogen, da der Knochen nicht so gut zusammengewachsen ist. Inzwischen bin ich zufrieden, habe allerdings seit knapp 1 Jahr Einiges dafür getan: Gewicht reduziert, 1x wöchentlich Krankengymnastik an Geräten. Ein Tipp noch: mein Arzt hat einen zu großen Schnitt gemacht, dadurch ist der Fluss der Lymphe gestört, was mir am meisten Probleme bereitet. Weiß nicht was ich dir raten soll, aber ich bin inzwischen zufrieden, nachdem ich anfangs wirklich gezweifelt hatte. Naja, meine sportlichen Aktivitäten habe ich auch entsprechend umgestellt.

Was meint Dein Arzt dazu? Würdest Du Dich auf die Meinung irgendwelcher Dir unbekannten Menschen eher verlassen als auf die fachkundige Meinung eines oder mehrerer Orthopäden?
Snuffi am 16. August 2007 09:44 Danke für Deine Antwort. Ich habe zwei Ärzte gesprochen und die raten mir dazu, aber ich hatte gehofft, hier auch von Betroffenen Patienten einen Erfahrungsbericht zu erhalten.
Danke für Deine Information. Ich habe mich geistig schon mit der Operation abgefunden. Mir bleibt eigentlich nichts anderes übrig, um das Problem zu lösen. Ich habe ja Zeit, mich aus zu kurieren, ich muß ja nicht mehr arbeiten gehen.
Ich habe die Umstellung machen lassen und bin gestern den 11.11. aus dem Krankenhaus herausgekommen. Der Schnitt ist gut 15 cm lang. Ich werde Deine Tips beachten. Vielen Dank nochmal. Gruß Andreas