fourseasons am 22.08.2007 um 20:15 Uhr
Ich dachte natürlich, das passiert nur den Anderen, aber jetzt habe ich auch das Problem, daß die Prostata mittlerweile so groß ist, daß ich Probleme beim Wasserlassen habe. Bislang habe ich mir noch mit Medikamenten helfen können, aber jetzt soll ich "unters Messer". Kann mir jemand einen Erfahrungsbericht über OP-Methode, -Verlauf und evt. Folgen geben. Bitte keine Theorien aus dem WEB!

Ich hatte letztes Jahr das gleiche Problem und habe mich spontan zu dieser Operation entschlossen.Die Operation ( TURP) dauerte ca. 15 Minuten und wurde bei mir bei vollem Bewußtsein durchgeführt , allerdings gab es vorab eine Rückenmarknarkose. Die Operation war völlig schmerzfrei und auch nach der Operation hatte ich keinerlei Schmerzen. Unangenehm waren lediglich die zwei Katheder die gesetzt wurden und zwar durch die Bauchdecke zur Infusion in die Blase und durch die Harnröhre zum Harnablauf in den bekannten Beutel.Leider war das Bauchdeckenkatheder nicht dicht eingesetzt , so dass ständig Infusionsflüssigkeit daneben ging und das Bett dadurch ständig naß war und häufig die Unterlagen gewechselt werden mussten.Das Bauchkatheder wurde nach 4 Tagen entfernt. Das Blasenkatheder wurde erst entfernt nachdem der Harnausfluss nicht mehr blutig war , das war bei mir nach 6 Tagen. Sehr wichtig war während dieser Zeit das Trinken von ca. 3 Litern Minaralwasser pro Tag. Im Nachhinein würde ich diese Operation immer wieder durchführen lassen. Allerdings solltest Du wissen , daß der Samen nicht mehr aus der Harnröhre austritt, sondern in die Blase geht.Das Wasserlassen funktioniert wieder wie in jungen Jahren.

Tönst ja plötzlich so zahm und versöhnlich! Eine Prostata OP ist ja bald ein ambulanter Eingriff und wird dich als cooler Typ nicht zu sehr aus der Bahn werfen..:-)) Viel Zuversicht wünscht dir der Solf
fourseasons am 22. August 2007 20:36 Ich bin doch immer "versöhnlich", nur über absolute Ignoranz kann ich mich kurzzeitig aufregen.
Es geht mir bei der Frage um sachliche Abwägung der Chancen und Risiken verschiedener Eingriffe.
Ich bin aber kein ängstlicher Mensch. Nach so vielen überstandenen OP's an mir ist der Operateur sicher nervöser als ich.
Danke jedenfalls für deine Wünsche!
Solf am 22. August 2007 20:55 Habe heute übrigens auf deine "Initiative" hin, Karten für Ursus & Nadeschkin in Herisau für den 25.September gekauft..! Danke..
Na ja, werde mich erst mal schlau machen was TURP ist. Wie ein freudiges Ereignis klingt es aber nicht gerade ;-))
Jedenfalls vielen Dank!!
Du packst das schon fourseasons, die unangenehme Woche geht auch vorbei. (Denke immer daran wie schnell ein Jahr vergeht.) Alles Gute!
Eine transurethrale Prostataresektion, die Prostata wird durch die Harnröhre abgeschabt.