Frage von CCSGT, 47

Wer hat Erfahrung mit JA, das sich außerstande sieht Hilfsangebote zu machen so lange Jugendl. nicht v. Drogen wollen?

Antwort
von wilees, 15

Solange jemand jegliche Einsicht ins eigene Fehlverhalten fehlt, kann niemand etwas für diesen jungen Menschen tun. Also sind wohl auch dem Jugendamt die Hände gebunden.

Ich vermute Mal Dein Denken geht bis zu einem gewissen Grad in diese Richtung:

http://www.dgkjp.de/stellungnahmen-positionspapiere/stellungnahmen-2014/305-stn-...

Antwort
von Paguangare, 23

Wahrscheinlich musst du deine Frage noch einmal verständlicher formulieren. Ich habe lange gegrübelt, und bin zu dem Schluss gekommen, dass JA wohl Jugendamt heißen soll. Stimmt das?

Warum sollte das Jugendamt sich nicht um solche in ihrem Wohl gefährdeten Jugendlichen kümmern, die Drogen nehmen, solange sie den Drogenkonsum nicht von selbst einstellen?

Ich meine, je schlimmer es Jugendlichen geht, umso mehr muss man sich um sie kümmern.

Antwort
von norbert9014, 6

Alle Hilfsmaßnahmen... auch die durch das Jugendamt.... können nur hilfreich sein, wenn die Betroffenen mitarbeiten und sich dem (Erfolgs-)Ziel entsprechend verhalten.

Und gerade in der Sucht weiß man: Zwangsmaßnahmen haben keinen Erfolg!!!

Und in allen Diskussionen kommt gerade immer wieder der von den usern geprägte Satz "... nach dem Recht auf den eigenen Rausch..." [was übrigens nur soweit stimmig sein kann, wie nicht die Gemeinschaft dadurch belastet oder gar gefährdet wird- und das schließt Entgiftungsmaßnahmen und andere Notarzteinsätze ebenso ein wie mögliche Selbst- und Fremdgefährdung durch den Rausch beeinflußte Straftaten und weitrer Selbst- und Fremdgefährdung ]

Übrigens: Gerade in der Sucht übernehmen Angehörige und Freunde durch ihre Betroffenheit große Teile der Verantwortung des Süchtigen... und unterstützen damit ungewollt die weitere Suchtkarriere des betroffenen

Aber: Auch Betroffene, Angehörige und Freunde dürfen gerne die Suchtberatungen kontaktieren um sich in ihrem verhalten beraten zu lassen

Und die Selbsthilfegruppen sind für Angehörige, Freunde etc. ebenfalls offen

Sincerely, norbert

Antwort
von Akka2323, 29

Man muß sich auch helfen lassen wollen. Das Jugendamt kann nur schwer jemanden retten, der sich nicht retten lassen will.

Kommentar von Paguangare ,

Aber hilflosen Personen muss man helfen.

Auch wenn ein Betrunkener alleine durch einen Schneesturm laufen möchte, weil er die Gefahr nicht erkennt und sich warm fühlt, muss man ihn davon abhalten.

Analog würde ich das bei drogenkranken Jugendlichen sehen.

Kommentar von martinzuhause ,

das sind verschiedene sachen. den betrunkenen darfst du festhalten. einen jugendlichen der drogenabhängig ist nicht. der muss damit einverstanden sein oder ein gericht muss es anordnen. festhalten kann man ihn nur wenn er nicht mehr selber entscheiden kann. das muss da nicht immer der fall sein

Kommentar von Akka2323 ,

An die ist aber schwerer ranzukommen als an einen Betrunkenen.

Antwort
von priesterlein, 25

Ich verstehe diese Frage nicht einmal. Hast du schon mal an eine Beschreibung statt einer Abkürzung, die für vieles steht, gedacht?

Falls es das Jugendamt sein soll: Die Implizierung der gewollten Drogenabhängigkeit ist dermaßen daneben und hat damit nichts zu tun, dass die Frage immer noch unverständlich für mich bleibt.

Welches Wort soll durch das "v." repräsentiert werden und was genau soll es aussagen? "Von" kann es nicht sein, denn das ergäbe keinen Sinn. "Viele"?

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