Wer hat Erfahrung mit Firbrosarkomen bei der Katze oder beim Hund?

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4 Antworten

Ich leider nur bei Hunden. Weiß nicht, ob es da wesentliche Unterschiede gibt.

Meine Gusti hatte ein Fibrosarkom in der Hinterhand. Wurde weggeschnitten, laut Labor auch alles entfernt, 3 Wochen später kam das Rezidiv. Dann wieder eine OP, diesmal laut Labor nicht alles erwischt, aber nochmal war es dennoch nicht rezidiviert.

Beim Hund ist es so, daß die Fibrosarkome nicht ganz so aggressiv streuen wie andere Krebsarten. Allerdings steigt ihre Gefährlichkeit mit dem Grad der Rezidivierung. Beobachte ihn auf jeden Fall und lasse, sobald wieder eine Beule kommt, ihn sofort nochmal operieren. Mein TA erzählte mir mal, daß er einen Kater innerhalb kürzester Zeit 3mal operieren mußte, aber dann der Krebs besiegt war. Der Kater hatte noch einige gute Jahre.

Chemos und Bestrahlungen wären und waren für mich keine Option. Das macht es nicht besser für das Tier.

Alternative Heilmöglichkeiten sind schwierig - wie bei jedem Krebs können die nur unterstützen, nicht den Krebs heilen ... Vielleicht könnte die Öl-Eiweis-Diät da eine Option sein, aber das alleine wird den kleinen Mann sicher nicht gesund machen. Ansonsten halt gesunde Ernährung und Immunsystem stärken. Viel mehr geht nicht.

Gusti mußte ich ein halbes Jahr später wegen Metastasen an Leber und Milz über die RBB gehen lassen. Ob sie vom Fibrosarkom kamen, ist nicht sicher. Gusti hatte mindestens 2 kugelförmige Tumore in der Lunge, die ihr aber nie Probleme bereitet hatten. Kann durchaus sein, daß diese bösartig waren und in Leber und Milz gestreut hatten. Ich möchte Dir damit nicht die Hoffnung nehmen, aber wenn ich es nicht schreiben würde, würdest Du ja eh fragen...

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Ich würde nie wieder ein Fibrosarkrom bei einem Tier entfernen lassen, zumal wenn es schön älter ist. Wird nicht alles erwischt, kommt`s eh wieder. Manche Krebsarten lässt man lieber in Ruhe, dazu gehört nach meiner Erfahrung dieses dazu. Die Gefahr, dass befallene Zellen durch die OP in den Blutkreislauf kommen ist zu groß. In diesem Fall gilt das Sprichwort, dass an Krebs keine Luft darf.

Meine Riesenschnauzerhündin hatte eins (nur Taubeneigröße) und wurde operiert. Die OP hat sie in ihrer Lebensqualität eingeschränkt, da sie auch schon betagt war. Kurz darauf ist sie gestorben.

Mein erster Doggerich hatte ein Fibrosarkom am rechten Vorderbein. Ohne Beschwerden wurde es kartoffelgroß. Zzgl. Mastzellentumor an der Brust. Mit seinem Krebs wurde er steinalt. Allerdings wurde er von einer sehr guten Heilpraktikerin optimal begleitet.

Krebs ist nicht die Diagnose um die Flinte ins Korn zu schmeißen. Mit Krebs können Tiere und Menschen trotzdem alt werden.

Lasse Dich gut beraten, es gibt wirklich hilfreiche alternative Mittel, jeweils aufs Tier abgestimmt.

Für meine Tiere steht die Lebensfreude im Focus. Lieber verkürztes Leben, als Torturen. Habe ich auch aktuell mit einer meiner Katzen.

So gern ich Dir irgend welche Mittel empfehlen würde, ich kann es nicht. Jedes Tier braucht seine spezielle Behandlung. Gesundfutter usw. weißt Du selber. Einige immunstärkende Mittel, stärken leider auch den Krebs. Suche versierten Rat vorort.

Alles Gute.

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Kommentar von friesennarr
22.03.2016, 08:43

Operiert ist es ja schon, da man eigendlich einen Spritzenabszess vermutet hatte. Dann eingeschickt in die Pathologie und gestern den Befund bekommen.

Das Ding ist in 5 Wochen nach einer Spritze gewachsen, daher war das naheliegend.

Futter bekommt er Defu Nassfutter, Vitaminpaste und rohe Leber zwischendurch.

Habe jetzt gestern den ganzen Tag damit zugebracht Alternativen zu finden. Bin auf einen Heilpilz ABM gestoßen, der die Tumorzellen zum Absterben bringt und ein erneutes Wachstum hemmen soll. Na dann probiere ich das mal zu allen anderen Immuboostern aus.

Termin bei der THP habe ich auch schon in Aussicht.

Im Moment geht es ihm sehr gut. Die Stelle wurde letzten Montag operiert und es scheint bis jetzt nichts nachgekommen zu sein. (Habe gehört, das bei manchen der Tumor so schnell nachwächst, das die nicht mal Zeit haben die Nähte zu entfernen.

Die Flinte ins Korn werfen würde ich sowieso nie. Wir hatten ein Pferd im Stall, das 2 mal an sowas operiert wurde und dann nie wieder ein FS hatte.

Danke.

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Mein Kater hatte auch ein Fibrosarkom.Er wurde operiert und es wurde im Gesunden entfernt. Etwa 1 Jahr später hatte er wieder eins. Das wurde auch wieder im Gesunden entfernt. Seit ca. 2 Jahren ist nichts neues mehr gekommen. Andere Behandlungen außer der OP gab es nicht.

Wir haben uns lediglich mit dem Tierarzt darauf geeinigt, ihn nicht mehr impfen zu lassen, da die Tumoren immer an den Stellen, an denen geimpft wurde,auftraten und der Verdacht besteht, dass Fibrosarkome mit Impfungen bzw. mit der Verletzung durch die Spritze an sich zusammenhängen.

Bestrahlung oder Chemo war für uns keine Option und wird es auch nicht sein, falls wieder ein Tumor auftreten würde.

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Kommentar von Berni74
22.03.2016, 06:20

Mit der Impfung, das haben wir auch so gemacht.

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ICH RATE DIR KEINE Krebsmedizin anzuwenden.Nimm nur was für die Schmerzen falls er welche bekommt.Kann der Tumor komplett  wegoperiert werden.ist das Ok.Die Tabletten werden sein Leben verschlechtern ,aber sein Leben nicht Verlängern.Geht vom Tierarzt wieder weg,und lasse es ihm nicht anmerken.Das ist sehr wichtig das ihr ihm zeigt das er glücklich und locker sein kann ,weil ihr es auch seid.Das merkt er.Und das wirkt Wunder.Es ist so wie es ist.:-)

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