Meine Schwester denkt schon lang daran, eine Ausbildung zum Heilpraktiker zu machen. Da sie aber unregelmäßige Arbeitszeiten hat, hielt sie das bisher davon ab. Hat denn jemand Erfahrung mit einem Fernstudium zum Heilpraktiker? Ist das genauso brauchbar wie eine Heilpraktiker-Schule vor Ort? Oder fehlen da einfach praktische Übungen? Wäre sehr nett, wenn jemand was dazu sagen könnte!
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:
bei einem Fernstudium kommt es auch zu Terminen bei dehenen praktisch Unterwieden wird. Das meiste was hier gelernt wird ist theoretisch und das sehr viel. Du kannst nicht sagen, was besser ist der eine Lernt zu Hause besser der andere auf der Schulbank. Generell ist das wenn man aus der Schule raus ist schwer sich wieder hinein zu finden. Beides Kostet Geld. Wenn sie Heilpraktikerin werden will soll sie das tun, wenn es keine andere Option gibt als Fernstudium, dann muss sie es eben so machen. Und nur so zum Schluß, die Prüfung ist kein Zuckerschlecken, da fallen viele durch oder Schüler oder fernschüler.
Es geht nicht um das "praktische Üben". Es geht darum, Erfahrung am Patienten, d.h. in Untersuchung und Therapie zu sammeln. Gerade diese Erfahrung bietet aber keine Heilpraktiker-Ausbildung, egal ob in Schulform oder als Fernlehrgang.
Alle Heilpraktiker, die die Überprüfung des Gesundheitsamtes mit mehr oder weniger Glück geschafft haben, werden ohne jede relevante praktische Erfahrung auf die Menschheit losgelassen, und dürfen fortan nach dem Prinzip trial and error, ohne Aufsicht oder Kontrolle an Patienten rumwerkeln. Praktikumsstellen bei "erfahrenen" Heilpraktikern sind eine absolute Rarität, weil jeder Angst hat, sich seine Konkurrenz heranzuziehen.
Daher sehen viele Heilpraktiker ihren ersten "echten" Patienten, wenn sie die eigene Praxis aufgemacht haben.
Zum Vergleich: ein Medizinstudent muss insgesamt ca. 18 Monate Praktikum gemacht haben, bevor er überhaupt zum Examen antreten darf. Anschließend folgt für den fertigen Arzt eine mindestens fünfjährige praktische Weiterbildung, bevor er eigenverantwortlich einen Patienten behandeln darf.
Mein Tipp an deine Schwester: Sie soll am besten gleich eine Heilpraktikerschule eröffnen, damit verdient sie sicherlich viel mehr. Nicht umsonst kommt in Deutschland etwa eine Heilpraktikerschule auf schätzungsweise 40 aktive Heilpraktiker.
Heilpraktiker schießen wie Pilze aus dem Boden.
Im Ernst. Es gibt nur sehr wenige verdammt gute Heilpraktiker, die sich ständig fortbilden.
Die anderen alle kann man vergessen.

Ich würde definitiv niemanden an mr herumwerkeln lassen, der nur ein Fernstudium gemacht hat! Ich habe keine Lust, wegen einer einzigen Spritze auszusehen wie ein jahrelanger Fixer...

fernschule ist absolut nicht empfehlenswert. ernst zu nehmen sind allein die schulen seriöser berufsverbände, hier ist eine:
http://www.ausbildung-zum-heilpraktiker.de/ausbildung/ausbildungsplan.php

Ohne praktischen Unterricht und nur zum Bestehen der Amtsärztlichen-Prüfung,sollte eigentlich niemand zum Heilpraktiker ausgebildet werden.Warum möchte Sie dies tun,medizinisches Wissen- und Interesse kann man auch ohne Zeugniss erwerben.Da studiert sie leichter über die Fernuni Hagen(voll anerkannt)Psychologie.

Gute Fernkurse beinhalten auch Präsenztermine mit praktischen Übungen. Der Schwerpunkt liegt aber klar auf der Vorbereitung für die amtsärztliche Prüfung - das ist aber bei vielen Präsenzkursen auch nicht nicht anders. Die einzelnen Bereiche und Techniken musst Du Dir zusätzlich aneignen, um wirklich gut beraten und behandeln zu können.
Es ist so, das ein Fernstudium nicht schlechter als eine Heilpraktikerschule vor Ort sein muss. Dabei kommt es ganz erheblich auf die Qualität der Ausbildung an. Das A und O sind viele praxisorientiete Blockseminare. Denn nur mit theoretischem Wissen kommt ein Heilpraktiker nicht weit. Bei diesem Ratgeber http://www.heilpraktikerfernstudium.com kannst du nachlesen, was ein Heilpraktiker Fernstudium genau beinhaltet.