Frage von Schanancy, 82

Wer hat Erfahrung mit DXM?

Antwort
von xXScavengerXx, 3

servus Leute,
ich würde allgemein eher abraten von dxm, maximal sollte man es einmal testen.
ich selber habe es vor etwa 2 Wochen genommen. Ich startete mit 6 Kapseln auf 70 kg Körpergewicht ich legte nach einer Stunde 2 nach. Insgesamt etwas mehr, als 3mg/kg ist an sich eigentlich gar keine so große dosis, aber mir hatte es gereicht. zuerst nahm ich war wie mein Körper langsam versteinerte, ich konnte mich nur mühselig bewegen. Dieser effekt trat nach etwa 1 Stunde auf, als ich ein bisschen gelaufen bin, fühlte ich mich leicht wie eine Feder und hatte das Gefühl, dass ich auf dem Mond bin und es keine Schwerkraft geben würde. Mir war zwar ein wenig übel aber das gehört dazu. Meine sicht verschlechterte sich und ich konnte schlecht Dinge fokussieren. als es mir ein wenig zu viel wurde legte ich mich nach etwa 3 std. ins bett, als ich meine Augen geschlossen habe, sah ich viele dinge Muster und schnelle Bilder (wie eine Leinwand​ meiner gedanken) z.b. war alles blau und ich sah seekreaturen und ähnliches. langsam fing ich richtig an zu halluzinieren ich hatte das Gefühl als wäre musik an, dabei lag ich im Bett und alle Media Geräte waren aus. Dann saßen zwei arbeitskolleginnen neben mir und sie lachten und kicherten was mich eher störte, aber mir waren sie relativ egal( dies war eine Einbildung ich war ALLEINE). Dann bin ich endlich eingeschlafen. Am nächsten Morgen wachte ich auf und war immer noch absolut neben der Spur, fühlte mich versteinert und hatte immer noch das Gefühl, dass ich genauso trippe wie am Vortag. Noch einen Tag später änderte sich nicht viel immer noch “High“. Ich dachte ich wäre drauf hängen geblieben. Ich hatte kein zeitgefühl und war depressiv. In den Nachrichten sah ich, dass irgendwo 20 Leute gestorben sind, darauf hin dachte ich nur noch :“warum bin ich nicht gestorben es wäre doch so schön“, hatte also suicid gedanken (aber hab kein Messer oder so in der hand gehabt). Die Angst hängen geblieben bzw. verklatscht zu sein war immer größer zudem hatte ich Lust auf nichts und öfters panickattacken. über weihnachten fuhr ich zu meiner Familie auch sie merkten, dass etwas nicht mit mir stimmt. Jedoch fing ich mich unter der Obhut der Familie wieder und ich bin jetzt unendlich glücklich, dass es mir wieder gut geht und ich nicht hängen geblieben bin. Erfahrung bisher habe ich mit viel gras und pilzen jedoch hatte ich bei den Substanzen noch nie probleme.

Antwort
von reginarumbach, 82

wenns dir möglich ist, gar nicht erst anfangen. je nachdem was für ein kaliber an suchbolzen man ist, macht das unheimlich abhängig. es kann zu heftigen horrortrips kommen und man sollte da nicht alleine sein.

Kommentar von Schanancy ,

OK wird man körperlich oder psychisch abhängig?

Kommentar von reginarumbach ,

beides zugleich. es gibt starke körperliche entzugssymptome, wie kaltes kribbeln und kalte schauer auf der haut, aber wohl auch das gefühl von insekten, die sich unter der haut entlang der blutbahnen bewegen, super nicht wahr?

und..ja, es entwickelt sich auch heftiger suchtdruck, ein tiefes verlangen nach dem wirkstoff, auch wenn es beispielsweise einen üblen horrortrip vorher damit gegeben hat. man willes wieder haben und fürchtet sich gleichzeitig davor, man wird sich auch durchaus der widersprüchlichkeit seiner gedanken bewusst und eben der abhängigkeit. es ist ziemlich verrückt und man solle das auf gar keinen fall unterschätzen.

es gibt ähnlich gelagerte probleme bei den sogenannten legalen räuchermischungen. teilweise von verantworungslosen, durchgeknallten typen mit irgendwelchen chemikalien willkürlich bedampftes kraut, das dich, falls du es in zu hoher dosierung zu dir nimmst oder auf dem falschen wege, sabbernd und gelähmt in der ecke liegen lässt. auch brandgefährlich und höchst süchtig machend. jeder, der das verharmlost darstellt, ist entweder selbst süchig danach oder verdient geld daran.

insgesamt besser wäre es halt nunmal sein leben so in den griff zu bekommen und sich derart um die lösung anstehender probleme zu kümmern, dass man es nicht erstrebenswert findet sich derartig abzuballern und das damit verbundene leid anzutun.

in diesem sinne wünsche ich dir gute entscheidungen*

Kommentar von reginarumbach ,

ich habe gerade gesehen, dass du gar keine drogenprobleme hast und dir eine überdosis dxm zuführen möchtest, sondern wahrscheinlich wegen einer medikamentenumstellung fragst, dann sollest du deinen arzt fragen welche nebenwirkungen es alle gibt. ich dachte hier fragt jemand mit drogenproblemen, entschuldige bitte.

aber andererseits bin ich auch beruhigt...

was den dauergebrauch und die nicht überdosierung betrifft, da kann ich nichts dazu sagen. eventuell die frage etwas genauer formulieren, da sonst missverständnisse entstehen können wie man sieht ;)

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