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Wer hat Erfahrung mit der ehrenamtlichen Arbeit in einem Hospiz?

gefragt von Peterson am 27.10.2008 um 19:39 Uhr

Meine Schwester erwähnt immer wieder, dass sie so ein Inserat gelesen hat, in dem nach ehrenamtlichen Mitarbeitern für ein Hospiz gesucht wird. Sie ist auch insgesamt sehr sozial eingestellt und immer freundlich zu Mitmenschen, von daher würde es schon zu ihr passen, so was zu machen. Hat jemand Erfahrung auf diesem Gebiet?


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Arwen45
beantwortet von Arwen45 am 27. Oktober 2008 19:41
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das ist ein extrem harter "Job", in einem Hospiz sterben die Menschen, besonders schlimm sind die Kinderhospize. Wer dort arbeitet muss psychisch sehr stabil sein, weil man eigentlich Sterbebegleiter ist... Respekt vor jedem, der das tut.


kittykat77
beantwortet von kittykat77 am 27. Oktober 2008 19:43
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Wenn man alles was man in einem Hospiz erlebt mit nach Hause nimmt oder zu nah an sich heran lässt, kann das eine schlimme und ernüchternde Erfahrung sein. Auf der anderen Seite ist es aber schön, zu sehen, dass diesen Menschen ein würdevoller und erträglicher Abschied vom Leben ermöglicht wird.


vollimleben
beantwortet von vollimleben am 27. Oktober 2008 19:45
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Das geht nicht einfach so,du musst eine 4Wöchige Schulung mitmachen.Bitte stell es dir nicht einfach vor,du wirst jedesmal an deine Grenzen stossen.dein eigener Gemütszustand muss sehr stabil sei,denn man nimmt nach jedem Tag automatisch einen Teil mit nach Hause.


anonym
beantwortet von tonks am 27. Oktober 2008 20:28
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Wenn sie sich schon vorher mit dem Thema Sterben und Tod befasst hat und Interesse hat, sollte sie einfach mal hingehen.

Die meisten Hospize haben Informationsveranstaltungen, wo man erfährt, wie sich die Hospizarbeit gestaltet, was von den Ehrenamtlichen erwartet wird und wie sie vorbereitet und unterstützt werden. Manchmal kann man auch das Haus besichtigen.

Sterbebegleitung ist eine sehr intensive Erfahrung, die einen an die eigenen Grenzen bringt - und gleichzeitig sehr viel gibt.


Griseldes
beantwortet von Griseldes am 27. Oktober 2008 21:29
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Hut ab vor den Leutchen, die sich da ehrenamtlich einsetzten!!


anonym
beantwortet von elag21 am 2. April 2009 00:46
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Im Hospiz unterscheidet man zwischen dem gäste-nahen und dem gäste-fernen Bereich (die Menschen, die dort sterben, werden Gäste genannt). Wenn man sich nicht sicher ist, kann man zunächst ehrenamtlich im gäste-fernen Bereich arbeiten (Garten, Hauswirtschaft, Büro usw.). Für den gäste-nahen Bereich ist eine Schulung notwendig. Sie umfasst meist ca. 80 Stunden. Wer sich für diese Aufgabe interessiert, sollte es auf jeden Fall versuchen. Nur Personen mit ausgeprägtem Sendungsbewusstsein sollten es lassen.


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