traurige am 17.06.2009 um 10:52 Uhr
Wann wurden die Nachnamen erfunden? Und vorallem wie?? Hat da einer gesagt du heißt Müller, du Meier und der andere Schmidt?? oder hat jeder gesagt ich möchte so und so heißen??

nein die Namen entwickelten sich im laufe der Jahre aus den Berufen, der Herkunft oder Aussehen der Personen.

Ein Familienname (auch Nachname, Zuname oder amtsdeutsch einfach Name) dient als Ergänzung zum Vornamen zur besseren Unterscheidbarkeit von Personen. Im Hochdeutschen steht nach dem Vornamen und eventuellen Zwischennamen der Familienname an letzter Stelle. In einigen deutschen Mundarten steht der Familienname vor dem Vornamen an erster Stelle.
Soziologisch-historisch wird mit dem Familiennamen die Zugehörigkeit des Individuums zu einer Familie ausgedrückt. Der Geburtsname (veraltet bei Frauen auch als „Mädchenname“ bezeichnet) drückt die Zugehörigkeit zur Elternfamilie aus, der Ehename die Zugehörigkeit zur Familie des Ehepartners und der Doppelname die Zugehörigkeit zu beiden Familien der Ehepartner aus. Außerdem gelten Künstlernamen und Ordensnamen als Familiennamen, ohne hierzu einen verwandtschaftlichen Bezug zu haben.
Deutsche Familiennamen hatten gelegentlich bis ins frühe 19. Jahrhundert bei weiblichen Familienmitgliedern eine „weibliche“ Endung, die auch in amtlichen Dokumenten eingetragen war, z. B. Müller – Müllerin, ähnlich wie heute noch bei vielen slawischen Familiennamen, z. B. Iwanow – Iwanowa. Die Endung „-in“ ist heute noch im bairischen sowie als "-e" im schwäbischen Sprachraum, die Endung "-n" im vogtländischen Dialekt (die Müllern) zu hören.
wurde oft von Berufen abgeleitet
OSQuest am 17. Juni 2009 10:55 richtig, oder vom Wohnort oder vom Aussehen der Person oder von der Stellung in der Gesellschaft usw.
wahrscheinlich sind denen einfach die vornamen ausgegangen, da ja nicht 20 leute alle "peter" heißen können, ohne zu verwirren. hat man wohl einfach nen 2. namen dahintergepackt und gut war...
Müller ist ein Beruf, Fischer ist ein Beruf ... usw. viele Namen stützen sich auf Berufe, Orte, Tätigkeiten, Ist-Zustände ... Die Namen wurden im Laufe der Zeit oft phonetisch verändert, manche sind in einer anderen Sprache und eingedeutscht worden ... google mal.
in island ist es heute noch so, dass das kind als nachname den vornamen eines elternteils bekommt und ein son (für sohn) oder dottir (für tochter) drangehängt wird. aber nachnamen sind da eher nebensache. ich schätze hierzulande kommen namen wie müller oft vom beruf. da würde aus müller fritz irgendwann fritz müller oder so xD.
Anekdote am Rande:
In Island zählt nur der Vorname - der Nachname leitet sich immer aus dem Namen des Vaters ab. Wenn Otto der Sohn von Karl ist, dann heißt er Otto Karlsson. Und Ottos Sohn hieße dann Ottoson.
früher war der name hans oder otto einzigartig in dörfern. als die bevölkerung wuchs hies es dann hans der bauer oder otto der müller,daraus wurde dann hans bauer und otto müller,irgendwann wurde es gesetz und jeder bekam seinen eigenen nachnamen (meist berufe oder adelstiitel wie max von mellendorf?
Genau es wurde oft so abgeleitet wie Mandelhoernchen sagt.. Es wurde teilweise auch darum damit begonnen um die Dorfmitbewohner auseinander zu halten.. gab es fünf Paul so wurde ein Zusatz gesucht z.B Paul Schuster - weil Schuster von Beruf - Paul Klein oder Paul Groß usw..

es gab halt verschiedene Vornamen, die teils mehrfach vergeben wurden. Um zu unterscheiden, um welchen Hans es sich nun handelt, wurden oft die Berufe dazugesagt, oder z.B. der Nachname am Wohnort festgemacht. (Hans Schneider, Hans Müller, Hans Langenbach etc.) So wußte man, um welchen Hans es sich handelt;-). Mal ganz grob erklärt.