Wer hat die bessere Aussichten studierte Mediziner oder Mathematiker?

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4 Antworten

Es ist egal was man studiert, vielmehr kommt es darauf an was man daraus macht und wie ehrgeizig man ist, so kann auch die Krone der Wissenschaft demotiviert und lausig sein.

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Im Gegensatz zu manch anderem sage ich dir ganz klar: Mediziner.


NUR im Studiengang Humanmedizin gilt:

JEDER Absolvent (auch der untalentierteste, der ewig studiert hat) bekommt einen absolut sicheren Job mit mittelfristig 3000-4000 NETTO im Monat

Mittelmäßige Ärzte haben nach 15 jahren ihre 5000 netto.

--> Keine Altersdiskriminierung im Job, du kannst bis in Alter arbeiten.

--> Du kannst dir die Region nahezu ohne Ausnahmen aussuchen

--> Du hast die Inhalte nicht umsonst studiert und kannst dein Wissen täglich anwenden.

--> Du kannst auch nach 20 Jahren noch eine ganz neue Fachrichtung einschlagen innerhalb der Medizin, wenn dir der Sinn danach ist.

--> Teilzeit ist jederzeit problemlos möglich.

--> Jobeinstieg nach Jahren Pause (Krankheit, Weltreise) ist problemlos möglich.

--> Es gibt zig Spezialisierungen (Psyschiatrie, Rechtsmedizin, Chirurgie, Verwaltung), alle mit super Berufsaussichten

--> Der Job hat ein hohes Ansehen


Von diesen Punkten können Mathematiker nur träumen.



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Kommentar von Marbuel
19.11.2016, 13:24

Viele Mathematiker landen später im Management. Allein bei uns gibt es mehrere, die Mathe studiert haben. Diese sind schon recht alt, verdienen Geld ohne Ende und arbeiten teilweise auch in Teilzeit. Außerdem interessiert sich in einem normalen Betrieb kein Schwein für deine Religion, so lange du sie nicht den ganzen Tag raushängen lassen musst. Wir haben auch Wiedereinsteiger. Ich muss deine Auflistung aufgrund eigener Erfahrungen also leider in Frage stellen.

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Kommentar von DerChacker
19.11.2016, 17:38

Wer lesen kann... Region nicht Religion

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Eine sehr interessante Frage.

Eins ist in Beiden gleich: Egal welches du musst gut sein, besser als nur Durchschnitt. Ich selbst würde da eher in die medizinische Richtung tendieren.

Naja gut, liegt wahrscheinlich in erster Linie daran, dass ich ein ziemliches großes medizinisches Interesse habe.
In beiden hat man guteVerdienstmöglichkeiten. Aber meine Meinung ist "kranke wird es immer geben"
Die Entscheidung liegt am Ende bei dir:
Bist du aus mathematischer Sicht ein kleines Genie?
Oder interessierst du dich für den menschlichen Körer? Möchtest anderen helfen? Jeden Tag neue Herausforderungen? Bist du da aber auch in der Lage mit allem was einen Menschen ausmacht umzugehen?

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Kommentar von DerChacker
18.11.2016, 21:55

Ich mag gerne Rätsel, zum einen weil ich mir meinen mathematischen Aufstieg von 5-6 in 8 Harten Jahren zu 1-2 erarbeitet und erschlossen habe. Zum anderen weil ich selber seit jahren ein kleines med. Rätsel bin insofern interessiert mich auch Diagnostik

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Kommentar von Brieftasche1982
19.11.2016, 00:40

In Mathe musst du besser sein als der Durchschnitt.

In Medizin nutzt es, es ist aber kein Muss. Du verdienst nach Tarif und zwar verdammt gut.

"Menschen helfen wollen" ist keine Vorraussetzung für einen guten Arzt. Man muss kein Menschenliebhaber sein, sondern fachlich gut.

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Wie immer bei solchen Fragen kann man das nicht pauschal beantworten!

Bei beiden Berufen gilt: Wenn man das Studium erfolgreich bewältigt hat und wenn man anschließend auch richtig gut ist in seinem Job (besser als die Kollegen;-) dann gibt's viele Karriere-Möglichkeiten und sehr gute Verdienst-Möglichkeiten.

Vorteil für Mathematiker: Die Arbeitszeiten sind deutlich angenehmer ;-)

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Kommentar von Brieftasche1982
19.11.2016, 00:38

Aber jetzt die Überraschung: Bei den Medizinern bekommt selbst ein richtig schlechter Absolvent zwischen 2500 und 3000 netto direkt nach dem Studium.

Die Arbeitszeiten sind heute für Ärzte nach Tarif geregelt, keiner muss mehr als 42 h machen.

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Kommentar von Marbuel
19.11.2016, 13:30

Also, wenn ich meine Freundin so höre, was da bei den Ärzten im Krankenhaus so gefordert wird, dann hoffe ich, dass die Seifenblase nicht platzt. Da kippen die Ärzte sogar zum Teil um, wegen völliger Überlastung und nicht selten bricht einer in Tränen aus, weil er nervlich am Ende ist. Wer gehen kann, der geht. Oft in Richtung Norden. Dagegen erscheint mir das Leben meines Entwicklerkollegen - seines Zeichens Mathematiker - mit seinen 8 Stunden pro Tag und 3500 netto im Monat weitaus entspannter. :-)

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