
Die Griechen waren da anderen voraus. Schon Aristoteles hatte die These, dass die Erde eine Kugel und keine Scheibe ist, aufgrund dessen, dass er bei Schiffen, die am Horizont auftauchten, immer erst nur die Mastspitzen sah.
Fernando Magellan hat dann bei seiner Weltumsegelung im 16. Jahrhundert den Beweis gebracht, dass die Erde rund ist.
Phytagoras (600 v. Chr.) soll als erster Mensch der Antike erkannt haben, daß die Erde eine Kugel ist. Eratosthenes (276 - 194 v. Chr.)bestimmte erstmalig den Umfang der Erde relativ genau. Ein Jahrhundert davor lehrte Aristoteles (384-322 v.Chr.) die Kugelform der Erde.
Wie kam er darauf:
1. Von am Horizont auftauchenden Schiffen werden immer zuerst die Mastspitzen sichtbar - und zwar gleichgültig, aus welcher Himmelsrichtung sie kommen. Dies deutet auf eine gewisse Krümmung der Erde hin - sie muß aber noch lange keine Kugel sein.
2. Bei Reisen nach Norden oder Süden verändern sich die Sternbilder, genauer gesagt die Polhöhen der Gestirne. Reist man nach Norden, so gelangt etwa der Polarstern immer höher in Richtung Zenit, den er erreichen würde, falls man sich am Nordpol befände. Diese Beobachtung belegt eine Nord-Süd-Krümmung der Erde, sie könnte also die Form einer Walze haben - auch diese Theorie wurde vor Aristoteles vertreten. Zum Nachweis einer Ost-West-Krümmung braucht man genaue Uhren, da sich bei einer Reise in dieser Richtung nicht die Polhöhen der Gestirne, sondern nur ihre Auf- und Untergangszeiten ändern. Solche Uhren gab es in der Antike noch nicht.
3. Die für Aristoteles entscheidende Beobachtung war jene der Mondfinsternis. Unter der Annahme, daß die Ursache der Verfinsterung des Mondes sein Durchgang durch den Erdschatten ist, kann man auf die Kugelform der Erde schließen. Denn die Begrenzung dieses Schattens wird als Kreis gesehen, wann und wo auch immer die Finsternis auftritt. Bei einer Erde als Scheibe oder Walze müßten auch einmal elliptische oder gerade Begrenzungen zu sehen sein.
Danke.

Das mit Galileo Gallei ist wohl nicht ganz so richtig, er erfand das erste binokulare Fernrohr, und behauptete dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht wie es die Katholiken behaupteten die Sonne um die Erde. Am 15. Februar 1564 wurde Galileo Galilei in Pisa geboren. Er starb am 8. Januar 1642 am Ort seiner Verbannung, in Arcetri bei Florenz. # Columbus; geboren 1451 in Genua segelte am 3. August 1492 bis 15. März 1493 mit Nina, Pinta und Santa Maria das erste mal nach Amerika. ++Also 100 Jahre vor Galielis Geburt.

Nach: J.Wagner (Harms Physische Erdkunde Band 7)Die Pythagoräer. Sie lebten 6. bis 5.Jhr. vor Christus, und sie waren, wie der Name sagt, Schüler des Pythagoras. Erathostenes (GF-Mitglieder vermuten hier einen Schreibfehler), 275 bis 195 v.Chr., brachte sogar eine Berechnung des Umfangs. Er hatte beobachtet, dass am 21.Juni der Zisternenrand in Syene, das nahe am Wendekreis liegt, eine andere Schattenlänge hatte als in Alexandria 5000 Stadien (890km) weiter nördlich.
Mit anderen Worten: In den einen Brunnen schien die Sonne bis zum Grund, in den anderen unter einem Winkel von 7,2 Grad. Es ergaben sich 36 000 km statt ca. 40 000 km als Umfang der Erde; ein wahrhaft guter Wert.
Danke.
Ich denke mal das war Galileo Galilei, irgendwann spätes 16. oder Anfang 17. Jahrhundert. Zumindest hat er dies mit seinen Versuchen heraus gefunden..
Danke.
Danke.