Wer haftet? Wenn ich einem guten Freund mein Auto ausleihe?

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23 Antworten

Bei einem verschuldeten Unfall leistet die Haftpflicht Versicherung des Kfz grundsätzlich.  Die Rücksendung der SF klasse trägt der Versicherungsnehmer,  der kann die Differenz in den nächsten Jahren beim Entleiher geltend machen. Den Schaden am verliehenen Kfz muss der Entleiher ebenso tragen. Das Risiko geht beim entleihen auf den Entleiher über als wäre es sein Eigentum. Ob man die geschuldeten Beträge allerdings jemals erstattet bekommt steht auf einem anderen Blatt.  Darüber hinaus kann die Kfz Haftpflichtversicherung rückwirkend bis zu einem Jahr die höheren Beiträge verlangen als wäre der Entleiher in der gesamten Zeit in den versicherten Fahrerkreis aufgenommen gewesen. Der Entleiher kann sich gegen diese Risiken nicht vollständig versichern. Nur einige wenige der allerneuesten privaten haftpflicht Tarife tragen das Risiko der Rückstufung für geliehene Kfz bis zu fünf Jahre. Der Einschluss Schäden an geliehenen oder gemieteten Sachen schließt das Kfz Risiko dagegen grundsätzlich aus.

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stimmt, deine Versicherung nicht, die Fahrzeughaftpflicht für Fremdschäden und die Vollkasko für Schäden am Fahrzeug

Versicherungsnehmer wird Papi sein

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Es haftet der Versicherungsnehmer, also wohl einer deiner Eltern. Seine KFZ Versicherung zahlt den Haftpflichtschaden und sie werden höher gestuft.

Du bekommst den Rüffel, weil du das Auto verliehen hast.

Es ist im Dutt und diesen Schaden bezahlt keiner, weil ihr dafür eine Kasko hättet abschließen sollen.

Nebenbei werden von der Versicherung komische Fragen kommen, z.B. nach dem aktuellen Kilometerstand, wer das Fahrzeug gefahren hat, ob der überhaupt mit als Fahrer eingetragen war... besser du läßt das und verleihst keinen PKW an Freunde. Nicht mal deinen Eigenen!

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In den Papieren stehen nur deine Eltern oder Du als Zahler und VS Nehmer ..versichert aber ist das Auto für angerichtete Fremdschäden.. Als verursacht DEIN AUTO einen Unfall  , muss die VS dafür aufkommen... den Schaden hast du aber auch , denn du steigst in der Vs nach oben.. Dann kannst ggf eine Zivilklage gegen deinen Freund einleiten, um die Differenz der gestiegen Vs zu einzufordern..

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Für Fahrzeughalter kann es teuer werden, das eigene Auto zu verleihen - wenn der Fahrer einen Unfall baut.

Zwar kommt deine Kfz-Haftpflichtversicherung des Halters für den verursachten Schaden auf - egal, wer das Auto gefahren ist. 

Allerdings wird es für den Fahrzeughalter zu einer Prämienerhöhung durch die Höherstufung in der Versicherung kommen, außerdem droht arger mit der Versicherung, wenn der Fahrzeughalter als alleiniger Fahrer in der Kfz-Police eingetragen ist: Eine rückwirkende Prämiennachforderung ist möglich.


Idealerweise solltest du dein Fahrzeug nur an Personen verleihen, den du vertrauen kannst und von dem du eine Ausgleichszahlung erwarten kannst.




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Die Haftpflicht zahlt immer. 

Auch wenn ein Dieb mit dem Auto fährt oder jemand ohne Führerschein, oder jemand mit dem Auto vorsätzlich einen Unfall baut, oder grob Fahrlässig (Alc).
In diesen Fällen kann sie die Kosten aber beim Verursacher einfordern.

Ein Verstoss gegen die Versicherungsvereinbarungen (10.000 km/jahr, nur über 21 jährige, Garagenplatz vorhanden etc.) sind aber keine Bedingungen die beim Verstoss grosse Auswirkungen haben. Maximale Forderung der Versicherung nach AGBs ist ein zusätzlicher Jahresbeitrag. Kann also sinnvoll sein das zu riskieren und die Kinder die nur gelegentlich fahren, nicht anmelden. 

Also auch wenn nichts rechtlich gegen das Ausleihen spricht. Ich rate dazu, gerade unter Freunden die Leihbedingen schriftlich festzuhalten: Was ist bei Unfall, Reparatur, übernimmt er Kosten für Verschleiss ? 

Beispiel wie ich es vorschlagen würde:

Bei notwendige Reparaturen, Reifenwechsel, Inspektionen, Ölwechsel sollen in der Werkstatt x, y oder z ausgeführt werden und werden vom Besitzer übernommen bzw. mit der Zahlung für die Nutzung verrechnet, wenn nicht vom Fahrer verschuldet. Ab 1000 Euro nur nach Rücksprache. 

Für die Nutzung (Verschleiss Reifen etc) zahlt der Nutzer am Ende der Laufzeit 10 cent / km 

Das Auto ist  nur Teilkasko versichert, und nicht für Dritte als Fahrer angemeldet. Fahrer akzeptiert im Falle eines selbstverschuldeten Unfalls die Zahlung evtl Forderungen der Versicherung (bis ein Jahresbeitrag, z.Zt 380 Euro). 

Beschädigungen am Fahrzeug hat der Fahrer reparieren zu lassen, Forderungen wegen Wertminderungen oder Nutzungsausfall werden nicht gestellt. Im Falle eines Totalschadens sind sich die Beteiligten einig, dass der Zeitwert mit 5000 Euro angesetzt werden soll.

+++

mit sowas weiss jeder wo er dran ist .. und auch im Fall der Fälle geht keine Freundschaft zu Bruch und kein Gericht muss bemüht werden. Natürlich verleihe ich ein Auto nur and jemand, der im Schadensfall das Geld auch aufbringen kann.

Hilfreich kann es auch sein, wenn der Halter längere Zeit nicht erreichbar ist, dem Fahrer noch ein Dokument mitzugeben, dass er der berechtigte Fahrer ist .. Polzei könnte ja Verdacht schöpfen, wenn jemand mit einem Auto unterwegs ist, das auf jemand anders zugelassen ist. (ist zwar nicht vorgeschrieben, KfZ Schein reicht, kann aber sein, dass man beim Halter rückfragen möchte ..  )


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Die Schäden, die mit einem Kfz jemand anderem zugefügt werden, werden grundsätzlich durch die Haftpflichtversicherung des Kfz getragen. Dabei spielt es zunächst mal keine Rolle, wer hier als Fahrer eingetragen wurde. Schäden an fremdem Eigentum muss die Haftpflicht unabhängig vom Fahrer immer regulieren (von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen wie zum Beispiel bei Vorsatz). Schäden am eigenen Fahrzeug übernimmt die Vollkasko.

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Der Versicherungsnehmer also deine Eltern für Fremdschäden und du a für eigenschäden....  Egal  wie hooch der schaden sein dürfte.. Wie ich vermute  denn die besten freunde werden sich schnell abwenden wenns ans Zahlen geht.

Dazu gibts hier leider viele einträge und fragen..   Es gibt ein  geflügeltes Sprichwort  Freundin / Partnerin und Autos verleiht man nicht . Es wird schon einen Grund haben warum sich der Enlteiher kein Fahrzeug selbst leistet..

Ggf kann der sich auch ein Fahrzeug mieten..   also lass es sein..Joachim

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Meine Versicherung ja mit sicherheit nicht, richtig?

Fahren ohne Versicherungsschutz ist eine Straftat!

Glücklicherweise sind in Deutschland Fahrzeuge versichert, nicht ihre Fahrer.

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Wenn ich einem guten Freund mein Auto ausleihe?

Grundsätzlich leistet die bestehende Kfz-Versicherung.

Sollte das Fahrzeug selbst beschädigt werden und es besteht keine Vollkasko-Versicherung, kommt es darauf an, was zwischen den beiden Freunden vereinbart wurde.

Ein Tipp: die Vereinbarung sollte man schriftlich machen!

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Du meinst, nur du und deine Eltern sind als Fahrer eingetragen? Dann wird das eh nix mit verleihen. Grundsätzlich müsste der Halter des Wagens seinen eigenen Schaden tragen und die Haftpflichtversicherung den Fremdschaden. Das Geld wird die Versicherung allerdings im Nachhinein vom Halter zurück fordern, wenn der Schaden von einem nicht eingetragenen Fahrer verursacht wurde.

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Kommentar von Bitterkraut
06.08.2016, 09:42

Noch so einer mit Null Ahnung.

Das Geld wird die Versicherung allerdings im Nachhinein vom Halter zurück fordern, wenn der Schaden von einem nicht eingetragenen Fahrer verursacht wurde.

Nein, was das wird sie nicht! Das darf sie auch gar nicht.

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Wenn er einen Unfall baut, ist das Auto kaputt und ihr könnt schauen, woher ihr das Geld bekommt.

Deswegen würde ich das auf gar keinen Fall ausleihen.

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Kommentar von m01051958
06.08.2016, 08:41

Es gibt aber auch Freunde die stehen zu Dingen die sie selbst verbockt haben und ersetzen sie.. 

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Kommentar von grubenschmalz
06.08.2016, 09:11

Weiss man aber nicht vorher. Und da er anscheinend noch bei den Eltern wohnt und ggf Schüler ist, ist es fraglich, woher er das Geld nehmen soll.

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Die Haftpflicht muss jeden Schaden erstatten der mit deinem/diesen verliehenen Auto angerichtet wurde/wird.. Dabei spielt es keine Rolle , auf wen der Wagen zugelassen ist oder wer die VS bezahlt.Wenn das Auto keine Vollkasko hat solltest du dich zudem mit deinem Freund auseinandersetzen , da die VS entsprechend nach oben steigt und ohne Vollkasko , steht der Schaden an deinem Auto auch offen ist !! 

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Kommentar von MaxiTV8000
06.08.2016, 08:21

Danke für die Antwort. Bisher eine der ausführlichsten. Ich bin ja froh das ich mein Auto nicht ausgeliehen habe. :-)

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Die KFZ-Haftpflicht haftet für alle Fremdschäden, egal, wer fährt. Dabei ist egal, wer als Fahrer eingetragen ist. Wenn ein 3. eine Schaden verursacht, kann die Prämie erhöht werden, aber die Schäden an fremden Fahrzeugen/Eigentum werden immer übernommen.

Für den eigenen Schaden haftet der Fahrer.

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Deine Eltern,  da sie der Halter des Fahrzeuges sind. Ausserdem  würden sich der Freund und Deine Eltern noch ein saftiges Bußgeld teilen müssen, weil der Freund das  Auto versicherungstechnisch gar nicht fahren darf.

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Kommentar von Nettozahler
06.08.2016, 08:08

laber mal dummes zeug und hab keine ahnung

es stimmt gar nichts von dem, was du erzählst

du hast wahrscheinlich nicht mal ein auto

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Kommentar von m01051958
06.08.2016, 08:38

@ beast..Deine Erklärung hier deutet eher auf ein unversichertes Fahrzeug hin..Warum sonst sollen ELTERN ein Bußgeld bekommen..und wodurch erklärst du den "versicherungstechnischen" Verkauf ?

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Kommentar von SaVer79
06.08.2016, 09:03

Und an wen hast er es verliehen? Am jemanden ohne Führerschein? Interne Regelungen zwischen der Versicherung und dem Versicherungsnehmer über den Fahrerkreis und evtl Verstöße dagegen erfüllen keinen Bußgeld Tatbestand

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bei nicht angemeldeten Fahrern (bei uns z. B. Fahrer über 70 Jahre, unter 25 Jahre) - sonst Alleinfahrertarif bzw. Partner-Kindertarif könnte die Versicherung auch Nachforderungen stellen, weil ja die Prämien günstiger sind, wenn nur wenige Personen mit dem Auto fahren.

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Das kannst Du dem Versicherungsschein der Kfz-Versicherung für dieses Fahrzeug entnehmen.

Entscheidend ist, ob die Versicherung auch für andere Fahrer als Dich und/oder Deine Eltern abgeschlossen ist. Wenn nicht, dann wird die Versicherung bei einem Schaden durch eine Person, die  in der Versicherung nicht eingeschlossen ist, das Geld von Deinen Eltern zurückfordern!!!!

Auf jeden Fall solltest Du vorher mit Deinen Eltern darüber reden und kein unnötiges Risiko eingehen. Man kann den Versicherungsschutz auf Dritte, also andere Personen erweitern, dass würde ich in jedem Falle vorher machen und darüber nachdenken, ob man die bestehende Versicherung um Teilkasko erweitert, dann bist Du gut abgesichert und kannst das Fahrzeug auch "verleihen".

Aber: Alte Weisheit lautet "Frauen und Autos verleiht man nicht !!", ich halte mich immer daran.

cheerio.

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Kommentar von SaVer79
06.08.2016, 08:51

Es gibt manche Irrtümer, die sich hartnäckig halten! Nein, die Versicherung kann hier nichts von den Eltern zurück fordern, dass einzige was sie fordern kann ist rückwirkend dem Beitrag, der bei Angabe des korrekten Fahrerkreises fällig gewesen wäre plus einen Strafbeitrag. Denn Schaden  des anderen zahlt in jedem Fall die Versicherung

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Kommentar von Zumverzweifeln
06.08.2016, 08:53

Autos und Männer verleiht man übrigens auch nicht!

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Kommentar von Bitterkraut
06.08.2016, 09:30

Wenn nicht, dann wird die Versicherung bei einem Schaden durch eine Person, die  in der Versicherung nicht eingeschlossen ist, das Geld von Deinen Eltern zurückfordern!!!!

Antworten heir eigentlich nur Leute, die überhaupt keine Ahnung von der Materie haben?

Wer keine Ahnung hat, soll einfach mal die Klappe halten!

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Den Schaden eines Unfallgegners zahlt natürlich deine Kfz-Haftpflichtversicherung. Den Schaden an deinem Fahrzeug, wenn keine Vollkasko besteht, zahlt der Entleiher. Besteht eine Vollkaskoversicherung, zahlt auch diese. Den Mehrbeitrag den du dann für beide Versicherungen zahlen musst, kannst du als Schadensersatz vom Entleiher fordern.

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Der Fahrer eines Fahrzeugs, das einen Unfall verursacht, haftet immer gem. § 18 StVG, wenn er den Unfall verschuldet hat, also wenn er vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt hat. Daneben haftet der Halter des Fahrzeugs gem. § 7 StVG, was in diesem Fall wohl Du (bzw. Deine Eltern - das wird aus der Frage nicht ganz klar) bist. Daneben hat der Geschädigte allerdings auch einen Anspruch gegen die Versicherung gem. § 115 VVG.

Im Regelfall werden Fahrer, Halter und Versicherung als Gesamtschuldner in Anspruch genommen. Das heißt der Geschädigte kann die gesamte Summe von allen fordern, insgesamt allerdings nur ein Mal.

Das heißt: Unabhängig davon ob die Versicherung am Ende auch zahlt, bist Du (bzw. Deine Eltern) erst einmal in der Haftung mit drin. Daher ist es ratsam das eigene Auto überhaupt nicht zu verleihen.

Wenn die Versicherung die Summe an den Geschädigten auszahlt, kann sie sich das Geld von Dir wiederholen, wenn man sich nicht vertragsgemäß verhalten hast. Wie es sich auswirkt, dass jemand mit dem Auto gefahren ist, der hierfür nicht versichert ist, hängt von dem Vertrag im Einzelfall ab.

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Kommentar von Bitterkraut
06.08.2016, 09:43

Wenn die Versicherung die Summe an den Geschädigten auszahlt, kann sie sich das Geld von Dir wiederholen, wenn man sich nicht vertragsgemäß verhalten hast

Nein, das kann sie nicht! Hier hat keiner Ahnung, aber gibt seinen Senf dazu. Unglaublich.

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