Wer haftet wenn die mutter im altenheim das handy des heims in den orangensaft stellt?

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6 Antworten

meine mutter ist wegen demenz pflegestufe " - ich bekomme 650 rente u muss mtl. 500 zum heim dazuzahlen. Meinem empfinden nach, ...da es ein spezielles heim ist, setze ich voraus,dass das personal geschult ist u flüssiges aus dem bereich des telefonierenden stellt ...Meine 97jhr. mutter kann das nicht mehr einschätzen, schon gar nicht ein handy, dass sie zum ersten mal sieht ....bisher festnetz ...Es geht nicht um anstand  u zahlen, was normal ist, wenn es notwendig ist. es geht darum: warum sollte ich es bezahlen, wenn es eine versicherungsleistung ist. Ich hatte bedenken, dass sie bei demenz nicht einspringen könnte.

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Kommentar von Isellanz
02.12.2015, 16:05

danke für das angebot wegen des telefons, frau oder herr pfaffenhofener ...Mutti hat ein festnetztelefon, aber seit einem vorfall wo sich schlagartig alles änderte, KANN sie ein tel. nicht mehr bedienen. (zumal wenn es nicht in ihrer richtung steht oder zu weit weg oder oder oder............) Sie kann nicht abheben u nicht auflegen .. schlottert am ganzen körper vor angst ...telefonhörer zu schwer ....es geht NICHTS mehr. Die einzige kommunikationsmöglichkeit ist telefonieren mit hilfe u das bedingt, meist nur kurz, aber für ihre psyche sehr wichtig, da ich in der lage bin siemit ein paar sätzen aus einer depression zu holen.

Und wie ich schon sagte: ich suche keinen schuldigen ...es sind nun mal die umstände ...ich versuche vorab zu klären, welcher weg der einfachste u richtige ist. danke

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Hat deine Mutter eine Haftpflichtversicherung ? Dann tritt die dafür ein.

Im übrigen gibt es auch Versicherungen für Senioren die in Heimen leben. Erkundige dich mal bei deinem Versicherungsmenschen.,

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Kommentar von Isellanz
02.12.2015, 15:48

ich informiere mich halt gern vorher, bevor ich weitere schritte unternehme, denn ich bin selbst grenzwertig mit meiner gesundheit durch die letzten 5 jhr. versorgung der eltern mit 98 u 97 - ich denke vorsicht kann nicht schaden, damit man gleich den richtigen weg geht. danke alles für ihr geduld u zuwendung. So bin ich doch etwas besser vorbereitet.

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mein bruder hat sofort als er von dem ereignis erfuhr dem heim gesagt, das ich dafür gerade stehe und wir zusätzlich die haftpflicht kontakten würden. Sie sollten uns den üblichen weg, den sie normalerweise gehen in so einem fall mitteilen. daraufhin die sachbearbeiterin, sie müsse sich erst mal schlau machen u feststellen lassen ob das handy noch funktioniere. sie käme wieder auf uns zu. Trotzdem wollen sie den kontakt meiner 97jhr mutter mit uns kindern nicht mehr zulassen. Meine mutter schlottert vor angst, weil man ihr vorwürfe machte u sie sagt sie hätte was angestellt, wüßte aber nicht was. Sie konnte heute kaum ein wort rausbringen. Wenn sie nicht mehr mit uns reden darf, wird sie durchdrehen

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Ich würde sagen diejenige, die Ihr das Handy ausgehändigt hat, denn Ihr muss bewusst sein, dass Deine Mutter "nicht mehr bei Sinnen" ist.

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Kommentar von Isellanz
02.12.2015, 15:44

bei kleinen kindern würde man auch alles aus dem weg stellen, was für technik nachteilig ist u bei einer 97jhr mit stufe 2 würde ich, auch als ungeschultes hilfpersonal, den platz frei halten. man muß ihr ja sogar sagen, dass sie es ans ohr halten muß usw.

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Hallo Isellanz,

ich würde gefühlsmäßig sagen, daß die Schwester Deine Mutter nicht unbeaufsichtigt hätte telefonieren lassen dürfen, wenn sie doch weiß, das Deine Mutter nicht mehr gut zurechtkommt. Also Risiko des Heimes, da ja keine böse Absicht hinter der Aktion Deiner Mutter steckte. Hast Du denn schon ein Gespräch mit dem Heim geführt? Wollen die was von Dir?

Wie es rechtlich aussieht kann ich Dir nicht sagen, da würde ich mal bei einem Anwalt nachfragen. ((-:



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Kommentar von rehgiiina
02.12.2015, 15:08

Der Anstand gebietet es, dem Heim den Schaden zu ersetzen - ohne Wenn und Aber.

Möglicherweise ist das Heim diesbezüglich auch versichert - ein offenes Gespräch kann das klären.

Gibt es hier große Zickereien, wird das Heim seine Telefone den Bewohnern eben nicht mehr zur Verfügung stellen - das wäre die schlechteste aller Lösungen.

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Das ist ein klassischer Haftpflichtfall. Hat Deine Mutter eine Haftpflichtversicherung ?

Dann den Schaden melden - so groß kann der ja nicht sein (solche Geräte kosten heute deutlich unter 50 Euro).

Möglicherweise ist es sinnvoll, den Schaden selbst zu bezahlen (beispielsweise bei einer Selbstbeteiligung in der Versicherung).

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Kommentar von Droitteur
02.12.2015, 13:55

"Das ist ein klassischer Haftpflichtfall."

Das ist ja der Witz: Ein Fall für die Haftpflichtversicherung ist das nur dann, wenn der ggf Schädigende auch wirklich zum Ersatz verpflichtet ist. Das wiederum ist hier ja gerade die Frage von Isellanz; jedoch handelt es sich immerhin insofern um einen klassischen Haftpflichtfall, als die Versicherung als Rechtsschutzversicherung in Sachen Abwehr ggf unberechtigter Ersatzforderungen fungiert.

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Kommentar von anonymercode
02.12.2015, 14:53

Nicht zu verwechseln mit - wenn du einem Freund dein Handy gibt's und es fällt ihm aus der Hand - das wäre nämlich ein klassischer Fall für die Haftpflicht. Bei Kindern und pflegebedürftigten älteren Menschen denke ich das nicht.

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