Frage von Podleski, 65

Wer haftet für ein Fehlerhaften Steuerprogramm, Beispiel-mein Steuerprogramm hat berechnet, dass ich ca. 500€ zurück bekomme, tatsächlich musste ich 900€zahlen?

Antwort
von Hefti15, 20

Wie schon beschrieben, du müsstest erstmals nachweisen, dass das Steuerprogamm einen Fehler beinhaltet.

Weiterhin würde sich dann ja auch die Frage stellen, was überhaupt dein Schaden sein soll (qwerty17 hat es ja u.a. mit den Zinsen gut dargestellt).

Auf jeden Fall ist dir ja kein Schaden i.H.von der Differenz der berechneten zur tatsächlichen Steuer entstanden. Weil, wenn das Programm richtig gerechnet hätte, hättest du ja auch diesen Betrag nachzahlen müssen.

Und lese mal nach. Ich müsste mich auch arg täuschen, aber i.d.R. wird ja gerade bei der Berechnung der Steuern in solchen Programmen jede Haftung ausgenommen.

Antwort
von Throner, 28

Es haftet derjenige, der die falschen Eingaben in ein korrektes Programm eingibt. Also bevor Du nach Schadensersatz rufst , musst Du erst mal Deine Angaben überprüfen (lassen):

Antwort
von wurzlsepp668, 47

die Steuerprogramme sind i.d.R. NICHT fehlerhaft .....

das Programm gibt das Ergebnis der Zahlen aus, welche der Nutzer eingegeben hat .......

ich habe Profi-Software, ich kann Dir auch jederzeit ein Ergebnis so eingeben, dass eine 4 stellige Erstattung entsteht .... was das Finanzamt dann anerkennt steht auf einer anderen Schiefertafel ...

Antwort
von MenschMitPlan, 40

Wer weiß, was du für einen Quatsch eingegeben hast. Woher willst du denn wissen, dass das Programm falsch rechnet? Deine Eingaben werden einfach fehlerhaft gewesen sein.

Kommentar von wurzlsepp668 ,

wie heißts immer so schön: 95 % der Computerfehler enstehen zwischen Lehne und Bildschirm ....

Antwort
von QWERTY17, 25

Nur mal so: selbst wenn das Programm falsch gerechnet hätte (was möglich ist, aber weniger wahrscheinlich), wird es mit Schadenersatz schwer. Was bitte soll Dein Schaden sein?

Dein Schaden wären doch höchstens Zinsen, die anfallen, weil Du das Geld für die Steuerrückzahlung nicht flüssig hast., weil Du nicht mit einer Steuerrückzahlung gerechnet hast. Ansonsten könntest Du die Anschaffungskosten der Software vielleicht als Schaden geltend machen, wenn die Software Quatsch rechnet.

Da kämen in Summe also maximal ein paar Euro raus. Ich würde keine Zeit mehr für dieses Thema verschwenden, lohnt sich nicht.

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