Frage von Celini02, 82

Wer haftet bei Zählerständen bei einer Zwangsversteigerung?

Hallo Zusammen, ich habe folgende Frage. Mein Haus wurde im April 2015 zwangsversteigert. Ende Juli 2015 bin ich ausgezogen und habe sämtliche Zählerstände abgelesen und übermittelt. So auch beim Wasser. Der neue Eigentümer erhielt nun eine Abrechnung über 2000 Kubik Verbrauch. Ich hatte 400 Kubik abgelesen. Sonst war mein Verbrauch bei 60 Kubik im Jahr. Die Zählerstände wurden in der Vergangenheit auch immer von den Wasserwerken persönlich abgelesen. Ich vermute hier eher irgendwo einen Rohrbruch. Der neue Eigentümer denkt, es liegt durch mich Betrug vor und droht jetzt mit einer Strafanzeige. Was empfehlt ihr mir? Ich habe leider vom Zählerstand kein Foto gemacht. Danke für Eure Meinungen!

Antwort
von lesterb42, 80

Eigentlich haben sie nichts falsch gemacht. Ich mache mit dem Alteigentümer - wenn irgendwie möglich - ein Übergabeprotokol, in dem die Zählerstände vermerkt sind. Damit gab es nie Probleme.

Wenn Sie den Zählerstand mit 400 m³ abgelesen und zeitnah dem Wasserversorger mitgeteilt haben sehe ich hier kein Problem.  Strafrechtlich wird sich kein Staatsanwalt dieser Sache annehmen.

Antwort
von Militaerarchiv, 82

Versteigerung bedeutet "gekauft wie gesehen". Eventuell wäre der Auktionator haftbar, wenn er es nicht in den AGBs ausgeschlossen hat oder Grob Fahrlässig oder in betrügerisches Absicht gehandelt hat.

Kommentar von lesterb42 ,

Der "Auktionator" haftet für garnichts (vgl. § 56 ZVG).

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