Frage von Nibbelchen99, 61

Wer ging in der BRD zur Schule?

Ich muss eine Facharbeit schreiben und wollte ein Interview machen. Ich habe nur leider keine Verwandtschaft oder Freunde, die aus dem Westen kommen >.<

Deshalb wollte ich fragen ob mir jemand diese 6 Interviewfragen beantworten kann.

  1. In welche Schulen sind Sie gegangen? Von wann bis wann?

  2. War der Schulweg weit? Wie viele Schüler gingen in eine Klasse? Gab es Uniformen?

  3. Gab es Extraaktivitäten, wie Ausflüge und Klassenfahrten? In welchen Abständen und wohin?

  4. Welche Schulmaterialien wurden verwendet? (Bücher, Hefte, etc.)

  5. An welche Fächer können Sie sich noch erinnern?

  6. Gab es Besonderheiten in Ihren Schulen? (gelehrte Ideologien, besondere Autoritäten, etc.)

Danke!!!!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Suboptimierer, 31
  1. no comment
  2. Ich wohnte direkt um die Ecke (300-400 m)
  3. Ja, wir hatten in der Grundschule eine Klassenfahrt in der vierten Klasse nach Spikeroog. In der Realschule war allerdings Deutschland bereits wiedervereinigt, wir hatten aber auch dort zwei Klassenfahrten. In der Grundschule hatten wir sogar noch Wanderungen gemacht und z. B. versucht, Fledermäuse mit einem speziellen Apparat zu orten. Wir haben ein Theaterstück gespielt, Übernachtung in der Schule gehabt, einen Stand auf dem Markt mit Kartoffelstempeldruck aufgemacht und einiges mehr.
  4. Wir nutzten noch ganz normale Hefte und Bücher. In der ersten Klasse wurde noch viel gebastelt, was ganz gut als Übergang vom Kindergartenkind zum Schulkind war. Wir hatten ebenfalls viele Kopierzettel.
  5. Wir hatten Deutsch, Mathe, Sachkunde, Sport, Musik und Religion. An mehr erinnere ich mich nicht.
  6. Die Lehrer wurden noch einigermaßen respektiert, wobei wir auch viele Verhaltensauffällige in der Klasse hatte, sodass wir nie eine ganz brave, stille Klasse waren. Die Lehrer hatten im Schnitt einen lockeren Lehrstil. Nur so etwas wie Gruppenarbeit usw. war damals noch nicht so verbreitet wie heute.
Kommentar von Nibbelchen99 ,

Dankeschön!!!!

Kommentar von Suboptimierer ,

Bitteschön!

Antwort
von tapri, 31

es gab noch nie Uniformen, schon immer Klassenfahrten einmal im Jahr und außer Büchern gab es noch Atlanten und Reclamheftchen. Durchnittlich waren 25-30 Schüler in einer Klasse. Alles andere war schon immer gleich. Zur Schule fuhr man mit dem Bus oder dem Fahrrad

Kommentar von Nibbelchen99 ,

Danke :)

Antwort
von lupoklick, 20

BRD - *** GRRR ***was ist das ???   ein übler Begriff der SED-Propaganda!!!

Ich bin (gesamtdeutsch geboren zu Aktion Gomorrhas Zeiten) in der Nähe von Hamburg und in meinem Städtchen und in Hamburg zur Schule gegangen,

in der Bundesrepublik Deutschland, dem westlichen Teil Deutschlands (Britische Besatzungszone). Grundschule 6 Jahre (12 Minuten Fußweg) dann 4 Jahre angegliederte "Realschule" (damals "Aufbauzug" genannt) und 3 Jahre Wirtschaftsabitur in Hamburg 36 km Bahn....+ 2x5 Minuten Fußweg ---

Die "Besonderheit" war in der Grundschule unsere alte Klassenlehrerin mit 43 Schülern. Bis auf ein Mädchen konnten ALLE nach dem ersten Jahr fremde Texte lesen und verstehen.... Die ersten Buchstaben kritzelten wir noch auf Schiefertafeln, später verfluchten wir Federhalter wegen der Kleckse...

Uniformen waren unbekannt

Punkt 3 -5: es gab ALLES !!!

Ideologen gab es NICHT.

Einige Lehrer gehörten demokratischen Parteien im Gemeinderat an - aber das interessierte in der Schule "keine Sau"....


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