Frage von bigbadbufi, 52

Wer fährt von Euch denn schon ein Elektroauto?

Fährt von euch schon jemand ein Elektroauto? Mich würde mal interessieren wie das so klappt! Reichweite Tankstellen usw.

Antwort
von xXNachtschatten, 4

Die gröbste Änderung die man "mitmacht" ist diejenige, das sich ein "Fahrzeug" in ein Standzeug verwandelt. Bei einem Verbrenner spielt daher die "Reichweite" eine viel grössere Rolle als beim Elektrofahrzeug.
Ein Tag hat 24 Stunden, bei Fahrtzeiten unter 2 Stunden pro Tag kann man ein Eauto empfehlen. Man kann mir auch ein EAuto mit 10000km Reichweite anbieten, aber ich fahre keine 10 Stunden pro Tag, von daher brauche ich keins. 

Die Frage die ich mir immer stelle ist, warum gibts keine Handies mit Ottomotor? mehr Reichweite, länger quatschen, an der Tankstelle nachtanken, warum taugen die Argumente pro Ottomotor NUR bei Autos?

Eine Taschenlampe mit Benzinbetrieb? Laptop mit Turbodiesel? Herzschrittmacher? warum haben die alle Akkus drinnen und keine Tanks?

Weltweit gibts mittlerweile mehr als 6 Milliarden Handies. Man kann 6000 Handieakkus grob mit einem Autoakku vergleichen, also haben wir seit 2000 bis heute ein Gegenstück von einer Million Elektroautos auf der Welt. Gabs deswegen Stromausfälle oder irgendwas in der Art?

Ich fahre unter anderem ein Elektromotorrad. Bin damit mal aus einem Zug der DB rausgeworfen worden, weil ich trotz Kennzeichen keine Bescheinigung
hatte, das ein KFZ Meister ÖL und Benzin entfernt hat, bevor ich damit eingestiegen bin...
Ich glaube, man ist einfach daran gewöhnt, das ein Ottomotor "normal" ist.
Da liegt das Problem. Alle Ottomotoren erzeugen Strom. Gewissermassen haben schon alle nen Elektroauto, aber sie erzeugen den Strom auf sehr dusselige Weise.
Das kann man aber nur von "aussen" erkennen.

Antwort
von blackforestlady, 35

Unrentabel wenn man immer einen Stromanschluss suchen muss. Außerdem ist das Fahrzeug noch viel zu teuer, daher wird das wohl nie was werden. Vielleicht in einhundert Jahren, aber nicht mehr in diesem Jahrhundert.

Kommentar von Havenari ,

Eigene Erfahrung oder "ich plapper halt mal nach, was geschrieben steht"? Es gibt immerhin schon einige zigtausend Autofahrer, die die Probleme für sich gelöst haben.

Kommentar von randomhuman ,

Du hast Recht in Hundert Jahren wird es keine Verbrenner mehr geben aufgrund immer strengerer Umweltgesetze. Schon am 2020 dürfte es reine Verbrenner kaum noch neu zu kaufen geben. Diese werden entweder als Hybrid, Plug in Hybrid oder mit dem neuen kraftstoffsparenden 48V Bordnetz ausgeliefert. Ab 2030 wird es in den den ersten Ländern ein Verbot der Neuzulassungen von Verbrennern geben. Ab 2050 werden Verbrenner eine Rarität darstellen und von Liebhabern gepflegt und gehegt. 

Der Stromanschluss befindet sich idealerweise übrigens zuhause. 

Antwort
von HuaweiExperte, 15

Ich bin mal einen gefahren für eine Woche und muss sagen das es in meiner Stadt noch nicht genug tanken gibt, warte lieber noch ein wenig bis es mehr gibt

Antwort
von Pauli010, 16

Ich fahr eins. Komm gut zurecht. Fahrt vorher gut planen (Umwege, Sperrungen) und am Ankunftsort Lademöglichkeit recherchierem. Keine Langstrecken.

Weitere Fragen?

Und an die anderen 'Antworter':

Lernt mal deutsch. Die Frage war: Wer fährt ein E-Auto?

- nicht: Wer will mal eins fahren? oder Was denkt ihr über E-Auto.

Wollt ihr bloß Punkte sammeln??

Antwort
von gunnar90, 34

Leider ist mir das (noch) viel zu teuer und die Reichweite ist auch nicht ausreichend, wenn man täglich pendeln muss.

Kommentar von Pauli010 ,

Also - welche Erfahrungen hast du gemacht? Wieviel km fährst du täglich?

Was sind deine Betriebskosten?

Kommentar von gunnar90 ,

Ich fahre etwa 250 km pro Tag. Da müsste ich mindestens 5 - 6 mal aufladen. Das ist absolut unrealistisch, denn so viele Aufladestationen gibt es in meiner Umgebung und an meiner Arbeitsstelle nicht.

Kommentar von randomhuman ,

Vielleicht ist ja der neue Opel Ampera-e etwas für dich. Der kommt realistisch bis zu 400km rein elektrisch weit. Außer du heizt nur auf der Autobahn. Am Abend kann man dann zuhause über Nacht aufladen. Vorausgesetzt man hat eine Steckdose. Früh geht es voll wieder los. ;)

Antwort
von Xaxoon, 24

Vor kurzem Doku auf NTV gesehen. Außer Tesla kannst alle Strom Fahrzeuge vergessen zur zeit. Die gehen 100-200km weit, die Hybrid überhaupt nur 50km, dann mit Treibstoff.

Tankstellen kaum vorhanden in Europa. Vor 10 Jahren wird das noch nicht so weit sein denke ich...

Kommentar von Havenari ,

Das war keine Doku.

Der durchschnittliche Autofahrer legt eh nicht mehr als 60 km am Tag zurück, also ist es eher blöd, ständig tonnenschwere Batterien für 500 km Reichweite mitzuschleppen, die man alle Jubeljahre mal braucht.

Aber in der Sprache von Herrn Musk und seinen Fanboys ist das natürlich nicht blöd, sondern "disruptiv".

Kommentar von Pauli010 ,

Und wie kommst du mit deinem TESLA zurecht?

Die Frage war, wer eins fährt und wie man damit zurecht kommt.

Kommentar von randomhuman ,

Renault hat kürzlich die Zoe mit 300km realistischer Reichweite präsentiert (400km laut Norm)

Opel hat ein E-Auto herausgebracht mit 400km realistischer Reichweite (500km laut Norm)

VW hat den E-Golf geupdatet mit 300km nach Norm also realistisch 200km

BMW hat den i3 geupdatet mit etwas mehr als 300km nach Norm also um die 220km realistisch.

Tesla kommt mit dem neuen Model 3 nächstes Jahr sicherlich auch auf 350-400km realistisch.

Es tut sich schon einiges auf dem Markt und 2020 wird wohl der Tipping Point kommen.

VW will den Volkswagen I.D. mit 600km Reichweite 2020 auf den Markt bringen und Mercedes den EQ mit 500km Reichweite und Audi möchte auch ein elektrisches SUV in dieser Kategorie anbieten. Es wird jedenfalls interessant.

Die "Tankstelle" sollte sich nach Möglichkeit zuhause befinden in der Garage oder auf einem Gemeinschaftsparkplatz.

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