Frage von eulenspiegel91, 47

Wer erschuf die Hölle?

Und wieso wurde sie überhaupt erschaffen? Bitte keine unnötigen Die-Hölle-gibt-es-eh-nicht-Antworten..Eh klar, aber nehmen wir mal diese ganze christliche Mythologie an sich ernst - wie seht ihr das?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von 1988Ritter, 41

Die Hölle ist komplett falsch interpretiert.

Ursache der Höllendarstellung findet sich in der Verdammnis des gefallenen Engels Luzifer. Wenn wir also jetzt von einer Hölle sprechen, dann reden wir tatsächlich von der Verdammnis.

Bei der Verdammnis wird dann der Einzug ins Paradies, aus dem dann wiederum das Himmelreich geworden ist, verwehrt. 

Wir haben folglich den einfachen Sachverhalt, dass Gott nicht jeder Seele den Einzug ins Paradies gewährt. Dies ist für einen gläubigen Menschen die totale Katastrophe, was mit Hölle und seelischer Peinigung gleichgesetzt ist. 

Kommentar von 1988Ritter ,

Danke für die Auszeichnung.

Antwort
von ProfFrink, 47

Sieh es mal so: Wenn Du Deine Wohnung rein halten möchtest, dann brauchst Du irgendwo einen Abfalleimer. Da hinein kommt alles was sonst Deine Wohnung verunreinigen würde. Alles verderbliche, alles was schlecht ist und andere Lebensmittel oder Einrichtungsgegenstände noch mit ins Verderben ziehen würde kommt in den Abfalleimer und wird sehr bald hinausbefördert.

Dort bleibt es aber auch nicht lange. Da gibt es die grosse Logistik der Müllentsorgung. Alles war irgendwie kaputt ist oder wegen der Fäulnis noch anderes Material kaputt macht oder gar gesunde Menschen krank macht, kommt auf die GROSSE MÜllKIPPE.

Als Jesus von der Hölle sprach, sprach er von "Gehenna". Das war der grosse Abfallhaufen ausserhalb von Jerusalem. Die Hölle ist so gesehen eine Hygiene Einrichtung Gottes.

Krank machende Bakterien im Körper werden sehr bald vom Immunsystem erkannt und über den Stoffwechsel nach draussen befördert. Wenn nicht, dann gehen sie sogar soweit, dass sie ihren eigenen Wirtskörper zerstören.

Terroristen, wenn man sie nicht sehr bald unschädlich macht und ins Gefängnis wirft, können einen ganzen Staat zerstören.

Luzifer wurde nach seinem Fall sehr bald aus dem Himmel geworfen. Siehe Luk. 10,18. Anderfalls wäre möglicherweise das ganze Himmelreich "angesteckt" worden.



Antwort
von Philipp59, 10

Hallo eulenspiegel91,

in vielen Bibelübersetzungen erscheint zwar mehrfach das Wort "Hölle", doch gibt dieser Begriff nicht den eigentlichen Sinn der zugrundeliegenden Wörter aus dem ursprünglichen Text der Bibel wieder.

In den hebräischen Ursprungstexten findet man z. B. das Wort "scheol". Da es kein genau entsprechendes deutsches Wort für das hebräische Wort "scheol" gibt, haben es z.B. einige Bibelübersetzer nur transkribiert, d.h. lautgetreu aus der hebräischen Sprache wiedergegeben. Dieses Wort wird zwar in einigen Übersetzungen manchmal mit "Totenreich" oder "Hölle" übersetzt, gibt damit jedoch nicht die alttestamentliche Bedeutung dieses Begriffs nicht richtig wieder.

In der Encyclopædia Britannica (1971, Bd.  11, S.  276) heißt es dazu: : „Der Scheol war irgendwo ‚unter‘ der Erde. Die Toten empfanden dort weder Schmerz noch Freude. Mit dem Scheol war weder eine Belohnung der Gerechten noch eine Bestrafung der Bösen verbunden. Gute und Schlechte, Tyrannen und Heilige, Könige und Weise, Israeliten und Heiden — alle schliefen zusammen, ohne voneinander zu wissen.“

Damit ist "scheol" einfach sozusagen der symbolische Aufenthaltsort der Toten oder das Grab. Dies ist in Übereinstimmung mit vielen weiteren Aussagen des Alten Testaments. Ein Beispiel dazu ist das, was in Jesaja 38:17-19 zu lesen ist, wo es heißt:

"  Siehe! Zum Frieden hatte ich das, was bitter, ja bitter war; und du selbst hast meine Seele [liebevoll] umfangen [und sie] vor der Grube der Auflösung [bewahrt]. Denn du hast alle meine Sünden hinter deinen Rücken geworfen. Denn nicht der Scheọl ist es, der dich lobpreisen kann; der Tod selbst kann dich nicht preisen. Die in die Grube Hinabfahrenden können nicht hoffnungsvoll auf deine Wahrhaftigkeit schauen.   Der Lebende, der Lebende, er ist es, der dich lobpreisen kann". Somit sind diejenigen, die im "scheol" sind in einem Zustand des Todes, also im Grab und nicht an einem Ort der Qualen. Außerdem ist zu beachten, dass das Wort "scheol" in der Bibel niemals mit Leben in Verbindung gebracht wird.

Die Lehre von einem Ort feuriger Qualen stammt also eindeutig nicht aus Bibel sondern hat in babylonischen und assyrischen Überlieferungen ihren Ursprung, wonach das Totenreich einen Ort darstellt, der von mächtigen Göttern und Dämonen bewohnt wird. Manche kirchliche Lehrer und auch Bibelübersetzer wurden durch die griechische Mythologie des "Hades" - die griechische Entsprechung des Wortes "scheol" - beeinflusst, der angeblich ein Ort sei, an dem die Toten weiterleben würden und der von dem gleichnamigen Gott beherrscht werde. Hier liegen die eigentlichen Ursprünge der Höllenlehre.

Die Gesamtaussage der Bibel über den Tod ist immer die gleiche: Der Tod ist ein Zustand ohne jegliches Bewusstsein und damit die Nichtexistenz. In diesem Zustand werden die Toten jedoch nicht für immer verbleiben, da Gott in der Lage ist, sich an das Lebensmuster jedes Einzelnen zu erinnern und ihn eines Tages (in der Bibel Auferstehung genannt) zum Leben zurückbringt, indem er ihn neu erschaffen wird.

Durch die Lehre von einer Feuerhölle, in der der Teufel Menschen für immer quält, hat man sich von der klaren Lehre der Bibel leider weit entfernt. Jahrhunderte lang und bis auf den heutigen Tag hat man mit dieser Lehre unter den Gläubigen Angst und Schrecken verbreitet. Kirchliche Lehrer haben sich auch keine Gedanken darüber gemacht, welches Bild von Gott sie damit ihren Anhängern vermitteln.

Wie könnte ein Gott, von dem gesagt wird, dass er "Liebe ist" , Menschen für ein relativ kurzes sündiges Leben von 70 oder 80 Jahren dann für immer bestrafen (1. Johannes 4:8)? In welcher Relation steht eine ewige Bestrafung zu einem zeitlich begrenzten Leben in Sünde? Und würde Gott wohl seinen Hauptgegner, Satan den Teufel, dazu gebrauchen, seinen Willen ausführen zu lassen und auf diese Weise eng mit ihm zusammenarbeiten? Außerdem: Kein normal denkender und normal fühlender Mensch käme je auf die Idee, jemandem auch nur für kurze Zeit Qualen durch ein Feuer zuzufügen! Das Rechtssystem einiger Länder sieht für die schlimmsten Verbrecher "lediglich" die Bestrafung durch den Tod vor, niemals jedoch eine Bestrafung durch Qualen irgendeiner Art.

Gott solch ein Handeln zu unterstellen, gehört mit zu den schlimmsten Gotteslästerungen, die je begangen wurden. Das macht aus ihm einen rachsüchtigen und äußerst grausamen Gott, mit dem man am liebsten nichts zu tun haben möchte. Wie gegensätzlich ist doch das Bild, das die Bibel in Wirklichkeit von Gott zeichnet! Sie beschreibt ihn beispielsweise als einen Gott "barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit" (2. Mose 34:6). Oder wie es in einem anderen Bibeltext heißt: "Der FELS, vollkommen ist sein Tun, denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; Gerecht und gerade ist er" (5. Mose 32:4). Denkst Du nicht auch, dass es viel leichter ist, an einen solchen Gott zu glauben und ihn zu lieben?

LG Philipp

Antwort
von Nadelwald75, 29

Hallo eulenspiegel91,

wenn du dich schnell informieren willst, geh mal in der blauen Leiste oben auf "Suchen" und gib "Hölle" ein. Da bekommst du eine Unzahl von früheren Antworten zum Thema Hölle.

Wenn du mal die "ganze christliche Mythologie" ernst nehmen willst: Die Hölle ist kein Ort und kein Zeitraum, sondern ein vom Menschen selbst verursachter Zustand:

Quelle ist hier der Katholische Erwachsenenkatechismus, aus:III Teil V. 3.2, Ausg. 1985 S. 422 (kann man auch googeln!):
(vgl. 1 Kor 6,9-10; Gal 5,20-21; Eph 5,5; Offb 21,8).
In Stichworten, was da über die Höllenvorstellungen aus dem Neuen Testament etwa steht:: …..Das Wesen der Hölle wird ….. in Bildern ausgedeutet…… Das Wesen der Hölle ist … selbstverschuldeter endgültiger Ausschluß aus der Gemeinschaft mit Gott.

Antwort
von RudolfFischer, 6

Die Hölle schafft sich jeder Mensch selbst. Gott lässt ihm auch dazu die Freiheit, weshalb manche meinen, Gott habe dadurch indirekt auch die Hölle geschaffen.

Nach menschlicher Logik ist die Existenz einer Art Hölle unausweichlich, denn wenn es das Schlechte nicht gäbe, könnte das Gute nicht erkannt werden. Wenn man sich nur für das Gute entscheiden könnte, gäbe es keine Möglichkeit der Bewährung, auch keine, selbstlose Liebe fließen zu lassen und damit gottähnlich zu sein.

Hölle ist das Fernsein von Gott, schon hier auf der Erde, aber auch nach dem Tod auf eigenen Wunsch als endgültige (Selbst)Vernichtung.

Man braucht keine "christlichen Mythen", um einen Menschen in der Hölle zu erleben: Wer immer nur Gift und Galle spuckt, allen anderen alles Erdenkliche zufügt, sich bis zum Umfallen abrackert, um irgendwelchen Götzen zu dienen, wer deshalb sich und die anderen, die ganze Welt verflucht, der sitzt in der Hölle und bräuchte sehr, sehr liebe Menschen, die ihn da noch rausholen könnten.

Antwort
von DerBuddha, 14

der monotheismus hat seine hölle aus einem anderen mythos geklaut, nämlich aus der ägyptischen mythologie.........dort gab es eine unterwelt, durch diese musste der sonnengott re/ra jede nacht reisen und abenteuer bestehen, um am nächsten tag dann wieder am himmel erscheinen zu können und in diesem mythos spielte sogar eine schlange eine rolle, die der gegenspieler des sonnengottes war......... der monotheismus hat dann dieses märchen geklaut, umgeschrieben udn für sich als bestrafungsmärchen in den monotheistischen glauben eingebaut.........

noch ein beispiel für den betrug und den diebstahl aus vorhandenen religionen und mythen ist das märchen der 10 gebote, denn auch diese stammen aus der ägyptischen mythologie und manche davon werden sogar im ägyptischen totenbuch beschrieben.........:

10 Gebote: Ursprünglich waren es 613 Regeln und Gebote, die aus allen Teilen der Welt stammten und immer nur innerhalb der Stämme, Clans und Familiensippen galten. Aus diesen 613 Regeln wurden ca. 500 v. Chr. dann die 10 Gebote des monotheistischen Glaubens. Zudem stammen etliche von ihnen aus der ägyptischen Mythologie, denn im Totenbuch der Ägypter standen z.B. „Götter verehren“, „Vater und Mutter ehren“, „Nicht töten“, „Nicht stehlen“ und „Kein sonstiges Unrecht begehen“. Sie sind also schon 1000 Jahre älter als die Monotheistischen Gottgebote und waren für die Ägypter ein wichtiges Zeugnis am Ende des Lebens beim Totengericht.
Kapitel 125, Ägyptisches Totenbuch: „Ich habe die Götter, die meine Eltern mich gelehrt haben, verehrt alle Zeit meines Lebens, und jene, die mir das Leben geschenkt haben, habe ich immer in Ehren gehalten. Von den anderen Menschen aber habe ich keinen getötet und keinen eines mir anvertrauten Gutes beraubt noch sonst ein nicht wiedergutzumachendes Unrecht begangen“

Die ersten Drei Gebote im Monotheismus wurden zudem erfunden/verändert um den alleinigen Gottesanspruch zu untermauern. Alle anderen Gebote stammen aus älteren und vielen Religionen/Volksgruppen, wobei jedoch die Gebote dann immer nur innerhalb der jeweiligen Kulturen und Sippen galten nicht bei Feinden oder anderen Sippen. Beispiel „stehlen“, Stehlen war ein guter Test für Heranwachsene in vielen Nomadenstämmen, Naturvölkern usw. um die Männlichkeit zu beweisen. Selbst Bräute wurden fast immer aus anderen Sippen gestohlen.

der ganze märchenquark im monotheismus ist nur auf lügen, diebstahl und betrug aufgebaut............... selbst der gott stammt aus einem alten heidenglauben, nämlich der schasu-nomaden, die den gott jahwe als vulkangott mit der göttin aschera zusammen angebetet haben und 800 v. chr. wurde aus diesem götterpaar dann der monotheistische gott jahwe, allah usw...... alle drei, judentum/christentum und islam, haben den selben heidengott der schasu-nomaden und selbst in der bibel gibt es viele hinweise darauf:

"Gott schuf den Menschen zum eigenen Bilde, als Mann und Frau" = aschera + jahwe.......

Und der HERR zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie
den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen
zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten. 22 Niemals wich die Wolkensäule von dem Volk bei Tage noch die Feuersäule bei Nacht." = der vulkangott der schasu-nomaden........... denn diese beschreibung ist nichts anderes, als die aktivität eines vulkans.............:)

im religiösen glauben trifft ein lied der prinzen alles voll zu: das ist alles nur geklaut.................:)

Kommentar von RudolfFischer ,

Zitat: "im religiösen glauben trifft ein lied der prinzen alles voll zu: das ist alles nur geklaut.................:)"

Kann man auch ganz anders sehen: Natürlich hat sich Gott auch in den Zeiten vor den Israeliten schon Menschen in vielen Dingen geoffenbart. Die Menschheit hat immer dazugelernt und ist auch nciht seit den Tagen der Bibel in ihrer Erkenntnis um die Dinge Gottes stehen geblieben.

Kommentar von DerBuddha ,

lustiger erklärungsversuch, wenn man bedenkt, dass die geschichte der religionen beweist, dass VOR dem namen "gott" nur geister und ahnenkulte herrschten................:)

Geschichte der Religionen: Die erste Religion entstand aus der Unkenntnis der Naturgewalten und um diese Dinge dann irgendwie erklären zu können, wurden alle möglichen Geistformen und -wesen erfunden. Diese Naturreligionen waren überall verschieden, je nach der geistigen Entwicklung und dem Verständnis der entsprechenden Kulturen über diese ganzen Dinge. Viele sahen auch die Natur selbst als "Gott" an und/oder sprachen einfach nur von Mutter Natur.

Mit der Zeit entwickelten sich die Kulturen/Menschen weiter und somit entwickelte sich auch ihr Verständnis und ihre Religion immer weiter und aus den einfachsten Religionen wurden dann immer komplexere Religionen mit immer stärkeren und grösseren Wesen, die dann auch Namen erhielten. Der Name "Gott" entstand also erst mit der Entwicklung der Hochkulturen und ihrer Anpassung an die jeweilige Religion.

In der Geschichte der Religionen kann man schöne Vergleiche bezüglich der Entwicklung der Religion und der entsprechenden Kultur nachvollziehen, z.b. auf dem afrikanischen Kontinent und Australien. In Afrika entwickelten sich Hochkulturen, die erstaunliche Bauwerke erschaffen haben, die in der Medizin große Fortschritte machten und die ihre Religion auch entsprechend weiter entwickelten, anpassten und sogar neue Götter erfunden haben, mit Namen ausschmückten usw., während in Australien die Aboriginies auf einer bestimmten Stufe "stehenblieben" und auch ihre Religion sich nicht weiterentwickelte. Der Unterschied zwischen der Religion der Pharaonen und der Aborigines ist ein Unterschied wie Tag und Nacht, lässt aber die Entwicklung der Religionen mit der Entwicklung der Kulturen so richtig schön im Zusammenhang bringen. Die Aborigines haben sich bis heute jeder fremden Religion erfolgreich erwehrt und ihr Glaube basiert noch auf dem Glaube, der am Anfang dieser Kultur stand. Sie glauben an ihre Traumwelt/Geistwelt und leben den Ahnenkult noch aus. Auch die Indianer Nordamerikas haben/hatten z.B. eine völlig andere „Religion“ als es die „ziviliesierte“ Welt hatte. Die Lakota, ein Stamm der Sioux-Indianer haben sich über die Jahrhunderte ein Glaubens-Universum erschaffen, in derem Zentrum das „große Geheimnis“ Wakán Tánka steht. Es wirkt überall und ist wird mit „Weltseele“ oder „Weltgeist“ übersetzt. In ihrer Geisterwelt spielte dann die „Büffelfrau“ eine große Rolle, die diesem Volk den Frieden brachte und dann als Weißer Büffel verschwand. Diese Büffelfrau wird zudem als Kulturbringerin der Indianer betrachtet und ist für den Ursprung von vielen Mythen und Legenden anderer Stämme und Kulturen verantwortlich.

Welche Religion dann die Erste war, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen, aber die ersten Religionen waren "nur" Glaubensgerüste, die aus dem Unverständnis der Naturgewalten entstanden sind. Feuer, Erdbeben, Gewitter, Blitze, Donner und Flutwellen waren die Gründe für die Erschaffung von Geistwesen aller Art.
Die erste monotheistische Religion war eigentlich der Kult der Pharaonen, denn ein Pharao war ein „Gott“, ein alleiniger Herrscher, jedoch keine echte monotheistische Religion, denn sie hatten noch viele andere Gottheiten zusätzlich.

Die erste echte monotheistische Religion war das Judentum, aus diesem entstand dann durch verschiedene Splittergruppen das Christentum und ganz zum Schluss erst der Islam, der seinen "letzten" Platz in der Entstehungsgeschichte der Religionen damit verkauft, dass er deshalb die Wahre und Richtige wäre, was jedoch völliger Unfug ist, denn ALLE drei monotheistischen Religionen sind nur auf Lügen und Betrug aufgebaut und haben sämtliche Glaubensdinge aus vorhandenen und älteren Religionen geklaut, umgeschrieben und dem eigenen Glaubensmärchen angepasst. Z.b. Hölle (Unterwelt der Ägypter) - Teufel (Minotaurus der Griechen) - 10 Gebote (aus verschienden älteren Quellen, vor allem aber aus dem Totenbuch der Ägypter). Selbst der monotheistische Gott wurde aus einem alten Nomadenglauben geklaut (Jahwe – Schasu-Nomaden).

Die monotheistische Religion ist also nichts anderes, als eine Weiterentwicklung der bestehenden Religionen und der Anpassung an der Zeit von vor 2000 Jahren..............:)

es gibt also KEINE gottheiten, denn sie sind eine erfindung des menschen, der sich geistig weiterentwickelte und sich somit seine märchenfiguren dem "neuen" weltbild anpasste...............:)

Kommentar von Abahatchi ,

Natürlich hat sich Gott auch in den Zeiten vor den Israeliten schon Menschen in vielen Dingen geoffenbart.

Eine These ist was es ist, eine These und hier mal eine von mir!

Ich bin der Schöpfer der Welt.

Antwort
von GravityZero, 36

Der Mensch - um anderen Angst zu machen und damit zu kontrollieren und Regeln aufzuerlegen.

Antwort
von Raubkatze45, 13

Die Hölle wurde nicht erschaffen. Sie ist ein Zustand der Abwesenheit Gottes  für jene, die mit dem liebenden Gott nichts zu tun haben wollen und im Leben diese freie und bewusste Entscheidung gegen ihn getroffen haben. Da Gott keine Zwangsbeglückung will, wird er niemanden in den Himmel = ewige Gemeinschaft mit Ihm - zwingen. Da der Mensch als Geschöpf nur das Leben und Glück in Gott finden kann, für die er erschaffen worden ist und wonach er sich sehnt, bedeutet Hölle demnach Hass, Kälte und Finsternis und damit auch Verlust der ewigen Seligkeit, die Gott ist.

Christen wissen von der Existenz der Hölle durch Jesus Christus.

Im NT wird immer wieder von der Möglichkeit der Hölle  gesprochen. Jesus spricht öfters von der "Gehenna" des unauslöschlichen Feuers", die für jene bestimmt ist, die bis zum Ende ihres Lebens sich weigern, zu glauben und sich zu bekehren. Die Aussagen des NT sind eine Mahnung an den Menschen, seine Freiheit im Blick auf sein ewiges Heil verantwortungsvoll zu gebrauchen.

Beispielsweise heißt es in Mt 23,33 "Ihr Schlangen! Ihr Natterngezücht! Wie wollt ihr dem Gericht der Hölle entrinnen?" In Mt. 25,46 heißt es: "Und sie werden hingehen, diese in ewige Pein, die Gerechten aber in das ewige Leben." Jesus   bezeichnet diesen Ort als  "Gehenna", z. B. in Mk 9,46 ff. als Ort, wo der Wurm nicht stirbt und  das Feuer nicht erlischt. Im Mt. 25,41 spricht er vom "ewigen Feuer" und "ewiger Pein", in Mt 3,12 vom "unauslöschbaren" Feuer. Paulus spricht im 2 Thess 1,9: "Diese werden als Strafe erleiden ewiges  Verderben, ferne von dem Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Majestät."

Mit "Feuer" ist das Wissen um die Herrlichkeit Gottes und deren Verlust gemeint, das brennt, ohne zu zerstören sowie der eigene lodernde Hass, der keine Reue mehr möglich macht.

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo Raubkatze45,

... und zur Ergänzung aus meiner Antwort:
Quelle ist hier der Katholische Erwachsenenkatechismus, aus:III Teil V. 3.2, Ausg. 1985 S. 422 (kann man auch googeln!):
(vgl. 1 Kor 6,9-10; Gal 5,20-21; Eph 5,5; Offb 21,8).
In Stichworten, was da über die Höllenvorstellungen aus dem Neuen Testament etwa steht:: …..Das Wesen der Hölle wird ….. in Bildern ausgedeutet…… Das Wesen der Hölle ist … selbstverschuldeter endgültiger Ausschluß aus der Gemeinschaft mit Gott.

Antwort
von nowka20, 3

die hölle wurde als durchgangsort von gott geschaffen.

in ihr desinfizieren sich die menschen von ihren unguten erdenresten in 7 aufeinanderfolgenden stufen, um anschließend in ihre geistige heimat einzukehren

Antwort
von Geisterstunde, 17

Die Hölle erschaffen sich die Menschen ganz alleine - schon zu Lebzeiten.

Antwort
von Richard30, 26

Selbst nach christlichem Urglauben gibt es keine Hölle, der Teufel ist auch kein Wächter der Hölle oder sowas. Es waren teilweise Übersetzungsfehler, einmischungen heidnischer Lehren und eine Technik, mit der die Kirche ihre Macht behalten wollte (wenn man ewige, bestialische Qualen als Drohpotential hat)

Eigentlich kommt das Wort von dem Ausruck "Gehinnom". Dort wird beschrieben, das da Menschen reingeworfen wurden in einem See aus Feuer und Schwefel. Klingt dramatischer als es ist, denn damals (im alten Israel) war das mehr ne art Ort, an dem Müll verbrannt wurde. Gewisse Leichen, die eines Begräbnisses nicht würdig waren, wurden ebenfalls dort verbrannt. In der Bibel ist Gehinnom oder auch Gehenna auch ein Begriff für ewige Vernichtung.

Kommentar von OlliBjoern ,

Die Beschreibung von "Ge Hinnom" (das Tal von Hinnom) stimmt so. Daher leitet sich auch "Gehenna" ab.

Aber das Wort "Hölle" stammt natürlich nicht daher. Nur seine Wortbedeutung nach der Christianisierung (der Germanen) ist damit korrekt beschrieben. Das Wort "Hölle" ist vielmehr germanischen Ursprungs.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hel_(Mythologie)

Die "Säle der Hel" (später einfach "hell" (englisch) "Hölle" (deutsch) oder "helvete" (schwedisch) genannt) waren eher als kalter Ort beschrieben (im Norden), aber auch unterirdisch.

Nach der Christianisierung übernahm man den Glauben an die Flammenhölle (Gehinnom), behielt aber das germanische Wort, das nun eine andere Bedeutung bekam (Bedeutungswandel).

Antwort
von christ1235, 11

Die Hölle wurde von Gott geschaffen. Gott hat die Welt geschaffen und alles was darin ist und somit auch die Hölle. wofür? für alle die die nicht an Jesus Christus geglaubt haben als persönlichen Erretter.

Jesus Christus ist für unsere Sünden am Kreuz gestorben. Wir haben alle gesündigt und sind somit von Gott getrennt.

 Gott  hat gesagt der Lohn der Sünde ist der Tod das heißt ewig getrennt zu sein von Gott. 

Das heißt wir verdienen alle die Hölle. es hört sich sehr hart an aber es ist die Wahrheit und Gott ist derjenige der das Sagen hat in diese Sache.  

Aber Gott hat uns so sehr geliebt dass er nicht möchte dass wir alle verloren gehen und deshalb hat er seinen einzigen Sohn Jesus gesandt, damit er für uns am Kreuz stirbt, und jeder der an ihn glaubt wird nicht verloren sondern hat das ewige Leben. So steht es in der Bibel. Aber dafür werden alle die nicht geglaubt haben in die Hölle kommen so traurig es auch ist .

Sie ist auch geschaffen worden für den Satan und seine Engel die ganz am Anfang vor Gott gesündigt haben und somit von Gott verworfen würden.

Sie werden am Ende auch in die Hölle kommen und nachdem was in der Bibel steht ist die Hölle ein Feuer was nie erlischt und das schlimmste ist dass man von dort nie wieder rauskommt, da es keine Möglichkeit mehr gibt zum Umkehren man hat keine Möglichkeit mehr um Reue zu tun über die Sünden die man tat auf dieser Erde.

Deshalb ist es so wichtig sich hier schon zu entscheiden, glaube ich an Jesus oder nicht.

Antwort
von fricktorel, 19

Jetzt kommt es darauf an, was du unter "Hölle" verstehst.

Die ursprüngliche Bedeutung dieses Wortes ist "Höhle", also der Ort des Grabes.

In Jerusalem wurde der Berghang "Gehenna" als Feuerstätte benutzt, um den Abfall der Stadt zu "entsorgen", indem man diesen dort "ins Feuer" warf.

Im biblischen Sinn ist die Hölle der Ort, an den der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) und seine Dämonen von unserem Heiland (Offb.14,1) "entsorgt" werden (Offb.20,10).

Die ist also in dem Sinne der Ort, an den das "Böse" kommt.

Da unser ewige Schöpfer nur "Gutes" erschuf (1.Mose 1,31), ist die "Hölle" die Zukunft des ehemaligen Erzengels Luzifer (Jes.14,12), der sich diese selbst "erschuf", als er zu "Satan" wurde (2.Kor.11,14).

Kommentar von OlliBjoern ,

Die Ähnlichkeit von "Hölle" zu "Höhle" ist zwar sehr naheliegend (auch semantisch), dennoch nimmt man an, dass hierbei zwei verschiedene germanische Stämme zu beachten sind.

*χulaz (germanisch) > hohl > Höhle
                                 > hole (eng.), hål (schwed.)

*haljō    (germanisch) > Hel (siehe nordische Mythologie) 
                                   > hell (eng.), helvete (schwed.)
                                   > Hölle, verhehlen 

Hel war also diejenige, die "verhehlt" (verbirgt).

https://de.wikipedia.org/wiki/Hel_(Mythologie)

Antwort
von GerPM, 33

Alles kompletter unsinn,

abgesehen davon "gibt" es die damit die Menschen sich an die gebote halten und die hölle sollte eine drohung sein das die menschen wenn sie dagegen verstoßen in der hölle nach dem tod qualen usw erleben werden, sprich es war eine art druckmittel damit die menschen nicht kriminell werden

Antwort
von vicedry, 16

Die Hölle wurde von Gott erschaffen. Sie diente eigentlich erst nur für seine abgefallennen Engel(2 Petrus 2,4; Mathhäus 25,41). Doch seit dem Sündenfall spielt sie auch eine Rolle für uns Menschen(Mathhäus 25,30).

Das Gute ist dass es einen ausweg gibt und wir uns entscheiden können zwischen Gott oder uns selbst. (Johannes 3,16).

Antwort
von demitrios, 2

Wie ich in diesem Forum bereits schon schrieb:

Gemäß der Bibel gibt es keine Hölle.

Das Wort Hölle kommt aus dem altgermanischen und leitet sich von der
germanischen Totengöttin Hel ab. Das griechische Wort Hades wurde

von Luther mit dem germanischen Wort Hölle übersetzt.

Aber was ist mit Hades oder Hölle gemeint?

Die Griechen glaubten an eine unsterbliche Seele. Der Hades war gemäßdem griechischen Glauben ein Ort in der Unterwelt, in dem die SeelenALLER Verstorbenen ohne Unterschied kamen, egal ob gut oder böse.

Was sagt die Bibel?

Gemäß 1. Mose 2:17 war die Strafe für die Gesetzesübertretung bzw. Sünde der Tod. Mit einer ewigen Qual in einer Feuerhölle hat Gott hier schon einmal nicht gedroht.

Weiterhin wird z.B.in Hesekiel 18:4 gesagt:

„Siehe! Alle Seelen — mir gehören sie. Wie die Seele des Vaters,
ebenso die Seele des Sohnes — mir gehören sie.Die Seele, die sündigt —
sie selbst wird sterben.“

Demnach gibt es keine unsterblichen Seelen.

Was sagt die Bibel weiter über den Zustand der Toten?

Psalm 146:4:

"Sein Geist geht aus, er kehrt zurück zu seinem Erdboden; An jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich."

Prediger 9:5:

"Denn die Lebenden sind sich bewußt, daß sie sterbenwerden; was aber
die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt, auch
haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen."

Psalm 115:17:

"Die Toten selbst preisen Jah nicht Noch irgendwelche, die ins Schweigen hinabfahren"

Gemäß diesen Bibelstellen haben die Toten somit keine Gedanken und
Gefühle mehr, der Tod ist somit ein Zustand der Nichtexistenz, die Toten
schlafen.

Dies wird zum Beispiel auch im Bericht über die Auferstehung desLazarus gestützt. Als Lazarus starb, sagte Jesus folgendes (Johannes11.11-14):

„Diese Dinge sprach er, und danach sagte er zu ihnen: „Lạzarus, unser
Freund, ist zur Ruhe gegangen, doch begebe ich mich dorthin, um ihn aus
dem Schlaf zu wecken.“ Deswegen sagten die Jünger zu ihm: „Herr, wenn
er zur Ruhe gegangen ist, wird er gesund werden.“Jesus hatte jedoch von
seinem Tod gesprochen. Sie aber meinten, er rede von der Ruhe des
Schlafes. Nun sagte Jesus daher freiheraus zu ihnen: „Lạzarus ist
gestorben,“.

Als Jesus dann zur Schwester des Lazarus kam, berichtet die Bibel weiter: (Johannes 11:23, 24):

„Jesus sprach zu ihr: „Dein Bruder wird auferstehen.“ Martha sagte zu ihm: „Ich weiß, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag.“"

Wenn also die Toten schlafen und keine Gedanken und Gefühle haben, macht eine Feuerhölle als Bestrafung keinen Sinn. Auch sagte Gott selbst in Bezug auf menschliche Feueropfer (Jeremia 7:31):

„Und sie habendie Höhen des Tọphet gebaut, das im Tal des Sohnes Hịnnoms ist, um ihreSöhne und ihre Töchter im Feuer zu verbrennen, etwas, was ich nicht geboten hatte und was in meinem Herzen nicht aufgekommen war.“

Was ist mit den Bibelstellen, wo vom Feuersee usw. gesprochen wird?

Nun, zumindest der Feuersee in der Offenbarung muss sinnbildlich als ewige Vernichtung verstanden werden, denn in diesen Feuersee werden auch der Tod und der Hades geworfen. Also kann der Feuersee nicht der Hades (oder Hölle sein).

Gemäß den genannten Bibelstellen komme ich deshalb zu folgenden Schluss:

1. Die Strafe für die Sünde ist der Tod.

2. Die Toten sind in einem Zustand der Nichtexistenz ohne Gedanken und Gefühle.

3. Wenn man die Hölle oder den Hades als ein allgemeines Grab der
Menschheit versteht, kommen alle Verstorbenen in den Hades (oder Hölle).

4. Es gibt keine Feuerhölle, in der die unsterblichen Seelen der Bösen gequält werden.

Was mit der Auferstehung gemeint ist, wovon die Bibel spricht, ist ein anderes Thema.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community