Wer erklärt mir bitte ein BAG Urteil ?

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2 Antworten

Das Bundesurlaubsgesetz schreibt einen Mindesturlaub von 24 Tagen vor. Das bezieht sich auf Werktage, d.h. eine 6-Tage-Woche.

Der Gesetzgeber geht also von einem Mindesturlaub von vier Wochen aus.

Entsprechend wird der Mindesturlaub bei weniger als sechs Tagen/Woche umgerechnet. 

Bei 5 Arbeitstagen benötigt man 20 Urlaubstage, bei 4 Arbeitstagen/Woche nur 16 Urlaubstage um diese vier Wochen Mindesturlaub zu bekommen.

Wenn nun ein Betrieb mehr als den gesetzlich vorgeschriebenen Mindesturlaub gewährt, wird auch entsprechend der gearbeiteten Wochentage umgerechnet.

Gibt es z.B. nach einem Tarifvertrag sechs Wochen Urlaub/Jahr betragen die Urlaubstage bei einer 6-Tage-Woche 36 Tage, bei einer 5-Tage-Woche 30 Tage und bei einer 3-Tage-Woche 18 Urlaubstage. So hat jeder AN 6 Wochen Urlaub.

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Urlaub wird entsprechend der Werktage bzw. Arbeitstage berechnet und nicht nach Arbeitsstunden.

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