Frage von anonymos987654, 53

Wer entscheidet, was eine Krankenkasse finanziert und was nicht?

Mich interessiert, warum die Kassen Dinge zahlen, die mit Krankheit rein gar nichts zu tun haben, zum Beispiel: ein Kind "wegmachen".

Und warum die Kassen andererseits notwendige Fördermaßnahmen:

zum Beispiel Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung,

welche einem helfen, die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz zu erhalten,

überhaupt nicht interessieren.

Danke für nachvollziehbare Erklärungen.

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Antwort
von sassenach4u, 8

Zunächst "Kind wegmachen" oder Abtreibung zahlt nicht die Krankenkasse sondern das jeweilige Bundesland- d.h. du mit deinen Steuern, wenn du welche zahlst.

Alles andere sind politische Entscheidungen, oft geprägt von Lobyisten wie der Pharmaindustrie. Die Entscheidungsfreiheit der einzelnen Kassen beschränkt sich auf deren Satzung- da bleibt im starren Rahmen des Gesetzes nicht viel Spielraum.

Antwort
von Kiboman, 31

das entscheidet die Kasse.

sie möchte mit ihrem angebot kunden gewinnen.

jede kasse hat ihre philosophie

Kommentar von thorundloki ,

So ein Schmarrn, das wird vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen festgelegt (inkl. Finanzierungsplan) und im Sozialgesetzbuch V für ALLE gesetzlichen Kassen verbindlich niedergeschrieben.
Da wären wir ja alle fleißig am wechseln, wenn es da solche Unterschiede gäbe...
Was du vielleicht meinst sind freiwillige Zusatzleistungen, wie Osteopathie und Zahnreinigung.. Das hat aber auch nichts mit "Philosophie" zu tun sondern mit billigen Kundenlockungsmethoden...

Antwort
von AnReRa, 31

Es gibt keine 'nachvollziehbare' Erklärung.

Das sind politische Entscheidung der obersten Gremien der GKV.

Antwort
von Mignon4, 31

Abtreibung und eine möglicherweise zurückgebliebene Persönlichkeitsentwicklung sind zwei völlig unterschiedliche Themen, die nicht miteinander vergleichbar sind.

Ob deine Persönlichkeitsentwicklung gestört ist, kann zudem nur ein Psychologe entscheiden, nicht jedoch du selbst. Wenn bei dir eine Therapie von einer Krankenkasse abgelehnt wurde, dann kannst du sicherlich Widerspruch einlegen und die für dich negative Entscheidung überprüfen lassen. Mit einer Abtreibung hat das nichts, aber auch gar nichts zu tun!

Du versuchst gerade, nicht einmal Äpfel mit Birnen, sondern (bildlich gesehen) Äpfel mit Fleisch (um dir den Riesenunterschied zu verdeutlichen) zu vergleichen. Das geht gar nicht!

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