Frage von guinan,

Wer entscheidet, ob Pflege im Heim oder Zuhause?

Hi ,

weiß jemand, wie das ist, wenn eine alte Frau Pflege braucht und zur Zeit im Krankenhaus liegt. Wer entscheidet dann, ob sie anschließend ins Heim geht oder zuhause weiter gepflegt wird? Die Angehörigen, schon klar. Aber wenn die Angehörigen sich da nicht einig sind, wonach geht es dann? Tochter möchte sie zuhause pflegen, Enkeltochter möchte, dass sie ins Heim geht, weil sie sie da besser versorgt glaubt. Entscheidet die Tochter der Frau, weil sie näher verwandt ist als die Enkeltochter?

Danke

Hilfreichste Antwort von angelah,
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Wenn die Ärzte im Krankenhaus vorschlagen wenn das Gespräch mit der Tochter geführt wird. Das es besser ist aus Medizinfischersicht die Mutter ins Altenheim zugeben sollte die Tochter mit der Mutter darüber reden ob sie das möchte. Wenn nicht: Sollte die Tochter schauen das die Pflegestufe 2 erreicht wird damit dementsprechend ein Pflegedienst einschaltet wird. Die Tochter sollte dann mit dem Pflegedienst besprechen in wie weit die Medizinische Versorgung und die Grundpflege geleistet wird u.s.w. Damit eine obtiemale Medizinische Versorgung zu Hause statd finden kann Die Enkelin hat da erst mal nichts mit zu tun, es sei den die Oma hat das Schriftlich in einer Vorsorgevollmacht bestimmt wer was für sie regeln darf.

Das mit denm Pflegedienst sollte aber bevor die Mutter nach Hause kommt geregelt sein. L.G.

P.S.

Es gab auch schon Fälle wo zum" Wohle des Betroffenen" ein Gesetzlicher- Betreuer eingesetzt wurde weil die dieregten Angehörigen keine Reglung finden konnten.

Kommentar von guinan,

Den Pflegedienst gabs schon vor Omas Schlagafall. Jetzt gehts ihr aber nochmal sehr viel schlechter. Wenns ihr wieder besser geht, will Mama sie wieder zu sich holen. Ich fürchte nur, die medizinische Versorgung ist bei Mama eben NICHT gegeben. Aber ich habe da nichts mitzureden, ja? Mama als Omas Tochter bestimmt und alle anderen geben nur Empfehlungen, die sie annehmen kann oder auch nicht?

Kommentar von angelah,

Da ich die Angelegenheit nicht genau kenne müsste die Enkelin und die Mutter doch in der Lage sein für die Oma die Bestmögliche Lösung zu finden. Es sollte so schwer es auch fällt immer zum Wohle des betroffen Menschen entschieden werden. Wenn ein Heim für die Oma, aus Pflegegründen besser ist dann sollte man sich so schnell wie möglich darum kümmern. Aber die Oma muss einverstanden sein die Mutter sollte mit der Oma reden und ihr das ganz schonend beibringen vor allem aber müssen deine Mutter und du sich einig sein. Deine Mutter hat vielleicht auch ein schlechtes Gewissen ihre Mutter ins Heim zugeben das ist auch nicht so einfach für sie, aber wenn es wirklich die richtige Lösung ist muss sie sich damit abfinden das ist hart aber so ist das Leben eben. Ich bekomme das in meine Arbeit ständig mit. L.G.

Kommentar von angelah,

P.S. Wenn es nur deine Mutter und dich gibt hat deine Mutter die Verantwortung, aber sie sollte gute Radschläge annehmen es geht um das Wohlergehen der Oma und nicht um sie aber sie braucht auch Zeit damit fertig zu werden.

Kommentar von angelah,

Es kann sogar sein das wenn die Mutter die Oma um jeden Preis nach Hause holt und der Oma was Passiert weil sie nicht Ordentlich beaufsichtigt oder was auch immer der Oma schadet. Dann kann es ein richtiges Problem für die Mutter geben, alte Menschen sind oft sehr uneinsichtig und machen oft sehr dumme Sachen. daran sollte sie auch mal denken es ist eine große Verantwortung.

Kommentar von guinan,

Danke- erstmal kommt sie ja auch ins Heim. Aber Mama will sie später dann wieder zu sich holen, falls sie sich erholt. Leider sind Mama und ich uns selten einig, denn Mama glaubt, immer alles zum Besten und völlig alleine regeln zu können und da sie MEINE Mutter ist, es auch besser zu wissen als ich. Sie verschließt völlig die Augen davor, dass es mit Essen und Waschen nicht getan ist und sie selbst ne psychische Krankheit hat und langsam an Demenz erkrankt. Ihrer Meinung nach ist sie selbst gesund. Darum klappt das ja auch nicht mit dem "logisch" entscheiden und mit sem "sich einig sein".

Habe Angst, dass Mama auch beim nächsten Mal wieder erst mit mir telefoniert und Onkel Kurt und was weiß ich mit wem noch alles, aber den Rat einen Arzt zu holen NICHT annimmt. Und der Pflegedienst zu selten da ist, als dass der selbst reagiert. Sind ja auch recht junge Leute da. Und eben nicht rund um die Uhr. In einem Heim wüsste ich, dass die medizinische Versorgung gewährleistet ist.

Meine Mutter hat noch NIE meine Ratschläge angenommen. Sie ist doch die Mutter, sie weiß es ja besser. Sie sagt nur: Jaja, mal sehen. Und dann macht sie doch, was sie will. Wenn ich ihr sagen würde, dass sie psychisch nicht in der Lage ist, Oma zu pflegen, würde sie sich angegriffen fühlen und schreien oder auflegen. IHRE Krankheit darf ich GAR nie ansprechen.

Kommentar von angelah,

Das geht nicht so einfach dann holt sie sie auf eigene Verantwortung aus dem Heim und wenn es zu Hause nicht klappt dann bekommt sie ganz schwer einen Heimplatz für die Oma. Deine Mutter ist in der Sache sehr unvernünftig leider

Kommentar von guinan,

Ja eben- und da ist meine Frage, was kann ICH tun? Auf Vernunft pochen bringt ja nichts.

Kommentar von angelah,

Ich würde vorschlagen du versucht die Betreuung für die Oma zu bekommen Begründung: du fürchtest um das Wohlergehen der Oma. Das kannst du beim Amtsgericht beantragen das wird aber dann der Bruch zwischen Dir und deiner Mutter sein.

Kommentar von guinan,

Danke. Ja...fürchte ich auch.

Kommentar von angelah,

eigentlich schade aber deine Mutter ist ein leider ein "Sturrkopf" sorry.

Kommentar von angelah,

Danke guinan für den Stern lieben Gruß angelah

Antwort von eowynhh,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Solange die alte Dame noch geistig fit ist ausschließlich sie, ansonsten sollte man sich mit der Sozialbetreuung des Krankenhauses beraten was besser wäre.

Kommentar von guinan,

Dankeschön. Sie ist zur Zeit nicht geistig fit. Und körperlich auch nicht. Mein Problem als Enkelin ist, dass ich meine Mutter eben nicht für geeignet halte, sie weiter zu betreuen, weil sie jedesmal hilflos reagiert, statt zu handeln. Sie ruft mich an und andere Leute- aber sie ruft keinen Arzt. Will sie aber wieder zu sich holen, wenn es ihr wieder etwas besser geht.

Antwort von bienemaus63,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

In erster Linie entscheidet jeder selbst, ob er ins Pflegeheim will oder nicht. Sollte jedoch der jenige nicht mehr selbst für sich entscheiden können, dann entscheidet der nähere Verwandte und das ist in deinem Fall, die Tochter. Allerdings sollte man in der Familie abstimmen, was für den Kranken Menschen das Beste ist. LG

Kommentar von Jerne79,

Wenn es so wäre, daß die Entscheidung einer Mehrheit automatisch richtig wäre... Ansonsten DH.

Kommentar von guinan,

Danke...dann muss ich mit Problemen rechnen..Ratschläge hat meine Mutter noch nie angenommen, am wenigsten von mir.

Antwort von AxelJue,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Da könnte der Sozialdienst vom Krankenhaus helfen. Der Dienst hat Kontakt zu den Ärzten und gemeinsam können sie eine Empfehlung geben. Zur Not muss das Betreuungsgericht ran. Aber wenn das häusliche Umfeld für eine Pflege geeignet ist, sollte man schon sehr gute Argumente haben um eine Heimunterbringung zu erreichen. Der Wille der zu pflegenden Person steht aber an oberster Stelle!

Kommentar von guinan,

Zur Zeit kann Oma nicht reden, da sie einen Schlaganfall hatte. Das Krankenhaus empfiehlt die Heimunterbringung. Mama zieht mit, sagt aber, dass sie sie wieder zu sich holt, sobald es ihr besser geht. Davor habe ich Angst, weil ich Mama für überfordert damit halte. Sie hört aber auch nicht auf mich. Sie macht immer, was sie will.

Kommentar von AxelJue,

Falls noch nicht vorhanden auf alle Fälle eine Pflegesufe bei der Krankenkasse Deiner Oma beantragen. Anschließend folgt eine Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). Im Ergebnis der Begutachtung wird dann die Pflegestufe (0, 1, 2 oder 3) festgelegt. Im Falle der häuslichen Pflege gibt es dann finazielle Unterstützung durch die Krankenkasse (natürlich auch bei späterer Heimunterbringung). Der gesetzlich festgelegte Betrag richtet sich nach der Pflegestufe. Unterstützung durch einen Pflegedienst ist immer empfehlenswert.

Antwort von Kinderbuecher,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Und was sagt die Frau selber? Kann sie noch selbst Entscheidungen treffen? Sonst muss ein Betreuer bestellt werden, sprich: jemand wird vom Gericht bestimmt, der spezielle Aufgaben zu erledigen hat. Das kann nur bestimmte Bereiche betreffen. Die Sorge für den Aufenthalt, für die Gesundheit, für finazielle Geschichten....

Es muss ein Antrag gestellt werden, dann entscheidet ein Richter.

Kommentar von guinan,

Zur Zeit kann sie nicht entscheiden. Schläft nur viel und liegt im Krankenhaus. Obs mal wieder anders wird, weiß ich nicht. Wenn Mama sie zuhause haben will und mir das Sorge macht, müsste ich also das Sozialgericht bemühen? Au backe- das gibt Stress.

Kommentar von Kinderbuecher,

Lass Deine Mutter erstmal machen...das ist auch normal, dass man sich als Frau immer "kümmern" will...außerdem ist es wirklich so, dass es Richter gibt, die das am Ende entscheiden wer die Betreuung bekommt. Mach das nicht mit einem Gericht, Du wirst Deines Lebens nicht mehr froh...

Kommentar von guinan,

Die entscheiden auch, wenn es niemand einleitet? Das was du ansprichst sind genau meine Sorgen- nur hab ich gleichzeitig auch Angst um meine Oma.

Kommentar von Kinderbuecher,

Sicher hast Du Angst um Deine Oma...hast Du jedoch jemals gesehen, was in unseren Pflegeheimen los ist?! ICH ja, könnte auf der Stelle losheulen...nun warte erstmal ab, was mit Oma passiert...mach Dich nicht verrückt.

Antwort von kaesefuss,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Wenn die alte Dame es nicht selber möchte, die Entscheidungshilfe kann die Tochter sein, die sie pflegen wird. Die Enkelin wird am wenigsten zur Pflege beitragen können.

Kommentar von guinan,

Oma kann aber zur Zeit nicht reden. Und ich bin sicher, sie würde wieder zu Mama wollen. Problem: Mama ist meiner Meinung nach nicht mehr geeignet, sie zu pflegen. Mama holt keinen Arzt oder zu spät- die ruft MICH an und wenn ich sage, hol einen Arzt, wartet sie und wartet und telefoniert mit anderen und klagt, aber sie handelt nicht. Sie reagiert immer nur hilflos- behauptet aber, alles wunderbar zu machen und im Griff zu haben.

Antwort von Commodore64,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Der, der das bezahlt!

Zuhause pflegen ist entweder sehr teuer oder mit sehr viel Aufwand verbunden.

Kommentar von guinan,

Zuhause pflegen ist billiger, als im Heim. Dennoch, Heim ist meiner Meinung nach sicherer.

Kommentar von Commodore64,

Billiger nur wenn man den Patienten entweder im eigenen Dreck verrecken lässt oder sich Vollzeit drum kümmert. Und das ist eigene Arbeit mit der man dann das Geld verdient was man sonst für Pflegepersonal ausgeben müsste. Und Altenpflege ist schwere körperliche Arbeit. Meine Mutter hat sich an ihrer Mutter kaputtgepflegt, ist jetzt selber fast nur dadurch ein Pflegefall!

Kommentar von guinan,

Ja meine Mutter kümmerte sich Vollzeit. Sie ist selbst Rentnerin.

Kommentar von Commodore64,

Und Du pflegst dann Deine Mutter wenn die sich die Knochen bei der Pflege ruiniert hat? Solange die Omi noch selber auf das klo gehen kann ist ja alles noch im Rahmen, aber wenn nicht darf Deine Mutter sie Omi 8x täglich zum Klo tragen, das geht nicht lange gut!!!

Kommentar von guinan,

ICH will ja, dass Oma ins Heim kommt und da auch bleibt. Meine Mutter will sie wieder nach Hause holen, wenn es Oma besser geht! Es ist doch genau umgekehrt!

Kommentar von Commodore64,

Mach Deiner Mutter das mal klar, dass die sich bei der Pflege kaputt macht und sich nach kurzer Zeit direkt daneben legen kann.

Ideal ist ein Heim in der Nähe, da kann Deine Mutter dann täglich hin gehen wenn sie mag.

Antwort von rockabella1987,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

ja, der naechste verwandte...also in deinem fall die tochter...

Antwort von piadina,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

in erster linie entscheidet die frau selbst. erst wenn sie dazu nicht mehr in der lage ist, entscheidet jemand anders. wenns glatt läuft, der nächste angehörige - also in deinem falle die tochter, allerdings müßte sie dazu das einverständnis der frau haben, um die es geht (betreuungsverfügung).

Antwort von guinan,

Danke für alle Antworten. Leider sagen nun einige, dass die Tochter als nächste Angehörige entscheidet, wenn die Frau selbst nicht entscheiden kann. Andere sagen, dass das Sozialgericht entscheidet. Wieder andere sagen, dass die Ärzte empfehlen- ob deren Empfehlung einer Entscheidung gleich kommt, hab ich nicht verstanden.

Was stimmt denn nun?

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