Frage von Sonie1969, 75

wer darf das jugendamt vertreten?

der mitarbeiter des jugendamtes hat mit uns eine schwerere Diskussion wegen Umgang mit den Kindern angefangen und zuletzt ein Verfahren § 1666 eingereicht. In weiteren Dialogen kam heraus, dass der Mitarbeiter kein Beamter ist, sondern nur angestellt. Darf ein angestellter ohne Beamten-Vollmacht Anträge für eine Behörde stellen?

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von turnmami, 39

Ein Angestellter im öffentlichen Dienst hat die gleichen Rechte und Pflichten wie ein Beamter.

Es gibt keine Beamten-Vollmacht!

Antwort
von landregen, 52

Was soll eine "Beamten-Vollmacht" sein?

Im Öffentichen Dienst wird heute fast niemand mehr Beamter. Fast alle sind Angestellte. Bezüglich der Befugnisse macht es keinerlei Unterschied, ob jemand Beamter oder Angestellter ist.

Kommentar von Sonie1969 ,

danke für die antwort.

wofür haben wir dann noch das VwVfG? wenn es auf keine Behörde mehr angewendet werden kann?

Kommentar von landregen ,

Vielleicht weiß ich zu wenig - aber was hat das VwVfG mit Beamtentum zu tun?

Kommentar von grubenschmalz ,

Stimmt so auch nicht. Ich bin zB Beamter im höheren Dienst.

Kommentar von landregen ,

Was stimmt nicht und wie stimmt es?

Antwort
von flipcoin, 39

Wenn der Mitarbeiter vom Jugendamt kommt, dann wurde er auch von diesem damit beauftragt sich mit Deinem Fall auseinander zu setzen und damit auch Folgeschritte einzuleiten, egal ob er im öffentl.Dienst oder als Beamter eingestellt wurde.

Kommentar von Sonie1969 ,

er hat verloren - nur würde ich gerne wissen, wieso ich ihn nicht haftbar für schadensersatz und gerichtskosten machen kann.

Kommentar von landregen ,

Weil weder der Beamte noch der Angestellte im Öffentlichen Dienst als Privatperson handelt, darum kannst du beide nicht haftbar für Gerichtskosten etc. machen.

Antwort
von grubenschmalz, 22

Natürlich. Sehe da kein Problem drin.

Antwort
von Menuett, 14

Ja, selbstverständlich.

Genau dafür ist so eine Mitarbeiter ja nun angestellt.

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