Wer bin Ich wirklich und wie findet man zu sich selbst?

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15 Antworten

Selbstakzeptanz ist der erste Schritt "um sich selbst zu finden. Man muss lernen mit sich selbst im reinen zu sein. Wenn man mit sich selbst zufrieden ist, dann findet man sich sehr schnell selbst. Sich nicht beeinflussen zu lassen wäre auch sehr wichtig. Aber dieser Selbstfindungsprozess ist nie vorbei :)

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Kommentar von Viola15153
26.05.2016, 01:39

Da stimme Ich dir zu. Das Problem ist nur dass Ich es nicht gelernt habe mich selbst zu akzeptieren. Ich wüsste nicht was Ich tun kann um das zu lernen, würde das sehr gerne weil es wie gesagt wirklich wichtig ist.

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Solche Fragen können im Laufe des Lebens immer wieder auftauchen, besonders in Krisenzeiten. Du bist die Person, mit deinen speziellen Interessen, Fähigkeiten, deinen Träumen und Idealen. Wie du bist, erlebst du in Beziehungen und Kontakten mit anderen Menschen. Du erfährst viel über dich, wenn du neue Erfahrungen sammelst, Herausforderungen annimmst und Neues ausprobierst. Wenn du in dich hineinhorchst, dich spürst und mit allen Sinnen wahrnimmst.
Du spürst dann immer besser, was für dich richtig ist und was falsch ist. Gleichzeitig aber das Leben zu leben.
Als Leseempfehlung: Ware, Bronnie: 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen: ...

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Ich glaube schon, dass es normal ist, das man sich diese Fragen stellt. Ich vermute mal, die meisten Menschen tun das.

Sehr stark ausgeprägt ist das wahrscheinlich in der Pubertät, aber ich denke, auch mit zunehmendem Alter hört das nicht auf. Der Mensch ist ja auch niemals wirklich "fertig".

Das Leben ist Bewegung und Veränderung und auch in uns selbst ist das nicht anders!

Mit zunehmendem Alter nimmt man viele Dinge vielleicht etwas gelassener, manches nicht mehr ganz so ernst, auch sich selbst ;), manche haben auch ein ausgewogeneres inneres Gleichgewicht, manche weniger. Die eine oder andere Frage hat man sich dann vielleicht auch schon beantwortet, verschiedene Ziele bereits erreicht, usw.

Man kann mit Sicherheit keine allgemein gültige Aussage zu deinen Fragen machen, nicht dazu in welchem Alter es normal ist und auch nicht ob und wann das endet.

Sorgen musst Du dir sicher keine machen, vermutlich ist alles im Grünen Bereich bei Dir!



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Also als ich in Deinem Alter war, habe ich mir auf die Frage, wer ich bin, in etwa die Antwort gegeben: "Ich bin Punk. Ich bin Anarchist. Ich bin hier, um die Weltrevolution voranzutreiben." Kurz danach bin ich dann wahnsinnig geworden.

Ich glaube, wenn Du jetzt nicht weißt, wer Du bist, was Du sein willst und wie Du das dann werden kannst, bist Du in gar keiner so schlechten Position. Im Grunde genommen weiß man diese Sachen doch nie so genau und kann sich höchstens mal einbilden, eine Antwort darauf zu haben - und da ist man dann besser dran, wenn man wenigstens weiß, dass man es nicht weiß.

Irgendjemand Schlaues hat mal gesagt, dass es in der Philosophie oder im Leben nicht darauf ankommt, Antworten zu finden, sondern von ganzem Herzen die Fragen zu leben. Wenn man sich nämlich auf die Suche nach dem eigenen Selbst und dem Sinn des Lebens macht, bleibt man eigentlich immer auf der Suche - und ist damit aber auch immer schon am Ziel.

Also gewöhne Dich an die offenen Fragen, lerne, sie zu lieben und wachse an ihnen. Das wäre jedenfalls mein Ratschlag.

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Deine selbstkritische Haltung ist Ausdruck von Selbstzweifeln. Selbstzweifel entstehen, wenn man nicht wahrhaftig und echt gegenüber sich selbst – also nicht authentisch - ist. Man erfüllt seine Selbstachtung nicht.

Wenn die Bilanz heißt, was man tut und getan hat, ist anständig, fair, korrekt und in Ordnung, dann lautet das Urteil, dass man sich respektieren und achten kann. Dann hat man die Selbstachtung, die eine echte Selbstsicherheit schafft.

„Tue recht und scheue niemand“ heißt der Wahlspruch, der die souveräne Selbstachtung ausdrückt.

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Selbstfindung braucht zeit. Mit 20 mag man vieleicht vom alter her erwachsen sein. Aber vom Geist her ist man es noch lange nicht.

Mit 25 dürfte man die ersten brauchbaren ergebnisse haben. Klar ists bei dem einen Früher oder später.

Es braucht vorallem Erfahrung, Reflektion und selbstakzeptanz oder den willen und wege sich selbst zu formen. Letzteres ist natürlich schwieriger.

Auch unterliegt man auch im erwachsenen alter einer Ständigen veränderung. Die sind  natürlich nicht mehr so heftig wie zwischen 12 und 20 - 25. Dennoch endet der selbstfindung prozess nie.

Mir persönlich ists erst wirklich mit 27-28 aufgefallen das ich mich langsam wirklich erwachsen fühle und auch weiß wer ich bin. Was ich kann, was ich nicht kann und ne ahnung davon habe wo ich hin möchte.

Im endeffekt kannst du nur bewusst erfahrungen machen und dich selber kennenlernen. Merke dir wie du auf bestimmte situationen reagierst. Insbesondere wenn du in bestimmten stimmungen bist. Merke dir was du kannst. Wofür du talent hast und wofür nicht. Dazu muss man die sachen natürlich mal gemacht haben.

Wichtig ist bewusster umgang mit sich selbst.

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Ganz ehrlich um zu dir selbst zu finden brauchst du Zeit,denn du musst die Möglichkeit haben auch mal mit deinen Gedanken allein zu sein. Wenn du ständig Menschen um dich herum hast oder Schule/Job,dann ist es nicht möglich über sich selbst nachzudenken ,Schlüsse zu ziehen und sich zu entwickeln. Meine Persönlichkeit habe ich erst mit 23 entwickelt,mit 20 war es auch etwas dazwischen. Ich kann dir nicht sagen ,ob ich einfach Zeit dazu hatte oder es so kam. Jedenfalls habe ich viel über mich selbst nachgedacht ,alles kritisch hinterfragt, mir die Frage gestellt was mich ausmacht ,Mein Verhalten mit 15-16 aus der heutigen Sicht betrachtet. Ich will meinen,dass ich viel weiser geworden bin, in meinen Handlungen ,im Umgang mit Mitmenschen ,in gewissen Situationen. Ich habe jetzt auf Dinge einen ganz anderen Blickwinkel als früher. Ich weiss ,was ich kann und weiss auch was ich von anderen erwarte. Aber es ist auch ein fortdauernder Entwicklungsprozess. Man sagt ,dass der Mensch sich im Normalfall Alle 5 Jahre weiterentwickelt. Aber um sich richtig zu entwickeln ,muss man sich "hinsetzen" und seine Handlungen /Verhalten wirklich bewerten und Rückschlüsse ziehen,dann kann man erst die nächsthöhere Stufe erreichen,also an Lebenserfahrung gewinnen. Was bei mir persönlich deutlich geworden ist und es etwas ist ,was mich sehr zufrieden stellt ist,dass ich mir ständig neues wissen aneignen möchte ,ich bin wirklich süchtig daran. Diese Entwicklung hat mir sehr geholfen ,denn ich kann mich mit Leuten unterhalten,kann etwas erzählen ,kann gute Gespräche führen und erwarte es vom Gegenüber. Mit 15-16 wusste man oft nicht was man mit Leuten reden soll. Mein Rückschluss: in dieser Hinsicht habe ich mich entwickelt und bin da angekommen wo ich wollte bzw werde auch weiter gehen. Aber du musst für dich herausfinden,was dich persönlich glücklich macht und wo du hin willst. Dazu einfach viel über sich und deine Umwelt nachdenken.      

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Dir kann nur noch ein Psychologe helfen, um deine Beeinträchtigungen in den Griff zu bekommen. Diesseits begann der Prozess der Selbstfindung schon sehr früh. Ich musste mich nicht fragen" WER BIST DU". Ich wusste immer wer, was, wo, und wie ich bin. Es mag/ist vielleicht eine Erziehungssache oder der Sport hat mich in die Lage versetzt, schnell zur Realität gefunden zu haben. Kopernikus sagte u. a.: "Der Weg ist das Ziel". Ich wünsche dir, dass du diesen auf irgendeine Weise findest und dann der Wirklichkeit ohne Beden-ken gerecht werden kannst.

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Naturwissenschaften sind die Religion meiner Wahl. Ich denke gerade im erwachsenen Alter stellst du dir solche Fragen, im Prinzip stellst du die Frage nach dem Sinn des Lebens, die dir vielleicht die Naturwissenschaften beantworten können. Es ist ganz normal und tendenziell wirst du keine Antwort finden. Aber trotzdem viel Glück und Spaß bei der Suche. :)

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bin auch 20 und stelle mir die Fragen desöfteren. Es ist ziemlich kompliziert.. weil Wir alle hoffen nach einer knappen antwort.. was uns zu unnötigen Gedanken treibt weil Wir Aussichtslos sind. Haben Wir überhaupt eine Familie.. Haben Wir überhaupt ein Eigentum? Wozu leben Wir gefesselt in diesem Körper...? wenn eh alles vergeht

und ab da mach ich mir gedanken über m Tod.. weil es Unser Bewusstsein ab dann nicht mehr existiert.. und dann denke ich mir.. warum dann sollte ich ein Bewusstsein haben wenn eh alles vergeht, doch dann denk ich mir.. vielleicht gibt es dafür ne Vergeltung.. naja.. bin religiös und bin von Gottes Existenz überzeugt. Wenn ich die Bücher lese, finde ich solche verse.. und dass wir Menschen mit dem Bewusstsein.. so wie wir sterben, für ewig leben werden.. mit der entsprechenden Vergeltung.. und ab da macht das leben für mich einen sinn..

ich dachte mir früher... warum sollte Gott sowas denn machen doch durch die Zeit erkannte ich dass er doch recht hat. Er gibt nämlich auch Bespiele mit Pflanzen.. dass er sie auch nach deren Verschwinden wieder belebt... und das jedes jahr..

ich denke mir dann warum sollte Gott der uns aus dem nichts erschuf nicht dazu fähig sein uns nochmal zu erschaffen..

aber eins kann ich mir immer noch nicht allzuganz vorstelln.. Wenn wir nach der Belebung neue Körper.. bekommen... werden wir wirklich auf ewig fröhlich oder traurig sein? naja es ist ja ewig...

ja und sinn macht es auch, dass man das bekommt, wonach man verlangt

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Kommentar von 65matrix58
26.05.2016, 02:02

kurzgefasst: wir können hier auf der erde nie satt werden, egal wie oft wir es üben. nur wenndann nach dem Tod, mit dem wonach wir uns sehnen

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Hab es bisher auch noch nicht klar vor Augen wo ich hin will und das mit 10 Jahren mehr. Es hilft aber zumindest, wenn man sich in bestimmten Bereichen Ziele setzt, die man erreichen möchte. Sonst lässt man sich im Leben zu viel treiben.

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Der Mensch ist die Summe seiner Prägungen ... Was sind deine Prägungen? Hinterfrage diese. Gut ist es auch zu Meditieren. Stell dir vor, du wärst in der Wüste und es würde keine Menschen und keine Meinungen geben, was würdest DU tun wollen. 

Sonst ist der Minimalismus eine gute Lebensweise. Stell dir mal die Frage, bevor du dir etwas kaufst, ob du es dir kaufst weil du es wirklich brauchst oder weil du glaubst, das es dich glück macht, es zu besitzen. 

Und hau deinen Fernseher raus, das hilft auch zu sich zu finden. Man kriegt so viel an Meinungen dauernd aufgedrückt, dass man gar nicht mehr weiß, was man selber eigentlich will.

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Kommentar von Viola15153
26.05.2016, 01:38

Danke für deine Antwort. Minimalismus interessiert mich auch sehr, Ich finde das ist ein ganz tolles Thema, wenn man nur noch die Dinge hat die man wirklich benötigt und einen glücklich machen.
Das mit dem Fernseher habe Ich mir auch mal überlegt, meiner war eine lange Zeit kaputt, habe ihn nicht vermisst, aber geholfen hat es auch nicht wirklich.
Aber eine Überlegung ist es natürlich trotzdem.

Liebe Grüße 

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Kommentar von Badykey
26.05.2016, 01:46

Diese Antwort ist super und ich kann sie nur befürworten. Ich bin fast 30 und beschäftige mich auch sehr viel mit meinem ICH. Fernsehen gibt es bei mir in dem Sinne auch nicht mehr, nur YT und Amazon Prime, das ist gut für die Selbstbestimmung. Man kann sich nicht vorstellen das man den TV nicht braucht aber nach kurzem fragt man sich warum man sein Leben so verschwendet hat.

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Dein Denken das bist du.

Darum ist es wichtig in den Gedanken Ordnung zu schaffen. Man sagt, dass die eigenen Gedanken mit der Zeit wahr werden. Achte darauf was du denkst. Falls ein böser oder schlechter Gedanke von dir weg geht, dann schicke diesem noch einen schönen, positiven Gedanken hinten nach. Damit wird er erste Gedanke neutralisiert.

Die Summe deiner Gedanken, das bist du, und deine Gedanken werden dich prägen. Es ist nun mal so, dass der Grundstock dazu zu Hause gelegt wird. Denken lernen wir zu Hause und sind somit schon ziemlich stark festgelegt. Wir  werden dadurch zu einem Menschen dieser Gesellschaft.

Es gilt nun dieses Gedankengut zu prüfen, und gegebenenfalls zu ergänzen oder zu ändern, sofern du damit noch nicht zufrieden bist. Mit den Jahren entsteht dadurch die eigene Persönlichkeit und bist somit kein "Produkt der Gesellschaft" mehr.


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Ich habe heute schonmal eine Antwort auf eine von dir gestellten Frage gegeben. 

Wenn man die ganze Zeit damit verbringt, zu überlegen, wer man ist, wie man sein will, hat man nicht mehr die Möglichkeit das herauszufinden. Das liegt daran, dass der nur noch in deinen Gedanken versinkst und nicht mehr in der Realität du du sein kannst. Also für dich nur noch einen Tipp:

Denk da nicht zu viel nach, sonder lebe, begebe dich in die Realität.

Noch zu deiner Frage: Man kann nie herausfinden, wer man ist. Das stetig erneuerbare Ergebnis deiner Frage ist ein Produkt aus dem täglichem LEBEN. In jeder Sekunde deines Lebens entwickelst du dich; dein Ich; dein Selbst. Also: verbringe nicht so viel Zeit, darüber nachzudenken, wer du bist, sonder LEBE und lass die Gegenwart und die Zukunft entscheiden, wer du bist!

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Die Frage kannst nur Du dir beantworten, weil du dich am besten kennen müsstest. Dabei ist mir aufgefallen, dass es immer wieder eine Grantwanderung zwischen Anpassung und Individualität ist, in der Farge, wer ich wirklich bin. Mein Ziel ist es, Potenzial entfalten zu können, um glücklicher und zufriedener zu leben. Ich bin auch noch (knapp) unter 20 und stelle mir schon diese Art von Fragen. Das ist andere als normal in der heutigen Zeit und finde es ein Zeichen von Reife.

Gruß

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