Frage von HalloRossi, 94

Wer bezahlt meine Pflege, wenn ich quasi nichts habe?

In meinem Bekanntenkreis ist es echt schlimm. Ich bin jetzt knapp 50 und alle meine Freunde sind sehr damit beschäftigt, ihre Eltern zu versorgen. Die Grundpflege bezahlt zwar die Kasse, aber nur morgens. Viele Senioren kann man ja gar nicht alleine lassen. Bei mir ist es nun so, dass ich nur 750€ Rente bekomme, ich habe keine Pflegeversicherung und ich habe kein Eigentum und ich habe keine Kinder und keinen Mann. Ok, wie wird es sein. Von dem Geld kann ich mir dann mit Mühe und Not eine 1 Zimmerwohnung leisten und etwas essen. Aber wer bezahlt meine Pflege? Oder bekomme ich keine?

Antwort
von Apolon, 33

@Hallo Rossi,

wenn du dich nicht mehr alleine pflegen kannst, musst du in ein Pflegeheim und wirst dort gepflegt.

Die Kosten dafür werden aufgeteilt und zwar entsprechend des Pflegegrades (ab 2017) durch die Krankenkasse (Pflegegeld), durch deine Rente und den Rest muss die Gemeinde (Sozialamt) dazu zahlen.

Sollten noch Sparguthaben vorhanden sein, werden diese aufgebraucht bevor das Sozialamt etwas dazu zahlt.

Gruß N.U.

Kommentar von Griesuh ,

Warum muss sie in ein Pflegeheim?

Solange jemand in seinem gewohnten Wohnumfeld im häuslichen Bereich versorgt werden kann sollte das auch erfolgen. Ein Pflegeheim kommt dann in betracht, wenn die Pflege zu Hause nicht mehr gesichert werden kann.

Kommentar von Apolon ,

Wie stellst du dir eine Rundumbetreuung vor, wenn sie alleine in der Wohnung lebt und niemanden hat der sich um sie kümmert?

Und nur durch ambulanten Leistungen des ASB, Caritas, oder DRK ist diese Pflege nicht ausreichend.

Außerdem schreibt sie:

Von dem Geld kann ich mir dann mit Mühe und Not eine 1 Zimmerwohnung leisten und etwas essen.

Und somit kann auch niemand in dieser Wohnung mit einziehen, der die Pflege für sie übernehmen kann.

Du hast natürlich recht, dass niemand in ein Pflegeheim muss, aber nach dem Text von HalloRossi, wird es keine andere Möglichkeit geben.  

Kommentar von Griesuh ,

Wo liest du das heraus in der Frage? Sie fragt wer bezahlt mir meine Pflege.?

Sie ist weder Dement, noch körperlich so eingeschränkt, dass sie eine 24/7  Versorgung benötigt und dass eine 24 Stundenhilfe einziehen müsste.

Und ausserdem gibt es weitaus mehr ambulante Pflegeeinrichtungen in privater Trägerschaft als bei den caritativen Verbänden
Daher ist es nicht ratsam zu sagen: die ambul. Leistungen von ASB, Caritas, oder DRK, sondern ich sage in solchen Fällen immer: vom ambulanten Pflegediensten. Da sind alle vertreten, ohne für eine Bestimmte Einrichtung oder Organisation Werbung zu machen.

Und selbst der Gesetzgeber sagt: häusliche Versorgung vor stationärer.

Und ich denke einmal, dass auch du solange es geht in deinen eigenen 4 Wänden versorgt werden möchtest.

Kommentar von Apolon ,

@Griesuh,

ich glaube wir können uns die weitere Diskussion hier sparen, denn HalloRossi hat ein Haus geerbt (kann man aus seinen anderen Fragen im Forum erkennen) und zusätzlich benötigt sie noch 28 Jahre bis ihre Rente einsetzt.

Allerdings sind deine Kommentare viel zu pauschal und gehen oft an den eigentlichen Problemen von Pflegebedürftigen völlig vorbei.

Außerdem ist dieser Hinweis unsinnig:

Und selbst der Gesetzgeber sagt: häusliche Versorgung vor stationärer.

Denn nicht der Gesetzgeber entscheidet ob der Pflegebedürftigte in ein Pflegeheim kommt, sondern entweder er selbst oder ihr Betreuer auf Grund der bestehenden Patientenverfügung.

Auch die ambulanten Leistungen von DRK, ASB usw. reichen meist gar nicht aus. Denn was ist in der Nacht, wenn die Pflegebedürftigte z.B. aus dem Bett fällt. Dann darf sie auf dem Boden liegend warten, bis am nächsten Tag irgendwann einmal ein Mitarbeiter vom DRK oder ASB vorbei kommt.

Und ich denke einmal, dass auch du solange es geht in deinen eigenen 4 Wänden versorgt werden möchtest.

Im Gegensatz zu Anderen, wohne ich im eigenen Haus, wo man jederzeit eine Einlieger-Wohnung einer Betreuerin zur Verfügung stellen kann.

Nur war in diesem Fall von einem armen User die Rede der mit seiner geringen Rente gerade mal ein 1-Zimmer mieten kann.

Du solltest schon den Wortlaut der Frage richtig lesen und in deinen Antworten auch darauf Bezug nehmen.

Kommentar von Griesuh ,

Apolon diese Aussage stimmt so nicht:
.. durch die Krankenkasse (Pflegegeld),...

Zum einen ist dafür die Pflegekasse zuständig, zum anderen erhälst du Pflegegeld, wenn zu Hause von Angehörigen/ Privatpersonen die Pflege erfolgt.

Kommt ein ambul. Pflegedienst ins Haus steht die Kombileistung bereit und bei stationärer Versorgung gibt es die Sachleistung.

Und das auch noch ab 2017.

Weiter schreibst du :
Sollten noch Sparguthaben vorhanden sein, werden diese aufgebraucht bevor das Sozialamt etwas dazu zahlt.

Stiimmt so auch nicht.

Es gibt einen Schonbetrag von 2600€ der nicht angegriffen werden darf.

Kommentar von Apolon ,

@Griesuh,

du solltest dich mal ernsthaft informieren, wer das Pflegegeld auszahlt, denn komischerweise bekommt dies meine Mutter von ihrer Krankenkasse der AOK mtl. überwiesen.

Außerdem bezog sich meine Antwort bisher nur auf die stationäre Pflege, also sind deine Hinweise bezüglich einer ambulanten Pflege fehl am Platze.

Unter Sparguthaben verstehe ich höhere Summen und nicht gerade mal Beträge unter 2600 €.

Ein Tipp - unterhalte dich mal mit älteren Leuten, die schon Pflegebedürftig sind, denn dann würdest du die Lage mit Sicherheit anders beurteilen.

Gruß N.U.

Kommentar von Griesuh ,

Apolon, ich glaube du weist überhaupt nicht wem du da deine unwarheiten und falschen Informationen und deine beleidigungen  erzählen willst.

Dazuspäter mehr.

Zu einen hat jede Krankenkasse auch eine Pflegekasse , auch die AOK. Und für pflegerische Maßnahmen und Hilfen wie Pflegestufe und Pflegeld ist nun einmal die Pflegekasse zuständig.

Deine Mutter erhält ihr Pflegegeld von der AOK Pflegekasse.

Was du unter Sparvermögen verstehst ist hier völlig irrelevant. Relevant ist was der Gesetzgeber hier vorgibt.

Und der Gesetzgeber sagt sehr wohl bei pflegerischer Versorgung Ambulant vor Staionär. Das solltest du ein mal in den Debatten verfolgen. Zum anderen wird die ambulante Pflege genau deshalb vom gesetzgeber deutlich gestärkt.

Die Bedürfnisse pflegebedürftiger und alter Menschen sind mir als Pflegeberater, Krankenpfleger , Pflegedienstleitung mit eigenem ambul. Pflegedienst bestens geläufig und bekannt.

Also versuche hier bitte nicht, deine eigene, nicht zu vertretende Ansicht die mit unwissen und halbwahrheiten vollgepackt ist, über Pflege, Pflegegeld, Kranken und Pflegekassen und CO zu erzählen.

Du kannst ja gerne einmal vorbei kommen, dann erkläre ich dir in aller Ruhe die Zusammenhänge und die Abläufe des SGB V und des SGB XI.

Kommentar von Apolon ,

@Griesuh,

Apolon, ich glaube du weist überhaupt nicht wem du da deine unwarheiten und falschen Informationen und deine beleidigungen  erzählen willst.

mäßige dich, ich habe weder irgend jemand hier beleidigt, noch Unwahrheiten oder falsche Informationen geschrieben.

Du liest die Texte sehr blauäugig und verstehst oft manche Hinweise nicht.

Die AOK ist eine gesetzliche Krankenversicherung und es ist hier völlig egal aus welchem Topf sie die Pflege leistet.

Und der Gesetzgeber sagt sehr wohl bei pflegerischer Versorgung Ambulant vor Staionär. Das solltest du ein mal in den Debatten verfolgen.

Wenn du weiterhin auf diesen Hinweisen herum reitest, dann würde mich mal die Rechtsquelle interessieren, die besagt dass die Entscheidung der Gesetzgeber treffen muss, ob ein Pflegebedürftigter in ein Pflegeheim einziehen darf oder nicht.

Die Bedürfnisse pflegebedürftiger und alter Menschen sind mir als Pflegeberater, Krankenpfleger , Pflegedienstleitung mit eigenem ambul. Pflegedienst bestens geläufig und bekannt.

Dies ist wohl deine Meinung, nur habe ich den Eindruck, du verwechselst die gesetzlichen Bestimmungen, mit der freien Entscheidungsfreiheit der pflegebedürftigen alten Menschen.

Deine Arroganz schreit zum Himmel.

Bleib bitte auf dem Teppich.

Alternativ, belege deine Antworten mit den entsprechenden Gesetzestexten.

Kommentar von Griesuh ,

Apolon, deine Antworten wimmeln nur so von Fehlinformationen.

Bevor du hier halb und unwissen verbreitest, solltest du dich wirklich einmal richtig und umfassend mit den entsprechenden gesetzen, bestemmungen und Auflagen des SGB XI und des SGB V so wie über die Pflege - u. Krankenkassen informieren.

Mit diesem Halb und ausgeprägten unwissen das du hier  vom Stapel lässt, verunsicherst du nur die Fragesteller.

Ich verwechsel nicht die gesetzlichen Bestimmungen mit der Entscheidungsfreiheit von Pflegebedürftigen.

Es gibt eben die Gesetzesvorgaben, auch wenn die nicht jedem Pflegebedürftigen gefallen und er was anders erwartet hat.

Auch mir gefallen etliche Gesetze aus dem SGB XI und dem

SGB V nicht.

Nur ist es so, dass keiner an diesen Gesetzesvorgaben vorbei kommt.

Ich lese die Texte sehr genau, gebe auf Grund meiner jahrelangen tgl. Praxis Tipps und Tricks, damit Pflegebedürftige und deren Angehörige schadlos  durch den Gesetzeswust kommen ( die dir gänzlich unbekannt sind) und verweise die Ratsuchenden auf Möglichkeiten innerhalb dieser Gesetze das Beste für sich heraus zu schlagen.

Was du ja belegbar nicht kannst und deine ganz eigenen Vorstellungen hier zum besten gibst.

Erklärungsversuche scheinen bei dir fruchtlos ins leere zu laufen, dennoch möchte ich es nochmals versuchen.

Zu deiner AOK. Es ist nun eben nicht völlig egal aus welchem Geldtopf was bezahlt wird.

AOK ist der Oberbegriff.

Innerhalb der AOK gibt es zwei verschiedene Kassen und zwei verschiedene Geldtöpfe aus denen Leistungen bezahlt werden.

Das ist auch der Grund warum jeder Beiträge in die Krankenversicherung und extra in die Pflegeversicherung einbezahlt.

Nun zur  AOK Krankenkasse.

Grundlage hierfür ist das SGB V.

Die Krankenkasse bezahlt Leistungen der medizinischen Versorgung und von Hilfsmitteln aus ihrem eigenen Geldtopf.

Dann gibt es die AOK Pflegekasse.

Grundlage hierfür ist das SGB XI.

Die AOK Pflegekasse bezahlt Leistungen der Pflege so wie zum verbrauch bestimmter Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel.

Auch deine Mutter erhält deshalb ihr Pflegegeld von der AOK Pflegekasse.

Und das ist bei allen Kassen so.


Und der Gesetzgeber fördert bei der Versorgung nach dem SGB XI häuslich vor stationär.


(SGB XI, § 3)


“Die Pflegeversicherung soll mit ihren Leistungen vorrangig die
häusliche Pflege und die Pflegebereitschaft der Angehörigen und Nachbarn unterstützen, damit die Pflegebedürftigen möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebung bleiben können. Leistungen der teilstationären Pflege und der Kurzzeitpflege gehen den Leistungen der vollstationären Pflege vor.”

http://www.pflege-zulagen.de/die-gesetzliche-pflegeversicherung-und-das-prinzip-...


Auch hier drehst du dir das so zu recht wie es dir in den Kram passt ohne ein tatsächliches Wissen zu haben.

Dieses Gesetz bedeutet jedoch nicht, dass der Gesetzgeber vorschreibt, dass du dich zu hause  versorgen lassen musst. Das bedeutet, dass der Gesetzgeber die ambulante häusliche Versorgung vorrangig vor die stationäre Versorgung stellt.

Der Pflegebedürftige hat immer noch die freie Wahl.

Und auch ist es icht wie du schreibst:
Dies ist wohl deine Meinung

Das sind belegbare Fakten die du einfach so ignorierst.

Und als Betreiber, Inhaber, Krankenpfleger und Pflegedienstleitung eines eigenen ambul. Pflegedienstes habe ich tag täglich den Kampf mit diesen Gestzen zu führen. Da muss man sich tief, sehr tief in die Gesetze einlesen und einarbeiten, sonst kannst du das nicht leisten.

Und du als Laie sprichst mir dieses Wissen ab!!

Die Pflegeberatung trägt weiteres Wissen über die Gesetze und die Möglichkeiten die Pflegebedürftige und Angehörige haben, in sich.

Daher, finde ich deine Beiträge Arrogant, da du jegliche Informationen zu den Gesetzen, den Bestimmungen und den Auflagen, genau so wie Hilfen  zu evtl. Möglichkeiten sich darin zu recht zufinden , genau so wie die Angebote der Lösungs und Hilfsmöglichkeiten, mit Füßen trittst.

Apropos:
Alternativ, belege deine Antworten mit den entsprechenden Gesetzestexten.


Wer hier, wie du unwissen verbreiten kann, der kann auch selbst nach den entsprechenden Gesetzen suchen.

das willst du aber nicht.

Deshalb mein Tipp an dich: bleibe du einmal mit deinem Laien wissen auf dem Teppisch.

Kommentar von Apolon ,

@Griesuh,

du scheinst ein unverbesserlicher Besserwisser zu sein, der Informationen fehl interpretiert und nur mit seinem Kopf durch die Wand will. 

Außerdem sollte man immer den Einzelfall beachten und nicht Fragen von Pflegebedürftigten pauschal beantworten, denn dies wäre völliger Unsinn. 

Dein Gesetzes-Gehabe interessiert hier überhaupt nicht.

Bei der AOK handelt es sich um eine gesetzliche Krankenversicherung und mein Hinweis lautete lediglich dass die GKV einen Teil der Pflegekosten zahlt.

Dies ist für einen Unwissenden, der die einzelnen Gesetzestexte nicht kennt einfacher zu verstehen.

Und der Gesetzgeber fördert bei der Versorgung nach dem SGB XI häuslich vor stationär.

(SGB XI, § 3)

“Die Pflegeversicherung soll mit ihren Leistungen vorrangig die
häusliche Pflege und die Pflegebereitschaft der Angehörigen und Nachbarn unterstützen, damit die Pflegebedürftigen möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebung bleiben können

Sorry, aber diese Antwort geht hier am Thema völlig vorbei.

Es handelt sich hier um eine alleinstehende Person, die in einer kleinen Wohnung lebt.

Und ob es Nachbarn gibt oder Angehörige, die sich um sie kümmern würden, ist gänzlich unbekannt.

Für mich ist hier Ende, denn deine Beiträge triefen von Beleidigungen und Frechheiten.

Ich hoffe nur eins, dass du in deinem weiteren Leben noch dazu lernen wirst und deine Arroganz irgendwann abstellen kannst.

Kommentar von Griesuh ,

Apolon, Du bist so was von be­ra­tungs­re­sis­tent, sowas habe ich selten erlebt. Deine falsch besserwisserei und verbohrtheit nervt.

Du lebst in einer von dir gebastelten Welt. Hast keine Ahnung von der Materie Pflegegesetze Kranken und Pflegekasse und machst hier auf dicke Hose. Unglaublich sowas.

Die Krankenkasse bezahlt keinen Teil der Pflegekosten.

Pflegekosten bezahlt die PFLEGEKSSE.

Was ist daran so schwer, das zu begreifen?

Ich hoffe  doch für dich, dass du in deinem weitern Leben eine Lernfähigkeit erlangst und deine Arroganz und deine
be­ra­tungs­re­sis­tenz irgendwann ablegen kannst und den Rat von echten Fachleuten an zu nehmen  lernst.

Es ist müssig auf solche Kommentare wie deine, weiter einzugehen.

Da habe ich wahrlich besser zu tun.

Antwort
von casybeny, 41

Hallo

Du hast ja Anspruch auf Grundpflege . Und wenn es so ist das du mehr Pflege brauchst must du halt in ein Pflegeheim . Dann wird geschaut was du an Barvermögen etc. hast. Wenn nichts zu hohlen ist bezahlt das Sozialamt . Da du ja auch nicht verheiratet bist und keine Kinder hast ist auch keine direkte Linie da die eventuell dann zur Kasse gebeten wird .

Demzufolge brauchst du auch nicht vorzusorgen .

LG

casybeny

Antwort
von kevin1905, 10

Wenn keine Aneghörigen da sind, übernimmt das Sozialamt.

Schön wird das aber nicht, da es hier nach Kosten geht nicht nach Qualität.

Antwort
von SebVegas, 48

In Deutschlang gibt es zum Glück immer Mittel und Wege nocht suf der Straße zu landen. Du könntest vieles versuchen. Wende dich an das Sozialamt, frag dort nach Unterstützung. Dies könnte eventuell in Form von Wohngeld oder ähnlichem geschehen. Im hlheren Alter gibt es dann möglichkeiten in einem Heim mit Hilfe von staatlicher Förderubg untergebracht zu werden. Sllerdings wird das wohl dann nicht das schönste sein, aber zum Leben reicht es.

Antwort
von Konrad Huber, 27

Hallo HalloRossi,

Sie schreiben:

Wer bezahlt meine Pflege, wenn ich quasi nichts habe?

Antwort:

Wer Mittellos ist oder wessen gesamtes Vermögen, auch Barvermögen nachweisbar unter 2.600 Euro liegt, geht zum zuständigen Sozialamt und beantragt Sozialhilfe in Form von Grundsicherung bzw. Hilfe zum Lebensunterhalt!

https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe_zum_Lebensunterhalt

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232620/public...

Wichtig zu wissen ist in diesem Zusammenhang, daß Eltern Ihre Kinder und Kinder Ihre Eltern gegenseitig unterstützen müßen, sobald diverse Freibeträge überschritten werden!

Stichwort: "Verwandten-Unterhalt!"

http://www.familienrecht-ratgeber.de/familienrecht/unterhalt/content_01.html

In früheren Zeiten sprach man in diesem Zusammenhang auch vom sogenannten Offenbarungseid, denn wer falsche Angaben macht und Sozialhilfeleistungen auf Grund falscher Angaben bezieht, der macht sich strafbar!

https://de.wikipedia.org/wiki/Offenbarungseid

https://de.wikipedia.org/wiki/Verm%C3%B6gensauskunft

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Kommentar von HalloRossi ,

Hi Konrad, hatte ich ja schon gesagt, dass ich keine Verwandten habe. Die Frage ist vielleicht auch nicht ganz klar formuliert worden von mir. Mir ging das hauptsächlich um die Pflege, die sonst eben die Angehörigen machen. Zum Beispiel die Mutter meine Freundin. Da kommt morgens der Pflegedienst, das wird auch bezahlt. Aber den ganzen Rest muss die Tochter machen. Das bezahlt niemand, weder die Kasse noch das Amt.

Kommentar von Konrad Huber ,

Aber den ganzen Rest muss die Tochter machen. Das bezahlt niemand, weder die Kasse noch das Amt.

Antwort:

Klarer Fall!

Solange diese Person freiwillig diese Pflegetätigkeiten ausübt, ohne sich bei der Pflegeversicherung oder beim Sozialamt entsprechend zu outen, wird sich an dieser Situation auch nichts ändern!

Niemand kann diese Person zur Pflege der Mutter zwingen, das muß im Endeffekt Jede/Jeder mit sich selbst ausmachen!

Ohne Antrag passiert da nichts!

Und dann sind wir wieder bei der Finanzierung dieser Pflegeleistungen im Zusammenhang mit Sozialhilfe und Allem, was oben bereits geschrieben worden ist!

Natürlich ist jeder Einzelfall anders und oft geht es in der Praxis ja soweit, daß sich die betreffenden Angehörigen dermaßen verausgaben, daß diese früher oder später auf Grund von Überlastung selbst zum Pflegefall werden!

Verzichtet so eine pflegende Person zum Beispiel auf Ihr berufliches Einkommen, werden keine nachhaltigen Beiträge mehr auf das eigene Rentenkonto abgeführt und dementsprechend leidet dann natürlich die eigene Alters- und Lebens - Risikoabsicherung darunter! 

Fazit:

Wer seine eigenen Angehörigen selbst pflegt, leistet zwar einen sehr ehrenvollen Dienst, entlastet die staatliche-Sozialkasse, erhält dafür vom Staat kaum einen Dank, vernachlässigt ggf. seine eigene Alters- und Risikovorsorge und bringt sich, je nach Einzelfall, selbst in die gesundheitliche Überlastung bzw. in eine gesundheitliche Abwärtsspirale!

Diese Entscheidungen kann man im Endeffekt aber niemandem abnehmen, das muß wirklich Jede/Jeder mit sich selbst ausmachen!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Kommentar von Griesuh ,

Konrad Huber, in deinem Kommentar stecken leider einige Fehler:

Selbst wenn die Person die Pflegt das freiwillig macht gibt es nichts beim Sozialamt oder der Pflegekasse zu Outen. Denn im Begutachtungsbogen zur Einstufung werden die Personen die Pflegen erfasst und benannt. Wird gebraucht für die Beitragszahlungen auf deren Rentenkonto.

Für die Person die Pflegt gibt es von keiner  Kasse eine Entlohnung. Der Pflegebedürftige erhält bei der privat Pflege Pflegegeld. Und das kann er an die Person abgeben die Pflegt.

Da hilft auch kein Antrag auf Lohn für die Pflegeperson bei der Kasse.

Macht sie das gewerblich, so müsste sie eine Kassenzulassung haben um mit der Kasse abrechnen zu können.

das wird als einzelperson schwierig eine Zulassung zu erhalten. Also muss der Pflegebedürftige dies von seinem Pflegegeld bezahlen.

Die private Pflegeperson erhält, wenn die wtl. Pflege mehr als 14 Std. inkl. der Hauswirtschaft beträgt, von der Pflegekasse Beiträge auf das Rentenkonto einbezahlt, wenn sie Minijob, geringfügig beschäftigt oder Teilzeit beschäftigt ist ( 30 Std die Woche) oder Hausmann/frau ist.

Weiter kann sich ein pflegender Angehöriger  von der Arbeit befreien lassen onhe einbuße der Sozialleistungen.

Ein in eine Pflegestufe eingestufter pflegebedürftige kann sich auch einen Pflegedienst zusätzlich zur privaten Versorgug ins Hausholen. dann steht die Kombnileistung bereit. Der Pflegedienst rechnet dann seine erbrachten Leistuzungen direk mit der Pflegekasse ab. Über steigen die Kosten der eingekauften Leistungen den Höchstbetrag der jeweiligen Pflegestufe, so ist das mehr eingekaufte Privat zu bezahlen. Ist kein vermögen vorhanden, Antrag beim Sozialamt auf Grundsicherung und Zusuchuß zur Pflege beantragen

Antwort
von sassenach4u, 8

HalloRossi,

sind Sie ein Troll?

 Wollen Sie uns hier veralbern?

Wenn man sich ihre 356 Fragen anschaut, dann behaupten Sie fröhlich üppig geerbt zu haben und ein Haus bauen zu wollen.

Damit haben sie Vermögen, das können sie erst mal für Ihre Pflege aufbrauchen, dann zahlt ggf. das Sozialamt.

Kommentar von HalloRossi ,

Ich brauch noch 28 Jahre um in Rente zu gehen

Kommentar von Apolon ,

Mir war gar nicht bekannt, dass man erst ab 78 eine Rente erhält!

Ich bin jetzt knapp 50 und alle meine Freunde sind sehr damit beschäftigt, ihre Eltern zu versorgen.

Kommentar von sassenach4u ,

HalloRossi ist eben was besonderes!

Kommentar von sassenach4u ,

Na, dann haben Sie doch noch genug Zeit, um einen Vermögensstock aufzubauen, von dem Sie ihre Pflege finanzieren können.

Antwort
von Griesuh, 11

In deinem Beitrag gibt es einige Unstimmigkeiten.

Du schreibst:
Die Grundpflege bezahlt zwar die Kasse, aber nur morgens.

Und das ist falsch.

Wird ein  Pflegebedürftiger in eine Pflegestufe eingestuft  dann bekommt er  je nach Pflegestufe einen bestimmten Betrag an Pflegegeld oder Kombileistung bereitgestellt..

Hat er eine Pflegestufe und Kombileistung so kann der Pflegebedürftige sich Leistungen beim ambul. Pflegedienst einkaufen. Du kannst den Pflegedienst 5 x tgl. und mehr bestellen.

Übersteigen die eingekauften Leistungen beim Pflegedienst den Höchstbetrag der jeweiligen Kombileistung ist der Mehrbetrag privat zu bezahlen.

Dann schreibst du weiter:
ich habe keine Pflegeversicherung.

Das kann ansich sicht sein.

Denn warst oder bist du sozialversicherungspflichtig angestellt, so hast du neben deiner Krankenklasse auch Beiträge zur entsprechneden Pflegekasse bezahlt.

Auch als Selbsständiger ob in einer PKV oder als freiwilligversicherter in der GKV versichert hast du neben den Krankenkassenbeiträgen auch Beiträge In die entsprechende Pflegekasse ( Pflegeversicherung)  einbezahlt.

Selbst wenn du von der Arge Geld erhälst werden Krankenkassen und Pflegeversicherungsbeiträge von der Arge bezahlt.

Un dauch Rentr bezahlen Krankenkassen und Pflegekassenbeiträge. Diese werden dir dirrekt von deiner Rente abgezogen.

Ergo hast auch du eine Pflegeversicherung. Und deine Pflegeversicherung ist bei der Pflegekasse deinenr Krankenkasse zu finden.

Somit könntest auch du im Falle des Falles einen Antrag zur Einstufung stellen und würdest wenn die Voraussetzungen für eine Pflegestufe erfüllt sind auch Leistungen von der Pflegekasse erhalten.

Weiterhin kannst Hilfen beim Sozialamt beantragen.

Alsdo denke noch mals scharf nach ob du eine Krankenversicherung hast, wenn ja, dann bist du auch Pflegeversichert.

Ausführliche Beratungen zu diesem Thema erhälst du beim Pflegestützpunkt, dem örtl. Seniorenbüro, jedem ambul. Pflegedienst, dem VdK und anderen sozialen Einrichtungen.


Antwort
von petrapetra64, 1

Du hast die Möglichkeit, hierfür eine Versicherung abzuschliessen und bist versorgt. Wirst du pflegebedürftig und musst ins Heim, dann zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung ja noch was drauf und der Rest muss vom Sozialamt drauf gelegt werden. Eigenes Vermögen muss natürlich aufgebraucht werden. 

Von vielen Kindern ist ja auch nicht wirklich was zu holen, weil sie zu wenig verdienen. Ich kann und muss für meine Eltern auch nicht zahlen. Dann zahlt auch das Sozialamt. 

Antwort
von Silo123, 43

Zut Not springt dann das Sozialamt ein, aber es wird sehr hart werden. Zuhause kannst Du dann nicht mehr bleiben, wenn mehr erforderlich ist- das heißt dann Pflegeheim und das Taschengeld, was Dir dann verbleibt , reicht gerade mal für die Medikamente oder auch nicht.

Kommentar von Apolon ,

Medikamente bezahlt die Krankenversicherung!

Kommentar von Silo123 ,

Nur die verschreibungspflichtigen! Und vieles , was man gerade im Alter so braucht, ist halt nicht verschreibungspflichtig.

Teilweise spielen die Ärzte mit und verschreiben dann Medis, selbst, wenn es verschreibungsfreie Alternativen gibt.

Aber nicht immer: Ich kenne durchaus Leute, deren gesamtes Taschengeld für die Medis draufgeht.

Kommentar von Apolon ,

Und vieles , was man gerade im Alter so braucht, ist halt nicht verschreibungspflichtig.

Richtig - nur sind es dann meistens keine Medikamente, sondern Vitamin-Tabletten oder  sonstige unnütze Dinge die sie vom Heilpraktiker verschrieben bekam und der behandelnde Arzt die Mutter dann aufklären muss, dass diese Dinge ihr sogar schaden.

Kommentar von Silo123 ,

sämtliche leichtere Schmerzmittel, künstliche Tränen, viele Cortisonsalben, Blasen-Nierentee, viele Antipilzsalben , viele Antihistaminika, alle Urea- Präperate Vit. D (auch bei Mangel)- das ist nur das, was mir spontan einfällt, gibt sicher noch vieles mehr.

Antwort
von xxmauixx, 24

Das sozialamt und evtl. Das amt für grundsicherung

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