Ich habe mal gehört, dass die in manchen Fällen auch vom Arbeitgeber bezahlt wird. Stimmt das? Wie teuer ist denn so eine Brille eigentlich? Oder kann man sich die auch vom Augenarzt verschreiben lassen?

Moin... Erstmal DU. Warum sollen andere zahlen, wenn Du nicht richtig gucken kannst?
Solltest Du einen ausgeschriebenen Bildschirmarbeitsplatz haben, ist der Arbeitgeber zwar verpflichtet, Dich regelmäßig zum Sehtest zu schicken. Aber zahlen muss er Dir keine Arbeitsplatzbrille.
Da mußt Du einen kulanten Arbeitgeber haben. Meiner (öD) bezahlt nichts, nicht mal mehr Beihilfe.
oder die BG?? zahlen die vielleicht?
Monokel am 3. September 2009 23:35 Nein, warum sollten sie?

Davon hab ich wirklich noch nichts gehört. Wenn Du eine enorme Sehschwäche hättest und ohne ein teures Hilfsmittel in Form einer Brille Deine Arbeitsfähigkeit einbüßen oder Deinen Arbeitsplatz verlieren könntest, gibts vielleicht die Möglichkeit, über die Rentenkasse einen Antrag auf Finanzierung dieses Hilfsmittels zu stellen. Ich habe, da ich eine entsprechende Gehbehinderung und in Folge dessen auch Rückenprobleme habe, über die Rentenkasse vor Jahren einen ergonomischen Bürostuhl bewilligt bekommen. Dafür benötigst Du auf jeden Fall eine Stellungnahme des behandelnden Arztes, der die Notwendigkeit bescheinigt, eine Stellungnahme Deines Arbeitgebers zur Kostenübernahme (Ablehnung) und natürlich eine entsprechende Preiskalkulation des Optikers.
Aber ob das bei einer Brille Erfolg hat, kann ich Dir nicht sagen.
Monokel am 3. September 2009 23:35 Das wird, so glaube ich, nicht klappen, da selbst die gesetzl. Krankenkassen nichts zahlen. Eine Fehlsichtigkeit ist eben keine Krankheit.
Die gesetzlichen Kassen zahlen keine Brillen mehr (schon seit Jahren nicht). Kosten können sie je nach Dioptrienzahl und Glasqualität zwischen 20 und 600 Euro (nur die Gläser...).
SchwarzeBlume am 3. September 2009 23:54 Es gibt keine Arbeitsplatzgläser für 20€