Frage von hansi5000, 88

wer bezahlt die wartung bei nachtspeicheröfen wer bezahlt die rauchmelder prüfung wer bezahlt die gartenpflege sie hat sich von 285,00€ auf 5830,oo€ erhöht?

Expertenantwort
von anitari, Community-Experte für Mietrecht, 48

Erst mal zahlt der Vermieter.

Er kann diese Kosten jedoch, wenn vertraglich vereinbart, auf die Mieter umlegen.

Wenn sich eine Kostenart drastisch, unerklärlich erhöht hat vereinbart einen Termin mit dem Vermieter und klärt das gemeinsam. Als erstes durch Überprüfung (Einsicht) der  Originalbelege.

Mit Verkehrsrecht hat Deine Frage nun wirklich nichts zu tun.

Antwort
von ChristianLE, 55

Hierbei handelt es sich um Betriebskosten im Sinne der Betriebskostenverordnung.

Ist eine mietvertragliche Abwälzung vereinbart, zahlst Du die Kosten.

Bei einer derartigen Kostensteigerung würde ich aber von meinem Recht zur Belegeinsicht gebrauch machen und die Rechnungen prüfen.

Expertenantwort
von johnnymcmuff, Community-Experte für Mietrecht, 26

Diese Kosten gehören zu den Betriebskosten.

Entweder vertraglich vereinbart oder es wurde im Mietvertrag auf die Betriebskostenverordnung §2 Hingewiesen.

Gibt es Unstimmigkeiten oder erscheint Dir ein Posten zu hoch, kannst Du Einsicht in die Unterlagen verlangen bzw. Widerspruch einlegen.

Antwort
von beangato, 30

Das zahlst alles Du.

Wenn die Abbrechnung zu hoch erscheint, kannst Dich an die Verbraucherzentrale oder den Mieterschutzverein wenden.

Expertenantwort
von bwhoch2, Community-Experte für Mietrecht, 37

Wartung Nachtspeicheröfen per Mietvertrag (Verweis auf Betriebskostenverordnung) auf Mieter umgelegt ist normal. Rauchmelderprüfung ist eine neue gesetzliche Pflicht. Sie kann umgelegt werden.

Gartenpflege:

Es kann schon mal sein, dass die Gartenpflege in einem Jahr höher ausfällt und im anderen Jahr niedriger, aber eine Erhöhung von 285 auf über 5830 ist unmöglich.

Möglicherweise wurde etwas neu angelegt oder z. B. der Rasen komplett erneuert oder viele Bäume zurück geschnitten oder gefällt. Für all diese Maßnahmen darf er die Kosten aber nicht auf die Mieter umlegen.

Umlegbare Gartenpflege kann man in etwa so definieren, dass es sich um rein pflegende Tätigkeiten handelt, die ein Mieter mit ein wenig Werkzeug und Kenntnissen auch selbst durchführen könnte. Unkraut jäten, Rasen mähen, Sträucher zurückschneiden, Hecken schneiden. Recht viel mehr aber nicht.

Antwort
von schleudermaxe, 21

Bei uns immer der Vermieter, denn der bekommt bei uns die Rechnungen.

Und wenn es Mieter gibt mit eintsprechenden Vereinbarungen, können solche Kosten und Lasten ihm aufgebrummt werden. Schaue also in Deine Vereinbarungen und viel Glück.

Antwort
von DerHans, 29

Wartungs- und Prüfkosten gehören eindeutig zu den umlagefähigen Nebenkosten.

Dazu gehört auch die Gartenpflege. Hierbei wäre aber zu klären. wie es zu einem solchen Preissprung gekommen ist.

Expertenantwort
von albatros, Community-Experte für Mietrecht, 16

"5830,oo€"

Kommastelle verrutscht?

Sebst eine Verdoppelung müsste der V. begründen bzw. erläutern.

Umlage nur wenn mietvertraglich vereinbart.

Wartungskosten RM und NSÖ umlegbar, wenn vereinbart.

Antwort
von Bambi201264, 39

BOAH!

Das ist ja eine Steigerung von über 2000%! Setze Dich umgehend mit Deinem örtlichen Mieterverein in Verbindung, das ist nicht normal.

Antwort
von auchmama, 42

Wenn es im Mietvertrag aufgeführt ist - der Mieter, wer denn sonst?

Antwort
von lindgren, 43

Das wird auf die Mieter umgelegt, wenn es sich um eine Mietimmobilie handelt.

Antwort
von atzef, 33

Letztlich der Mieter.

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