Wem kann man wirklich vertrauen? Ist es denn nicht so, dass Makler unterschiedliche Provisionen von den Unternehmen (Anbietern) erhalten und dementsprechend in ihre eigene Tasche entscheiden??
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Generell jeder Versicherungsmakler, da diese gem. Vertrag dazu verpflichtet sind, dem Kunden nach dem sog. Best Advice Prinzip ( Beste Preis-leistungs-Verhälltnis ) Angebote zu unterbreiten. Sonst sind diese HAFTBAR bzw. können in Regress genommen werden.

Wichtig ist, dass es sich hier wirklich um einen Makler handelt, nicht um einen Agenten, der in keinem Fall unabhängig beraten kann.
Wenn es nicht um eine besonders komplizierte Versicherung geht, sondern um Hausrat, Haftpflicht o.Ä., dann lohnt sich das Nachsehen in einem "Versicherungsvergleich" im Internet.
Dort findet man sehr günstige Anbieter und bekommt häufig bei einem Online-Abschluss der Versicherung noch einen zusätzlichen Rabatt.
Es gibt nur das kleinste Übel. Mein Ratschlag, suche Dir drei unabhängige Makler/ Berater/ Finanzdienstleister und wie sie sich alle nennen und Du wirst feststellen wie groß schon die Diskrepanzen in Meinung, Empfehlung und Beratung sind. Nur Du kennst Deine Situation, Deine Bedürfnisse für entsprechende Versicherungsleistungen am besten und es bleibt Dir nicht erspart, am Ende selber das "Kleingedruckte" zu lesen. Selbst diese meine Darstellung ist nicht UNABHÄNGIG, denn sie ist abhängig von meinen schlechten Erfahrungen mit den Unabhängigen dieser Branche. Vertraue nur dem, was Du selber gelesen hast, nicht, was Dir einer erzählt hat!!
Hüte dich vor denen, die behaupten unabhängig (und Gutmenschen) zu sein. Oder wie es im berühmtesten Zitat von Adam Smith in seiner Wealth of Nations aus 1776 heißt:
„ Nicht von dem Wohlwollen des Fleischers, Brauers oder Bäckers erwarten wir unsere Mahlzeit, sondern von ihrer Bedachtnahme auf ihr eigenes Interesse.“
Genau so ist es, jeder ist von irgendetwas abhängig. vielleicht sollte man den makler jeweils bitten, seine provisionen für die einzelnen versicherungen transparent zu machen, denn hierin liegt wohl häufig das beste argument (für den Makler)!
engelhaar, dein einwand ist zwar gut gemeint, aber er trifft nicht zu wie die folgenden ausführungen zum versicherungsmakler zeigen. der text ist übrigens aus wikipedia, das erspart mir, den sachverhalt selbst zu formulieren:
"Ein Sonderfall ist der Versicherungsmakler. Im Gegensatz zum unabhängigen Vermittler steht der Versicherungsmakler nicht zwischen den Parteien sondern ausschließlich auf Seiten des Kunden, den er vertritt. Den Maklerlohn schuldet alleine der Versicherer. Dies hat sich als Gewohnheitsrecht entwickelt, weil der Verkehr aufgrund der behördlichen Kontrolle der Rechtsgeschäfte der Versicherer schon sehr früh davon ausging, dass es sich bei dieser Maklertätigkeit um eine Vertragsausfertigung alleine für den Versicherer handelte "
Unsere Versicherungen lassen wir von einem Maklerbüro in aller Regelmäßigkeit überprüfen. Und wie demosthenes schon sagte: es muss ein Makler sein.
Ein ganz heisser Tip: www.telis-finanz.de die professionelle Unternehmensberatung für den privaten Haushalt habe super erfahrungen damit gemacht, viel geld eingespart und völlig neue wege kennengelernt bei einer wirklich "unabhängigen" beratung
Da gibt es glaub ich so eine Zeitschrift "Finanz Test" oder sowas ähnliches. Oder auch die altbekannte Stiftung Warentest
Kabark am 24. Februar 2007 11:13 Genau. Die Stiftung Warentest. Die testet in einem Atemzug Versicherungen, Waschmaschinen, Kaugummi und Verhütungsmittel. Sowas soll glaubhaft sein? Nein, denn die folgen auch nur ihren finanzstarken "Auftraggebern"...
Also, ich hasse Finanzberater. Die wollen doch alle nur Ihre Provision abziehen. Ich bin bisher ganz gut mit meiner Internetsuche bei Stiftung Warentest (Finanztest), finanzscout24.de und geldsparen.de gefahren.
justii am 19. Juni 2007 07:49 Finanzscout24 ist Makler bzw. man wird an Makler in der Region weitergeleitet (an den man sich auch so hätte wenden können). Wo also ist der Vorteil?
Stiftung Warentest und Geldsparen.de führen keine Beratung durch und haften auch nicht für ihre Empfehlungen sondern unterliegen der "journalistischen Freiheit". Damit dienen sie zwar der Informationseinholung vor einem Abschluß einer Versicherung und sind damit sicherlich sinnvoll. Sie ersetzen jedoch in keinem Fall eine Beratung (und schon gar keine qualifizierte Schadensfall-Hilfe).
Lieben Gruß justii
Wirklich unabhängig sind nur Versicherungsberater, denen der Kunde ein Honorar für die Recherchearbeit zahlt. Versicherungsberater bekommen im Gegensatz zu Maklern und Versicherungsagenten keine Provision bzw. Courtage. Ob ein Versicherungsberater aber in jedem Fall kompeten ist, darf bezweifelt werden, wenn es um spezielle Fälle wie Freiberufler, Ärzte, Rechtsanwälte, Unternehmer etc. geht. Dies sind alles Berufsgruppen, deren Beratung viel Know-how erfordert. Besonders serviceorientiert sind die gebundenen Versicherungsagenturen, da diese den besten Kontakt zu ihren Hauptverwaltungen haben und Schäden am schnellsten und leichtesten abwickeln können. Dies ist ein Schwachpunkt von Versicherungsberatern. Viele Menschen suchen "Unabhängigkeit". Aber wer außer den Versicherungsberatern bietet dies? Beispiele: FINANZTEST verdient einen Haufen Geld mit den Lizenzrechten für den Abdruck der Testnoten, deshalb werden so viele Anbieter mit "Gut" oder "Sehr gut" getestet, "FINANZSCOUT24" ist ein Makler, der Produkte mit besonders niedrigen Provisionen gar nicht aufführt. Sogenannte "Unabhängigkeit" hat auch eine Schattenseite: Welcher Vertreter, welcher Makler, welche Versicherung engagiert sich für einen Kunden, der bei jedem Produkt immer den billigsten Anbieter heraussucht? "Abhängigkeit" bedeutet im Versicherungsbereich immer auch eine zweiseitige Abhängigkeit: Man selber sucht eine verläßliche Versicherung und die Versicherung sucht einen guten Kunden.
justii am 19. Juni 2007 08:07 brrr..... bei diesem Ratschlag für/zur gebundenen Agentur überläuft es mich schone in wenig kalt. Daß diese als Abhängige eine besonders gute Verbindung zur Hauptverwaltung haben stimmt wohl (aber ehr umgekehrt lächel die Hauptverwaltung zum Agenten). Für den Agenten gilt "Man beißt nicht die Hand, die einen füttert." Die Service- und Leistungsbereitschaft (Kundenorientierung) kann durch die Gesellschaft also sehr fein gesteuert werden. Versicherungen sind dabei sehr energisch.
WIRKLICH UNABHÄNGIG KÖNNEN NUR SOG BEHÖRDLICH ZUGELASSENE VERSICHERUNGSBERATER SEIN. DIESE SIND IN EINEM VERBAND ORGANISIERT: WWW.BVVB.DE IHNEN IST ES UNTERSAGT PROVISIONEN ZU NEHMEN! NUR HIER ERHÄLT MAN EINE BEDARFSBERATUNG! DER MEHRWERT DER BERATUNG IST NORMALERWEISE HÖHER ALS DAS FÄLLIGE BERATUNGSHONORAR.
es sollte sich aber um einen unabhängigen Versicherungsmakler handeln.
Gruß engelhaar!
Die "Best Advice"-Regelung kommt aus Großbritannien und ist nur dort bindend. In Deutschland einen Makler mit dem best-advice-Hintergrund haftbar machen zu wollen, ist aussichtslos.