Frage von poppedelfoppe, 253

Wenn zu 100% beweisbar wäre dass Gott und die Bibel ein Schwindel war, müssten dann sofort alle Kirchen zumachen oder würde alles normal weitergehen?

Antwort
von Dxmklvw, 87

Das ist eine Sache des Mengeverhältnisses.

Wenn 80 Prozent aller Menschen auf die eine oder andere Weise an einen Gott glauben, dann würde es auch in einem Fall gemäß der Fragestellung eine entsprechende Mehrheit geben, die damit argumentiert, daß diejenigen, die den "Beweis" erbracht haben, bei allem unfachmännisch vorgegangen sind und unbrauchbare Methoden angewendet haben.

Umgekehrt wäre es aber vermutlich dasselbe. Würde irgend eine Religionsgemeinschaft die Existenz Gottes eindeutig nachweisen, dann wäre die Antwort derer, die es schon immer bestritten haben, mit sehr großer Wahrscheinlichkeit "fauler Zauber, unwisschaftliches Vorgehen, Verkennung usw.".

Das Problem:

In der Religion zählt Glaube, und Wissen nur dann, wenn es den Glauben bestätigt. Selbst Aussagen, die sich gegenseitig ausschließen, gelten in der Religion bei Bedarf als "lediglich falsch verstanden".

In der Wissenschaft zählt Nachweisbarkeit und schlüssiges logisches Begründen, und sonst nichts. Hört sich etwas logisch an, dann wird es ab und zu dogmatisch von vielen geglaubt und oft für lange Zeit nichts mehr nachgeprüft.

Die Religion hat das Problem, daß sie glaubt, ihr Glaube wäre richtig, und die Wissenschaft hat das Problem, nicht gerne anzuerkennen, daß auch wissenschaftliche Erkenntnisse die besondere Eigenschaft haben, daß geglaubt wird, sie seien zutreffend.

Kommentar von Horus737 ,

Dass alles Schwindel sei, ist eine böswillige Unterstellung, die nur provozieren soll. Eine Frechheit! Und alle fallen darauf rein.

Antwort
von janus160, 17

Poppedelfoppe, du stellst einerseits kluge tolle Fragen, aber echt schade, dass immer (!!!) schon in der Frage der Fehler steckt, sie nicht beantworten zu können.

Glaube ist Glaube - und Wissen ist Wissen. Glaube ist vage und unsicher, aber grenzenlos. Wissen ist konkret und prinzipiell eher feststehend, aber begrenzt auf alles Erforschte und auf all das, was der Mensch dazu überhaupt in den Fokus nehmen kann, weil er es sieht oder ahnt.

Selbst Atheismus und Agnostizusmus ist letztlich ein Glaube. Wenn es jemand gäbe, der die Frage nach dem Gottesglaube und der Gottesexistenz abschließend beantworten kann, dann wäre es eine Art Gott (auch nicht arg schlimm dabei, wenn es nicht haargenau dem entspräche, was sich die Menschen aktuell im 21.Jh darunter vorstellen)

In dem Moment wäre deine Frage aber beantwortet bzw. negiert oder ausgehebelt, oder wie immer man das jetzt nennen kann.


Antwort
von honigtopf3239, 7

Man kann die Nichtexistenz einer Sache niemals beweisen. Das ist das Grundproblem. Deshalb werden immer irgendwelche Menschen an irgendwelche Götter glauben. Selbst wenn man ein Negativ beweisen könnte, müssten alle Menschen in der Lage sein es zu verstehen und es dann beigebracht bekommen. Das wird nicht so schnell passieren, es gibt sogar jetzt noch Leute die die Evolutionstheorie anzweifeln. Genauso gibt es vermutlich noch Leute die glauben die Erde wäre eine Scheibe.

Antwort
von ThomasJNewton, 29

Wie ich es in der Schule gelernt habe, ist jede "Wenn-Dann-Aussage" wahr, wenn das "Wenn" unwahr ist.

Du schreibst "beweisbar" und nicht "bewiesen".
Selbst wenn es bewiesen ist, werden das einige einfach ignorieren, sodass es (ihnen) nicht beweisbar ist.

Von allen Beweisen abgesehen haben Gläubige schon bei Hinweisen oder Andeutungen oder Hinweisen auf Andeutungen eine ganz eigene Logik, die maximal präventiv schon normales Kommunikationsverhalten verhindert.

Auch das Denken kennt Umleitungen, Stauungen, und auch Vollsperrungen. PUNKT.

Antwort
von Kiboman, 114

ich denke nicht da sonst der lebenssinn einiger weg wäre, entweder geht's weiter wie bisher oder es wird an den schöpfer des Schöpfers geglaubt

anders herum, mir als atheist Wäre es total egal wenn es ihn geben würde, ändern würde sich meine Lebenseinstellung dadurch auch nicht.

Kommentar von Ryuuk ,

Nun, wenn es den Christlichen Gott tatsächlich gäbe, kämst du als Atheist in die Hölle (so schwachsinnig es auch ist, das der Ach So Liebe Gott, so etwas würde), also würde für dich eigentlich nicht egal sein. Jedenfalls im Nachhinein.

Kommentar von Kiboman ,

wenigstens hab ich mich mein lebe lang nicht beeinflussen lassen.

und moralische Grundsätze brauch ich mir nicht von einem gott beibringen lassen

Kommentar von RudolfFischer ,

Zitat: "Nun, wenn es den Christlichen Gott tatsächlich gäbe, kämst du als Atheist in die Hölle (so schwachsinnig es auch ist, das der Ach So Liebe Gott, so etwas würde) "

Eben! Daran sieht man, dass ein solches Gottesbild schwachsinnig ist. 2000 Jahre, nachdem Jesus den liebenden Vater verkündigt hat, sollte man sich auch öffentlich von dem alttestamentlichen Tyrannen verabschieden. Die christlichen Theologen haben das längst getan, in den Kirchen wird es nicht mehr gepredigt, aber niemand merkt es, vor allem diejenigen nicht, die die Kirchen als Feindbild nicht verlieren wollen. 

Kommentar von tooob93 ,

dem Christlichen glauben nach müsste es doch eher so sein, dass man in den Himmel kommt solange man alle seine Sünden bereut. Soweit ich weiß (bin alles andere als ein Profi auf dem Gebiet) wollte Christus nicht dass man an ihn glaubt, oder an die Religion, sondern dass man friedlich zusammen lebt. Wobei die Bibel auch x mal übersetzt wurde, massig übersetzungsfehler drin sind, mal abgesehen davon dass früher kaum jemand schreiben konnte und alle geschichten weitererzählt wurden, bis sie irgendwann niedergeschrieben wurden. Und wer erzählt schon eine langweillige Geschichte, also wird sie jedesmal noch etwas aufgepuscht wenn man sie weitererzählt.

Kommentar von chinly ,

@tooob93: Die Aussagen in diesem Kommentar sind leider vom ersten bis zum letzten Wort einfach nur falsch. Vielleicht kannst du dich erst einmal informieren, bevor du so einen Unsinn schreibst?

Kommentar von chinly ,

@Ryuuk: Hölle bedeutet schlicht und einfach "Reich des Todes", "Totenreich" oder auch "Zustand des Todes". Unterschieden wird dann allerdings zwischen einem zeitlich begrenzten Tod bis zur Auferstehung, und dem endgültigen Tod "ewige Verdammnis", dem endgültigen Erlöschen auch der geistigen Existenz.

Kommentar von Ryuuk ,

Also, entweder man kriegt ewiges Leben, oder ewigen Tod?

Das klingt gut genug, soweit es mich betrifft.

Kommentar von chinly ,

Du darfst es dir aussuchen ;-)

Antwort
von Richard30, 61

Es würden sich neue "Religionen" bilden, die halt nicht an einen Gott glauben, anderseits würden viele auch einfach die Beweise nicht anerkennen.

Aber wie wäre es denn anders herum, wenn Gott aufeinmal vom Himmel sprechen würde und sagen würde: "Die und die Religion ist richtig". Warscheinlich wäre es dann auch ähnlich. Es würde Pseudoreligiöse geben, die im prinzip weiterleben wie bisher, aber halt so tuhen als ob, viele würden aber auch so tuhen, als sei das alles ne Verschwörung und das wäre garnicht Gott, das wären von der Regierung riesige Lautsprecher die irgendwo aufgestellt wurden e.c.t.

Also egal wierum, wenn jemand an etwas glauben will/ nicht an etwas glauben will, dann wird er das auch wohl, zumindestens wohl die meisten.

Antwort
von RonnyFunk, 4

Interessante Frage, aber mir kämen da noch Fragen auf, wie man so geschickt lügen konnte und wieso man einen solchen Aufwand betrieb, um diesen Schwindel aufrecht zu erhalten und so.

Wir können es ja mal anders herum fragen, wenn zu 100 % beweisbar wäre, dass die Bibel stimmt, musst Du dann die Beweise anerkennen?

Antwort
von Illuminaticus, 39

Die Bibel und Gott sind kein hundertprozentiger Schwindel, sie bringen uns nur auf die falsche Faehrte.

Sie lassen uns denken, dort draussen ist ein maechtiger Gott, der alles kontrolliert und wir Nichts sind, nur ein haufen Menschen, wie die Schafe auf der Weide.

Der Gott nach dem alle suchen ist nicht dort draussen, eine Art Weihnachtsmann, der ein grosses Buch hat und alles eintraegt und nichts vergisst! Ein schoene Vorstellung!

Der Gott ist in uns und wir suchten all die Centurien total an der falschen Stelle, weil die angeblich heiligen Schriften es uns so mitteilten.

Wir sind der Ablenkung verfallen und finden nun nicht mehr aus dem Dickicht der Gedanken, die uns permanent verfolgen und eine Erklaerung verlangen.

Sobald du zu der Erfahrung deines wahren Selbst aufwachst, brauchst du keine Religion mehr, keine Andachten, du hast dich selbst erkannt und somit auch Gott und dann bist du frei fuer allle Ewigkeit! Alles Gute!

Kommentar von chinly ,

 du hast dich selbst erkannt und somit auch Gott

Du meinst also, du bist Gott?

Kommentar von Illuminaticus ,

Damit meine ich, wenn du dich selbst erkennst, dann erkennst du Gott, Jesus sagte das, glaube ich. Das heisst, Gott ist in dir! Viel Erfolg!

Kommentar von anniegirl80 ,

Sowas hat Jesus sicher nicht gesagt - da hat wohl jemand dich auf die falsche Fährte gebracht.

Du meinst vermutlich dieses Jesus-Zitat:

"Und das ewige Leben besteht darin, dich zu erkennen, den einzig wahren Gott, und den, den du gesandt hast, Jesus Christus." (Joh 17,3)

Kommentar von Illuminaticus ,

Es koennte es gesagt haben aber du hast recht, ich habe es mit dem Orakel von Delphi verwechselt. Danke fuer den Hinweis. Alles Gute

Kommentar von chinly ,

@Illuminaticus:

Meinst du damit den Soll-Zustand der Vollkommenheit, den man zwar bei ehrlicher Selbstbetrachtung erkennt, man aber auch gleichzeitig zugeben muss, dass man davon noch ganz weit entfernt ist (= Istzustand)? Womit auch das Gewissen zu tun hat. Die Erkenntnis der Vollkommenheit wäre demnach die Erkenntnis Gottes. So in etwa meinst du das?

Kommentar von Illuminaticus ,

Ja, die Vollkommenheit der Leere aus der alles entsteht, nennen wir es Meer der Moeglichkeiten. Wir alle sind schon immer vollkommen, aber erkennen es nicht, weil wir dort draussen suchen und uns der liebe Verstand in einer Art Illusion haelt mit seinen Gedanken.

Antwort
von LucienneJordan, 47

Die Frage ist herrlich gut. =)

Also... Gott und die Bibel (seinen sie nun echt oder nicht) kann man nicht zu 100% beweisen oder abstreiten. 

Wenn es möglich wäre, würden aber trotzdem nicht alle Kirchen dicht machen. Gott und die Kirche sind für viele Menschen ein Zufluchtsort. Das wäre alles nicht so einfach. 

Aber das ist nur hypothetisch, denn Gottes Existenz kann man (oder konnte man bis jetzt) weder beweisen noch abstreiten, es gibt Argumente für beide Seiten. Und selbst wenn er im theologischen Aspekt nachweisbar nicht existent wäre, wäre er doch sicher nicht für alle Menschen "gestorben" und immer noch aus ethnischen Gründen existent. Und nicht jeder würde den "Beweisen" glauben schenken.

Aber schön, dass mal solche Fragen gestellt werden (mit Anspruch)

LG- Lucy =) 

Antwort
von DerBuddha, 26

die frage ist NICHT, was wäre wenn, sondern, WARUM glauben die menschen an diese märchen, obwohl zu 100 prozent bewiesen ist, dass die märchen alle nur märchen sind.............

die wahrheit ist nun mal, dass es keine götter gibt und dass der monotheismus nur auf lügen aufgebaut ist...............das beweist die geschichte der religionen, die geschichte der menschheit, die geschichte der ganzen kulturen UND die schriften des monotheismus selbst.............!!!!!

da jedoch 85 prozent der menschen an einen gott glauben, dabei ein belohnungs- und bestrafungssystem erfunden wurde, mit den dingen, die sich der mensch schon immer wünscht, werden sämtliche echten fakten und beweise trotzdem abgelegt..........man will lieber an märchen glauben, die unsterblichkeit erlangen, die auferstehung oder das paradies.............. OHNE diese märchen wäre z.b. der monotheismus überhaupt nicht überlebensfähig................

der vatikan selbst ist im besitz von vielen schriften, die ganz andere dinge aufzeigen, als es die kirche gerne hätte, z.b. dass jesus gar nicht gekreuzigt wurde, sondern "nur" an einen pfahl gebunden wurde............ viele schriften beinhalten dinge, die ein völlig anderes bild des monotheistischen glauben zeigen würden........ die wahre geschichte von jesus, vom gott jahwe, vom teufel, der hölle, von den angeblichen drei heiligen königen usw.....alles nur dinge, die erfunden wurden um die vormachtsstellung des monotheistischen glauben aufrecht erhalten zu können...............

der grösste betrug der menschheit ist die religion selbst, dass kann man sehr leicht beweisen, aber ändern würde sich trotzdem nichts, denn der mensch will gerne belogen werden............ das zeigen die antworten von gläubigen, wenn sie die wahrheit kennen....denn der standardsatz lautet dann immer:

"kann ja sein, dass es so ist, aber ich glaube trotzdem weiter"............ dass sagt alles und zeigt auch, dass der gläubige lieber ein glaubenssklave ist, als seine echte freiheit selbst zu nutzen, denn wenn etwas schief läuft, kann man es so sagen: es ist gottgewollt............. einfältiger geht es zwar nicht mehr, aber dafür ist man dann auch nicht mehr selbst verantwortlich für den mist, den man verzapft hat und mit dem man dann leben muss................und wenn etwas gut verlaufen ist, ist sowieso ein gott daran beteiligt, denn man erhebt sich selbst dabei über den rest der menschheit, denn wenn ein gott einem geholfen hat, muss man ja etwas besonderes sein...........

diese denkweise zeigt sich auch immer, wenn gläubige behaupten, ein gott habe ihnen in der grössten not geholfen, oder ein gott hat ihnen das leben gerettet usw....usw.........dumm dabei ist dann immer nur, dass man keine echten antworten mehr bekommt, wenn man dann fragt, warum ausgerechnet sie hilfe erhalten haben, während millionen kleine kinder jeden abend ihren gott anflehen und um hilfe betteln und trotzdem missbrauch/misshandlung erleiden müssen............ WO war da dann dieser gott? und warum sollte dieser gott dann solche unterschiede zwischen erwachsenen und kleinen kindern machen?...........

tja, dass der glaube nur immer in den köpfen der menschen stattfindet, dass es keine echten gottheiten gibt, wird nie ein gläubiger zugeben..............aber mal ehrlich, wenn ein echter erbauer des universums existieren würde, warum maßen sich die menschen dann an, diesen "erbauer" mit ihren menschlichen und lächerlichen eigenschaften auszustatten, in menschliche kategorien zu stecken oder zu behaupten, dass sie diesen "erbauer" überhaupt verstehen und begreifen können?..........

denn einen echten erbauer des universums würde kein mensch dieser welt jemals verstehen, begreifen, erfassen und schon gar nicht mit menschlichen eigenschaften wie liebe oder güte ausstatten können.............denn wir verstehen ja noch nicht das universum richtig, wollen aber den schöpfer dieses universums verstehen können?......lächerlich............

JEDER, der sich also vorstellt, wie sein gott wäre oder sein müsste, hat sich gerade einen eigenen gott erschaffen............. und genau DASS hat der mensch auch wirklich getan.......nicht gott hat den menschen erschaffen, sondern der mensch sich seine götter selbst...............:)

Antwort
von gottesanbeterin, 34

Hätte, würde, täte, könnte... Wem hilfts denn wenn wild herumspekuliert wird?

"...oder würde alles normel weitergehen"  -  Was geht denn schon "normal"? und warum geht es denn "weiter".

Wohin soll es denn gehen, das, was "weiter" geht?

Und was ist es denn, das da überhaupt geht? - oder gehen soll?

Wie muss/soll/kann (oder müsste/sollte/könnte) man das verstehen?

Antwort
von Maarduck, 60

Für einen Beweis braucht man immer mindestens zwei Menschen. Einen der den Beweis erbringt und einen zweiten der den Beweis versteht oder anerkennt. 

Meiner Ansicht nach ist es bereits zu 100% bewiesen, dass die Bibel in großen Teilen ein Schwindel ist und der Glaube an den Gott der Bibel (und den der Tora und den des Korans) in großen Teilen falsch ist. Trotzdem machen die Religionen und Kirchen weiter, als wäre nichts geschehen, ganz einfach weil sie Meister im ignorieren von Fakten sind.

Glauben heißt nicht wissen, Religion heißt nicht wissen wollen und Kirche heißt mit diesem nicht-wissen-wollen Geld verdienen.

Kommentar von bastianprimus ,

quellen?

Kommentar von Maarduck ,

einfach in Wasser schmeißen, dann quillt es

Kommentar von DerBuddha ,

@bastianprimus

quellen?

die geschichte der religionen selbst.........für dich aber:

Jahwe, Gott oder JHWH/Allah: ist in Wahrheit ein "Heiden"-Gott, denn er war der Vulkangott der Schasu-Nomaden, der zusammen mit der Göttin Aschera von den Schasu angebetet wurde und in die Ägyptische Tausende-Götter-Welt der ägyptischen Mythologie hinausgetragen und verbreitet wurde.
800 v. Chr. wurde dieser Gott dann zum alleinigen monotheistischen Gott, denn zu dieser Zeit führte Israel viele große Kriege und in dieser Zeit war kein Platz mehr für eine Fruchtbarkeistgöttin, die allmählich aus diesem Glauben verschwand, im Schöpfungsmärchen jedoch noch indirekt erwähnt wird, mit der Aussage: "Gott schuf den Menschen zum eigenen Bilde, als Mann und Frau". Im übrigen entspringt der Name Jahwe der gleichnamigen Region, aus dem die Schasu ursprünglich kamen und dieser Ortsname wurde schon 1400 v. Chr. erwähnt, denn es gibt in Soleb im Sudan einen Tempel vom Pharao Amenophis dem 3., auf dem er alle Völker in Hieroglyphen verewigt hat, die er in Feldzügen jemals besiegt hat. Selbst in der Bibel wird seine echte Abstammung beschrieben, z.b. beim brennenden Dornbusch, oder bei der Beschreibung des wandernden Volkes Israels, denn was steht dort in der Bibel? Genau, am Tage weist eine Rauchfahne den Weg, in der Nacht eine Feuersäule. So sieht man auch einen Vulkanausbruch, aber keinen echten Gott, der jemanden einen Weg weist....*g*. Selbst bei der Beschreibung, als Moses die Gebote empfangen hat, wird ein möglicher Ausbruch eines Vulkanes beschrieben, denn die ganze Gegend war vor über 2000 Jahren tektonisch sehr aktiv.............:)

Hölle: der Ursprung liegt in der ägyptischen Mythologie, hatte dort aber einen ganz anderen Hintergrund, wurde Unterwelt genannt und in dieser musste jede Nacht der Sonnengott Ra/Re hinabfahren, Abenteuer bestehen um am nächsten Tag wieder am Himmel erscheinen zu können. Aus dieser Unterwelt hat der monotheistische Glaube dann die monotheistische Hölle erfunden, um die Gläubigen an seinen Glauben zu binden und mit schönen erfundenen Märchenstrafen dann drohen zu können..............

Teufel/Satan: Der Ursprung liegt in der griechischen Mythologie, wurde dort Minotauros genannt, sieht sogar aus wie der monotheistische Teufel und lebte, ups, unter der Erde.
Er fraß gerne Menschen und wurde als Strafe von einem Gott (Poseidon) den Menschen untergejubelt UND später getötet. Aus dieser Geschichte entstand dann der monotheistische Teufel....*g*.

10 Gebote: Ursprünglich waren es 613 Regeln und Gebote, die aus allen Teilen der Welt stammten und immer nur innerhalb der Stämme, Clans und Familiensippen galten. Aus diesen 613 Regeln wurden ca. 500 v. Chr. dann die 10 Gebote des monotheistischen Glaubens. Zudem stammen etliche von ihnen aus der ägyptischen Mythologie, denn im Totenbuch der Ägypter standen z.B. „Götter verehren“, „Vater und Mutter ehren“, „Nicht töten“, „Nicht stehlen“ und „Kein sonstiges Unrecht begehen“. Sie sind also schon 1000 Jahre älter als die Monotheistischen Gottgebote und waren für die Ägypter ein wichtiges Zeugnis am Ende des Lebens beim Totengericht.
Kapitel 125, Ägyptisches Totenbuch: „Ich habe die Götter, die meine Eltern mich gelehrt haben, verehrt alle Zeit meines Lebens, und jene, die mir das Leben geschenkt haben, habe ich immer in Ehren gehalten. Von den anderen Menschen aber habe ich keinen getötet und keinen eines mir anvertrauten Gutes beraubt noch sonst ein nicht wiedergutzumachendes Unrecht begangen“
Die ersten Drei Gebote im Monotheismus wurden zudem erfunden/verändert um den alleinigen Gottesanspruch zu untermauern. Alle anderen Gebote stammen aus älteren und vielen Religionen/Volksgruppen, wobei jedoch die Gebote dann immer nur innerhalb der jeweiligen Kulturen und Sippen galten nicht bei Feinden oder anderen Sippen. Beispiel „stehlen“, Stehlen war ein guter Test für Heranwachsene in vielen Nomadenstämmen, Naturvölkern usw. um die Männlichkeit zu beweisen. Selbst Bräute wurden fast immer aus anderen Sippen gestohlen.

also einfach mal selbst mit der geschichte der religionen beschäftigen, dann wirst du auch etwas lernen........... nämlich, dass der mensch sich seine götter selbst erschaffen hat............

Kommentar von chinly ,

Wirklich schön, dass du uns immer sehr gerne und ausführlich bestätigst, sogar mit Quellen, dass es den Glauben an Gott schon immer gegeben hat! Was ja von vielen Nichtgläubigen bestritten wird...;-)

Kommentar von Maarduck ,

Wirklich schön, dass du uns immer gerne bestätigst, dass Gläubige sich mutwillig dumm halten, weil sie einfach nicht wissen wollen.

Kommentar von chinly ,

Dann kläre uns doch bitte auf mit deinem "Wissen"!?

Grabbeigaben finden sich schon in Gräbern, die in die Steinzeit datiert werden.

Und wenn es 2 Möglichkeiten gibt, von denen die eine nichts verspricht, die andere jedoch alles? Warum soll man dann so dumm sein, und das "Nichts" wählen, das es nicht einmal aus wissenschaftlicher Sicht gibt?

Wenn für dich das "Nichts" ausreicht, dann ist das eben so. Gläubigen reicht das aber nicht, sie denken weiter.

Kommentar von scatha ,

- Genau so ist es. Ohne Einigkeit in gewissen Grundsätzen ist ein Beweis nutzlos.

- "Meister im Ignorieren von Fakten": Tja das haben die Kirchen mit Politikern gemeinsam. Zufall ? ;)

- Guter Spruch, stimme aber nicht ganz zu, Echter Glaube ist eher sowas wie "Ahnen", oder, eine Weltsicht nach längerem Überlegen als stimmig anzuerkennen. Es gibt natürlich auch noch den Glauben, der entsteht, wenn man eine Behauptung oft genug gehört hat, ohne auf eine Gegenmeinung gestoßen zu sein. Also, man glaubt, weil man so erzogen ist.

Antwort
von muhamedba, 20

Die Kirche ist doch heute schon mehr ein Verein als eine Religion. Du kannst zur Kirche gehören aber nicht daran glauben, das Jesus Gott/SohnGottes/Geist ist. Deshalb wird die Kirche immer kleiner und findet auch kaum neue Anhänger. 

Erzähl einem Christen, wie die Bibel erschaffen wurde und die würden sofort 50% der Anhänger verlieren.

Kommentar von chinly ,

Und, wie wurde denn die Bibel "erschaffen"?

Glaubst du im Ernst, dass es der Erzengel Gabriel war, der Mohammed gegen seinen Willen mit einem beschriebenen Tuch fast erstickte, und ihn so zum Erzählen des Korans zwang? (Wikipedia)

Kommentar von muhamedba ,

Probier es doch aus... Erschaffen deine eigene Religion und schau mal, wie viele dir folgen werden. Spar dir die 1-2 min. Wikipedia und versuch es gar nicht - du schadest mit dem.Unwissen nur dir selbst.

Kommentar von chinly ,

Du kannst den Wiki-Eintrag jederzeit löschen oder berichtigen, falls er nicht der Wahrheit entspricht.

Hier nun die "Erschaffung" der Bibel, die den meisten Christen bekannt sein dürfte:

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd...

Antwort
von Jogi57L, 22

WENN es einen definitiven Beweis gäbe, dass "Gott" ein Schwindel ist, könnten sofort ! alle Religionsgemeinschaften "schließen".....

angenommen, eine nicht irdische Rasse würde hier ankommen, und sagen:

ihr seid eines unserer Experimente... bei euch auf Terra haben wir probeweise einen "Gott" installiert....

.. bei anderen bewohnten Planeten haben wir was anderes gemacht...

bei einem sogar " FSM".... und dort wird jetzt jeder gelyncht... der was anderes verspeist, als Spagetti

bei wieder anderen Lebewesen haben wir behauptet, jeder müsse einen Kristall besitzen....

.. und die tun es tatsächlich....

bei noch anderen Wesen, sagten wir:

Der/die Dickste ist die/der Beste... Ihr sollt euch möglichst  nicht bewegen, sondern fressen, fressen, fressen....

.. dort können wir leider nicht mehr landen, weil die Körperfülle der Wesen den gesamten Planeten einnimmt....

____________________________________________________________

Wenn sie dann noch erklären könnten, wie und warum überhaupt irgendetwas existiert....

dann könnten wohl  "Religionen" sich tatsächlich "verabschieden"

Antwort
von JTKirk2000, 23

Da dies ein so gewaltiges "wenn" ist, wie Du es Dir vermutlich kaum vorstellen kannst, ist es eher sinnlos, über diese Frage überhaupt nachzudenken, und selbst wenn es sich anders mit der Wahrscheinlichkeit zu solchen Beweisen verhalten sollte (diese also in irgendeiner Form möglich und eindeutig sein sollten), ist Deine Frage rein rhethorisch.

Antwort
von Lazybear, 16

Denke, dass es eine menge mehr Menschen gibt, die von depressionen geplagt sind, wenn das passiert! Also kenne einen homosexuellen der damit ganz offen in die kirche geht und dort sogar ne wichtige aufgabe hat, ihm geht es dabei nur um die tradition, es macht ihm einfach spaß, er machts nicht aus glauben! Denke dass die kirchen weiter da bleiben würden aber sie hätten dann eine andere aufgabe! In der sowjetunion gab es ja auch weihnachtsbäume :)

Antwort
von christ1235, 29

das haben schon viele versucht in der Vergangenheit, alle Christen und Kirchen auszurotten, hat aber keiner geschafft , weil Gott da ist, er lebt.

Kommentar von DerBuddha ,

@christ1235,

weil Gott da ist, er lebt.

BEWEISE????????????

das problem ist, dass 85 prozent der menschen an eine märchenfigur glauben und NUR deshalb existieren religionen NOCH............. aber mit sicherheit nicht mehr lange, denn der mensch steht irgendwann an der schwelle zum nächsten geistigen entwicklungssprung und wird sich entscheiden müssen.....entweder weiter an märchern zu glauben oder die eigenen erkennntisse anzuerkennen..........

WAS wirst DU dann sagen, wenn CERN z.b. beweist, dass das universums NICHT durch ein schöpfungsmärchen entstanden ist?.......... NUR weil wir JETZT noch nicht alles verstehen, bedeutet es icht, dass märchenfiguren dann für die unverständlichen dinge verantwortlich sind................. oder glaubst du echt noch an den donnergott, dem gott des feurs oder des blitzes?............ die unverständlichen naturgewalten waren nämlich der GRUND für die erschaffung von überwesen, denn diese waren dann für die unverständlichen dinge verantwortlich......................:)

Kommentar von christ1235 ,

Ich habe Gott nie gesehen, aber ich habe ihn schon sehr oft erfahren. und ich bin nicht die einzige.

wenn ich ihn  nicht erfahren hätte, wenn er nicht schon hunderte von Gebete erhört hätte, wenn er nicht schon sooo oft zu mir gesprochen hätte durch die Bibel, wenn ich den Frieden nicht hätte den Gott mir gibt, dann glaub mir würde ich auch ein Atheist sein.

Mein Glaube ist nicht stark, manchmal sogar sehr schwach, aber es ist Gott der mich trägt, der mir meinen Glauben immer wieder stärkt.

Kommentar von chinly ,

"Der Tor spricht in seinem Herzen: Es ist kein Gott" (Psalm 14,1; Elberfelder Bibel)

Derselbe Vers beschreibt die Folgen solchen Denkens:

"Sie haben Verderben angerichtet, sie tun abscheuliche Taten, da ist keiner, der Gutes tut."

Gott erkennt die Motive solcher Menschen, die seine Existenz rigoros leugnen.

 

Antwort
von Ryuuk, 22

Es würde sich in etwa so gestalten:

Antwort
von nowka20, 5

Gottesexistenz

---existieren kann nur etwas, was mit unseren sinnesorganen zu erfassen ist.

---da gott etwas geistiges ist, ist er unerfaßbar und kann deshalb auch nicht existent sein.

---unser denken ist das falsche werkzeug, um uns gott überhaupt zu nähern.

---ist die frage falsch gestellt, so wird auch die antwort falsch.

---gott ist jenseits von existenz und auch von nichtexistenz.

Jes 55,8-9

8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR,

9 sondern soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken

Antwort
von Barrabas7, 21

Der Glaube an dem Glauben. Glaube läßt sich bekanntlich nicht beweisen. Jeder wertet zudem G'tt und dessen schriftlichen Auslegung einzig für sich aus. Dieser IST und SOLL Zustand ist unbeschreiblich. Die Kirchen können als sozialer Puffer verstanden werden. Gläubige Christen somit als Katalysator...

Antwort
von stoffband, 16

Das wirds nicht geben.....

Antwort
von alexander329, 6

Auch "Beweise" kann man als Lüge hinstellen.

Für Christen gibt es auch Gottesbeweise, z.B. wenn Gott, Jesus oder Maria zu einigen Menschen sprechen wie in Medjugorje, Fatima u.v.a.

Antwort
von Dichterseele, 26

Wir wissen auch, dass es keine Elfen, Zombies oder Vampire gibt - trotzdem gefällt es vielen Leuten, daran zu glauben.

Es ist halt einfacher, auf die gute Fee zu warten oder an ein Wunder Gottes, anstatt selbst um etwas zu kämpfen...

Die Trägheit ist die Mutter der Feigheit und der Dummheit - und letztere bestraft das Leben.

Davon abgesehen sind Politiker offenbar unfähig, konsequent zu handeln - siehe Umweltschutz...

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