Frage von Respostio, 2.392

Wenn wir ausgerechnet jetzt leben, ist die Chance dann nicht extrem hoch, dass wir schon sehr oft zuvor gelebt haben?

Nur mal angenommen dass wir eine Seele haben, die nach dem Tode weiter existiert, wenn wir also ausgerechnet gerade JETZT leben (in all der ewigen Zeit des Universums und der Erde) , ist es dann nicht rein rechnerisch extrem wahrscheinlich, dass wir schon viele Leben vor diesem hatten?

Was denkt ihr darüber - ist das nicht ein starkes Indiz für die Reinkarnation?

Und wenn man es annimmt, WARUM werden wir immer und immer wieder reinkarniert - ohne eine Erinnerung daran zu haben?

Hier eine kurze und pragmatische Rechnung: die Menschheit gibt es als solche (nicht den Menschenaffen) schon etwa 200.000 Jahre - wenn wir von einem langen Leben von 100 Jahren ausgehen, dann passen davon 2000 in diese Zeit!

Die Chance, nun ausgerechnet JETZT zu leben (wenn man annimmt nur ein einziges mal zu leben) beträgt also 1/2000 (1999 gerundet)

das sind 0,05%

oder anders:

Die Wahrscheinlichkeit dass das einzige Leben, das man hat (sofern man an ein YOLO - You Only Live Once - glaubt) noch vor einem liegt, oder schon längst gelebt wurde beträgt - großzügig bemessen - 99,95%

Antwort
von david23x, 930

Man stelle sich vor, man hätte eine Reihe von 100 1en und 0en, und
man weiß, dass mit 50% Wahrscheinlichkeit die ganze Reihen aus 1en
besteht und mit 50% alle bis auf eine Ziffer eine 0 ist. Wenn man eine zufällige
herausgreift und es ist eine 1, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass
nur 1en da sind, ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass alles 1en sind
ca. 99,0099% und dafür, dass es nur eine 1 ist ca. 0,99%. Das liegt
daran, dass mit der Ziehung 0 von 100 Möglichkeiten für das erste
Szenario wegfallen, vom zweiten aber 99 von 100 und die einzelnen Möglichkeiten gleich wahrscheinlich bleiben, da sie zufällig ausgewählt sind.
Das heißt, dass dir Wahrscheinlichkeit des ersten für sich genommen
gleich bleiben müsste und die Wahrscheinlichkeit vom zweiten auf ein
hundertstel absinken müsste. Da man aber zusätzlich weiß, dass eines von
beidem eintreten muss, muss man die Werte noch hochrechnen.

Was sollte an unserem Leben anders sein?

Ganz einfach: Welchen Zeitpunkt wir betrachten, ist nicht zufällig,
sondern ausgewählt. Und zwar wurde der Zeitpunkt ausgewählt, an dem wir
sind. Das heißt, alle Möglichkeiten des YOLOszenarios bis auf unser
Sein in genau diesem Moment fallen durch Vorauswahl weg. Dadurch steigt
die Wahrscheinlichkeit für die Möglichkeit, dass man gerade jetzt ist,
auf 100%, wenn das YOLOszenario wahr ist und damit, wenn YOLO- und
Reinkarnations-Szenario beide 50% wahrscheinlich sind, auf 50% und wir
wissen so viel wie zuvor.

Trotzdem ist die Frage sehr gut. 90% der
Menschen denken gar nicht an so was und dein Versuch eines
Reinkarnationsbeweises ist schwerer zu widerlegen als die meisten
Gottesbeweisversuche.

Kommentar von kalippo314 ,

Schöner, mathematischer Beweis.

Expertenantwort
von DottorePsycho, Community-Experte für Psyche & Psychologie, 273

Ich gehöre zu denen, die Deine Rechnung nachvollziehen können. Sie macht auch durchaus Sinn.

Gleichzeitig ist sie bestenfalls ein Indiz, niemals jedoch ein Beweis für die Theorie der Reinkarnation. Leider. :-))

Das Thema wird wohl noch ein paar Jährchen eine Glaubensfrage bleiben, da niemand in der Lage ist, diese Theorie zu beweisen oder zu widerlegen.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Buddhismus & Religion, 535

Ich bin Buddhist und für mich ist die klassische Vorstellung von Wiedergeburt nicht von besonderer Bedeutung für mein jetziges Leben.

Ich lebe eben jetzt und versuche dieses Leben nach den Grundsätzen meiner buddhistischen Tradition zu führen, da ich der Meinung bin, dass sie für mich persönlich richtig ist. Ich habe das Gefühl, ein sinnvolles Leben zu führen.

Irgendwelche Statistiken und Wahrscheinlichkeitsrechnungen über Wiedergeburt sind mir persönlich ziemlich egal.

Im Buddhismus ist die Wiedergeburt ohnehin nichts positives und auch keine "Seelenwanderung" (im Buddhismus gibt es das Konzept einer "Seele" gar nicht), daher ist es mir wirklich vergleichsweise schnurz.

Persönlich folge ich Buddhas Rat, der gesagt haben soll, es sei nicht sinnvoll über metaphysische Fragen nachzugrübeln, weil dies einen davon abhalten kann, ein achtsames und verantwortungsbewusstes Leben zu führen.

Kommentar von Enzylexikon ,

Da würde mich doch tatsächlich interessieren, wer denn meinte, mir einen "Daumen runter" zu geben - und aus welchem Grund.

Manche haben den Sinn noch nicht verstanden.

Die Daumen dienen zur Bewertung der Qualität eines Postings und nicht, um persönliche Ansichten durchzudrücken.

Aber es ist natürlich viel einfacher, anonym einen "Daumen runter" zu klicken, anstatt seine eigene Haltung zu begründen.

Kommentar von Respostio ,

Ich wars nicht (bewiesen durch das Daumen hoch von mir - beides kann man nicht drücken! ;-)

Kommentar von Enzylexikon ,

Dankeschön für das Feedback. :-)

Ich habe absolut nichts gegen angemessen geäußerte Kritik gegenüber meinen persönlichen Ansichten, oder meiner Religion - aber dieses kommentarlose abwerten durch irgendwelche anonymen Nutzer finde ich einfach schäbig.

Kommentar von Nemo84 ,

Ein Buddhist mit israelischer Flagge als Profilbild? ^^

Kommentar von Enzylexikon ,

Es gibt nicht nur in Asien und Europa Buddhisten. ;-)

Kommentar von Pahana ,

Buddha soll aber auch gesagt haben, dass man niemanden glauben sollte,. selbst ihm (Buddha) nicht.  Vielleicht die einzige weise Aussage von Buddha.

Kommentar von Enzylexikon ,

Ja, im Kalama Sutta, der Rede an die Kalamer erklärt er, das man nichts nur aufgrund von Autorität, Alter, oder Gerüchten glauben soll.

Stattdessen soll man die Aussagen daraufhin prüfen, ob ihre Befolgung gutes oder schlechtes bewirkt und Menschen, die man als klug ansieht, ihre Befolgung befürworten oder davon abraten.

Anhand dieser Punkte soll man alle Lehren, auch seine eigene, kritisch hinterfragen.

Antwort
von PublicSubway, 695

Starkes Indiz und rein rechnerisch sind für mich naturwissenschaftliche Terminologien die hier nicht passen, meiner Meinung nach.

Natürlich kann auch ich nicht ausschließen das es die Reinkarnation gibt, genauso kann ich bestätigen das es sie nicht gibt. Es ist eine Vorstellung die es ermöglicht Dinge zu erklären die wir nicht verstehen oder noch nicht verstehen.

Antwort
von Mj8424, 384
Die Wahrscheinlichkeit dass das einzige Leben, das man hat (sofern
man an ein YOLO - You Only Live Once - glaubt) noch vor einem liegt,
oder schon längst gelebt wurde beträgt - großzügig bemessen - 99,95%

Wie kann das einzige Leben, welches man hat, noch vor einem liegen? Wenn man nur ein einziges Leben hat, dann lebt man es doch schon während man sich diesen Gedanken macht.

Und wie soll man es schon gelebt haben? Soll ein anderer es schon gelebt haben oder wie?

Antwort
von Zicke52, 919

Was du mit deinem Rechenbeispiel sagen willst, wird wohl ein ewiges Geheimnis bleiben. Es sagt weder über Reinkarnation noch über sonstwas irgendetwas aus.

Zur Reinkarnation selbst: was soll das sein? Ich bin ein Mensch und habe eine Identität, zu der meine Persönlichkeit, meine Gedankenwelt und meine Erinnerungen gehören. Diese Identität basiert auf meinen angeborenen Anlagen, plus Umwelteinflüssen und Erfahrungen,  die ich gemacht habe. Das ist mein ICH. Wenn ich also als jemand anderer auf die Welt komme, dann bin das eben nicht mehr ICH. Wenn ich als Katze auf die Welt komme, was hat dieses Tier mit mir gemeinsam? Es sei denn, mein jetziges Bewusstsein würde sich im Körper einer Katze wiederfinden, das möchte ich aber nicht so gern, bin zwar beim Essen nicht wählerisch, aber Mäuse oder Katzenfutter würden mir wohl nicht schmecken.

Und selbst wenn ich als Mensch wiederkomme,  ohne Erinnerung an mein jetziges ICH, mit einer anderen Identität - was hat dieser Mensch mit mir gemeinsam? Das bin nicht ICH!

Ob man von Reinkarnation ausgeht oder nicht, ist für mich also völlig irrelevant. Ich verstehe dieses Konzept nicht einmal.

Kommentar von ZweiGegengifts ,

Ich verstehe dieses Konzept nicht einmal.

Seele meint eine metaphysische Ebene eines Lebewesens. Also nicht das Ego, das mit "Ich" bezeichnet wird und auch nicht die verschiedenen äußeren Hüllen, die einen Menschen zeichnen, wie den Erfahrungsschatz.

Kommentar von Nemo84 ,

Und was genau bliebe dann noch übrig?

Kommentar von ZweiGegengifts ,

Wieso genau? Da bist du auf dem Holzweg.

Kommentar von Zicke52 ,

@ZweiGegengifts: Sorry, das ist mir zu abstrakt. Wenn die "Seele" strikt von meinem Bewusstsein getrennt ist und in keiner Verbindung zu meiner Identität steht, betrifft sie mich schlicht nicht. Was definiert sie dann überhaupt als 'meine' Seele? Deine Sichtweise müsste aber auch jedem die Angst vor den anderen Jenseits-Theorien nehmen, wie z.B. der Hölle: dort komme nicht ich hin, sondern meine Seele, und zu der habe ich keine bewusste Verbindung, also leide ich nicht, wenn meine Seele leidet, denn zum Leiden braucht's Bewusstsein. Und meine Seele allein kann ja auch nicht leiden, ich nehme an, sie hat ja kein eigenes Bewusstsein. Aber selbst wenn sie litte,  wäre mir das egal, weil ich es gar nicht mitbekommen würde.

Kommentar von hafensaenger097 ,

weiss man das alles so genau...? Ich denke in der Beziehung sollte man etwas offener an die Sache gehen...nicht so engstirnig, pragmatisch denken

Antwort
von Ysosy, 383

Die Mathematik kann dir da nicht helfen.

Es lebten ungefähr 108 Milliarden Menschen auf der Erde die Wahrscheinlichkeit, das Du jetzt lebst wäre 1/108 000 000 000.

Biologisch gesehen ist es noch viel schlimmer. Von den 108 Milliarden Menschen sind rund 13 000 Deine direkten Vorfahren welche sich exakt so Fortpflanzen mussten Damit Du heute lebst. Diese durften aber vorher nicht sterben und durften Niemand anderen kennen lernen und der Genetisch Zufall musste exakt deine Vorfahren hervorbringen. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt wohl irgendwo bei 1 / 10^99.

Astronomisch. Musste das Universum erst einmal entstehen (mit einer Wahrscheinlichkeit von ???). Dann musste es die Chance auf ein Universum geben, in welchem es Galaxien, Sonnen und Planeten gibt (Mit einer Wahrscheinlichkeit von rund (1/10^50) laut Hawking. Dann musste leben entstehen, an einem Ort der dessen Entwicklung zu lässt und durch Natürliche Gegebenheiten begünstigt. Wahrscheinlichkeit ???.

Oder man sagt, die Tatsache das alles so stattgefunden hat wie wir es Heute sehen. Macht es unumgänglich das wir Heute leben. 1/1

Kommentar von keineideekeinei ,

nicht zu vergessen das jeder der vorfahren genau dann sex gehabt haben musste als sie hatten... und jede spermie genau dann gewonnen haben musste als sie das tat...

Antwort
von JTKirk2000, 451

Also insbesondere auf die Skepsis von atzef möchte ich folgendermaßen antworten: Ich habe noch nie in meinem jetzigen Leben eine erfolgreiche Reinkarnationsregressionshypnose erfahren, aber was ich fast jede Nacht im Traum erfahre, sind Träume, in denen mir Erinnerungen an geistig früher erlebte Leben wieder zugänglich werden. Sobald ich diese in Träumen erlebt habe, bleiben sie mir auch im Wachzustand manchmal Wochen und manchmal Jahre entsprechend bewusst, verblassen aber über kurz oder lang wieder, besonders was Details angeht.

Ich kann mich durch diese Träume an insbesondere drei Epochen erinnern, in denen ich irdische Leben durchlebt habe. Zum Einen zur Zeit des römischen Reiches als ein Gladiator oder so etwas, zum Zweiten an eine Epoche des frühen bis mittleren 20. Jahrhunderts in einer Stadt, die gegen Ende des Krieges bombardiert wurde und schließlich auch an Leben, die in der jetzigen Zeit stattfinden, wovon gerade Erinnerungen an andere Variationen meines jetzigen Lebens interessant sind, insbesondere wenn es Überschneidungen mit meinem jetzigen Leben gibt.

Ich habe immer wieder in Bezug auf letzteres Erinnerungen erlebt, die man als zwei Arten von Visionen bezeichnen könnte. Die einen Visionen sind warnend und die anderen prophezeiend. Während die warnenden Visionen sehr leicht für mich erkennbar sind, weil sie eine Entscheidung enthalten, die ich sehr gut verstehe und nachvollziehen kann - sogar so gut, dass mir auch die Alternative bis zum Aufwachen sehr klar erkennbar bleibt - und ebenso die Konsequenz der Entscheidung enthalten, die in der warnenden Vision eher nicht erstrebenswert ist; sind die prophezeienden Visionen im Erlebnis nicht anders als Erinnerungen oder Träume, die im Erlebnis wohl nicht besonders sind. Dennoch erweisen sie sich als prophezeiende Visionen, wenn deren Ereignisse real werden - sei es auch nur dass der Kontext stimmt, aber nicht unbedingt jedes Detail, obwohl ich durchaus auch prophezeiende Visionen erlebt hatte, bei denen jedes Detail beim Realereignis stimmte, auch wenn es dann nicht viele Details zu bemerken gab. Gemeinsam hatten diese Visionen immer, dass entweder bei einer warnenden Vision meine Entscheidung kurz bevor stand, oder bei einer prophezeienden Vision eine Entscheidung kurz zuvor getroffen wurde - bei letzteren egal von wem und eigentlich immer ohne meine Kenntnis davon.

Für mich gibt es aber auch nicht nur die Wiedergeburt in weitere irdische Leben, sondern zwischendurch auch ein Leben in einer ewigen, himmlischen Existenz, die zwischen den irdischen Leben immer weiter geht, während die irdischen Leben sich im Vergleich zum ewigen Dasein eher wie Teilnahmen an kollektiven Träumen darstellen, ähnlich wie Träume Teil des irdischen Lebens sind. Viele meiner Erinnerungen an geistig früher erlebten irdischen Leben schließen eine Todeserfahrung mit ein, welche ein Erwachen in diesem ewigen Dasein enthält. Ebenfalls viele Erinnerungen spielten sogar vollständig in diesem ewigen Dasein.

Kommentar von Respostio ,

Mensch das ist ja mal echt interessant, so eine Antwort hatte ich ehrlich gesagt nichtmal erwartet, zumindest nicht so schnell! =)

Ich glaube es dir auch absolut, da es für mich ja wiegesagt schon rein rechnerisch so gut wie sicher ist, dass wir alle schon mal lebten.

Und an eine Seele muss ich schon allein deshalb glauben, weil ich weiß, dass ich lebe, also ein Bewusstsein habe, das nicht einfach mal so aus der Materie entsteht.

Also gibt es wirklich sowas wie einen Himmel zwischen den Leben?

Was wenn man nicht mehr reinkarniert werden will?  Kann man sich bewusst dagegen entscheiden?

Kommentar von JTKirk2000 ,

Und an eine Seele muss ich schon allein deshalb glauben, weil ich weiß, dass ich lebe, also ein Bewusstsein habe, das nicht einfach mal so aus der Materie entsteht.

Den Begriff Seele versuche ich weitestgehend zu meiden, weil dieser verschieden definiert wird. Der Eine sieht darin das, was ein Wesen geistig ausmacht, während der Andere die Seele als Einheit zwischen Körper und Geist versteht. Nach dem ersten Verständnis wäre die Seele für den Einen unsterblich (sofern er an ein Leben nach dem Tod glaubt), für den Anderen, der entweder nicht an ein Leben nach dem Tod glaubt oder dass die Seele die Einheit von Körper und Geist ist, ist sie wiederum sterblich. 

Kürzlich habe ich erfahren, dass selbst der Begriff Seelenpartner und sogar Seelenverwandtschaft verschieden definiert wird, was dann in der Tat ärgerlich wird, denn für mich haben diese Begriffe eine sehr klare Bedeutung, während der Begriff Seele nach meinem Verständnis ebenfalls eindeutig ist, aber lediglich eine sehr vereinfachende Funktion hat.

Also gibt es wirklich sowas wie einen Himmel zwischen den Leben?

Zumindest glaube ich daran und habe auch einen Grund, daran zu glauben, denn ich glaube mich daran zu erinnern, ebenso wie an die anderen Leben.

Was wenn man nicht mehr reinkarniert werden will?  Kann man sich bewusst dagegen entscheiden?

Keine Ahnung. Vielleicht hat man dann im ewigen Dasein ebenso die Möglichkeit, zu vermeiden wieder zu träumen. Immerhin gibt es auch im irdischen Dasein die Möglichkeit, durch Medikamente Träume zu verhindern. Allerdings ist das im irdischen Dasein wohl schon nicht wirklich gesund. Wie es im ewigen Dasein erst wäre, weiß ich nicht. 

Anhand meiner Erinnerungen bin ich eher ein Wesen jüngeren bis mittleren Alters (würde ich es in Zahlen definieren müssen, so sagen mir meine Erinnerungen, dass ich in himmlischer Zeit etwa 16'000 +-500 Jahre alt bin, was - ebenfalls soweit ich diese Erinnerungen richtig verstehe - in irdischer Zeit in etwa 19'200'000'000 +-600'000'000 Jahren entspräche), während meine Eltern etwa doppelt so alt sind aber nicht wirklich älter als ich im ewigen Dasein aussehen, immerhin lässt die Alterung ab dem Beginn des ewigen Daseins exponentiell nach bis sie im Zustand eines (nach irdischem Maßstab) etwa Zwanzigjährigen ganz aufhört. Die geistige Entwicklung geht jedoch unvermindert weiter und daher auch die charakterliche und emotionale Entwicklung. 

Ab einem gewissen Punkt geht es einem nicht mehr nur darum, selbst sein Glück im irdischen Dasein zu suchen, sondern darum, anderen zu helfen, auch im irdischen Dasein glücklicher zu werden. Eigenschaften, welche die Bibel als geistige Gaben bezeichnet, können dann bei einer Bestimmung, wegen derer man in ein irdisches Leben eintritt, behilflich sein. So, wie ich das sehe, bin ich aus einem solchen Grund überhaupt nur in dieses Dasein eingetreten.

Ich muss aber betonen, dass alles, was ich hier geschrieben habe und vielleicht noch schreiben werde, lediglich meinem persönlichen Glauben entspricht. Einen Anspruch auf unbedingte Wahrheit haben meine Aussagen nicht.

Kommentar von helmutwk ,

Ich glaube es dir auch absolut, da es für mich ja wiegesagt schon rein rechnerisch so gut wie sicher ist, dass wir alle schon mal lebten.

Nun, genauso lässt sich zeigen, dass es rein rechnerisch so gut wie sicher ist, dass wir an mehreren Orten gleichzeitig existieren ;)

Hab ich in meinem Kommentar zu deiner Behauptung, deine Rechnung wäre "rational", näher ausgeführt (ist inzwischen auf der zweiten Seite gelandet). Wenn die der "Nachweis", dass wir an mehreren Orten gleichzeitig existieren, unsinnig erscheint: stimmt, ist er. Nur such mal den Fehler, und wenn du ihn gefunden hast, kennst du auch den Fehler, dem deine Rechnung zugrunde liegt.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Die Mormonen glaub also an die Reinkarnation ? 

Kommentar von JTKirk2000 ,

Das habe ich nie behauptet. Ich habe einen persönlichen Glauben, der sich sowohl in meiner Kindheit in so einigen Punkten von der Lehre der Kirche, die ich damals kannte (die evangelische Kirche), als auch von der, der ich mich angeschlossen habe, weil sie meinem Glauben weit besser entspricht (die Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage), unterscheidet. 

Während es mir in meiner Jugend eher nur darum ging, dass ich an ein ewiges Dasein und an eine ewige Liebe glaubte (was auch heute noch so ist), glaube ich ebenso immer noch an Reinkarnation und an die Existenz geistiger Gaben. An die geistigen Gaben glauben auch die Mormonen, jedoch ist mir ihre Haltung dahingehend nicht konsequent genug. Zumindest glauben Mormonen aber auch an die Möglichkeit ewiger Ehe und Familie.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Danke ,deine Aussage hatte mich  zur der Fragestellung geführt . Da ich etwas überrascht darüber gewesen bin . :  )

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ach so. :)

Kommentar von PublicSubway ,

Also ich muss ehrlich sagen hier ist mein Geist vielleicht nicht weit genug geöffnet. Ich habe schon geträumt, des öfteren, dass ich im Weltraum auf einem Sternenzerstörer bin, wenn ich mal wieder zu lange Star Wars oder Star Track guckt habe.

Auch sonst sind Träume bei mir sehr mit Informationsverarbeitung beschäftigt, aber Informationen die ich in der vergangenen Woche gesammelt habe.

Aus Träumen und ich nenne sie nun Pseudobeweise mathematischen Ursprungs auf Reinkarnation zu schließen und dies mit Worten wie: 

 für mich ja wiegesagt schon rein rechnerisch so gut wie sicher ist, dass wir alle schon mal lebten.

Finde ich sehr weit hergeholt. Es ist eine Erklärung für unbekanntes so wie die Vier-Elemente-Lehre von Thales, der glaubte der Urstoffe Wasser. Auch hier steckt ein Teil hinter der Hypothese die heute in der Wissenschaft bewiesen ist.

Darum will ich nicht sagen das Träume absolut nichts aus früheren Zeiten sein können oder das es Seelen und Reinkarnation gibt. Aber es nicht durch ein einfaches Rechenbeispiel wissenschaftlich belegt.

Die These der Biologie von Zerfall und Neubildung bietet weit aus mehr Anhaltspunkte als die Rechnung.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Also ich muss ehrlich sagen hier ist mein Geist vielleicht nicht weit genug geöffnet. Ich habe schon geträumt, des öfteren, dass ich im Weltraum auf einem Sternenzerstörer bin, wenn ich mal wieder zu lange Star Wars oder Star Track guckt habe.

Seltsam, mir ist es nur einmal so gegangen, dass ich von etwas geträumt habe, was ich auch am Tage getan habe und das war, als ich meine erste Playstation und ein paar Tomb-Raider-Spiele hatte, zuvor nur einen C64 und dessen Spiele kannte und einmal so derartig TR gezockt hatte, dass ich irgendwann auch einmal davon geträumt hatte. Das war dann für mich das Zeichen, dass ich dringend davon wegkommen musste, weshalb ich sowohl die Spiele als auch die PS verkauft hatte. Diese Entscheidung hatte ich nie bereut, denn diese Spiele haben meine Freizeit kurz davor wirklich schon viel zu sehr in Anspruch genommen bzw. ich habe mich zu sehr in das Spielen dieser Spiele verrannt.

Wenn ich sonst mal etwas geträumt hatte, was irgendeinen Bezug auf einen Film ein Spiel oder etwas ähnliches hatte, war eigentlich mein Gedanke am nächsten Tag, dass ich das bei Gelegenheit auch mal wieder schauen oder spielen könnte, weil ich das schon ziemlich lange - oft mindestens mehrere Monate oder manchmal sogar Jahre, nicht gesehen oder gespielt hatte.

Auch sonst sind Träume bei mir sehr mit Informationsverarbeitung beschäftigt, aber Informationen die ich in der vergangenen Woche gesammelt habe.

Auch ich halte Träume für eine Form der Informationsverarbeitung, aber eher in dem Sinne, dass quasi etwas verarbeitet wird, was vom Erinnerungsvermögen des eigenen ewigen Selbst in das Erinnerungsvermögen des eigenen irdischen Selbst "geladen" bzw. "kopiert" wird. Daher erlebe ich geistige Erinnerungen immer zunächst als Träume wieder, kann dann aber, nach dem jeweiligen Traum zumindest eine Zeit lang, auch bewusst, also im Wachzustand auf diese zugreifen, bis sie wieder nach einiger Zeit verblassen.

Darum will ich nicht sagen das Träume absolut nichts aus früheren Zeiten sein können oder das es Seelen und Reinkarnation gibt. Aber es nicht durch ein einfaches Rechenbeispiel wissenschaftlich belegt.

Das sehe ich auch so. Für mich ist irdische Zeit nichts absolutes oder gar lineares, außer eben in dem Maße, wie man es kontinuierlich erlebt, während man daran teilhat. Anderenfalls wäre es auch im krassen Gegensatz zu dem, was ich in Bezug auf andere Variationen meines beispielsweise gegenwärtigen Lebens glaube.

Kommentar von claushilbig ,

schließlich auch an Leben, die in der jetzigen Zeit stattfinden, wovon gerade Erinnerungen an andere Variationen meines jetzigen Lebens interessant sind, insbesondere wenn es Überschneidungen mit meinem jetzigen Leben gibt.

Das zeigt aber doch meines Erachtens, dass das keine Reinkarnation (Wiedergeburt) sein kann - damit sagst Du ja, dass Deine "Seele" (oder wie man das immer nennen will) in mehreren Menschen gleichzeitig lebt. Das widerspricht doch komplett dem, was mir bisher unter "Reinkarnationsglauben" bekannt ist.

Für mich sind "Erinnerungs-Träume" keine Belege für eine Reinkarnation, sondern lediglich die "persönliche Art", wie das jeweilige Unterbewusstsein mit dem Träumenden kommuniziert - manche Menschen haben ja auch Träume, die in der Zukunft spielen, das können ja keine Erinnerungen sein.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Das zeigt aber doch meines Erachtens, dass das keine Reinkarnation (Wiedergeburt) sein kann - damit sagst Du ja, dass Deine "Seele" (oder wie man das immer nennen will) in mehreren Menschen gleichzeitig lebt. 

Nein, das sagt, dass ich mich an verschiedene Variationen meines jetzigen Lebens erinnere. Meines Lebens und nicht das eines Anderen. Für mich ist daher die sogenannte viele-Welten-Theorie oder Parallelweltentheorie gar nicht so abwegig

Das widerspricht doch komplett dem, was mir bisher unter "Reinkarnationsglauben" bekannt ist.

Und? Wo steht geschrieben, dass ich blind einer Lehre folge? 

Für mich sind "Erinnerungs-Träume" keine Belege für eine Reinkarnation, sondern lediglich die "persönliche Art", wie das jeweilige Unterbewusstsein mit dem Träumenden kommuniziert

Ich sehe nicht, dass das Eine das Andere ausschließen muss. Im Gegenteil.

die in der Zukunft spielen, das können ja keine Erinnerungen sein.

Hast Du meine Antwort komplett gelesen? Da habe ich auch etwas von Erinnerungen an andere Variationen meines jetzigen Lebens geschrieben, die sich in Bezug auf mein jetziges Leben als warnende oder prophezeiende Visionen darstellten. Nur wenn man davon ausgehen will, dass Zeit immer absolut ist und in jeder eventuellen Parallelwelt aus jeder Perspektive heraus identisch ist (selbst von einer anderen Existenzebene aus betrachtet) wäre es unmöglich, sich an etwas zu erinnern, was (vermutlich) in der Zukunft stattfindet.

Kommentar von Spock1701 ,

Glaube ist irrelevant und unlogisch.

Damit währe diese Diskussion geklährt.

Mit freundlichen Grüßen

Kommentar von JTKirk2000 ,

Glaube ist irrelevant und unlogisch.

Deine Sichtweise dazu ebenfalls. Fragen zur Wiedergeburt kann man nur auf Basis von Glauben beantworten. Anderenfalls müsste logischerweise die Antwort immer lauten, dass es so etwas wie eine Wiedergeburt keinesfalls geben kann, was dann nahe legt, warum Du überhaupt zur irgend etwas bei dieser Frage etwas schreibst. Folglich ist also Dein Kommentar in sich unlogisch.

Damit währe diese Diskussion geklährt.

Exakt.

Mit freundlichen Grüßen

Dito.

Antwort
von berkersheim, 432

Solange Dich die Annahme, früher mal gelebt zu haben, nicht davon freispricht, auch im jetzigen Leben ein rechtschaffenes Leben zu leben, ist diese Ansicht eine akzeptable Privatsache, die Du sicher mit anderen teilen kannst. Wenn diese Vorstellung Dich sogar darin bestärkt, jetzt ein rechtschaffenes Leben zu leben, um so besser. Dann leb Deinen Traum und viel Glück. Meinen Respekt hättest Du dann, obwohl ich Deine Ansichten nicht teile.

Antwort
von Treetop, 216

Eine sehr interessante Frage, auch wenn sie auf einer inkorrekten Annahme beruht:

Die Tatsache, dass die relative Inzidenz der menschlichen Existenz lediglich einen kleinen Teil der Grundgesamtheit abdeckt, ist kein Indiz dafür, dass die Reinkarnation möglich ist.

Von einem mathematischen Standpunkt aus gesehen könnte man das ganze mit einem Urnenbeispiel erklären: Du hast zwei Urnen, in der jeweils 2000 verschiedenfarbige Kugeln liegen. Diese stehen vereinfachend für die Zeit spannend, in der ein Mensch existiert. Aus der einen Urne ziehst du mit Zurücklegen, aus der anderen ohne Zurücklegen. Nun zu deiner Argumentation: Du sagst, die Tatsache, dass es unwahrscheinlich ist, eine Kugel von 2000 aus der ersten Urne zu ziehen, sei ein Indiz dafür, dass wir tatsächlich die zweite Urne betrachten würden (die mit Zurücklegen der Kugeln; d.h. die Annahme, dass Reinkarnation möglich ist). Somit triffst du hier eine Hypothese die eine grundlegende Inkohärenz mit ihrem Hintergrund aufweist. Die wirklich Frage müsste lauten: Welche Urne betrachten wir denn jetzt eigentlich? Gibt es nur eine der beiden Urnen?

Nun bewegen wir uns auf einen philosophischen Standpunkt zu. Was ist die Seele? Was ist die menschliche Existenz? Hierzu hat Platon insbesondere einige geniale Ideen gehabt; ich würde dir persönlich seine Werke an die Hand legen.

Antwort
von AlphaundOmega, 228

Reinkarnation bedeutet nicht nur wiedergeboren werden , denn die Seele wird nicht neu geboren, sondern inkarniert ein weiteres mal in einen Körper , der zur Weiterentwicklung des Geistwesens dienen soll ...

Das muss auch nicht immer auf der Erde stattfinden , denn wir müssen davon ausgehen, das dieses Gesetz im ganzen Universum und bei allen Specien in gleicher Weise den Entwicklungsvorgang vollziehen...Man wird also immer dort inkarnieren, wo es etwas zulernen gibt, was unserer Weiterentwicklung für eine höhere Bewusstseinsform notwendig macht und zugute kommt...

Dieses gerade "Jetzt und Hier" ist nichts weiter,  als das "Gestern und Dort", wobei es auch "Morgen", wieder beides ist... Zeit und Ort ist nur für den Körper relevant, nicht aber für das Bewusstsein der Seele...

Antwort
von ichweisnix, 231

Die Argumentation funktioniert wahrscheinlichkeitstheroretisch nicht. Es handlet sich um die selbe Self-Sampling-Assumption wie beim Doomsday Argument. Genaugenommen argumentieren sie mit den inversen Doomsday Argument unter der impliziten Annahme den unmittelbar bevorstehenden Weltuntergangs.

Außerdem können sie nicht mit der Zeit argumentieren, da die Bevölkerungsdichte stark varriert. D.h. sie müßten schon auf die 80 Milliarden Menschen, die gelebt haben normieren.




Antwort
von TimeosciIlator, 24

Eigentlich leben wir doch in unseren Kindern weiter. So betrachtet steckt in jedem von uns ein Itzchen "Adam oder Eva"...

Was nun allerdings die eigene Seele betrifft, so kann man darüber die tollsten Spekulationen anstellen. Mein Favorit ist nach wie vor: Der Körper ist nach dem Leben tot - aber die unstoffliche Seele lebt weiter. Sie findet einen anderen Körper. Erinnerungen an ein früheres Leben sind wahrscheinlich deshalb nicht möglich, da unser Gedächtnis nun mal zum Gehirn des abgestorbenen Körpers gehört.

Dass wir ausgerechnet heute leben, liegt einfach daran, dass dies nun mal der Fall ist^^. Und die meiste Zeit Deines genannten Zeitfensters (200 000 Jahre) leben wir eben nicht. Schon "morgen" ist dies der Fall.

The BEE GEES - "Tomorrow, tomorrow"

Antwort
von Hardware02, 360

Also ich finde, deine Rechenspiele sind überhaupt kein Indez für Reinkarnation. 

Es gibt allerdings viele andere Anzeichen dafür. Zum Beispiel haben viele Menschen vor etwas Angst, mit dem sie in diesem Leben noch keine schlechten Erfahrungen gemacht haben und das ihnen oft nicht einmal gefährlich werden kann. Beispiel: Spinnen, Schlangen, Hunde, Wasser, Feuer, Höhen, etc. ... Bei uns sind Spinnen harmlos. Es gibt aber welche, deren Biss ist tödlich. Und wenn man nun durch so ein Tier in einem vergangenen Leben umgekommen ist, hat man wohl auch im jetzigen Leben noch Angst vor Spinnen.

Es ist also nicht ganz richtig, dass wir uns überhaupt nicht erinnern können. Wir erinnern uns nur nicht genau an alle Details. Wenn wir das tun würden, wie könnten uns dann im nächsten Leben unsere Mitmenschen noch unvoreingenommen begegnen?

Kommentar von Respostio ,

Okay, rechne ich es mal pragmatisch vor, die Menschheit gibt es als solche (nicht den Menschenaffen) schon etwa 200.000 Jahre - wenn wir von einem langen Leben von 100 Jahren ausgehen, dann passen davon 2000 in diese Zeit!

Die Chance, nun ausgerechnet JETZT zu leben (wenn man annimmt nur ein einziges mal zu leben) beträgt also 1/2000 (1999 gerundet)

das sind 0,05% ....  verstehst du nun, dass es nicht nur "Rechenspielchen" sind??

Kommentar von bishare ,

was soll diese zahl jetzt aussagen? 

Kommentar von Respostio ,

Na eben die geringe Wahrscheinlichkeit eines YOLO.

Kommentar von Zicke52 ,

Wieso?

Kommentar von weckmannu ,

Die 0,05% sind die Wahrscheinlichkeit, einen bestimmten Zeitpunkt zu treffen. Daraus kann man doch nicht ableiten, daß es mehrere Zeitpunkte geben müsse, also mehrere Leben. Die Rechnung ist auch für ein einziges Leben gültig.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Es gibt allerdings viele andere Anzeichen dafür. Zum Beispiel haben viele Menschen vor etwas Angst, mit dem sie in diesem Leben noch keine schlechten Erfahrungen gemacht haben und das ihnen oft nicht einmal gefährlich werden kann.

Von den vielen Menschen (und anderen Lebewesen), die vor mir lebten und aus denen ich "hervorgegangen bin", haben eben nur die überlebt, die Angst vor "gefährlichen Dingen" hatten. Diese Instinkte liegen im Erbmaterial. Du musst sie nicht "erlernen".

Antwort
von Formlos21, 130

Du sprichts von der Seele.Kannst du dir mal vorstellen dass du diese nicht hast, sondern diese Seele selber bist.Wer bist du wahrhaftig? ein Körper? ein Verstand? ein Geist? ein Gefühl? Es handelt sich hier um Dinge die du mit dem Verstand begreifen kannst ,aber sie alle und auch sonst alles, ist vergänglich.Warum?Damit die Schöpfung dynamisch bleibt und immer alles kommt und geht.Es gibt nicht mal einen Stein der ewig existiert.Wer dieses System erfunden hat ,müsste nach unseren Menschenverstand zu urteilen,eine Absicht verfolgt haben.Wir forschen und forschen erfinden und entdecken, sind aber alle vergänglich und persönlich gesehen, völlig bedeutungslos.Unsere Erfindungen bringen uns gefühlsmäßig nur ganz kurze Zeit weiter,dann wird aus dem Neuen Superding der alte gewohnte Trott.(zb. ein sehr hoher Lottogewinn.

Vieles interpritieren  wir in Worte ,obwohl wir wissen  das alles nur Denkprodukte sind,Auch die Denkfähigkeit ist eine evolutionsgesteuerte Eigenschaft, an die unser Körper und Geist kein Verdienst hat.Auch wenn es Damen und Herrn gibt die aus einer abgehobenen Position ihre geschenkten Fähigkeiten zur Macht  und Überlegenheitsgetuhe misbrauchen.

Ich finde man sollte solche Gedanken über Reinkarnation möglichst verwerfen (wenn man kann) Sie gehören, weil sie keine vernünfte Antwort hervorbringen ,und weitere verwirrende Fragen erfinden, zu den 99,9% Gedankenschrott der uns 24 Stunden am Tag aus unserm eigenen Hirn zugeflüstert wird.Wenn du aber dein Leben als dein eigener Beobachter aus einer Position des Seins wahrnimmst brauchst du keine Reinkanation denn du kannst erleben ICH BIN JETZT

Antwort
von realsausi2, 230

Wir sind das Ergebnis einer Milliarden Jahre währenden Evolution. An welcher Stelle dieses kontinuierlichen Prozesses sollte sich aus welchen Gründen eine Seele entwickelt haben?

Nein, das Konzept "Seele" ist absurd, unnötig und nicht mit unseren Erkenntnissen über die Entwicklung von Leben vereinbar.

Ebenso ist es mit Reeinkarnation. Wir Menschen haben keine Sonderstellung unter den Tieren. Gleichwohl teilen wir aber mit allen anderen Tieren Vorfahren.

Deine Berechnung ist natürlich völliger Nonsens. Du errechnest eine Zahl an Generationen mit völlig willkürlichen Werten. Wenn es überhaupt eine solche Rechnung geben könnte, müsstest Du die Zahl der Individuuen berechnen.  Die Wahrscheinlichkeit, gerade heute zu leben, wird also deutlich geringer.

Aber daraus laßt sich nichts hinsichtlich einer Reinkarnation ableiten.

Andersrum ist es so, dass noch niemals so viele Menschen gleichzeitg gelebt haben, wie heute. Demzufolge ist die Wahrscheinlichkeit, gerade heute zu leben, größter als zu jedem anderen Zeitpunkt der Geschichte.

Ergo. Glaub niemals einer Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.

Hieraus aber irgendwelche Phantastereien abzuleiten, ist immer ohne Substanz.

Kommentar von Respostio ,

"Phantastereien" Danke für die Umschmeichelung! ;-)

Darf ich annehmen, dass du zur Skeptiker-Fraktion gehörst, die annimmt,
dass so etwas unbeschreiblich komplexes wie unser Bewusstsein irgendwie
(genauere Erklärungen gibts ja logischerweise nicht) aus der
Baryonischen Materie entsteht (ziemlich naiv wie ich finde) ??

Wie soll das denn genau vonstatten gehen?  Erkläre mir doch mal,  wie wir uns je unserer selbst bewusst sein könnten, wenn doch alles aus bewusstlosen Elementen besteht?

Ockhams Rasierer funktioniert halt nicht immer!

Kommentar von realsausi2 ,

Ich gehöre keiner Fraktion an. Ich halte mich an Fakten.

Solange solche nicht vorliegen, bleiben uns nur Spekulationen. Ich kann nicht sagen, wie unser Bewußtsein entsteht. Das kann im Moment niemand.

Als gesichert betrachte ich allerdings, dass es sich im Laufe des evolutionären Prozesses aus einem Nichtbewußtsein entwickelt haben muss. Es gibt keinen anderen Prozess, der hier in Frage käme, als Evolution.

Meine Spekulation ist, dass es ein rein quantitativer Vorgang ist. Es gibt eine kritische Summe an Vernetzungen der Synapsen. Bei Erreichen dieses Levels zündet Bewusstsein. Dies findet ca. im Alter von 1,5 bis 2 Jahren statt, sobald der Mensch das erste Mal sein Selbst von der Umwelt zu differenzieren lernt.

Aber wie gesagt: das ist reine Spekulation.

Wir können nicht alles rational erklären, aber wir dürfen nichts irrational erklären.

Jede mögliche Erklärung für Bewusstsein muss mit den Prinzipien der Evolution und sonstigen Naturgesetzen in Einklang stehen.

Reeinkarnation steht klar im Widerspruch dazu.

Antwort
von lextra79, 481

Was würde es für einen Vorteil bringen, wenn wir uns im jetzigen Sein erinnern, wie wir 500 Jahre lang als alte Eiche auf Bauer Maggots Gemüsebeet geschaut haben? Oder wieviel Blüten man als Arbeiterbiene besucht hat? Selbst wenn wir nach einem Menschenleben wieder als Mensch zurückkommen, was wäre es für eine Belastung für unser Hirn, Millionen Jahre Erdgeschichtserinnerung mitzuschleppen? Oder zu wissen, das man früher Hitler war? Jedem wird eine neue Chance gegeben, ohne Vorbelastung bei Null anzufangen. Is doch ein toller Gedanke. Wenn man daran glaubt :-)

Kommentar von Respostio ,

Naajaaa, aber wenn ich mir die vollkommene Unreife, die Oberflächlichkeit und Geistlosigkeit unserer hochgelobten ach so modernen Gesellschaft anschaue, wäre ein bisschen Erinnerung (zumindest eine konkrete Ahnung) gar nicht so verkehrt!

Und das mit dem Karma ist ja so auch ein nie endender Teufelskreis ohne Auflösung/Erlösung.

Glaube schon an die Reinkarnation, allein weil es ein zu großer Zufall wäre, jetzt das erste mal überhaupt in all den Zeitaltern  zu leben, aber weiß nicht ob das so eine tolle Sache ist, wie immer behauptet wird.

Für mich ist es absolut nichts! aber wer weiß wie oft ich das schon gesagt habe?? ;-D

Kommentar von waldfrosch64 ,

_____Und das mit dem Karma ist ja so auch ein nie endender Teufelskreis ohne Auflösung/Erlösung._________

Doch der endet schon ....nach dem Konzept des Hinduismus ,aus welchem diese  Lehre ursprünglich stammt.

Aber nach dem müsste der Mensch sich seiner persönlichen empirischen selbst und Individualität Komplet  entledigen ,sich selbst übersteigen .

Und die Frage stellt sich, wie das konkret von statten gehen soll ,denn nicht jeder ist in der Lage sich einfach an einen Baum zu hängen und Buchstäblich sich zu vergessen wie das diese indischen Sadhus tatsächlich tun ...um noch die Glückseligkeit  im irdischen da sein  zu finden wie das dort verheissen ist .

Also ich selbst meine es ist der Versuch dem Leid der Welt zu entkommen ...der zusätzliches Leid bringt .Aber immerhin ein Versuch und der Versuch einer Erklärung .

Kommentar von lextra79 ,

Naajaaa, aber wenn ich mir die vollkommene Unreife, die Oberflächlichkeit und Geistlosigkeit unserer hochgelobten ach so modernen Gesellschaft anschaue, wäre ein bisschen Erinnerung (zumindest eine konkrete Ahnung) gar nicht so verkehrt!

Hält nicht gerade der Glaube an ein begrenztes Leben bzw die Unwissenheit die Menschen davon ab, noch mehr Mist zu bauen?

Kommentar von Respostio ,

Nein!?

Ich sage nur YOLO (you only live once!) was als Ausrede für jedwede Ausschweifung benutzt wird.

Weil was hat man denn zu befürchten wenn man nur einmal lebt und danach nix mehr ist??

Kommentar von lextra79 ,

Ok stimmt, von der Seite kann man es auch sehen :-)

Aber hat nicht auch die Angst vor der vermeintlichen Hölle der Gesellschaft gewisse Normen gegeben?

Kommentar von helmutwk ,

Nun, die Angst, von der Gesellschaft ausgeschlossen zu werden, bringt nicht immer nur gute Früchte, Wenn beispielsweise ein Mann seine Tochter ehrenmordet, damit er nicht das Ansehen seiner Mitmenschen verliert (bei einem anderen Motiv wärs kein Ehrenmord), dann hat da die "Angst vor der vermeintlichen Hölle der Gesellschaft" auch was bewirkt, nur eben nichts Gutes.

Kommentar von helmutwk ,

Weil was hat man denn zu befürchten wenn man nur einmal lebt und danach nix mehr ist??

YOLO bedeutet doch nicht, dass danach nix kommt. Es kann auch bedeuten, dass du nach deinem Leben vor deinem Richter stehst, und egal ob hop oder top du nicht mehr auf die Erde zurückkommst, sondern woanders bist.

Kommentar von cyracus ,

@Respostio,

Und das mit dem Karma ist ja so auch ein nie endender Teufelskreis ohne Auflösung/Erlösung.

Das Karma ist ja wie ein Konto - vereinfacht gesagt - von Gut und Böse, Schuld und Vergebung, Soll und Haben.

So wie Du ein verschuldetes Bankkonto ausgleichen kannst, kannst Du auch nach und nach das Karma-Konto ausgleichen. Und dann ist die Auflösung/Erlösung da.

Antwort
von egglo2, 193

Wenn die statistische Wahrscheinlichkeit, zum jetzigen Zeitpunkt zu leben, momentan 0,05% beträgt, sagt das aber nichts über die Wahrscheinlichkeit aus, schon einmal gelebt zu haben.

Diese Ableitung ist nicht zulässig.

Davon abgesehen ist in dieser Rechnung nicht nur die Zeit zu berücksichtigen, sondern auch die stetig steigende Bevölkerungszahl. Das fehlt in deiner Rechnung völlig.

Wenn du die Sache nun weiterdenkst, müsste dir auffallen, dass nach deiner Annahme und Rechnung, die Wahrscheinlichkeit für jedes einzelne Leben mit der Zeit, die die Menschheit existiert, immer weiter abnimmt.

Sie nähert sich also immer weiter den 0% an, ohne diese je wirklich zu erreichen.

Umgekehrt muss ja dann die Wahrscheinlichkeit zu einem früheren Zeitpunkt gelebt zu haben immer mehr ansteigen.

Wenn man nun an den Punkt kommt, an dem der erste Mensch gelebt hat, wie auch immer man die Definition vornehmen will. Würde das ja bedeuten, dass die Wahrscheinlichkeit zu diesem Zeitpunk 100% betragen haben müsste.

Aber 100% für wen? Bis zu diesem Zeitpunkt gab es ja noch keinen Menschen!

Und wenn es diesen von dir beschriebenen Kreislauf gäbe, woher kommen dann all die neuen Menschen, die zu steigenden Bevölkerungszahlen führen?

Antwort
von Kraiship, 199

Hi,

Ich glaube nicht, dass deine Rechnung wirklich korrekt ist. Ohne jetzt selber den Mathematiker spielen zu wollen (bin tatsächlich nur mittelmäßig gut  in Mathe), würde ich mal behaupten, dass die Population der Menschheit innerhalb der letzten 200 Jahre fast exponentiell gestiegen ist, wegen der Industrialisierung. Das würde bedeuten, dass es sogar sehr wahrscheinlich ist, in einer Zeitspanne von Beginn der Industriellen Revolution bis heute geboren worden zu sein.

Ich bin aber auch der Meinung, dass man sein jetziges Leben genießen sollte. Sollte es wirklich Wiedergeburten geben (wovon ich nicht ausgehe), würde man ja nicht wissen, welchen Lebensumständen man in Zukunft ausgesetzt würde.

Grüße, Kraiship

Antwort
von claushilbig, 239

Wenn man an Reinkarnation glaubt, so wird natürlich mit fortschreitender Zeit die Anzahl der möglicherweise gelebten Leben immer größer - das ist pure Mathematik.

Wobei man ja nach den östlichen Religionen, die an Reinkarnation glauben, nicht unbedingt als Mensch wiedergeboren wird - und ein Leben als Schildkröte (über 200 Jahre), als Schwamm (bis 10.000 Jahre) oder gar als Stein kann schon ziemlich lang sein, da stimmt Deine Rechnung nicht mehr ...

Das ist aber weder ein Beleg (nicht einmal ein Indiz) für das Konzept der Reinkarnation, noch dagegen.

Das ist ähnlich wie beim Beweisprinzip der "vollständigen Induktion": der Induktions-Schluss ("wenn die Behauptung für ein Element gilt, so gilt sie auch für das nächste Element") reicht nicht aus, man braucht auch den Induktions-Anfang ("es existiert ein Element, für das die Behauptung gilt").

Oder anders ausgedrückt: Du kannst ja auch sagen "Wenn ich 100.000 Euro hätte, könnte ich mir ein Haus kaufen" - diese Aussage ist unzweifelhaft wahr, sagt aber nichts darüber aus. ob Du die 100.000 hast oder nicht.

Antwort
von AlphaundOmega, 9

Beschäftigen wir uns doch mal kurz mit dem Jetzt....

Mal ich jetzt einen Punkt aufs Papier und drehe die Zeit zurück , würde der Punkt verschwinden...

Gebe ich nun dem Punkt aber ein  Bewusstsein , so wäre dieser an jeder Stelle der Zeit , da es immer nur ein Jetzt gab für das Bewusstsein...d.h. es gibt keinen Unterschied zwischen dem Jetzt und Hier und dem Jetzt und dort vor 200.000 Jahren...

Eine Erinnerung kann nur im Unterbewusstsein gespeichert werden , auch als unbewusste Erinnerung bekannt... Beispiel; Jemand hat große Angst vor Wasser , obwohl er immer nur mit dem Waschlappen in Berührung kam ,... nie aber wirkliche Gefahren mit Wasser ausgesetzt war... Da gibt es zahlreiche Beispiele die sich in diesem Leben gar nicht erklären lassen und über eine Rückführung unter Hypnose , diese bestätigt haben , das es in einem Vorleben genau solche probleme abzeichneten... Thorwald Detlefsen "Das Leben nach dem Leben" beschreibt zahlreiche Beispiele die unter der Rückführung ausgeführt wurden...

https://www.amazon.de/Das-Leben-nach-dem-Wiedergeborenen/dp/3442117488

Nun zur letzten Frage ;...Warum ? werden wir immer wieder geboren, denn wenn das keinen Sinn ergibt , liegt es vllt. an uns selbst ? Dieses Vid. gibt ( eine einfache ( leider nur ca. 11min.)  mögliche Antwort...

Antwort
von Raubkatze45, 288

Aus christlicher Sicht ist ganz klar, dass eine Reinkarnation sich nicht mit der christlichen Lehre vereinbaren lässt. Es ist dem Menschen bestimmt, nur einmal zu leben - mit dem Tod endet die Möglichkeit, sein Leben zu korrigieren, die Entscheidung ist endgültig. Jeder Mensch ist ein einmaliger Gedanke Gottes  und zum ewigen Leben mit Gott berufen . Dies geschieht mit Leib und Seele als dasselbe Individuum, das man in dieser Zeit auf Erden war, wenn auch in einer vollkommenen Daseinsweise.

Der Glaube an die Wiedergeburt offenbart eine ganze Reihe von logischen
Problemen. Zunächst ist da die fehlende Erinnerung an das frühere
Leben. Der Reiz der „erneuten Chance" geht verloren, wenn man keine
Erinnerungen an das frühere Leben hat.
Wie will man aus den Fehlern des alten Lebens lernen, wenn man sich nicht
erinnert? So genial, wie der Wiedergeburtsglaube das unterschiedliche Schicksal der Menschen erklärt (und leider auch rechtfertigt), so wenig erklärt
sich das ganze System. Warum kam es überhaupt zum ewigen Kreislauf? Wie ist alles angefangen?
 Woher kommen die Seelen, die Körper und die Mechanismen?
 Gerade in einer Welt, die weiß, dass sie einen Anfang hat
und nicht schon ewig existiert hat, ist der Gedanke der Reinkarnation
ein Luftschloss, das im Nichts hängt.

Zu den angeblichen Erlebnissen, die Menschen bereits vor diesem Leben gehabt haben wollen, kann man nur sagen: Jeder von uns hat seine Geschichte. Jeder hat Vorfahren, die noch weiter in ihm wirken. Deshalb sollen wir uns unseren Wurzeln stellen, die unser Stammbaum für uns bereit hält. Die Wirkung der Vergangenheit kann man sowohl mit Erbanlagen als auch mit  dem kollektiven Unbewussten erklären, ohne dazu auf frühere Reinkarnationen Bezug nehmen zu müssen.

Kommentar von Nemo84 ,

Lustig, wenn jemand der mit dem Christentum daherkommt von logischen Problemen bei einer Mythologie spricht.

Antwort
von MarioXXX, 229

Reinkarnation ist seit 1997 inoffiziell bewiesen. Die Wissenschaft sagt nämlich nur, was man mit den 5 Sinnesorgane beobachten und im Labor ewig wiederholen kann, als Beweis gilt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ian_Stevenson , siehe seine seriöse (komplexe) wissenschaftliche Bücher, 

Bücher von Trutz Hardo, Michael Newton, Dieter Hassler,... 

Nahtoderfahrung siehe den Autor, die Autorin: Dr Jeffrey Long, Raymond A. Moddy, Pim van Lommel, Elisabeth Kübler-Ross, Kenneth Ring (sein Besteller Wenn Blinde sehen-Mindsight ist sehr interessant und streng wissenschaftlich., es gibt noch viel mehr Autoren(siehe Außerkörperliche Erfahrung,Channeling, besonders von Robert Schwartz,...

Das Leben in Jenseits:

Das Buch: Das Leben in der Unsichtbaren Welt von Anthony Borgia ist auch beim Google Bücher Vorschau sehr viel zu sehen. Bitte unbedingt lesen.

Kinder haben noch teils frühere Erinnerung, die aber mit 7 Jahren langsam verblassen. Stell dir du warst in früheren Leben ein Mörder(ist sehr wahrscheinlich) und du könntest daran erinnern. Du würdest in diesem, also heutigen Leben nur Vorwürfe machen, warum du das getan hast. Du kannst deine Lebensaufgabe nicht erfüllen.

In der Rückführung berichten einige auch von Tierleben. Viele waren Insekten die von Spinnen getötet wurden. Daher haben heute unbewusst viele Angst vor Spinnen. Ist aber kein Beweis.Noch niedrigere Lebensformen wie Pflanzen oder gar Gestein weiß ich nicht

Das grosse Karmabuch von Trutz Hardo zeigen die Folgen in einer der nächsten Leben an. Viele wurden durch Rückführung geheilt. Siehe Amazon.

Anscheinend kann man auch auf anderen Himmelskörper inkarnieren und nicht nur in unserem physischen Dimension. Unsere Erde ist allerdings einer der schwerste Inkarnation. Nur die wenigsten sind so mutig, dass sie auf unserem Planet inkarnieren.

Was du nicht willst,das man dir tu,das füg auch keinem anderen zu(Konfuzius) 

Das Karmagesetz ist gerechter als irdisches Recht. Es irrt sich nie(Trutz Hardo)

Kommentar von Etter ,

"Die Wissenschaft sagt nämlich nur, was man mit den 5 Sinnesorgane
beobachten und im Labor ewig wiederholen kann, als Beweis gilt."

Wie soll das auch sonst funktionieren? Ich behaupte das und es ist dann einfach die Wahrheit?

"Wenn Blinde sehen-Mindsight"

de.wikipedia.org/wiki/Rindenblindheit

cell.com/current-biology/abstract/S0960-9822(08)01433-4

nytimes.com/2008/12/23/health/23blin.html?_r=0

Just sayin'

Kommentar von claushilbig ,

Als "Beweis" würde ich Stevensons Forschungen absolut nicht anerkennen:

Er selbst sprach jedoch nie von Beweisen in diesem Zusammenhang, sondern nur von Fällen, die Reinkarnation nahelegen.

Allerdings gibt es auch Zweifel an Stevensons Forschungsmethoden. Im Rahmen seiner Beobachtungen an Kindern werden ihm (unbewusste) Suggestion oder schlichtweg auch Interpretationsfehler hinsichtlich der Aussagen der Kinder vorgeworfen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ian_Stevenson

(Stevenson hat sich dann zwar auf körperliche Merkmale konzentriert, aber wer sich mal z. B. mit Hypochondrie beschäftigt hat, weiß, dass Suggestion tatsächlich sogar körperliche Auswirkungen haben kann.)

Kommentar von MarioXXX ,

Ja ich weiß, aber die Merkmale sind sehr glaubwürdig.

Antwort
von NichtZwei, 294

Wir leben immer Jetzt und das fuer alle Zeit, natuerlich benutzen wir verschiedene Koerper, besonders auf der Erde, denn die Dinger halten ja nur 70-80 Jahre. Bevor wir runterkommen und einen neuen Koerper in Beschlag nehmen, bekommen wir eine Amnaesie, die uns vergessen laesst, wer wir wirklich sind, das ist auch nicht erwuenscht, denn dann wuerden wir den ganzen Schwindel (Illusion) durchschauen. Alles Gute!

Kommentar von Respostio ,

Von welchem Schwindel sprichst du da genau?

Ich hab nämlich auch das dumpfe Gefühl, dass da etwas nicht ganz koscher ist, denn das mit dem Karma kann ja so auch nie aufgelöst werden (du tust jmd. was böses an, bekommst im nächsten leben dafür von jmd. anders etwas böses angetan, der im nächsten leben von jmd weiteres usw. etz. pp. - kann also nie enden).

Weißt du da vielleicht sogar genaueres?

Das würde mich sehr interessieren!   Wenn es einen Betrug an den Seelen gibt, wer ist denn dafür verantwortlich?

Satan/Luzifer/Dämonen??

Kommentar von NichtZwei ,

Ja, unsere Seelen werden immer wieder recycled. Dabei muessen wir aber zustimmen (siehe beruehmtes Star-Trek Video). Die Archons sind dafuer verantwortlich (deutsch: Archonten). Sie leben von unseren negativen Gefuehlen. Wir sind weit maechtiger als sie, sie haben es aber erfolgreich geschafft, dass wir sie fuerchten.

Kommentar von Respostio ,

Von welchem Star Trek Video sprichst du genau???  Gibts da einen Link?

Kommentar von Respostio ,

omg das war genau meine intuition -.-   Können wir uns BITTE mal privat unterhalten??? 

Kommentar von Respostio ,

So wie ich das verstehe.... ist also das Licht am Ende des Tunnels bei Nahtoderfahrungen eine einzige Falle!??

Kommentar von Respostio ,

Dank dir für die Antwort!

Ich frage dich, WAS können wir tun um dieser Reinkarnationsfalle zu entkommen???

Kommentar von NichtZwei ,

Ja, das ist der Trick, deswegen wirst du bei Nahtoderfahrungen immer wieder Berichte davon lesen, damit die Menschen sich dann erinnern: "Ach ja, da ist ja der Tunnel und das Licht". Und dann trifft man Verwandte usw. Das ist allgemein nicht bekannt, und es soll auch niemand wissen, darauf ist ja alles aufgebaut. Auf der Erde sind die Menschen durch die Elite versklavt, natuerlich ohne etwas davon zu ahnen, und im groesseren Stil von den Archons, die unsere Seelen wiederverwerten. Das ist natuerlich Geheimwissen. Das darfst du normalerweise nicht wissen. Deswegen kann man die Erde auch als Gefaengnisplanet bezeichnen. So aehnlich wie Alcatraz. Kein Entkommen moeglich, es sei denn du erwachst. Ok, weiterhin viel Spass!

Kommentar von Respostio ,

Und wenn ich zu 100 % weiß, dass der 11. September vollkommen orchestriert/inszeniert wurde???

Gibt es auch nur die ggeringste Chance, dass wir Menschen in der Gesamthei aus diesem falschen Zyklus ausbrechen???

Kommentar von Respostio ,

gibt es eine möglichkeit aus diesem vermaledeiten gefängnis auszubrechen????

Kommentar von AlphaundOmega ,

Was hier im Vid. beschrieben wird , hat nichts mit dem Licht am ende des Tunnels  gemeinsam ,... hier werden Energiewesen beschrieben, die sich als das Licht im Tunnel nur vorgeben, um den sterbenden Menschen (verlassende Geistseele ) in die Irre zuführen und sich der Unsterblichkeit der  Seele einzuverleiben, durch das die Energiewesen existieren können...Und dem ist tatsächlich so...

Kommentar von DerBuddha ,

oh man, manchmal schäme ich mich als mensch für die fantasien von menschen............*g*

Antwort
von lowrider0, 13

Naja,also im Prinzip schaut man sich ja nur die Menschen an, die jetzt im Moment leben, daraus lässt sich eigentlich nicht auf Vergangenes schliessen. 

Wenn du im Regen einen Becher hinstellst, ist die Wahrscheinlichkeit für einen x-beliebigen, ausgewählten Tropfen ja auch extrem gering, in den Becher zu fallen. Trotzdem fallen stetig neue Tropfen in den Becher, den man vor sich hat. Man konzentriert sich also nur auf diese Tropfen, die eben per Zufall in diesem Becher landen.

Antwort
von Formlos21, 43

Weil du denken kannst,stellst du diese Frage Bei Denkunfähigkeit oder Denkbeeinträchtigung o Denklosigkeit wie bei Tieren und Pflanzen könnte dieses Frageproblem nicht aufkommen.Sie sind wie sie sind,und akzeptieren das . .Vierundzwanzig Stunden am Tag ist dein Verstand mit deinem erdachten Ich beschäftigt ,Doch eine einwandfreie Antwort auf deine Frage (gelebt oder nicht)Reinkarnation oder nicht ,bleibt unbeantwortet. Wäre es nicht sinnvoller für die Lebensquallität, für deine Gefühle ,dass zu erleben was sich im Moment abspielt,als Zeuge und Beobachter von deinem Darsein.          Nicht ständig,  wie ein Gurru es predigt,sondern ab und zu, aber täglich.             Dazu solltest du dir vornemen nur solche Fragen zu stellen die deine Denkmaschiene als lösbar sieht.Alles andere sind vewirrende Spekulationen,so wie vieles inder Welt.

Antwort
von DerBuddha, 276

dann musst du auch ALLE tierformen, ALLE pflanzenformen und ALLE noch nicht entdeckten anderen Lebensformen im universum dazu zählen...........denn sonst wäre es nur wieder eine fanatische und arrogante glaubensidee................:)

und man müsste dann die frage nach dem WARUM stellen und dann kommt wirklich nur noch glauben ins spiel und die theorien von wegen karma, dass man erfüllen muss, kann man leicht widerlegen, denn würde es ein karma geben, müsste man ja millionenmal widergeboren werden, um irgendwann mal durch zufall dieses karam oder schicksal zu erfüllen...................die frage wäre dann aber auch, WELCHES karma hätten dann tiere oder pflanzen?..zudem würde eine art schicksal auch bedeuten, dass irgendwer irgendwo der strippenzieher wäre, also egal was man macht, wie man sich entscheidet, am ende würde man doch das machen, was eben dieser strippenzieher für einen ausgedacht hat..............und dann kommt wieder etwas ins spiel, was gegen diese these spricht, denn dann dürfte man ja keinen täter dieser welt verurteilen, denn dann wäre ja die tat durch den strippenzieher vorherbestimmt...............:), der täter also "unschuldig" weil er nur das getan hat, was sowieso vorherbestimmt war, und genau DAS meinen viele fantiker auch, wenn sie irgendwo jemanden zu grabe tragen und meinen, das sollte so sein...............

so einen glauben finde ich absolut lächerlich..............:)

Kommentar von Respostio ,

An was glaubst du, wenn ich mal so fragen dar?

Kommentar von DerBuddha ,

ich glaube an mich, an meine stärken, an meine schwächen und auch daran, dass die menschen endlich mal die augen öffnen sollten, um zu sehen, dass kein erfundener gott das ändern kann, was die menschen selbst verbocken............

für mich gibt es auch kein gut/böse, denn diese begriffe sind nur relativ, es kommt dabei immer auf den entscheider und verursacher an, jeder verursacher von "bösen" dingen hat nämlich auch seinen eigenen grund, auch wenn es für uns nicht verständlich ist, aber dass liegt eben nur an der eigenschaft des menschen, sich über alles gedanken zu machen..........die wahre "gottheit", wenn es sowas geben würde, wäre die natur selbst.........sie existiert immer, egal ob es uns gibt oder andere menschenähnliche lebensformen im universum, das "gesetz" der natur ist es, leben, sich ausbreiten und überleben um jeden preis und genau dass macht sie seit milliarden von jahren, und sogar sehr erfolgreich.............selbst wenn unser sonnensystem mal nicht mehr existiert, wird kein erfundener gott irgendwas daran ändern können, auch nicht für die, die dann auf unserem planeten leben, wenn der sonne mal der kraftstoff ausgeht..........denn fakt ist nun mal, dass alles mal ein ende hat, und dieses ende dann wieder ein anfang für was neues ist...........

der mensch hat sich die religionen und götter erschaffen, um all die dinge zu erklären, die er nicht versteht, oder um sich selbst einen sinn zu geben, weil er nicht versteht, dass man auf die welt kommt und auch wieder geht..........am anfang der menscheit entstanden die götter aus der unkenntnis der naturgewalten und mit der zeit entwickelten sich daraus dann neue religiöse denkweisen, denn man konnte nicht mehr einen gottt des donners, des feuers oder des blitzes als wahr ansehen............mit der geistigen entwicklung entwickelten sich auch die religionen dann weiter..........:)

reinkarnation, karma, schicksal und all diese dinge haben nur den einen grund, dem gläubigen, der daran glaubt, einen sinn zum leben zu geben, eine art belohnung für sein glauben und leben, aber die wahrheit ist, dass die ganzen glaubens-theorien alle immer wieder mit vielen kleinen dingen widerlegt werden können, was kedoch die gläubigen nie akzeptieren würden, denn sonst wäre ihr leben sinnlos..............

es ist eigentlich ganz einfach, man muss nur die geschichte der religionen, die entstehungsgeschichte der götter, den grund dieser göttererfindungen studieren, dann kommt man selbst zum richtigen ergebnis, allerdings geht dass nur bei den menschen, die eben nicht nur stumpfsinnig glauben wollen.........da über 80 prozent der menschheit an religionen glaubt, muss ein umdenken durch die gläubigen selbst erfolgen, was aber bedeutet, dass sie sich selbst geistig weiter entwickeln müssen und dann auch akzeptieren müssen, dass das leben nun mal einmalig ist, es kommt nicht wieder wenn man es tötet und DAS wäre die wahre erleuchtung für jeden einzelnen..........WIR sitzen ALLE im selben boot, "erde" genannt......WIR haben ALLE nur das EINE leben, dass jeder bewahren sollte.......

würde dass jedem klar sein, dann wären wir alle schon einen riesen schritt weiter.........und niemand müsste mehr an einen gott glauben, an eine belohnung für ein angebliches gutes leben (was sowieso nur relativ wäre) und niemand hätte dann die macht, wegen einem erfundenen gott und dessen "belohnungen" menschen zum töten zu überreden.........(schliesst natürlich keine morde usw. aus, aber die kriege dieser "modernen" welt sind immer im glauben an einen gott geführt worden)......:)

Antwort
von Sofaproblem, 316

Ich persönlich glaube daran, denn ich werde manchmal das Gefühl nicht los schonmal in mehreren vergangenen Zeitepochen gelebt zu haben. Diese mögliche Erinnerung daran wird immer in mir geweckt wenn ich etwa mit bestimmten Dokumenten auseinandersetze. Sei es Literatur, Historienfilme oder Erzählungen von älteren Menschen. Deshalb kann ich mir gut vorstellen, das bei Leuten die sich bewiesenermaßen an frühere Leben erinnern können dieser Löschvorgang der Erinnerungen nicht komplett war.

Kommentar von Respostio ,

hmm...   Also denkst du, dass Menschen ohne diese Erinnerungsfetzen auch nie zuvor gelebt haben?

Antwort
von KODoppelG, 495

Eine ewige Seele wäre, wie der Name sagt, etwas Unveränderliches und damit etwas Einzigartiges in unserem Universum, was die Existenz einer ewigen Seele wiederum mehr als unwahrscheinlich macht.

Stattdessen ist alles in unserem Universum einem Fluss der Veränderung unterworfen. Unser Planet hat auch erst unglaubliche Veränderungen durchmachen müssen, um Leben ermöglichen zu können, und er wird auch irgendwann wieder ein toter Gesteinsbrocken sein.

Aber hier reden wir von Zeiträumen, die in Millionen - Milliarden von Jahren gemessen werden. Eine für uns unvorstellbare Zeitspanne.

Warum sollten wir mit unseren durchschnittlich 70 Lebensjahren auf diesem Planeten die Arroganz besitzen, unsere Seele/Geist/Bewusstsein als etwas Ewiges anzusehen?

Meiner Meinung nach nimmt sich der Mensch einfach viel zu wichtig. Der Körper wird sich nach dem Tod einfach nur in seine Bestandteile zerlegen und dem System in anderer Form erhalten bleiben. Die Form der bewussten Wahrnehmung, welche uns das Gehirn ermöglicht, ist danach aber nicht mehr möglich.

Oder einfach gesagt: Man bleibt dem Universum erhalten, kriegt davon aber nichts mehr mit.

Kommentar von DottorePsycho ,

Wieso hast Du in Deiner Eingangsthese festgelegt, dass eine Seele unveränderlich wäre?

Kommentar von Machtnix53 ,

Nur unveränderliches kann ewig sein.

Kommentar von DottorePsycho ,

Das sehe ich nicht als bewiesen an.

Antwort
von Christel5, 134

Ich halte Deine Rechnung für nicht ausreichend. Wenn Du seelische Aspekte in was packen willst, müsstest Du neben Deinem selbst definiertem Menschheitstum auch Tiere samt 170 Millionen Jahre Dinosaurierleben berücksichtigen.


Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community