Frage von Fuchssprung, 60

Wenn sich die Menschheit weiterhin so vermehrt wie bisher, wie werden unsere Nachfahren dann in 100 Jahren leben?

Zukunftsforscher glauben dass wir das Klimaziel von 2 Grad nicht einhalten können. Im Jahr 2100 wird die durchschnittliche Temperatur auf der Erde vermutlich um 4 Grad gestiegen sein. Der Meeresspiegel wird dann um einen bis anderthalb Meter höher sein als heute.

Ein Viertel der Erdbevölkerung wird von der Überflutung betroffen sein. Viele tief liegende Küstenstaaten wie Bangladesch werden dann unter gegangen sein. Grönland wird dann zum großen Teil eisfrei sein. Etwa die Hälfte aller Spezies wird bis dahin ausgestorben sein.

Wenn wir uns weiter so ausbreiten und weiter so sorglos mit den Rohstoffen der Erde umgehen, wenn uns immer weniger fruchtbares Land zur Verfügung steht, wie werden unsere Nachfahren dann leben? Werden sie noch immer in Wohlstand schwelgen, wie wir? Oder werden sie den ganzen Tag für ein wenig Essen arbeiten müssen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von DerDudude, 30

Wenn die Bevölkerung weiterhin so exorbitant wächst, dann sieht das nicht gut aus in der Zukunft. Irgendwann sieht es überall aus wie in den Megaslums in Indien und co.

Es wird die 5% geben, die Leben können wie wir heutzutage. Der Rest wird in Armut leben und tagtäglich ums Überleben kämpfen.

Irgendwann wird es einfach so weit sein, dass wir viel zu viele sind. Dann wird die Selektion stattfinden. So ungern man es hört, aber man kann nicht jeden Menschen auf dieser immer kleiner werdenden Welt retten und am Leben halten. Das ist nur eine bloße Wunschvorstellung.

Finde es von daher eigentlich unverantwortlich, wenn ein Paar mehr als 2 Kinder in die Welt setzt. Das fördert den Erhalt nicht unbedingt und treibt die Zerstörung nur weiter voran.

Irgendwann wird es so weit sein, dass die Reichsten, Fittisten und Intelligentesten überleben und der Rest wegselektiert wird - Wie früher eben.

Antwort
von Dxmklvw, 16

Wohlstand ist nicht unbedingt das, was man hat, sondern das, was man dafür hält. Die Ansichten darüber können sehr unterschiedlich sein.

Von der Evolution her ist davon auszugehen, daß nicht die Klügsten, wohl aber die Kleinsten die besten Überlebenschancen haben.

Diesen Gedanken auf die Menschheit übertragen, kann das bedeuten, daß in einer noch sehr fernen Zukunft Menschen einen ganz anderen Körperbau haben und vermutlich auch erheblich kleiner sein werden. Ein Zeitraum von nur 100 oder auch 1000 Jahren ist da sehr unbedeutend, sofern sich die Menschheit in dieser Zeit nicht selbst komplett ausrottet.

Wenn es gegenwärtig möglich ist, daß 7 Mrd. Menschen (und bei mehr Umsicht mit den Resourcen auch viel mehr) ernährt werden können, dann könnten es bei halber Körperhöhe auch für 8 mal soviele Menschen reichen. Das wäre somit nicht wirklich das Problem.

Die Klimaerwärmung, wenn sie denn so wie vermutet kommt, ist in bezug auf das Überleben der Menschheit auch nicht sehr problematisch, ausgenommen für diejenigen, die unmittelbar betroffen sind und dann draufgehen.

Die wirkliche Problematik liegt in dem Chaos bei relativ plötzlichen Veränderungen der Bedingungen, in der sehr subjektiven Deutung der Einzelnen, was gut und was schlecht sei, und in der äußerst starken Neigung der Menschen, sich möglichst jede Begehrlichkeit zu erfüllen, egal wie und notfalls auch gewaltsam auf Kosten des Nachbarn.

Die Sache hat aber auch einen positiven Effekt. Politiker, Wirtschaftbosse, Spekulanten und andere Zeitgenossen solcher Richtung sind die modernen Dinos, die nur noch nich begriffen haben, daß die Geschichte selbst deren Aussterben schon vor langer Zeit unabänderlich beschlossen hat.

Antwort
von jerkfun, 25

Kennst Du den Spruch : "Nach mir die Sintflut? " Ist ja recht archaisch,aber nur auf den 1.Blick egozentrisch.Es erspart Dir im Zweifel die Psychiatrie,macht klar,das es Naturgesetze gibt,auf die der Mensch keinen Einfluß nehmen kann.Wir maßen uns an,Dinge zu hinterfragen und in eine Bewertung zu pressen,die uns überfordert.Degeneriertere Menschen und Rassen werden verschwinden.Robustere überleben.Wohlstand für alle,hört sich gut an,gab es nie und kann es niemals geben.Technik wird vieles möglich machen.Irgendwann wird der Mensch aber weitgehend von der Erde verschwinden.Nicht so lautlos wie er gekommen ist,aber er wird verschwinden.Beste Grüße

Antwort
von halbsowichtig, 8

Das kommt ganz darauf an, wie die Menschen in der Übergangszeit handeln.

Wenn sie weitermachen wie wir (also alle Probleme ignorieren), bis die großen Küstenstädte untergehen, bricht natürlich Chaos aus und sowas wie das Mittelalter kehrt zurück.

Wenn die heute junge Generation aber beizeiten anfängt, neue Städte in den Bergen zu bauen, resiliente Infrastruktur zu entwickeln usw., dann wird die Bevölkerung sich zwar auf ein tragbares Maß unter 4 Milliarden reduzieren, aber relativ luxuriös weiterleben.

Dafür fehlen noch einige Technologien, unter anderem:

  • Strikter Stoffkreislauf, Rückgewinnung aller Ressourcen aus allem. An fossile Rohstoffe werden wir nicht mehr ohne Weiteres dran kommen, aber es sind genug (leider gebundene) Rohstoffe für alle im Umlauf.
  • Entgiftung von Gewässern und Böden. Denn wenn die Küstenstädte versunken sind, wird das Wasser dort extrem dreckig.
  • Nachhaltige Landwirtschaft, also eine Produktionsform die dauerhaft ohne Bodenverschleiß funktioniert und trotzdem genug Ertrag abwirft. Geht man von wenig nutzbarer Fläche und geringen Transportkapazitäten aus, so bieten sich hier "Vertical Farms" mitten in den Städten an.
  • Eine Architektur von Hausbooten bis zu Arkologien, die den Rest-Kontinenten angepasst ist.

Wenn es etwas tun willst, werde Ingenieur und geh die offenen Fragen an!

Antwort
von Aniloverx3, 21

Das Frage ich mich auch immer und was ich Schlimm finde das leute noch guten bedenkens 3+ Kinder zeugen und wissen diesen Kindern wird es nicht mehr gut gehen nur sich selbst tut man damit was aber was mit denn kindern wird ist allen egal...

Es ist nämlich so das schon im jahre 2015 genau so viel essen prodoziert wurde wie viel wir essen konnten und nicht mehr wenn sich nix ändert wird es schon viel früher dazu kommen das man sich um essen streiten muss

2100 an das jahr will ich nichtmal denken da kommen mir immer Deprissionen wie wir überhaupt noch bis 2050 leben können.

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